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Das Haus der Goldmanns

Aus der Reihe Ultraviolett Roman
11

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

16353

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

302 (Printausgabe)

Dateigröße

323 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783968870359

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

16353

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

302 (Printausgabe)

Dateigröße

323 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783968870359

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Ein wichtiges, bewegendes Buch

Bewertung am 04.05.2026

Bewertungsnummer: 3128356

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe "Das Haus der Goldmanns" praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Wenngleich es eine fiktive Geschichte ist, gab es darin sehr viele Gemeinsamkeiten mit meiner eigenen, realen Familiengeschichte. Das Buch zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Recherche und ein gutes Gespür für sensible Themen (NS-Zeit und Täterschaft, Alkoholismus, Demenz), sondern auch durch seine im positiven Sinne schlichte und klare Sprache aus. Die Anzahl der Protagonist/innen ist überschaubar und auch das ist eine Stärke dieses Buches. Statt vieler aufwendig verstrickter Einzelschicksale trifft man hier immer im Wechsel auf zwei (später drei) Frauen einer Familie, die im Fokus stehen. Zunächst sind dies Elisabeth und Britta, die, wie recht schnell klar wird, Großmutter und Enkelin zueinander sind. Später kommt auch Margit, Elisabeths Tochter und somit Brittas Mutter, hinzu, die wir zuvor bereits als hochbetagte Frau kennengelernt haben, die an einer Demenz erkrankt ist. Claudia Kaufmann hat es geschafft, mit einer fiktiven Geschichte auf die zahlreichen vererbten Traumata hinzuweisen, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit in so vielen Familien von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden. Elisabeth und ihr Mann Karl lassen die Lesenden verstehen, wie Menschen zu Täter/innen und zu Mitläufer/innen wurden und auch, welche inneren Kämpfe sie ausfechten mussten, wenn sie dem Regime kritisch gegenüberstanden. An Margit und auch an Britta wird deutlich, wie sich Orientierungslosigkeit und der Wunsch nach Vergessen und nach Abspaltung im wahrsten Sinne des Wortes fortpflanzen ("...bald waren sie ziemlich betrunken. Ein völlig neues Gefühl, von dem Margit nicht wusste, ob es ihr gefiel. Aber es ließ die Wirklichkeit verschwimmen, sorgte dafür, dass man sich etwas außerhalb der realen Welt befand. Das mochte Margit, denn welchen Platz sie in der realen Welt einnehmen sollte, das wusste sie nicht."). "Das Haus der Goldmanns" ist ein wichtiges Buch, gerade in der heutigen Zeit, das ohne detaillierte Schilderungen des nationalsozialistischen Grauens auskommt und einen trotzdem tief trifft und nachhaltig berührt.

