Produktbild: Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud'schen Internationalen

Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud'schen Internationalen Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse in der Schweiz 1919-1977

1

49,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

20,8/14,7/2,6 cm

Gewicht

492 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3480-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

20,8/14,7/2,6 cm

Gewicht

492 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3480-9

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    4/5

    03.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verbindung mit zeithistorischen Elemente

    In neun Kapiteln wird die turbulente und krisengeschüttelte Geschichte der Schweizer Freudianer nachgezeichnet – von der Gründung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse im Jahre 1919 bis zur Abspaltung des Psychoanalytischen Seminars Zürich im Jahre 1977. Basierend auf einer breiten, gründlichen Quellenforschung beleuchtet Thomas Kurz diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dabei zeigt sich eine Aversion gegen zentralistische Bestrebungen – Freud sprach von einer speziellen »Psychologie der Schweizer« –, aber auch ein Versuch, die offenen, unverschulten Anfänge der psychoanalytischen Bewegung zu bewahren. Der Autor behandelt neben der Gründung und Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse auch verstärkt Biografisches zu wichtigen Vertreter*innen wie Philipp Sarasin, ihrem langjährigen Vorsitzenden. Leitlinien, Auseinandersetzungen und Probleme werden dabei ebenfalls deutlich. Die Arbeit ist quellenbasiert und in seiner Auswertung vielstimmig, ohne die zentrale These der Eigenheit eines Landes, hier der Schweiz, zu verlieren. Im Anhang gibt es ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis, was auch die Möglichkeit zum selbständigen Weiterlesen bietet. Es wird gezeigt, wie die internationale Student*innenbewegung und die damit verbundene antiautoritäre Revolte letztlich auf die Schweizer Freudianer übergriff und damit auch zeithistorische Elemente berücksichtigt werden. So wird eine manchmal etwas übertrieben detailreiche Darstellung von Institutionskunde zu einem historischen Turn hin zu Versuchen des Kollektivs und Basisdemokratie die Inhalte und auch die Ausbildung der Psychoanalyse in der Schweiz radikal zu ändern.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud'schen Internationalen
  • Zum GeleitMichael SchröterEinleitung1 Hanns Sachs bei den SchweizernAus seinen Briefen an Sigmund Freud 1918/1919Michael Schröter2 »Die Psychologie der Schweizer«Die Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalysein den 1920er Jahren und darüber hinaus3 Philipp Sarasin (1888–1968)Freud-Analysand und langjähriger Vorsitzenderder Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse4 Sezession 1928Die Geschichte der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psychoanalyse5 Unerkennbar, selbst für ihre FreundeBiografisches zur Berliner Analytikerin Elisabeth Naef,geborene Rosenbaum, und ihrer Tochter Gerda6 Die Schweizer Freudianer vor,während und nach dem Zweiten Weltkrieg7 Zürich, 1949: Vorgeschichte und Umfelddes ersten IPV-Kongresses nach dem Zweiten Weltkrieg8 Zum 100. Geburtstag desSchweizer Psychoanalytikers Paul Parin9 Aufstieg und Abfalldes Psychoanalytischen Seminars Zürichvon der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse10 Quellennachweis11 Literatur12 Abkürzungen13 Index