Produktbild: Transformatives Lernen in der Hochschule

Transformatives Lernen in der Hochschule Zwischen Irritation, Erkenntnis und Veränderung

Aus der Reihe Diskurse der Psychologie
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Ines Gottschalk + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,5 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3522-6

Beschreibung

Portrait

Ines Gottschalk ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Koordinatorin am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der qualitativen und interpretativen Sozialforschung, insbesondere zu kollektiver Gewalt und Trauma, Vulnerabilität, (Flucht-)Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Weitere Arbeitsfelder sind reflexiv-kritische Perspektiven auf transformatives Lernen, forschendes Lernen und öffentlichkeitsorientierte qualitative Forschung.Stand: April 2026.Paul S. Ruppel ist Postdoktorand und Lehrkraft an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Universität Dortmund, wissenschaftlicher Koordinator am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin und der TU Dortmund sowie freier Mitarbeiter im Institut für Qualitative Forschung (INA) Berlin.Forschungs- und Interessensschwerpunkte: Qualitative Forschung, Kulturpsychologie, Identitätsforschung, Klimawandel und Mobilität.Stand: Juli 2026.Jürgen Straub ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie Co-Direktor des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (Internationale Psychoanalytische Universität Berlin; Technische Universität Dortmund).Stand: Februar 2026.Ines Gottschalk ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Koordinatorin am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der qualitativen und interpretativen Sozialforschung, insbesondere zu kollektiver Gewalt und Trauma, Vulnerabilität, (Flucht-)Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Weitere Arbeitsfelder sind reflexiv-kritische Perspektiven auf transformatives Lernen, forschendes Lernen und öffentlichkeitsorientierte qualitative Forschung.Stand: April 2026.Paul S. Ruppel ist Postdoktorand und Lehrkraft an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Universität Dortmund, wissenschaftlicher Koordinator am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin und der TU Dortmund sowie freier Mitarbeiter im Institut für Qualitative Forschung (INA) Berlin.Forschungs- und Interessensschwerpunkte: Qualitative Forschung, Kulturpsychologie, Identitätsforschung, Klimawandel und Mobilität.Stand: Juli 2026.Jürgen Straub ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie Co-Direktor des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (Internationale Psychoanalytische Universität Berlin; Technische Universität Dortmund).Stand: Februar 2026.Ines Gottschalk ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Koordinatorin am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der qualitativen und interpretativen Sozialforschung, insbesondere zu kollektiver Gewalt und Trauma, Vulnerabilität, (Flucht-)Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Weitere Arbeitsfelder sind reflexiv-kritische Perspektiven auf transformatives Lernen, forschendes Lernen und öffentlichkeitsorientierte qualitative Forschung.Stand: April 2026.Christian Gudehus forscht und lehrt an der Ruhr-Universität Bochum zu kollektiver Gewalt. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschriften Harm und Trauma Kultur Gesellschaft.Stand: November 2024.Carlos Kölbl ist Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Entwicklung von Gesellschaftsverständnis und Geschichtsbewusstsein, Literalitätsforschung, interkulturelles Lernen, Geschichte der Psychologie und Methodologie und Methodik qualitativer Sozialforschung. Stand: Juni 2026.Jürgen Straub ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie Co-Direktor des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (Internationale Psychoanalytische Universität Berlin; Technische Universität Dortmund).Stand: Februar 2026.Moritz Wullenkord ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster »Imaginamics: Practices and Dynamics of Social Imagining« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.Stand: März 2026

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,5 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3522-6

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch besticht durch die vielen Perspektiven, die aus verschiedenen Forschungsfeldern dargeboten werden.

