Produktbild: Lori

Lori Roman

94

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14484

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

205 (Printausgabe)

Dateigröße

396 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406851254

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA

Verkaufsrang

14484

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

205 (Printausgabe)

Dateigröße

396 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406851254

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    11.07.2026

    eBook (ePUB)

    Auf der Suche nach dem, was lange verborgen blieb

    In dieser Familie gibt es Fragen, auf die niemand eine Antwort gibt. Leni wächst damit auf und merkt früh, dass manches nicht zusammenpasst. Erst viele Jahre später beginnt sie, den Spuren ihrer eigenen Geschichte zu folgen. Dabei stößt sie auf Ereignisse, die weit vor ihrer Kindheit liegen und bis heute das Leben ihrer Familie bestimmen. Das Buch hat mich vor allem wegen seines Themas angesprochen. Familiengeheimnisse und die Zeit der DDR sind eine Mischung, die bei mir fast immer Interesse weckt. Nach und nach kommen neue Einzelheiten ans Licht. Dadurch wurde immer verständlicher, weshalb die Figuren so handeln und warum vieles über Jahre unausgesprochen geblieben ist. Besonders gefallen hat mir, dass nicht sofort alle Antworten geliefert werden. Vieles fügt sich erst mit der Zeit zusammen. Das hat dafür gesorgt, dass die Neugier erhalten blieb und ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Je mehr Seiten vergingen, desto deutlicher wurde, wie eng die einzelnen Ereignisse miteinander verbunden sind. Immer wieder tauchen kleine Hinweise auf, die erst später ihren Platz finden. Gerade das hat den Reiz beim Lesen ausgemacht, weil nicht alles sofort erklärt wird. Inhaltlich hat das Buch genau den Geschmack getroffen. Weniger leicht fiel dagegen der Zugang zu den Figuren. Durch die häufigen Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven blieb Leni für meinen Geschmack etwas auf Abstand. Dadurch war es nicht immer einfach, ihre Gedanken und Gefühle wirklich nachzuempfinden. Das hat meinen Lesefluss an einigen Stellen etwas gebremst, auch wenn die Geschichte selbst durchgehend interessant geblieben ist. Bis zur letzten Seite blieb die Frage offen, wie sich alles auflösen wird. Genau das hat dafür gesorgt, dass das Interesse nicht nachgelassen hat. Auch wenn mich der Schreibstil nicht vollständig überzeugen konnte, wollte ich das Buch immer weiterlesen. Für alle, die Familiengeschichten mit historischem Hintergrund mögen, ist dieses Buch auf jeden Fall einen Blick wert. Das Thema ist gut gewählt und die Idee dahinter hat mir gefallen. Beim Erzählen hätte ich mir etwas mehr Nähe zu den Figuren gewünscht. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und vergebe deshalb gute vier Sterne.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    09.07.2026

    eBook (ePUB)

    Schweigen & Verdrängen

    "Lori" von Anousch Mueller hat mich angesprochen, weil es um interessante Themen geht: Geschichte der DDR & Beziehungen in Familien & Traumata. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen: leicht & flüssig lesbar und sprachlich überzeugend. Erzählt wid ruhig & unaufgeregt. Gelungen ist die Verbindung von fiktiver Familiengeschichte vor realem Hintergrund und die erzeugte bedrückende, teils melancholische Atmosphäre. Die Zeit & das Leben in der DDR wird gut vermittelt und zeigt, wie ein Staat in das Leben von normalen Familien eingreifen & was das langfristig für Folgen haben kann. Auch was Schweigen & Verdrängen bedeutet & welche Auswirkungen das auf spätere Generationen haben kann, ist spür- & nachvollziehbar. Die Familiengeschichte ist komplex. Hier hat Anousch Mueller das vorhandene Potenzial für mein Empfinden nicht ganz genutzt und ich hätte mir ein paar mehr Seiten gewünscht, um etwas mehr Tiefe & ein noch besseres Verständnis von Leni & ihren Eltern zu erhalten. Insgesamt ein lesenswertes Buch für geschichtlich Interessierte.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    08.08.2026

    eBook (ePUB)

    "Ich rechne immer mit einer Katastrophe."

