Normale Menschen

Roman

Sally Rooney

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Beschreibung

Die Geschichte einer intensiven Liebe: Connell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt im Westen Irlands auf, aber das ist auch schon alles, was sie gemein haben. In der Schule ist Connell beliebt, der Star der Fußballmannschaft, Marianne die komische Außenseiterin. Doch als die beiden miteinander reden, geschieht etwas mit ihnen, das ihr Leben verändert. Und auch später, an der Universität in Dublin, werden sie, obwohl sie versuchen, einander fern zu bleiben, immer wieder magnetisch, unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.

»Süffig, klug und absolut klischeefrei«

Produktdetails

Verkaufsrang 6877
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 17.08.2020
Verlag Luchterhand
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3,3 cm
Gewicht 523 g
Originaltitel Normal People
Übersetzer Zoë Beck
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87542-2

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Bewertung am 01.06.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Normale Menschen" von Sally Rooney gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsromanen!

Bewertung am 01.06.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Normale Menschen" von Sally Rooney gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsromanen!

Eine Liebesgeschichte, die keine sein will

Thala am 16.05.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Connell und Marianne kennen sich seit der Schulzeit. Connells Mutter putzt bei Mariannes Familie. Die beiden stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Während der Schulzeit ist Marianne eine Außenseiterin, Connell zählt jedoch zu den Beliebtesten seines Jahrgangs. Die beiden beginnen eine Affäre. Während der nächsten Jahre lassen sie ihre Affaire immer wieder aufleben. Meine Meinung: Inhaltlich hat mich das Buch an "Zwei an einem Tag" erinnert. Die Protagonisten fühlen sich zueinander hingezogen, tauschen Intimitäten aus und verlieren sich dann wieder aus den Augen. Als Zuschauer habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Warum probieren sie nicht einfach eine offizielle Beziehung aus, anstatt ihre Affaire stets im Geheimen zu halten? Es ist schade, dass es der von Rooney beschriebenen Welt anscheinend weniger bedeutsam ist, den eigenen Körper herzugeben, anstatt auch auf einer emotionalen Ebene eine Beziehung einzugehen. Womit wir beim Problem der Konsum- und Wegwerfgesellschaft wären, denn auch Sex lässt sich konsumieren. Zwischen den Protagonisten täuscht er eine zwanglose Intimität vor. Eine Intimität, in der Worte der Spiegel der Seele wären. Doch mit Worten sind Marianne und Connell, die beide hervorragend diskutieren und philosophieren können, was die eigenen Gefühle betrifft, sehr sparsam. Sally Rooney schafft es auf eine sehr eigene Art, das komplizierte Beziehungsgeflecht der beiden in Szene zu setzen. Sie tut dies behutsam, ohne zu richten, als sei sie lediglich eine Beobachterin. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch hat mich während des Lesens in einen Sog gezogen. Auch wenn Marianne nicht die typische Heldin ist, die man als Leser sofort sympathisch findet, habe ich mit ihr gelitten. Oft hätte ich sie am liebsten geschüttelt, denn ich konnte nicht nachvollziehen, wie ein Mensch so selbstzerstörerisch sein kann. Mein Fazit: Eine wunderbare, zarte Liebesgeschichte, die eigentlich gar keine sein will.

Eine Liebesgeschichte, die keine sein will

Thala am 16.05.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Connell und Marianne kennen sich seit der Schulzeit. Connells Mutter putzt bei Mariannes Familie. Die beiden stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Während der Schulzeit ist Marianne eine Außenseiterin, Connell zählt jedoch zu den Beliebtesten seines Jahrgangs. Die beiden beginnen eine Affäre. Während der nächsten Jahre lassen sie ihre Affaire immer wieder aufleben. Meine Meinung: Inhaltlich hat mich das Buch an "Zwei an einem Tag" erinnert. Die Protagonisten fühlen sich zueinander hingezogen, tauschen Intimitäten aus und verlieren sich dann wieder aus den Augen. Als Zuschauer habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Warum probieren sie nicht einfach eine offizielle Beziehung aus, anstatt ihre Affaire stets im Geheimen zu halten? Es ist schade, dass es der von Rooney beschriebenen Welt anscheinend weniger bedeutsam ist, den eigenen Körper herzugeben, anstatt auch auf einer emotionalen Ebene eine Beziehung einzugehen. Womit wir beim Problem der Konsum- und Wegwerfgesellschaft wären, denn auch Sex lässt sich konsumieren. Zwischen den Protagonisten täuscht er eine zwanglose Intimität vor. Eine Intimität, in der Worte der Spiegel der Seele wären. Doch mit Worten sind Marianne und Connell, die beide hervorragend diskutieren und philosophieren können, was die eigenen Gefühle betrifft, sehr sparsam. Sally Rooney schafft es auf eine sehr eigene Art, das komplizierte Beziehungsgeflecht der beiden in Szene zu setzen. Sie tut dies behutsam, ohne zu richten, als sei sie lediglich eine Beobachterin. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch hat mich während des Lesens in einen Sog gezogen. Auch wenn Marianne nicht die typische Heldin ist, die man als Leser sofort sympathisch findet, habe ich mit ihr gelitten. Oft hätte ich sie am liebsten geschüttelt, denn ich konnte nicht nachvollziehen, wie ein Mensch so selbstzerstörerisch sein kann. Mein Fazit: Eine wunderbare, zarte Liebesgeschichte, die eigentlich gar keine sein will.

