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Lori Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6644

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

21/13,4/2,3 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Terracotta / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85124-7

Beschreibung

Rezension

"Berührend, packend und lesenswert."




Deutschlandfunk Kultur Lesart, Andrea Gerk






"Eine zutiefst berührende Geschichte eine, die an die unausgesprochenen Geschichten des Ostens rührt. Das, was in vielen Familien unter Schweigen begraben liegt und trotzdem die Kinder und oft auch die Enkel mit Gefühlen belastet."




Leipziger Internet Zeitung, Ralf Julke






"Dass die Kinder heute selbst wichtige Erzählstimmen des deutschen Ostens sind, beweist dieser Roman einmal mehr Lori' ist bei aller Schwermut voller Hoffnungen, auch auf offene Gespräch, und genau die braucht es."




Literarische Welt, Nina Pilz



Produktdetails

Verkaufsrang

6644

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

21/13,4/2,3 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Terracotta / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85124-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Sandra8811

    aus Bayern

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fühlte sich sehr kurz an

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Der Klappentext machte mich sehr neugierig, was mit Lori passierte. Cover: Das Cover mit den beiden Kindern mit der roten Umrandung passt perfekt zum Inhalt und ist sehr auffällig. Inhalt: Leni weiß, dass in ihrer Familie etwas nicht stimmt. Ständig schwebt der Schatten ihrer verstorbenen Schwester umher. Als sie Erwachsen ist, beschließt sie, der Sache mit Lori auf den Grund zu gehen. Handlung und Thematik: Eine sehr gefühlvolle Story über eine Familie die aufgrund politischer Folgen und persönlicher Fehlentscheidungen ein Trauma durchleidet, das jeden einzelnen von ihnen ein Leben lang prägt. Charaktere: Protagonistin Leni habe ich gar nicht so sehr wahrgenommen, weil sie gefühlt nie im Mittelpunkt stand. Es ging um die Familie als Ganzes, was die Autorin super rüberbrachte. Schreibstil: Ich lese normalerweise selten Bücher die einen historischen Touch haben, aber hier war ich super neugierig und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin lässt sich schnell lesen, wenn es auch nicht so einfach geschrieben ist wie die Bücher die ich üblicherweise lese. Das Setting um die DDR und die Wende sowie die nachfolgende Zeit passte perfekt und wurde authentisch umgesetzt. Es gab z.B. wirklich das Kosmos, das hat mich wirklich begeistert. Die Charaktere waren ebenso authentisch und man könnte wirklich glauben, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story war rund und das Ende passend. Persönliche Gesamtbewertung: Eine wirklich berührende Story über Fehlentscheidungen und ihre langjährigen Folgen für die ganze Familie. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Schweigen Spuren hinterlässt

    Lori“ ist ein leiser, aber erstaunlich eindringlicher Roman über eine Familie, in der vieles nicht ausgesprochen wird und gerade deshalb umso stärker nachwirkt. Im Mittelpunkt steht Leni, die mit ihren fünf Geschwistern auf einem stillgelegten Bahnhof in Thüringen aufwächst. Schon als Kind spürt sie, dass in ihrer Familie eine Leerstelle existiert: Lori, ihre ältere Schwester, über die niemand spricht. Jahre später beginnt Leni, nachzuforschen und stößt dabei immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Eltern und die Geschichte der DDR vor. Mir hat besonders gefallen, wie Anousch Mueller aus diesem Familiengeheimnis keine klassische Spannungsgeschichte macht. Vieles wird nur angedeutet, Erinnerungen tauchen bruchstückhaft auf und erst nach und nach setzt sich das Bild zusammen. Gerade dieses Unausgesprochene fand ich sehr gelungen. Man merkt, wie stark eine Vergangenheit, über die niemand reden will, das Leben der nächsten Generation prägen kann. Auch sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Mueller schreibt präzise und gleichzeitig sehr atmosphärisch, ohne die großen Gefühle ständig ausbuchstabieren zu müssen. Bei manchen Szenen hatte ich das Gefühl, dass zwischen den Zeilen mindestens genauso viel passiert wie in der eigentlichen Handlung. „Lori“ ist sicher kein leichter Wohlfühlroman, aber einer, der mich beschäftigt hat. Vor allem die Mischung aus Familiengeschichte, DDR-Vergangenheit, Schuld und der vorsichtigen Suche nach Wahrheit fand ich spannend. Ein ruhiges Buch, das seine Wirkung eher langsam entfaltet, dafür aber noch eine Weile im Kopf bleibt.