    Transformation ist kein planbares Lernziel. Sie betrifft nicht nur Wissen oder Kompetenzen, sondern kann Selbst- und Weltverhältnisse, wissenschaftliche Perspektiven und institutionelle Selbstverständlichkeiten verändern. Sie entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von sozialen Beziehungen, Affekten und Machtverhältnissen und bleibt dabei kontingent, konflikthaft und nicht vollständig steuerbar. Die Autor*innen untersuchen transformatives Lernen und transformative Prozesse aus kulturpsychologischer, ethnologischer, sozialwissenschaftlicher, didaktischer und künstlerischer Perspektive. Unter welchen Bedingungen sind tiefgreifende Veränderungen von Selbstverständnissen, Erkenntnisweisen und wissenschaftlichen Praktiken möglich, insbesondere in Situationen, die von Irritationen, Fremdheitsgefühlen, Machtverhältnissen oder soziokulturellen Konflikten geprägt sind? Die Beiträge verbinden theoretische Analysen und empirische Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen in der Hochschullehre. Sie machen Transformation als soziales, affektives und epistemisches Geschehen, das die Bildung und Entwicklung von Studierenden und Forschenden fordert und fördert, sichtbar – jenseits von Methodenkatalogen und Outcome-Logiken. Sie bieten Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheit, Macht und Differenz in Lehre und Forschung. Nach einem Vorwort werden in einem einleitenden Essay Perspektiven, Chancen und Zumutungen der Transformation in Lehre und Forschung beschrieben. Der Sammelband gliedert sich dann in vier Teilbereiche. Dieser beginnt mit persönlichen Erfahrungen in und mit der Hochschule: Dort werden studentische Perspektiven auf Strukturen und Grenzen universitärer Lehre und zwei Meinungen zu schlechter und guter Lehre skizziert. Der zweite Teil beschäftigt sich mit transformativen Lernen und kritischer Bildung. Schwerpunkte dabei sind transformatives Lernen in den Sozialwissenschaften, transformatives Lernen zwischen rationalem Hamdeln und effektiv-emotionalen Widerfahrens, transformatives Lernen als Gegenstand einer Psychologie der Wissenschaften und Anmerkungen zu kritischer Bildung. Transformative Erfahrungen in der Feldforschung beinhalten zwei Beiträge über Methoden und transformative Potentiale ethnografischen Forschens. Der vierte Teil beschäftigt sich mit Konzepten und Impulsen für eine transformative Praxis, wozu es zwei Beiträge gibt. Hinter den jeweiligen Beiträgen finden sich immer die benutzte Literatur und eine kurze biografische Notiz. Das Buch besticht durch die vielen Perspektiven, die aus verschiedenen Forschungsfeldern dargeboten werden. So werden sowohl Risiken und Chancen als auch normative Grenzen sichtbar gemacht. So eröffnet sich eine Fundgrube für Impulse und Anregungen, die natürlich nicht alles bearbeiten kann.

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  • Produktbild: Transformatives Lernen in der Hochschule
  • Vorwort und WürdigungJürgen Straub, Ines Gottschalk & Paul S. RuppelTransformation in Lehre und Forschung. Perspektiven, Grenzen, ZumutungenInes Gottschalk, Paul S. Ruppel & Jürgen StraubTeil I: Persönliche Erfahrungen in und mit der HochschullehreLeere/Lehre im Kopf? Studentische Perspektiven auf Strukturen und Grenzen universitärer LehreMarie ScheligaRadikal subjektiv. Zwei Meinungen zu schlechter und guter LehreChristian Gudehus & Levi GudehusTeil II: Theoretische Präzisierungen – Transformatives Lernen und kritische BildungTransformatives Lernen in den Sozialwissenschaften. Kontingenz, Affekt und ungleich verteilte Voraussetzungen jenseits instrumenteller DidaktikInes GottschalkTransformatives Lernen zwischen rationalem Handeln und affektiv-emotionalem Widerfahrnis. Theoretische Konzepte einschneidender LernerfahrungenJürgen StraubTransformatives Lernen als Gegenstand einer Psychologie der WissenschaftCarlos KölblDen Gegenstand abschaffen. Anmerkungen zu kritischer Bildung im Angesicht von Rechtspopulismus und gesteigerter gesellschaftlicher SensibilitätMoritz WullenkordTeil III: Transformative Erfahrungen in der FeldforschungWerde es Licht?Dieter HallerArtikulation von Überleben und Widerstand im syrischen Gefängnis. Transformative Potenziale ethnografischen ForschensMonique KaulertzTeil IV: Konzepte und Impulse für eine transformative PraxisEintauchen ins fremde Andere. Immersion und der Ort einer mäeutischen, kollaborativen und transformativen PraxisAnup DharDancing on the Edge of the Razor Blade. Transformative Bereitschaft durch Zulassen des inneren NullpunktsKaren Köhler