Produktbild: Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

Sämtliche Werke in zwanzig Bänden Sechzehnter Band: Träumen. Prosa aus der Bieler Zeit. 1913–1920

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.1985

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,5 cm

Gewicht

363 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37616-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.1985

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,5 cm

Gewicht

363 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37616-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine kugelrunde Null

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihren bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    eBook (ePUB)

    Eine kugelrunde Null

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihrem bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jakob von Gunten, das Tagebuch...

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihren bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    aus Oberglatt/ZH

    4/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Gehülfe

    Inhalt: Der Inhalt dieses Romans, den Robert Walser 1908 geschrieben hat, ist relativ schnell erzählt: Joseph Marti erhält eine Stelle im technischen Bureau des Erfinders Tobler. Er geniesst das Leben in dessen Villa "Abendstern". Aber die Erfindungen finden keine Geldgeber und binnen eines halben Jahres muss Marti mitansehen, wie Tobler immer weiter in Geldschwierigkeiten gerät. Schliesslich muss er die Villa wieder verlassen, weil Tobler Bankrott geht. Angedeutet werden eine Schwärmerei für die Dame des Hauses, Kindsvernachlässigung, Ausflüge in die Kantonshauptstadt und die Bekanntschaft mit den Wichtigen des Dorfes sowie Martis Vorgänger, der wegen Trunksucht entlassen worden war. Meine Meinung: Beschrieben wird der Alltag in einem Schweizer Dorf zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Das ist im Grunde genommen nichts Aussergewöhnliches. Was diese Geschichte auszeichnet und besonders macht, ist der Schreibstil. Der Roman ist ein sprachliches Kunstwerk und wiederspiegelt auf scharfsinnige Weise die damalige Gesellschaft. Alltagsgeschehnisse, wie zum Beispiel ein sommerliches Bad im See werden literarisiert und so zu filigranen und doch gewaltigen sprachlichen Kunstwerken. Wenn man bedenkt, dass der Roman autobiografisch ist, erhalten auch kleine Szenen, wie zum Beispiel jene, als sich Marti während einer Rast in einem sommerlichen Wald an einen Ausflug aus Kindertagen erinnert, einen sehr persönlichen Zauber. Wenn sich der Leser auf die Schönheit der Sprache (mit starker schweizerischer Färbung) einlässt und sich von der Genauigkeit der Beobachtungen einfangen lässt, wird er an diesem Roman grosse Freude haben, wenn nicht, wenn er auf der nackten Handlungsebene bleibt, wird er wahrscheinlich enttäuscht sein.

  • Zitronenblau

    4/5

    14.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert

    1909 veröffentlichte Walser seinen Roman "Jakob von Gunten", welcher offenbar gemischte Kritiken auf sich zog. Es geht um einen jungen Schüler einer Erziehungsanstalt (Ausbildungsstätte für Diener), der von seiner aristokratischen Familie hierher geflohen ist. Tagebuchartig schreibt er das Geschehen im Hause nieder, aber auch seine Träume und Vorstellungen. Dabei kommen besonders die Beziehungen zum Vorsteher, zur Lehrerin (die Benjamentas) und zum Mitschüler (Kraus) zum Vorschein. Mitin wird der Leser mit sonderbaren, mystisch schimmernden Erlebnissen des Schreibers konfrontiert (z. B. die inneren Gemächer des Instituts). Endlich schließt sich der "entwickelte" von Gunten mit dem Vorsteher zusammen (nach dem Tod der Lehrerin) und geht mit der Schließung der Schule in die Wüste. Beim Lesen hat man das Gefühl auf Widersprüche und auch auf surreale Elemente zu stoßen, die jedoch eher erfrischend wirken als abstoßend. Der Protagonist vollzieht eine Wandlung in dem Sinne, als dass er sein blaues Blut gegen das eines Dieners (in spe) tauscht. Zwar verhält er sich stets demütig ggü. den "Machthabern", doch suchen diese immer wieder seiner auf - das deutet daraufhin, wie scheinbar Macht (in der personellen Relation) zu sein anmutet. Die Aufgabe des Dienerwesens und der Weg in die Wüste mit dem Vorsteher zeigt eine Art Überwindung des Inneren, des Stehenden und Denkenden (obgleich es von v. Gunten doch verschmäht wird) zum Bewegenden, Handelnden, Sich-der-Kultur-Entrückenden. Auffällig am Stil ist seine erste Unauffälligkeit, also seine Schlichtheit. Die konventionelle Schreibtechnik hat aber den unkontroversen Vorteil, dass das Sonderbare darin viel stärker zum Ausdruck kommt. Die Frage ist, wie der Einzelne den richtigen Zugang findet - wo lügt von Gunten, wo aber spricht das Wahre aus ihm? Das wirkt sich auch auf die Einstufung des Romans per se aus. Kafka meinte, er sei gut. Ich sehe hier ein Buch mit psychologischem Tiefgang und einem literarisch höheren Stellenwert, als es seine (mutmaßliche) Einfacheit uns vorgaukeln will! Sehr empfehlenswert!