    Der Titel dieser Rezension ist ein Zitat aus Anousch Muellers neuem Roman. Es ist Leni, die so denkt, fühlt und lebt in dieser traumatischen Familiengeschichte. Sie ist die Ich-Erzählerin, fühlt sich lange als Erstgeborene der Familie Ross, bis sich Erinnerungen einschleichen, die ihr ganzes Leben in Frage stellen, auch das ihrer Eltern und Geschwister. Die Familie Ross ist kinderreich, das war man in der DDR schon mit drei Kindern, aber für Katharina und Robert ist nicht alles nur heile Welt, sie haben sechs Kinder großzuziehen und ein siebtes bleibt ein Phantom. Das ist Lori. Die Eltern lernen sich Mitte der 1970er Jahre kennen, und versuchen, im Arbeiter- und Bauernstaat ein gemeinsames Leben aufzubauen. Leni wird diejenige sein, die 2010 versucht, die Puzzleteile ihrer Familiengeschichte zusammenzufügen und das Phantom Lori nimmt dabei einen zentralen Platz ein. Denn sie erinnert sich an Lori, und sie liest im Mutterpass von sieben Schwangerschaften und sieben Geburten. Ein Geheimnis, das auf ihr genauso lastet, wie auf der Mutter, die sie besucht, und worunter auch der Vater leidet. Nachdem alle Kinder den elterlichen Bahnhof, in dem sie großwurden am Rande eines Thüringer Dorfes, verlassen haben, trennen sich auch die Eltern. „Im Guten“ nennt man das wohl. Aber jedes Familienmitglied nimmt einen Teil des gemeinsamem Traumas mit ins eigene Leben, es gibt keine Enkelkinder. Das ist wohl kein Zufall. Der Roman umfasst aber nicht nur die private Sphäre, gesellschaftliche und politischen Probleme gehören in fast jeder DDR-Familie dazu, so auch hier. Katharina wird noch während ihrer Lehrzeit von einem „Romeo“ mit Namen Werner umgarnt, er drängt sie geschickt in die Rolle einer IM (Inoffiziellen Mitarbeiterin der Staatssicherheit), aus der sie sich kaum wieder lösen kann. Robert versucht mit mehrfachen Anträge auf Ausreise aus der DDR seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Aber ein Segelausflug mit der Familie, zwar ohne den ältesten Sohn (den man als Alibi zurücklässt), aber mit sechs kleinen Kindern an Bord, endet dramatisch, danach ist Lori weg, verschwunden, bleibt auf dem Grund der Ostsee und wird nie mehr erwähnt. Das ist die Ausgangslage, hierauf baut sich die Erzählung von Leni auf, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommt, mit ihrem Freund aus Kindertagen, Lutz, alles gemeinsam macht, aber ihn nie als Liebhaber an sich heranlässt. Er trägt das mit stoischem Gemüt, aber der Krug geht eben nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Anousch Mueller versucht an verschiedenen Punkten, die DDR-Geschichte zu erklären, das sind aus meiner Sicht die literarisch schwächsten Stellen des Buches. Wenn Lutz bei einem Besuch in Cottbus, Lenis Geburtsstadt, versucht, Erich Honecker und die Diktatur des Proletariats zu erklären, liest sich das wie ein Wikipedia-Eintrag. Später, wenn 1989 die Mauer fällt, wird dann auch das Begrüßungsgeld, dass jedem DDR-Bürger überreicht wird, als Demütigung beschrieben, auch die Scham über die langen Schlangen bei der Auszahlung. Aber immerhin, die Familie ist dafür extra nach Fulda gefahren. Und war sich dann auch nicht zu fein, es zu nehmen. Ich habe meine ersten 35 Lebensjahre in der DDR verbracht, kenne die Umstände, unter denen gelebt, geliebt, gelogen wurde, aus eigener Anschauung. Ich kenne auch die Ressentiments, die den DDR-Bürgern entgegengebracht wurden. „Vom Wartburgkreis bis Kap Deschnjow blieb der Osten eine zwielichtige Weltregion. Unzweifelhaft spannend, aber nicht ganz geheuer. Diebesland, fahrendes Volk, rückständig, rau, trunken, politisch verkorkst. […] Der Osten, das war blutgetränkter Boden, das war Stalingrad, das waren Gaskammern, das war Vernichtung und Schuld, so unermesslich, dass sie hinter Eisernen Vorhängen für immer hätte verwahrt bleiben können.“ So beschreibt es die Autorin, mir haben diese Art Ausflüge in die Vergangenheit nicht gefallen, sie passen für mich nicht in die tragische und komplizierte Familiengeschichte. Besser passt dann diese Erkenntnis, „Aber meine Eltern wussten natürlich, dass nun auch die Archive geöffnet wurden. Und dass irgendwo in diesen Akten auch ein dunkler Teil ihrer Lebensgeschichte lag.“ Und Leni wird diejenige sein, die den dunklen Stein viele Jahre später zum Rollen bringt. Die Autorin hat einen gut lesbaren Schreibstil entwickelt, aber die Schlüssigkeit der Abläufe und Geschehnisse ergab sich mir beim Lesen nicht immer auf den ersten Blick. Abbrüche, Szenenwechsel, Zeitenwechsel lassen nur mühsam ein vollkommenes Bild entstehen. Vielleicht ist das Absicht, das Puzzle muss ja gelöst werden, aber es bleibt verwirrend. Eingestreute Gedichte lassen eine Melancholie erahnen, die auf die Traumata verweist, die sich angesammelt haben. Die Charakterisierung der Protagonisten ist höchst unterschiedlich, die Mutter entfernt sich aus der Familie, ohne ihren Platz zu räumen, ist anwesend und doch nicht präsent, der Vater wird einerseits als der geborene Kümmerer beschrieben, andererseits wie ein entfernter Verwandter, der z. B. seinen Kindern ein Baumhaus baut, das aber nur dem Zweck des Wohlmeinens der Dorfgemeinschaft dient. Die Geschwister werden angedeutet, sind aber keine Hauptpersonen für Leni. Freund Lutz ist ihr da näher. Ihre Liebesbeziehungen bleiben verschwommen. Ich konnte jedoch für kaum eine der Romanfiguren besondere Empathie entwickeln, einzige Ausnahme: Lutz. Offensichtlich kommt im Moment kaum ein Familienroman ohne mindestens eine Person in psychiatrischer Behandlung aus, zufällig las ich gerade Miriam Carbes „Unerwünschte Töchter“ und Jennifer Segebrechts „Muttertage“, auch dort findet sich diese Konstellation. Anousch Mueller setzt das hier fort, Leni benötigt bei der Bewältigung ihres Kindheitstraumas auch am Ende des Buches ärztliche Hilfe. Die Diagnose „Konversionsstörung“ ist offenbar nicht das einzige psychische Problem, das sie umtreibt. Fazit: Lesenswert. Ein interessanter Familienroman, der vorrangig in der DDR vor und kurz nach der Wende angesiedelt ist, der versucht, verschiedene DDR-Problematiken und -Konflikte zu beleuchten. Schweigen und Verschweigen sind in diesem Roman die Ursache der Traumata, die sich wellenartig ausbreiten von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

