Produktbild: Weiße Westen, schwarze Nächte
Band 1

Weiße Westen, schwarze Nächte Kriminalroman

Aus der Reihe Ein Fall für Hedy Voss
14

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4246-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Wer [...] eine Schwäche für ungewöhnliche Spionagegeschichten oder Thriller über besonders clevere Frauen hat, ist mit ›Weisse Westen, schwarze Nächte‹ bestens bedient.« Eva Karnofsky ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»eine atmosphärische wie politische Zeitreise, bei der man Hedy und Elsa gerne auch dorthin folgt, wo es brenzlich wird« Nils Heuner ("kulturnews")
»erinnert [...] streckenweise an die Spionageromane des britischen Schriftstellers John le Carré.« Benjamin Trilling ("Trailer-Ruhr")
»Richtig authentisch wird das Zeitgefühl der 1960er Jahre beschrieben. [...] Beim Lesen [entsteht] ein Film im Kopf [...].« ("Instagram")
»Man ist in den 60er Jahren unterwegs. Politisch Ost und West. Der Ton ist ein bisschen bodenständiger - hat mir richtig gut gefallen!« Mike Altwicker ("WDR 4")
»spannende Geschichte« Jörg Kijanski ("booknerds")
»diese unverstellte Erzählkunst, verquickt mit der deutschen Nachkriegsgeschichte,macht diesen Roman zu einem veritablen Leckerbissen des Schmökerns.« Michael Lang ("Odenwälder Echo")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4246-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Spionagekrimi mit emotionalen Figuren

    Ein Krimi über deutsch-deutsche Spionage, Korruption im Verteidigungsministerium nach dem Zweiten Weltkrieg und das Ruhrgebiet als Handlungsort standen definitiv nicht auf meiner persönlichen Bingo-Karte und trotzdem hat mich genau diese Mischung komplett geflashet. Richtig authentische wird das Zeitgefühl der 1960er Jahre beschrieben, jedenfalls stelle ich es mir so vor. Kleidung, Wohnungen, Kneipen und Autos erzeugen ein so klares Bild dieser Zeit, dass beim Lesen ein Film im Kopf entsteht lässt. Richtig fühlbar wird diese Zeit aber durch die Menschen, die in ihr leben. Die Protagonistin Hedy Voss versucht mit Einbrüchen den Lebensunterhalt für sich und ihre drogenabhängige Schwester Elsa zu sichern und gleichzeitig deren Klinikaufenthalte zu finanzieren. Die gestohlenen Waren verkauft sie über einen Hehler weiter und gerät dadurch immer tiefer in gefährliche Kreise. Zwischen den spannenden Szenen erfährt man immer mehr über die Vergangenheit der beiden Schwestern und genau das sorgte dafür, dass sie mir sehr nahekamen. Gerade Elsas Versuche, Hedy etwas von all dem zurückzugeben, was diese täglich für sie riskiert, haben mich sehr berührt. Der Krimi beginnt zunächst mit zwei Handlungssträngen, deren Verbindung sich erst nach und nach erschließt. Dadurch fiel es mir stellenweise etwas schwer, die vielen Namen direkt zuzuordnen. Gleichzeitig entsteht genau daraus aber auch die Spannung, denn ein gestohlenes Notizbuch verknüpft Hedys persönliches Schicksal plötzlich mit politischen Machenschaften. Die realen Hintergründen des Spionagefalls setzen der Spannung noch das I-Tüpfelchen auf. Die „Starfighter-Affäre“ rund um den Kauf der Lockheed F‑104 „Starfighter“ durch die Bundeswehr sorgte in den 1960er Jahren für massive Kritik, weil Korruptionsskandale im damalige Verteidigungsministerium ein düsteres Licht auf die Verbindungen zwischen Politik, Militär und Rüstungsindustrie warfen. Nach dem Lesen habe ich direkt weiter recherchiert und fand es unglaublich interessant, wie eng Fiktion und reale Geschichte hier miteinander verwoben werden.

  • Lesemaus2021

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein besonderer Kriminalroman

    Mit Hedy Voss hat die Autorin eine unglaublich  interessante, aber auch geheimnisvolle Protagonistin ins Rennen geschickt. Sie gibt nur das Nötigste von sich preis, sich zu verkleiden gehört zu ihrem Alltag und sie unterhält kaum persönliche Beziehungen. Einzig ihre Schwester Elsa scheint ihr wirklich wichtig zu sein. Sogar ihr Liebesleben wirft Fragen auf und ich habe mich immer gefragt, wer ist dieser Peter?  Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu stehen, weil sich alles bei mir in unmittelbarer Nähe abspielt. Für mich ist die Gruga in Essen, die Zeche Zollverein oder auch der Stadtteil Bredeney ein fester Begriff. Orte die ich kenne und schon oft besucht habe und somit beim Lesen genau vor Augen hatte.  Die beschriebene Atmosphäre im Ruhrgebiet hat die Autorin perfekt getroffen. Die 1960er Jahre, eine Zeit voller Umbrüche und Wirtschaftswunder, ebenso eine Zeit vor meiner Geburt, fand ich unglaublich interessant. Den Kuppelei-Paragraph habe ich mir dann auch nochmal genauer angesehen. Ebenso die Fibag-Affäre vom damaligen Verteidigungsminister Strauß, die aus meiner Sicht perfekt in diesen Kriminalroman passt.  Für mich war es das erste Buch von Sabine Hofmann und ihr klarer und bildlicher Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Wer Krimis mit Spionageelementen mag und zudem gerne in die deutsche Nachkriegszeit eintaucht, wird dieses Buch lieben. 

