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Normale Menschen

Roman

Sally Rooney

(31)
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Beschreibung

Die Geschichte einer intensiven Liebe: Connell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt im Westen Irlands auf, aber das ist auch schon alles, was sie gemein haben. In der Schule ist Connell beliebt, der Star der Fußballmannschaft, Marianne die komische Außenseiterin. Doch als die beiden miteinander reden, geschieht etwas mit ihnen, das ihr Leben verändert. Und auch später, an der Universität in Dublin, werden sie, obwohl sie versuchen, einander fern zu bleiben, immer wieder magnetisch, unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.

»Süffig, klug und absolut klischeefrei«

Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« wurde für den Man Booker Prize 2018 nominiert und gewann u.a. den Costa Novel Award, den An Post Irish Novel of the Year Award und den British Book Award (Novel of the Year und Book of the Year)..
Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 17.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87542-2
Verlag Luchterhand
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3,3 cm
Gewicht 520 g
Originaltitel Normal People
Übersetzer Zoë Beck
Verkaufsrang 246

Buchhändler-Empfehlungen

Normal?????

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Was bedeutet "Normal"? Eine sehr moderne, andere, "normale"?, ON-OFF Beziehung oder doch keine? Interessant zu lesen, in dieser Art hab ich noch kein Buch gelesen!

Zwischenmenschliches

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Es geht um Liebe, Hass, Sehnsucht, Isolation, Wahn und Freundschaft: In Sally Rooneys herausragendem zweiten Roman wird gelebt bis das Herz bricht und wieder zu schlagen beginnt. Über den Verlauf von vier Jahren, zwischen dem Ende von High School und College, schildert sie das außergewöhnliche Miteinander von Marianne und Connell. Kein Liebesroman im klassischen Sinne, vielmehr ein psychologisches Drama im Rahmen einer jahrelangen On-Off-Beziehung. Gegensätze und Gemeinsamkeiten halten sich bei ihnen die Waage: Seine Mutter ist die Putzfrau ihrer Familie, beide sind gleichermaßen hoch intelligent und sensibel, doch während Connell auf Grund seines sportlichen Talents und guten Aussehens überall beliebt und angesehen ist, fühlen sich Mariannes MitschülerInnen von ihr ständig ungewollt provoziert und machen sie zur vollkommenen Außenseiterin – wären da nicht die wenigen und daher umso wertvolleren Begegnungen mit Connell im Haus ihrer Eltern. Beide werden im Verlauf der folgenden Jahre Glück und Schmerz, Depression und Momente des Aufgehobenseins erfahren. Auch wenn mitunter mehrere Monate vergehen, in denen sie getrennt voneinander sind oder auch Beziehungen mit anderen Menschen eingehen, kreisen sie wie Erde und Mond untrennbar umeinander, kommen sich näher, entfernen sich. Die gefeierte irische Jungautorin gibt dem Roman von Beginn an einen heutzutage in der Literatur höchst selten gewordenen Ton: Sie erzählt im Präsens. Das mag im ersten Moment wenig spektakulär klingen, doch verleiht es der Erzählung einen unglaublichen Sog und eine besondere Unmittelbar- und Eindringlichkeit. Dieser Eindruck wird noch mehr verstärkt, da sie sich auf den knapp 300 Seiten vollkommen auf ihre ProtagonistInnen fokussiert. Manche Menschen begleiten sie auf ihrem Weg, tauchen hier und da vielleicht sogar wiederholt auf, doch stets bleibt die innere Entwicklung von Marianne und Connell im Mittelpunkt. Ein eindrücklicher und zutiefst emotionaler Roman ohne Klischees und Plattitüden: So kann ein moderner Liebesroman im 21. Jahrhundert klingen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
17
9
1
2
2

von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2020
Bewertet: anderes Format

Nach über einem Jahr endlich auch in deutscher Übersetzung: Ein Buch über Freundschaft und das "Erwachsenwerden", über Liebe und Sex, ohne dabei in das Kitschige zu verfallen. Kurzweiliges Lesevergnügen für "Normale Menschen", für alle.

von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2020
Bewertet: anderes Format

Sally Rooney, mit ihrem Debütroman "Gespräche mit Freunden" direkt ganz oben in den Bestsellerlisten, kann auch in ihrem neuen Roman mit ihrem Stil punkten und schreibt wunderbar spannende Geschichte wie aus dem Leben gegriffen!

Belanglos
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2020

Schon der Titel von "Normale Menschen", wenn man ihn denn neben dem Autorennamen in gleicher Schriftgröße identifiziert hat, ist ziemlich belanglos. Und genauso belanglos geht es im Buch selbst weiter. Es ist eine Aneinanderreihung von alltäglichen Geschehnissen in den Jahren 2011 bis 2015 zwischen Connell und Marianne. Details ... Schon der Titel von "Normale Menschen", wenn man ihn denn neben dem Autorennamen in gleicher Schriftgröße identifiziert hat, ist ziemlich belanglos. Und genauso belanglos geht es im Buch selbst weiter. Es ist eine Aneinanderreihung von alltäglichen Geschehnissen in den Jahren 2011 bis 2015 zwischen Connell und Marianne. Details zu den Handelnden, ihren Beweggründen oder Emotionen werden dabei kaum geteilt, was keine Identifikation mit den Protagonisten ermöglicht. Dass es sich um eine Liebesbeziehung handeln soll, kommt nicht rüber. Das zwischen ihnen als Freundschaft zu bezeichnen, ist m. E. immer noch übertrieben. Denn er möchte gefühlt nur f***, sie scheint dabei masochistisch veranlagt. Empfindungen scheinen sie keine zu haben, alles ist ihnen irgendwie egal. Alles bleibt wage und unverbindlich. Nicht einmal die Dialoge werden klar herausgestellt, denn sie kommen ohne Anführungszeichen daher, was dem Lesefluss nicht zuträglich ist. Trotz der einfachen bzw. gar Umgangssprache liest sich das Buch nicht schnell weg. Es hat mich Mühe gekostet, dieses Rezi-Exemplar zu Ende zu bringen (wäre es nicht ein solches gewesen, hätte ich abgebrochen). Die für einen Roman vergleichsweise große Schrift könnte vermuten lassen, dass es sich eher um ein Buch für jüngeres Publikum handelt. Vielleicht könnte dieses dem Werk mehr abgewinnen. Denn mir ist es ein Rätsel, wie man dieses Buch als den besten Roman des Jahres bezeichnen kann.


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