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Die guten Tage Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2019

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Schwarz / Goldfarben

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-05911-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2019

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Schwarz / Goldfarben

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-05911-5

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Ein interessanter Zustand.

begine aus Lemwerder am 12.09.2019

Bewertungsnummer: 1246641

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec. Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird der Gastarbeiter Express genannt und fährt täglich die Strecke. Der junge Mann, ein Serbe, ist der Erzähler der Geschichte. Seine Großmutter hat 4 Söhne und alle sind in dem grausamen Krieg der Balkanländer beteiligt und überzeugt im Recht zu sein. Der Erzähler ist aus diesem Umfeld geflohen. Er beschimpft seinen Vater und seine Onkel mit direkter Sprache. Er wird als Feigling angesehen. Es ist schon eine eigenartige Familie. Der Autor bringt uns die Zustände und Vergangenheit in Serbien nahe. Der Schreibstil ist modern und klar. Ein gutes Debüt.

Ein interessanter Zustand.

begine aus Lemwerder am 12.09.2019
Bewertungsnummer: 1246641
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec. Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird der Gastarbeiter Express genannt und fährt täglich die Strecke. Der junge Mann, ein Serbe, ist der Erzähler der Geschichte. Seine Großmutter hat 4 Söhne und alle sind in dem grausamen Krieg der Balkanländer beteiligt und überzeugt im Recht zu sein. Der Erzähler ist aus diesem Umfeld geflohen. Er beschimpft seinen Vater und seine Onkel mit direkter Sprache. Er wird als Feigling angesehen. Es ist schon eine eigenartige Familie. Der Autor bringt uns die Zustände und Vergangenheit in Serbien nahe. Der Schreibstil ist modern und klar. Ein gutes Debüt.

großes, fesselndes Leseerlebnis

Edith Berger am 20.02.2019

Bewertungsnummer: 388453

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mach dir um mich keine Sorgen, mein Junge", sagte sie etwas müde, " schau nur, dass du von hier wegkommst! Irgendwo, wo es sich besser lebt, da will ich dich wissen". Schließlich senkt sie langsam ihre alten, ledrigen Hände und zieht vom Daumen ihrer linken Hand einen dünnen goldenen Ring: " Das ist der Ehering deines Großvaters!" Den wolle sie irgendwann wiederhaben. Hin und hergerissen zwischen - bei den Freunden daheim bleiben oder in ein anderes Land weggehen, fällt die Entscheidung für Wien. Das ungemein schlechte Verhältnis zu seinen Eltern und das stete Drängen seiner Großmutter geben den Ausschlag. Nun ist seine Nana gestorben. Er ist auf dem Weg zurück in sein Geburtsland. Schon im Bus von Wien nach Belgrad holt in die Vergangenheit ein. Immer noch werden völlig ungeniert die verbrecherischen Kriegtreiber beklatscht. Nichts scheint sich seit den Jahren seines Weggangs verändert zu haben.

großes, fesselndes Leseerlebnis

Edith Berger am 20.02.2019
Bewertungsnummer: 388453
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mach dir um mich keine Sorgen, mein Junge", sagte sie etwas müde, " schau nur, dass du von hier wegkommst! Irgendwo, wo es sich besser lebt, da will ich dich wissen". Schließlich senkt sie langsam ihre alten, ledrigen Hände und zieht vom Daumen ihrer linken Hand einen dünnen goldenen Ring: " Das ist der Ehering deines Großvaters!" Den wolle sie irgendwann wiederhaben. Hin und hergerissen zwischen - bei den Freunden daheim bleiben oder in ein anderes Land weggehen, fällt die Entscheidung für Wien. Das ungemein schlechte Verhältnis zu seinen Eltern und das stete Drängen seiner Großmutter geben den Ausschlag. Nun ist seine Nana gestorben. Er ist auf dem Weg zurück in sein Geburtsland. Schon im Bus von Wien nach Belgrad holt in die Vergangenheit ein. Immer noch werden völlig ungeniert die verbrecherischen Kriegtreiber beklatscht. Nichts scheint sich seit den Jahren seines Weggangs verändert zu haben.

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Die guten Tage

von Marko Dinić

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Stark

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein unglaublich starker, intensiver und gekonnt geschriebener Debütroman. Mit viel Ironie aber auch viel Ernsthaftigkeit, die tief unter die Haut geht. Identitätssuche in einer vom Krieg, Nationalismus und Perspektivlosigkeit gezeichneten Stadt. Absolute Leseempfehlung
  • Danijela Turkijevic-Zauner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Stark

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein unglaublich starker, intensiver und gekonnt geschriebener Debütroman. Mit viel Ironie aber auch viel Ernsthaftigkeit, die tief unter die Haut geht. Identitätssuche in einer vom Krieg, Nationalismus und Perspektivlosigkeit gezeichneten Stadt. Absolute Leseempfehlung

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Die guten Tage

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich kann diese Geschichten, die Marko oder mein Vater jeden Tag aufs Neue beschwören, nicht mehr hören! Ich will sie nicht mehr hören! Ich will weg!“ Ein junger Belgrader sucht seine Zukunft in Wien. Als er zum Begräbnis seiner Großmutter erstmals nach 10 Jahren wieder in seine Heimat reist, wird die Fahrt zu einer Konfrontation mit seiner Familie, dem ungeliebten Vater, all dem Chauvinismus und den Nachwehen des jugoslawischen Bürgerkriegs, der das Land und die Menschen nachhaltig beschädigt hat.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
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Die guten Tage

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„Ich kann diese Geschichten, die Marko oder mein Vater jeden Tag aufs Neue beschwören, nicht mehr hören! Ich will sie nicht mehr hören! Ich will weg!“ Ein junger Belgrader sucht seine Zukunft in Wien. Als er zum Begräbnis seiner Großmutter erstmals nach 10 Jahren wieder in seine Heimat reist, wird die Fahrt zu einer Konfrontation mit seiner Familie, dem ungeliebten Vater, all dem Chauvinismus und den Nachwehen des jugoslawischen Bürgerkriegs, der das Land und die Menschen nachhaltig beschädigt hat.

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