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselnder Ruhrgebiets-Krimi aus den 1960er Jahren

    Nachdem sie sich bereits das Bochum der Nachkriegsjahre vorgenommen hat, lässt Sabine Hofmann „Weisse Westen, schwarze Nächte“ nun im Essen der 1960er Jahre spielen. Wieder geht es um das Ruhrgebiet, doch jetzt stehen die Zeichen nicht mehr auf Aufbruch, sondern auf den beginnenden Niedergang: die ersten Zechen schließen. Im Mittelpunkt der Story steht die Meisterdiebin Hedy Voss, die sich mit “krummen Dingern” über Wasser hält und dabei in eine lebensbedrohliche Melange aus Spionage, Skrupellosigkeit und politischen Affären gerät. Es geht um die Beschaffung des “Starfighters” für die Bundeswehr, eines sündhaft teuren, aber nur bedingt einsatzfähigen Kampfflugzeugs. Hofmann erzählt aber auch von der Beatles-Mania und der Einführung der Antibabypille, die es damals zunächst nur für Verheiratete gab. Die toughe Hedy Voss bleibt zwischen all dem meist cool und behält ihr Ziel immer fest im Auge. So ist “Weisse Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann ein fesselnder Ruhrgebiets-Krimi, der sich mit der gesellschaftlichen Umbruchphase der westdeutschen Boomer-Jahre befasst.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Schwestern schlagen sich durch im Ruhrgebiet der 1960er Jahre

    Weiße Westen, schwarze Nächte ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe. Die Geschichte um Meisterdiebin Hedy Voss hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt im Sommer 1966. Hedy und Elsa haben ihre Eltern im Krieg verloren, sie sind im Waisenhaus und in Pflegefamilien aufgewachsen. Bereits früh gerieten sie in die Fänge eines Verbrechers, der sie zu Diebinnen ausbilden wollte´. Bei Hedy hat das gut geklappt, die hübsche Elsa erwies sich jedoch als ungeschickt und wurde für andere Zwecke benutzt. Hedy finanziert mit ihrem Diebesgut Elsas Therapie in einer Privatklinik. Bei einem Einbruch findet sie neben wertvollem Schmuck und Gemälden ein Notizbuch mit brisanten Aufzeichnungen. Das Notizbuch gehört dem ehemaligen Oberregierungsrat Seufert, der im Verteidigungsministerium tätig war. Es enthält auch Informationen zu seinen Konten in der Schweiz. Seufert war bereits länger im Visier des Geheimdienstes, er galt als korrupt. Nachdem er bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, wird sein Leben von Kriminalkommissar Hans Wittkamp unter die Lupe genommen.. Die Autorin beschreibt lebensnah und authentisch das Leben im Ruhrgebiet und in Bonn in den Sechziger Jahren. Spionagegeschichten lese ich eigentlich nicht gerne, aber in diesem historischen Kriminalroman konnte mich Hedys und Elsas Geschichte in den Bann ziehen. Beide schaffen es auf ihre Art, sich im Leben trotz schlechter Startbedingungen durchzuschlagen, und besonders Hedy erweist sich als äußerst gewieft. Gerne würde ich die beiden Schwestern und Kommissar Wittkamp bei ihren weiteren Erlebnissen in den Sechzigern begleiten. Von mir eine Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die in jüngere deutsche Vergangenheit im Ruhrgebiet eintauchen möchten.

  • crazygirl

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Fronten

    Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche als Einbrecherin von einem ehemaligen Polizisten ausgebildet. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und trägt tagsüber Reklamesendungen aus. Sie schaut dabei, wo die vollen Briefkästen auf die Abwesenheit der Bewohner hindeuten. Auch bekommt sie Tipps von ihrem Abnehmer der Hehlerware. Ihre Schwester Elsa ist drogenabhängig und wird in einer privaten, psychiatrischen Klinik behandelt. Das kostet viel Geld. Als Hedy in das Haus eines ehemaligen Oberregierungsrats einsteigt, erbeutet sie mehrere Schmuckstücke, Hinweise auf Schweizer Konten und ein Notizbuch mit Aufzeichnungen. Woher kommt das viele Geld? Das Ehepaar Seufert zeigt den Diebstahl nur zögerlich an und hält die schadenshöhe klein. Als die beiden bei einem Autounfall ums leben kommen, ermitteln verschiedene Organisationen und Hedy und Nora geraten zwischen die Fronten . Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten und die damalige Zeit werden sehr gut beschrieben. der Schreibstil ist sehr lebendig. Die politische Situation wird sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Wir begegnen einigen große Namen der Politik. Eine interessante, fiktive Geschichte.

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