Produktbild: Transformatives Lernen in der Hochschule

Transformatives Lernen in der Hochschule Zwischen Irritation, Erkenntnis und Veränderung

Aus der Reihe Diskurse der Psychologie
1

41,20 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Ines Gottschalk + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

322 (Printausgabe)

Dateigröße

3556 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783837964738

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

322 (Printausgabe)

Dateigröße

3556 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783837964738

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  • Bewertung

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch besticht durch die vielen Perspektiven, die aus verschiedenen Forschungsfeldern dargeboten werden.

    Transformation ist kein planbares Lernziel. Sie betrifft nicht nur Wissen oder Kompetenzen, sondern kann Selbst- und Weltverhältnisse, wissenschaftliche Perspektiven und institutionelle Selbstverständlichkeiten verändern. Sie entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von sozialen Beziehungen, Affekten und Machtverhältnissen und bleibt dabei kontingent, konflikthaft und nicht vollständig steuerbar. Die Autor*innen untersuchen transformatives Lernen und transformative Prozesse aus kulturpsychologischer, ethnologischer, sozialwissenschaftlicher, didaktischer und künstlerischer Perspektive. Unter welchen Bedingungen sind tiefgreifende Veränderungen von Selbstverständnissen, Erkenntnisweisen und wissenschaftlichen Praktiken möglich, insbesondere in Situationen, die von Irritationen, Fremdheitsgefühlen, Machtverhältnissen oder soziokulturellen Konflikten geprägt sind? Die Beiträge verbinden theoretische Analysen und empirische Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen in der Hochschullehre. Sie machen Transformation als soziales, affektives und epistemisches Geschehen, das die Bildung und Entwicklung von Studierenden und Forschenden fordert und fördert, sichtbar – jenseits von Methodenkatalogen und Outcome-Logiken. Sie bieten Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheit, Macht und Differenz in Lehre und Forschung. Nach einem Vorwort werden in einem einleitenden Essay Perspektiven, Chancen und Zumutungen der Transformation in Lehre und Forschung beschrieben. Der Sammelband gliedert sich dann in vier Teilbereiche. Dieser beginnt mit persönlichen Erfahrungen in und mit der Hochschule: Dort werden studentische Perspektiven auf Strukturen und Grenzen universitärer Lehre und zwei Meinungen zu schlechter und guter Lehre skizziert. Der zweite Teil beschäftigt sich mit transformativen Lernen und kritischer Bildung. Schwerpunkte dabei sind transformatives Lernen in den Sozialwissenschaften, transformatives Lernen zwischen rationalem Hamdeln und effektiv-emotionalen Widerfahrens, transformatives Lernen als Gegenstand einer Psychologie der Wissenschaften und Anmerkungen zu kritischer Bildung. Transformative Erfahrungen in der Feldforschung beinhalten zwei Beiträge über Methoden und transformative Potentiale ethnografischen Forschens. Der vierte Teil beschäftigt sich mit Konzepten und Impulsen für eine transformative Praxis, wozu es zwei Beiträge gibt. Hinter den jeweiligen Beiträgen finden sich immer die benutzte Literatur und eine kurze biografische Notiz. Das Buch besticht durch die vielen Perspektiven, die aus verschiedenen Forschungsfeldern dargeboten werden. So werden sowohl Risiken und Chancen als auch normative Grenzen sichtbar gemacht. So eröffnet sich eine Fundgrube für Impulse und Anregungen, die natürlich nicht alles bearbeiten kann.

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