Vom Ursprung der Heilkräfte Eine geisteswissenschaftliche Annäherung an die Homöopathie
101,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
05.05.2026
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
584
Maße (L/B/H)
27,6/19,5/4,3 cm
Gewicht
2051 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-695-73446-7
Dieses Buch führt an einen Ursprung, an dem die Arzneien als lebendige Gestalten erscheinen. Pflanzen, Mineralien, Metalle, tierische Substanzen und alte Stoffe der Heilkunst treten aus der Tiefe der Natur hervor und zeigen sich in ihrer äusseren Erscheinung wie auch in ihrem inneren Bild. Was als Substanz begegnet, beginnt zu sprechen. Es wird Stimme, Bewegung und Erinnerung an eine Ordnung, die dem Leben eingeschrieben ist.
Die Arzneimittelbilder dieses Bandes entfalten sich als Heilgeschichten. In ihnen erscheint Krankheit als ein inneres Geschehen, in dem Spannung, Wandlung und Lösung sichtbar werden. Jede Arznei trägt ihr eigenes Bild, ihre eigene Tiefe und ihren eigenen Weg. Mythologische Motive, Naturbeobachtung, alchemistische Bilder und homöopathische Erfahrung verbinden sich zu einer Sprache, in der das Mittel in seinem Wesen erfahrbar wird.
Ein stiller roter Faden durchzieht diesen Band im Bild des Eies. Das Ei erscheint als Ursprungsraum, als Keim, als bergende Form und als Sinnbild jener Sammlung, in der das Leben verborgen ruht und seine Entfaltung vorbereitet. In den wiederkehrenden Ei Kapiteln wird die Arznei als Entwicklungsraum betrachtet. Potenzierung, Wandlung der Substanz und das Hervortreten einer feineren Wirksamkeit werden in diesem Bild anschaulich.
Daneben öffnet das Werk den Blick auf die geistige Architektur der Homöopathie. Es folgt der Spur Samuel Hahnemanns und jener Art des Sehens, in der Beobachtung, Erfahrung und Vergleich zu einem Weg der Erkenntnis werden. Die Arznei erscheint als Trägerin einer inneren Gesetzmässigkeit, die sich dem aufmerksamen Blick allmählich offenbart.
Im Verlauf des Buches treten grössere Bilder hinzu. Der Baum des Lebens, das Weltenei, die Rose und der weisse Kranich begleiten die Arzneien wie Zeichen aus einer älteren Sprache. Sie weisen auf Ursprung, Übergang, Reifung und Rückkehr. So wird Homöopathie als eine Heilkunst des Lauschens, des Schauens und des Erkennens sichtbar, als ein Weg, auf dem Natur, Mensch und Arznei einander spiegeln.
Die Autorin beschäftigt sich seit vier Jahrzehnten mit der homöopathischen Arzneimittellehre.
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