  • Bewertung

    aus Siegen

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die fehlenden Antworten

    Das Buch zeigt, was beständiges Schweigen zu bedeutsamen Fragen auslösen und welche dramatischen Auswirkungen das haben kann. Inhaltlich geht es um Leni, die mit ihren Eltern und fünf Geschwistern in einem stillgelegten Bahnhof mitten in Thüringen aufwächst. Der Vater kümmert sich sehr fürsorglich um alle Belange, die für die Kinder wichtig sind, während sich die Mutter immer nur auf das jeweils jüngste Kind konzentriert. Durch den unachtsam liegengelassenen Mutterpass erfährt Leni, die Ich-Erzählerin in diesem Buch, dass die Mutter sieben Schwangerschaften durchlaufen hat. Aber was ist mit dem siebten Kind passiert, warum ist es nicht greifbar? Auch sieht sie z.B. Narben an den Händen der Eltern, die ihr keiner zufriedenstellend erklärt. Ich fand das Buch sehr spannend, denn auch ich wollte wie die Protagonistin unbedingt wissen, was vor Jahren passiert war. Warum flüchtet sich die Mutter in immer wieder neue Schwangerschaften, um sich intensiv um das Baby bzw. Kleinkind kümmern zu können, bis es sie nicht mehr braucht? Warum hat der Vater das Bedürfnis, sich überall helfend beliebt zu machen? Und auch wenn die Geschwister nicht bewusst wahrnehmen, dass eine ältere Schwester fehlt, merkt man, dass etwas in der Familiengemeinschaft nicht richtig läuft, denn alle Kinder entwickeln mehr oder weniger starke psychische Auffälligkeiten (Borderline Syndrom, Depressionen etc.). Nach und nach erfährt man immer mehr Details und fängt an, sich ein Gesamtbild zusammen zu setzen. So erhält man zudem Einblicke in die politischen und sozialen Gepflogenheiten der ehemaligen DDR, was ich auch sehr informativ und erschreckend fand. Die vorgelebte Paarbeziehung der Eltern sowie das oberflächlich glückliche Familienleben haben in meinen Augen auch Auswirkungen auf Lenis Lebensgestaltung sowie diejenige ihrer Geschwister. Denn als alle sich gegen Ende des Buches zum Sommerfest treffen, ist da niemand, der einen festen Lebenspartner mitbringt, was bei sechs Geschwistern schon auffällig ist. Statt einer Gemeinschaft ziehen sie das Alleinsein der Verlogenheit vor. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich sehr berührt. Ich möchte es allen empfehlen, die hintergründige Literatur lieben, denn vieles wird nur angedeutet. Es ist sicherlich keine Unterhaltung für den Strandkorb, sondern man sollte sich voll darauf konzentrieren, besonders auf all das, was zwischen den Zeilen zu lesen ist.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Schweigen Generationen prägt

    Wenn Schweigen Generationen prägt Manchmal haben wir das Gefühl, dass etwas fehlt. Ein Deja Vu, ohne es richtig einordnen zu können. Oft sind es nur kleine Erinnerungen, ohne dass sie wirklich was zu bedeuten hätten. Doch was, wenn sie es doch tun? Wenn sie sehr wichtig sind? So ergeht es Leni. Die mit ihren Eltern und Geschwistern auf einem alten Bahnhofsgelände in der DDR aufwächst. Eigentlich wirkt ihre Kindheit nach außen unbeschwert. Doch schon früh spürt sie, dass in ihrer Familie etwas nicht stimmt. Immer wieder tauchen Erinnerungen auf, die niemand bestätigen will. Die Frage nach Lori lässt sie nicht mehr los und mit ihr beginnt eine Suche nach der Wahrheit. Bereits der Beginn hat mich neugierig gemacht. Schnell war klar, dass hinter dieser Familiengeschichte weit mehr steckt als nur ein lang gehütetes Geheimnis. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Leni. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeiten und auch Orten hin und her. Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen. Die Figuren wirken glaubwürdig. Vor allem Leni konnte ich gut verstehen. Ihre Unsicherheit und ihr Wunsch nach Antworten konnte ich nachvollziehen. Denn wer will das nicht? Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, was Lügen und jahrelanges Schweigen mit einer Familie machen können. Und das Buch zeigt deutlich, wie sehr Geheimnisse eine Familie zerbrechen lassen können. Auch das Leben in der DDR und die Vergangenheit der Eltern spielt eine wichtige Rolle. Die politischen Verhältnisse sind eng mit der Familiengeschichte verbunden und zeigen gerade im späteren Verlauf, wie es zu bestimmten Dingen kommen konnte. Besonders schön fand ich außerdem das Setting. Cottbus kenne ich selbst, denn ich bin in der Nähe aufgewachsen und ich hatte viele Orte direkt vor Augen. Das hat die Geschichte für mich noch nahbarer gemacht. ISBN: 978-3406851247 Autorin: Anousch Mueller Verlag: C.H. Beck ET: 09.07.26 Umfang: 205 Seiten

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krasser Sprachstil!

    „Lori“ hat mir vor allem wegen des tollen Sprachstils sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und gleichzeitig hat die Sprache etwas Besonderes, das mich immer wieder innehalten ließ. Besonders mochte ich die Protagonistinnen. Ich fand es schön, wie unterschiedlich sie dargestellt werden und dass sie nicht einfach nur sympathisch oder unsympathisch sind, sondern ihre ganz eigenen Ecken und Kanten haben. Ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen wirkten auf mich sehr authentisch. Auch die Themen rund um Frauen, Familie, Erwartungen und Selbstbestimmung haben mich angesprochen. Ich fand es interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Frauen mit den Dingen umgehen, die ihnen im Leben begegnen, und wie sehr sie dabei von ihrer Umgebung und ihrer Vergangenheit geprägt werden. Die Geschichte hat mich an einigen Stellen berührt und auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Für mich ist „Lori“ vor allem ein Buch, das von seinen Figuren und seiner Sprache lebt. Beides hat mir richtig gut gefallen.

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