  • Sandra8811

    aus Bayern

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fühlte sich sehr kurz an

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Der Klappentext machte mich sehr neugierig, was mit Lori passierte. Cover: Das Cover mit den beiden Kindern mit der roten Umrandung passt perfekt zum Inhalt und ist sehr auffällig. Inhalt: Leni weiß, dass in ihrer Familie etwas nicht stimmt. Ständig schwebt der Schatten ihrer verstorbenen Schwester umher. Als sie Erwachsen ist, beschließt sie, der Sache mit Lori auf den Grund zu gehen. Handlung und Thematik: Eine sehr gefühlvolle Story über eine Familie die aufgrund politischer Folgen und persönlicher Fehlentscheidungen ein Trauma durchleidet, das jeden einzelnen von ihnen ein Leben lang prägt. Charaktere: Protagonistin Leni habe ich gar nicht so sehr wahrgenommen, weil sie gefühlt nie im Mittelpunkt stand. Es ging um die Familie als Ganzes, was die Autorin super rüberbrachte. Schreibstil: Ich lese normalerweise selten Bücher die einen historischen Touch haben, aber hier war ich super neugierig und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin lässt sich schnell lesen, wenn es auch nicht so einfach geschrieben ist wie die Bücher die ich üblicherweise lese. Das Setting um die DDR und die Wende sowie die nachfolgende Zeit passte perfekt und wurde authentisch umgesetzt. Es gab z.B. wirklich das Kosmos, das hat mich wirklich begeistert. Die Charaktere waren ebenso authentisch und man könnte wirklich glauben, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story war rund und das Ende passend. Persönliche Gesamtbewertung: Eine wirklich berührende Story über Fehlentscheidungen und ihre langjährigen Folgen für die ganze Familie. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Schweigen Spuren hinterlässt

    Lori“ ist ein leiser, aber erstaunlich eindringlicher Roman über eine Familie, in der vieles nicht ausgesprochen wird und gerade deshalb umso stärker nachwirkt. Im Mittelpunkt steht Leni, die mit ihren fünf Geschwistern auf einem stillgelegten Bahnhof in Thüringen aufwächst. Schon als Kind spürt sie, dass in ihrer Familie eine Leerstelle existiert: Lori, ihre ältere Schwester, über die niemand spricht. Jahre später beginnt Leni, nachzuforschen und stößt dabei immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Eltern und die Geschichte der DDR vor. Mir hat besonders gefallen, wie Anousch Mueller aus diesem Familiengeheimnis keine klassische Spannungsgeschichte macht. Vieles wird nur angedeutet, Erinnerungen tauchen bruchstückhaft auf und erst nach und nach setzt sich das Bild zusammen. Gerade dieses Unausgesprochene fand ich sehr gelungen. Man merkt, wie stark eine Vergangenheit, über die niemand reden will, das Leben der nächsten Generation prägen kann. Auch sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Mueller schreibt präzise und gleichzeitig sehr atmosphärisch, ohne die großen Gefühle ständig ausbuchstabieren zu müssen. Bei manchen Szenen hatte ich das Gefühl, dass zwischen den Zeilen mindestens genauso viel passiert wie in der eigentlichen Handlung. „Lori“ ist sicher kein leichter Wohlfühlroman, aber einer, der mich beschäftigt hat. Vor allem die Mischung aus Familiengeschichte, DDR-Vergangenheit, Schuld und der vorsichtigen Suche nach Wahrheit fand ich spannend. Ein ruhiges Buch, das seine Wirkung eher langsam entfaltet, dafür aber noch eine Weile im Kopf bleibt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

42

4

41

3

9

2

2

1

0

Bewertungen (94)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lori