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Produktbild: Weiße Westen, schwarze Nächte
Band 1 Neu
Artikelbild von Weiße Westen, schwarze Nächte
Sabine Hofmann

1. Weiße Westen, schwarze Nächte

Weiße Westen, schwarze Nächte

Aus der Reihe Ein Fall für Hedy Voss
Gesprochen von
13
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Henrike Tönnes

Spieldauer

7 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

140

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757020255

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Henrike Tönnes

Spieldauer

7 Stunden und 9 Minuten

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Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

140

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Sprache

Deutsch

EAN

9783757020255

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Essen in den 60er Jahren zwischen Kohle und Modernisierung

Lesenswert aus Bielefeld am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152284

Bewertet: Hörbuch-Download

"Weiße Westen, schwarze Nächte" ist ein Kriminalroman von Sabine Hofmann, den ich als Hörbuch gehört habe, gesprochen von Henrike Tönnes. Hedy Voss, die Hauptprotagonistin des Krimis, lebt in den 60er Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist von "Beruf" Einbrecherin und macht das richtig gut. Die Erlöse aus den Einbrüchen benötigt sie dringend, um die kostspieligen Aufenthalte ihrer Schwester Elsa in privaten psychiatrischen Einrichtungen zu finanzieren. Eines Tages fällt ihr bei einem Einbruch neben Schmuck auch eine Kladde mit brisanten Aufzeichnungen in die Hände. Sie nimmt sie mit und bringt sich damit in höchste Gefahr. Ihre Schwester Elsa trägt durch ihr leichtfertiges Verhalten ihren Teil dazu bei, dass die Angelegenheit eskaliert. Der Krimi war spannend zu hören. Die Einblicke in die Gefühle und Denkweise der Menschen in den 60ern wurde gut herausgearbeitet. Auch die lokalen Bezüge im Ruhrgebiet zwischen Kohle und Modernisierung hat die Autorin eindrücklich geschildert. Nach und nach erfahren wir auch mehr über Hedys persönliche Geschichte und wie es dazu kam, dass sie Einbrecherin geworden ist. Kann ein Einbrecher sympathisch sein? Inn diesem Fall kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Ich habe mit Hedy mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt. Ich war während des Hörens auf einer vollständig falschen Spur, das Ende kam überraschend für mich, Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus der von Hedy, von Elsa und aus der Sicht der Ermittler. Die Verknüpfung mit Machenschaften in Politik und Ministerien fand ich ausgesprochen gelungen. Der Krimi entfaltet seine Spannung nach und nach, das mag ich gerne. Das Ende macht Lust auf mehr! Als Einführung in Hedys Welt hat der vorliegende Band einiges zu bieten. Wie in ersten Bänden einer Reihe meistens der Fall, lernen die Lesenden alle Personen besser kennen, daher erhoffe ich mir vom nächsten Band noch mehr. Hier gibt es gute 4 Sterne! Besonders gut hat mir die Hörbuchsprecherin gefallen. Sie hat die Protagonist*innen toll interpretiert. Dabei kommt ihr eindeutig die (angeborene) Kenntnis des Ruhrpotts-Slangs zugute. Kompliment, es hat Spaß gemacht, ihr zu lauschen. Sie hat mit ihrer Stimme dazu beigetragen, der Handlung noch mehr Tiefe zu verleihen. Die Sprecherin bekommt von mir die volle Punktzahl! Eine Hörempfehlung nicht nur Menschen aus dem Westen von Nordrhein-Westfalen. Ich kann mir vorstellen, dass hier Hören besser ist als Lesen!

Essen in den 60er Jahren zwischen Kohle und Modernisierung

Lesenswert aus Bielefeld am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152284
Bewertet: Hörbuch-Download

"Weiße Westen, schwarze Nächte" ist ein Kriminalroman von Sabine Hofmann, den ich als Hörbuch gehört habe, gesprochen von Henrike Tönnes. Hedy Voss, die Hauptprotagonistin des Krimis, lebt in den 60er Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist von "Beruf" Einbrecherin und macht das richtig gut. Die Erlöse aus den Einbrüchen benötigt sie dringend, um die kostspieligen Aufenthalte ihrer Schwester Elsa in privaten psychiatrischen Einrichtungen zu finanzieren. Eines Tages fällt ihr bei einem Einbruch neben Schmuck auch eine Kladde mit brisanten Aufzeichnungen in die Hände. Sie nimmt sie mit und bringt sich damit in höchste Gefahr. Ihre Schwester Elsa trägt durch ihr leichtfertiges Verhalten ihren Teil dazu bei, dass die Angelegenheit eskaliert. Der Krimi war spannend zu hören. Die Einblicke in die Gefühle und Denkweise der Menschen in den 60ern wurde gut herausgearbeitet. Auch die lokalen Bezüge im Ruhrgebiet zwischen Kohle und Modernisierung hat die Autorin eindrücklich geschildert. Nach und nach erfahren wir auch mehr über Hedys persönliche Geschichte und wie es dazu kam, dass sie Einbrecherin geworden ist. Kann ein Einbrecher sympathisch sein? Inn diesem Fall kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Ich habe mit Hedy mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt. Ich war während des Hörens auf einer vollständig falschen Spur, das Ende kam überraschend für mich, Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus der von Hedy, von Elsa und aus der Sicht der Ermittler. Die Verknüpfung mit Machenschaften in Politik und Ministerien fand ich ausgesprochen gelungen. Der Krimi entfaltet seine Spannung nach und nach, das mag ich gerne. Das Ende macht Lust auf mehr! Als Einführung in Hedys Welt hat der vorliegende Band einiges zu bieten. Wie in ersten Bänden einer Reihe meistens der Fall, lernen die Lesenden alle Personen besser kennen, daher erhoffe ich mir vom nächsten Band noch mehr. Hier gibt es gute 4 Sterne! Besonders gut hat mir die Hörbuchsprecherin gefallen. Sie hat die Protagonist*innen toll interpretiert. Dabei kommt ihr eindeutig die (angeborene) Kenntnis des Ruhrpotts-Slangs zugute. Kompliment, es hat Spaß gemacht, ihr zu lauschen. Sie hat mit ihrer Stimme dazu beigetragen, der Handlung noch mehr Tiefe zu verleihen. Die Sprecherin bekommt von mir die volle Punktzahl! Eine Hörempfehlung nicht nur Menschen aus dem Westen von Nordrhein-Westfalen. Ich kann mir vorstellen, dass hier Hören besser ist als Lesen!