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Thalia Linz - Landstraße

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Normal?????

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Was bedeutet "Normal"? Eine sehr moderne, andere, "normale"?, ON-OFF Beziehung oder doch keine? Interessant zu lesen, in dieser Art hab ich noch kein Buch gelesen!
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Normal?????

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Was bedeutet "Normal"? Eine sehr moderne, andere, "normale"?, ON-OFF Beziehung oder doch keine? Interessant zu lesen, in dieser Art hab ich noch kein Buch gelesen!

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Zwischenmenschliches

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es geht um Liebe, Hass, Sehnsucht, Isolation, Wahn und Freundschaft: In Sally Rooneys herausragendem zweiten Roman wird gelebt bis das Herz bricht und wieder zu schlagen beginnt. Über den Verlauf von vier Jahren, zwischen dem Ende von High School und College, schildert sie das außergewöhnliche Miteinander von Marianne und Connell. Kein Liebesroman im klassischen Sinne, vielmehr ein psychologisches Drama im Rahmen einer jahrelangen On-Off-Beziehung. Gegensätze und Gemeinsamkeiten halten sich bei ihnen die Waage: Seine Mutter ist die Putzfrau ihrer Familie, beide sind gleichermaßen hoch intelligent und sensibel, doch während Connell auf Grund seines sportlichen Talents und guten Aussehens überall beliebt und angesehen ist, fühlen sich Mariannes MitschülerInnen von ihr ständig ungewollt provoziert und machen sie zur vollkommenen Außenseiterin – wären da nicht die wenigen und daher umso wertvolleren Begegnungen mit Connell im Haus ihrer Eltern. Beide werden im Verlauf der folgenden Jahre Glück und Schmerz, Depression und Momente des Aufgehobenseins erfahren. Auch wenn mitunter mehrere Monate vergehen, in denen sie getrennt voneinander sind oder auch Beziehungen mit anderen Menschen eingehen, kreisen sie wie Erde und Mond untrennbar umeinander, kommen sich näher, entfernen sich. Die gefeierte irische Jungautorin gibt dem Roman von Beginn an einen heutzutage in der Literatur höchst selten gewordenen Ton: Sie erzählt im Präsens. Das mag im ersten Moment wenig spektakulär klingen, doch verleiht es der Erzählung einen unglaublichen Sog und eine besondere Unmittelbar- und Eindringlichkeit. Dieser Eindruck wird noch mehr verstärkt, da sie sich auf den knapp 300 Seiten vollkommen auf ihre ProtagonistInnen fokussiert. Manche Menschen begleiten sie auf ihrem Weg, tauchen hier und da vielleicht sogar wiederholt auf, doch stets bleibt die innere Entwicklung von Marianne und Connell im Mittelpunkt. Ein eindrücklicher und zutiefst emotionaler Roman ohne Klischees und Plattitüden: So kann ein moderner Liebesroman im 21. Jahrhundert klingen.
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Zwischenmenschliches

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es geht um Liebe, Hass, Sehnsucht, Isolation, Wahn und Freundschaft: In Sally Rooneys herausragendem zweiten Roman wird gelebt bis das Herz bricht und wieder zu schlagen beginnt. Über den Verlauf von vier Jahren, zwischen dem Ende von High School und College, schildert sie das außergewöhnliche Miteinander von Marianne und Connell. Kein Liebesroman im klassischen Sinne, vielmehr ein psychologisches Drama im Rahmen einer jahrelangen On-Off-Beziehung. Gegensätze und Gemeinsamkeiten halten sich bei ihnen die Waage: Seine Mutter ist die Putzfrau ihrer Familie, beide sind gleichermaßen hoch intelligent und sensibel, doch während Connell auf Grund seines sportlichen Talents und guten Aussehens überall beliebt und angesehen ist, fühlen sich Mariannes MitschülerInnen von ihr ständig ungewollt provoziert und machen sie zur vollkommenen Außenseiterin – wären da nicht die wenigen und daher umso wertvolleren Begegnungen mit Connell im Haus ihrer Eltern. Beide werden im Verlauf der folgenden Jahre Glück und Schmerz, Depression und Momente des Aufgehobenseins erfahren. Auch wenn mitunter mehrere Monate vergehen, in denen sie getrennt voneinander sind oder auch Beziehungen mit anderen Menschen eingehen, kreisen sie wie Erde und Mond untrennbar umeinander, kommen sich näher, entfernen sich. Die gefeierte irische Jungautorin gibt dem Roman von Beginn an einen heutzutage in der Literatur höchst selten gewordenen Ton: Sie erzählt im Präsens. Das mag im ersten Moment wenig spektakulär klingen, doch verleiht es der Erzählung einen unglaublichen Sog und eine besondere Unmittelbar- und Eindringlichkeit. Dieser Eindruck wird noch mehr verstärkt, da sie sich auf den knapp 300 Seiten vollkommen auf ihre ProtagonistInnen fokussiert. Manche Menschen begleiten sie auf ihrem Weg, tauchen hier und da vielleicht sogar wiederholt auf, doch stets bleibt die innere Entwicklung von Marianne und Connell im Mittelpunkt. Ein eindrücklicher und zutiefst emotionaler Roman ohne Klischees und Plattitüden: So kann ein moderner Liebesroman im 21. Jahrhundert klingen.

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