Ein wichtiges, bewegendes Buch

Bewertung am 04.05.2026
Bewertungsnummer: 3128356
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe "Das Haus der Goldmanns" praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Wenngleich es eine fiktive Geschichte ist, gab es darin sehr viele Gemeinsamkeiten mit meiner eigenen, realen Familiengeschichte. Das Buch zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Recherche und ein gutes Gespür für sensible Themen (NS-Zeit und Täterschaft, Alkoholismus, Demenz), sondern auch durch seine im positiven Sinne schlichte und klare Sprache aus. Die Anzahl der Protagonist/innen ist überschaubar und auch das ist eine Stärke dieses Buches. Statt vieler aufwendig verstrickter Einzelschicksale trifft man hier immer im Wechsel auf zwei (später drei) Frauen einer Familie, die im Fokus stehen. Zunächst sind dies Elisabeth und Britta, die, wie recht schnell klar wird, Großmutter und Enkelin zueinander sind. Später kommt auch Margit, Elisabeths Tochter und somit Brittas Mutter, hinzu, die wir zuvor bereits als hochbetagte Frau kennengelernt haben, die an einer Demenz erkrankt ist. Claudia Kaufmann hat es geschafft, mit einer fiktiven Geschichte auf die zahlreichen vererbten Traumata hinzuweisen, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit in so vielen Familien von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden. Elisabeth und ihr Mann Karl lassen die Lesenden verstehen, wie Menschen zu Täter/innen und zu Mitläufer/innen wurden und auch, welche inneren Kämpfe sie ausfechten mussten, wenn sie dem Regime kritisch gegenüberstanden. An Margit und auch an Britta wird deutlich, wie sich Orientierungslosigkeit und der Wunsch nach Vergessen und nach Abspaltung im wahrsten Sinne des Wortes fortpflanzen ("...bald waren sie ziemlich betrunken. Ein völlig neues Gefühl, von dem Margit nicht wusste, ob es ihr gefiel. Aber es ließ die Wirklichkeit verschwimmen, sorgte dafür, dass man sich etwas außerhalb der realen Welt befand. Das mochte Margit, denn welchen Platz sie in der realen Welt einnehmen sollte, das wusste sie nicht."). "Das Haus der Goldmanns" ist ein wichtiges Buch, gerade in der heutigen Zeit, das ohne detaillierte Schilderungen des nationalsozialistischen Grauens auskommt und einen trotzdem tief trifft und nachhaltig berührt.

Das Generations-Trauma

Bewertung am 06.02.2026

Bewertungsnummer: 3037806

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Familiengeschichte die im Jahr 2023 beginnt und über drei Generationen, bis hin zur Machtergreifung der NS, führt. Britta, Tochter einer an Demenz erkrankten Mutter, nimmt den Leser mit in ihren Alltag, ihre Kindheit und Gefühlswelt. Erst nach und nach gelingt es ihr, alte Traumas aufzudecken die ihre Mutter zeitlebens geprägt haben und ihren Ursprung bei den Großeltern findet und der deutschen Geschichte geschuldet ist. Der Roman ist klug und authentisch geschrieben. Die Zeitsprünge sind klar in Kapitel mit Person und Jahreszahl unterteilt, so dass es leicht fällt den Handlungen zu folgen. Die Protagonisten sind so klar und authentisch und hinterlassen das Wissen, das es beliebige Personen einer Zeitepoche sind. So viele andere mussten dies Schicksal teilen… Ich bin dankbar für jeden Autor*innen, der diesen Part der deutschen Geschichte aufnimmt. Am Ende des Buches sind erklärende Anmerkungen der Autorin zu finden mit dem wohl wichtigsten und brandaktuellen Satz: „NIE WIEDER IST JETZT“ !

Das Generations-Trauma

Bewertung am 06.02.2026
Bewertungsnummer: 3037806
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Familiengeschichte die im Jahr 2023 beginnt und über drei Generationen, bis hin zur Machtergreifung der NS, führt. Britta, Tochter einer an Demenz erkrankten Mutter, nimmt den Leser mit in ihren Alltag, ihre Kindheit und Gefühlswelt. Erst nach und nach gelingt es ihr, alte Traumas aufzudecken die ihre Mutter zeitlebens geprägt haben und ihren Ursprung bei den Großeltern findet und der deutschen Geschichte geschuldet ist. Der Roman ist klug und authentisch geschrieben. Die Zeitsprünge sind klar in Kapitel mit Person und Jahreszahl unterteilt, so dass es leicht fällt den Handlungen zu folgen. Die Protagonisten sind so klar und authentisch und hinterlassen das Wissen, das es beliebige Personen einer Zeitepoche sind. So viele andere mussten dies Schicksal teilen… Ich bin dankbar für jeden Autor*innen, der diesen Part der deutschen Geschichte aufnimmt. Am Ende des Buches sind erklärende Anmerkungen der Autorin zu finden mit dem wohl wichtigsten und brandaktuellen Satz: „NIE WIEDER IST JETZT“ !

Kundinnen und Kunden meinen

Das Haus der Goldmanns. Drei Generationen. Ein Haus. Ein großes Geheimnis.

von Claudia Kaufmann

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