Atmosphärischer Krimi im Ruhrgebiet der sechziger Jahre

Bücherhummelchen am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152029

Bewertet: Hörbuch-Download

Mit dem Hörbuch „Weiße Westen, schwarze Nächte“ gelingt Sabine Hofmann ein atmosphärisch dichter Kriminalroman vor der spannenden Kulisse des Ruhrgebiets im Jahr 1966. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus historischem Hintergrund, Krimispannung und Spionageelementen. Das Ruhrgebiet wirkt lebendig und authentisch. Man spürt den gesellschaftlichen Wandel ebenso wie die Schattenseiten der damaligen Zeit. Der Kohleabbau steckt in der Krise, die Städte wachsen rasant und nicht jeder profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung. Im Mittelpunkt steht Hedy Voss, eine ungewöhnliche Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Einbrüchen verdient. Sie ist klug, vorsichtig und unglaublich geschickt darin, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Gleichzeitig bleibt sie oft schwer greifbar, was sie interessant macht, mir persönlich aber auch etwas Distanz zu ihr geschaffen hat. Insgesamt blieben auch andere Figuren für meinen Geschmack ein wenig zu blass, sodass ich gedanklich nicht immer ganz bei ihnen war. Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Hedy und ihrer Schwester Elsa, die mit ihrer Abhängigkeit zu kämpfen hat. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Spannung auch eine emotionale Ebene. Als die beiden ungewollt in politische Machenschaften und einen gefährlichen Konflikt geraten, entwickelt sich die Handlung zunehmend packend und hält einige überraschende Wendungen bereit. Henrike Tönnes hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie liest angenehm und ausdrucksstark und verleiht den Figuren glaubwürdige Stimmen. Vor allem die spannenden Szenen bringt sie überzeugend rüber, wodurch das Hörbuch für mich zusätzlich gewonnen hat. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich auch, dass das Ende zu plötzlich kam und manche Entwicklungen recht schnell abgehandelt wurden. Trotz kleiner Schwächen hat mich das Hörbuch insgesamt sehr gut unterhalten. Wer atmosphärische Krimis mit historischem Flair und einer ungewöhnlichen Hauptfigur mag, sollte hier definitiv reinhören. Von mir gibt es eine klare Hörenpfehlung.

Atmosphärischer Krimi im Ruhrgebiet der sechziger Jahre

Bücherhummelchen am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152029
Bewertet: Hörbuch-Download

Mit dem Hörbuch „Weiße Westen, schwarze Nächte“ gelingt Sabine Hofmann ein atmosphärisch dichter Kriminalroman vor der spannenden Kulisse des Ruhrgebiets im Jahr 1966. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus historischem Hintergrund, Krimispannung und Spionageelementen. Das Ruhrgebiet wirkt lebendig und authentisch. Man spürt den gesellschaftlichen Wandel ebenso wie die Schattenseiten der damaligen Zeit. Der Kohleabbau steckt in der Krise, die Städte wachsen rasant und nicht jeder profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung. Im Mittelpunkt steht Hedy Voss, eine ungewöhnliche Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Einbrüchen verdient. Sie ist klug, vorsichtig und unglaublich geschickt darin, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Gleichzeitig bleibt sie oft schwer greifbar, was sie interessant macht, mir persönlich aber auch etwas Distanz zu ihr geschaffen hat. Insgesamt blieben auch andere Figuren für meinen Geschmack ein wenig zu blass, sodass ich gedanklich nicht immer ganz bei ihnen war. Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Hedy und ihrer Schwester Elsa, die mit ihrer Abhängigkeit zu kämpfen hat. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Spannung auch eine emotionale Ebene. Als die beiden ungewollt in politische Machenschaften und einen gefährlichen Konflikt geraten, entwickelt sich die Handlung zunehmend packend und hält einige überraschende Wendungen bereit. Henrike Tönnes hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie liest angenehm und ausdrucksstark und verleiht den Figuren glaubwürdige Stimmen. Vor allem die spannenden Szenen bringt sie überzeugend rüber, wodurch das Hörbuch für mich zusätzlich gewonnen hat. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich auch, dass das Ende zu plötzlich kam und manche Entwicklungen recht schnell abgehandelt wurden. Trotz kleiner Schwächen hat mich das Hörbuch insgesamt sehr gut unterhalten. Wer atmosphärische Krimis mit historischem Flair und einer ungewöhnlichen Hauptfigur mag, sollte hier definitiv reinhören. Von mir gibt es eine klare Hörenpfehlung.

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