Produktbild: Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud'schen Internationalen

Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud'schen Internationalen Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse in der Schweiz 1919-1977

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48,40 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

3611 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783837964165

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PDF

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

3611 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

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9783837964165

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  • Bewertung

    4/5

    03.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verbindung mit zeithistorischen Elemente

    In neun Kapiteln wird die turbulente und krisengeschüttelte Geschichte der Schweizer Freudianer nachgezeichnet – von der Gründung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse im Jahre 1919 bis zur Abspaltung des Psychoanalytischen Seminars Zürich im Jahre 1977. Basierend auf einer breiten, gründlichen Quellenforschung beleuchtet Thomas Kurz diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dabei zeigt sich eine Aversion gegen zentralistische Bestrebungen – Freud sprach von einer speziellen »Psychologie der Schweizer« –, aber auch ein Versuch, die offenen, unverschulten Anfänge der psychoanalytischen Bewegung zu bewahren. Der Autor behandelt neben der Gründung und Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse auch verstärkt Biografisches zu wichtigen Vertreter*innen wie Philipp Sarasin, ihrem langjährigen Vorsitzenden. Leitlinien, Auseinandersetzungen und Probleme werden dabei ebenfalls deutlich. Die Arbeit ist quellenbasiert und in seiner Auswertung vielstimmig, ohne die zentrale These der Eigenheit eines Landes, hier der Schweiz, zu verlieren. Im Anhang gibt es ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis, was auch die Möglichkeit zum selbständigen Weiterlesen bietet. Es wird gezeigt, wie die internationale Student*innenbewegung und die damit verbundene antiautoritäre Revolte letztlich auf die Schweizer Freudianer übergriff und damit auch zeithistorische Elemente berücksichtigt werden. So wird eine manchmal etwas übertrieben detailreiche Darstellung von Institutionskunde zu einem historischen Turn hin zu Versuchen des Kollektivs und Basisdemokratie die Inhalte und auch die Ausbildung der Psychoanalyse in der Schweiz radikal zu ändern.

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