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  • KLEINER STREIFZUG



    Kleiner Streifzug



    Die Schäfchen



    Frühling



    Morgenstunde



    Die Nacht



    Auf der Terrasse



    Im Wald



    Am See



    Die Stadt (II)



    Das Frühjahr



    Abendspaziergang



    Die Kneipe



    Abendgang



    Weihnacht



    Die Untergasse



    Sonntag



    Der Blumenstrauß



    Das Theater, ein Traum (II)



    Düren



    Brief aus Biel



    Die Straße (I)



    Reiseerlebnis



    Waldfest (I)



    Eine Weihnachtsgeschichte



    Sonntag auf dem Land



    Der Leseabend



    Schulbesuch



    BILDER



    Vier Bilder



    I. Jesus



    II. Der arme Mann



    III. Möri



    IV. Die Arbeiter



    Das Kind (I)



    Maler, Dichter und Sängerin



    Sommernacht



    Nachtstück



    Der Feigling



    Phantasieren



    Träumen



    Die Gesellschaft



    Eisenbahnfahrt



    Schloß Sutz



    Die Kleinstadt



    Die Dame (I)



    Das Kinderspiel



    Der Philosoph



    Der Proletarier



    Der Künstler



    Ein Genie (II)



    Das Diner



    EINE VERFLIXTE GESCHICHTE



    Zwei Frauen



    Das Ehepaar



    Rosa



    Das Dokument



    Der junge Handlungsreisende



    Friseur Jünemann



    Zwei Verbrecherstücke



    Der Baron



    Der Hauptmann



    Sebastian (I)



    Könnemann



    Das Kind (II)



    Pauli und Fluri



    Der Handelsmann



    Herr Krüger



    Maler, Poet und Dame



    Zwei Männer



    Die Geschichte vom verlorenen Sohn



    Martin Weibel



    Der junge Dichter



    Ein Dichter(I)



    Ein Poet



    Saul und David (I)



    Saul und David (II)



    Theseus



    Odysseus



    Herkules



    Bildnis eines Mannes



    Der Aviatiker



    Brentano (II)



    Olgas Erzählung



    RÜCKBLICK



    Die Hutchitti



    Aus meiner Jugend



    Das erste Gedicht



    Die Gedichte (II)



    Der Kamerad



    Die Knaben



    Porträt



    München



    Der Buchdeckel



    Der Sekretär



    Besetzt



    Frau Bähni



    Skizze (II)



    Frau Scheer



    Heimkehr im Schnee



    Brief an ein Mädchen (I)



    Freiburg



    Schreiben an ein Mädchen



    Moissi in Biel



    Das letzte Prosastück



    ASCHE, NADEL, BLESTIFT UND ZÜNDHÖLZCHEN



    Reisekorb, Taschenuhr, Wasser und Kieselstein



    Der Soldat



    Etwas über den Soldaten



    Beim Militär



    Damenbildnis



    Der Tanzsaal



    Karls Ritterschlacht



    Das Van Gogh-Bild



    Der alte Brunnen



    Haarschneiden



    Nervös



    Dichter



    Der Höhlenmensch



    Essen (II)



    Grün (II)



    Regen



    Herbst (I)



    Winter



    DENKE DRAN



    Der Jesuit



    Traktat



    Predigt



    Notizen I-IV



    Schneeglöckchen



    Die deutsche Sprache



    Liebe kleine Schwalbe



    Freundschaftsbrief



    Bleistiftnotiz



    Tagebuchblatt (I)



    Die Natur



    Morgen und Abend



    Die Blumen



    ANHANG



    Gestrichene Texte und Fragmente (1913/14)



    Glückwunsch zum 25jährigen Erscheinen der Zeitschrift



    Die Schweiz



    Nachwort



    Anmerkungen



    Zeittafel