• Produktbild: Das Haus der Goldmanns. Drei Generationen. Ein Haus. Ein großes Geheimnis.
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Das Haus der Goldmanns. Drei Generationen. Ein Haus. Ein großes Geheimnis.

Aus der Reihe Ultraviolett Roman
13

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,3 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-032-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,3 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-032-8

Herstelleradresse

Eckhaus Verlag
Buttelstedter Straße 25
99427 Weimar
DE

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  • Bewertung

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges, bewegendes Buch

    Ich habe "Das Haus der Goldmanns" praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Wenngleich es eine fiktive Geschichte ist, gab es darin sehr viele Gemeinsamkeiten mit meiner eigenen, realen Familiengeschichte. Das Buch zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Recherche und ein gutes Gespür für sensible Themen (NS-Zeit und Täterschaft, Alkoholismus, Demenz), sondern auch durch seine im positiven Sinne schlichte und klare Sprache aus. Die Anzahl der Protagonist/innen ist überschaubar und auch das ist eine Stärke dieses Buches. Statt vieler aufwendig verstrickter Einzelschicksale trifft man hier immer im Wechsel auf zwei (später drei) Frauen einer Familie, die im Fokus stehen. Zunächst sind dies Elisabeth und Britta, die, wie recht schnell klar wird, Großmutter und Enkelin zueinander sind. Später kommt auch Margit, Elisabeths Tochter und somit Brittas Mutter, hinzu, die wir zuvor bereits als hochbetagte Frau kennengelernt haben, die an einer Demenz erkrankt ist. Claudia Kaufmann hat es geschafft, mit einer fiktiven Geschichte auf die zahlreichen vererbten Traumata hinzuweisen, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit in so vielen Familien von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden. Elisabeth und ihr Mann Karl lassen die Lesenden verstehen, wie Menschen zu Täter/innen und zu Mitläufer/innen wurden und auch, welche inneren Kämpfe sie ausfechten mussten, wenn sie dem Regime kritisch gegenüberstanden. An Margit und auch an Britta wird deutlich, wie sich Orientierungslosigkeit und der Wunsch nach Vergessen und nach Abspaltung im wahrsten Sinne des Wortes fortpflanzen ("...bald waren sie ziemlich betrunken. Ein völlig neues Gefühl, von dem Margit nicht wusste, ob es ihr gefiel. Aber es ließ die Wirklichkeit verschwimmen, sorgte dafür, dass man sich etwas außerhalb der realen Welt befand. Das mochte Margit, denn welchen Platz sie in der realen Welt einnehmen sollte, das wusste sie nicht."). "Das Haus der Goldmanns" ist ein wichtiges Buch, gerade in der heutigen Zeit, das ohne detaillierte Schilderungen des nationalsozialistischen Grauens auskommt und einen trotzdem tief trifft und nachhaltig berührt.

  • Bewertung

    5/5

    06.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Generations-Trauma

    Eine Familiengeschichte die im Jahr 2023 beginnt und über drei Generationen, bis hin zur Machtergreifung der NS, führt. Britta, Tochter einer an Demenz erkrankten Mutter, nimmt den Leser mit in ihren Alltag, ihre Kindheit und Gefühlswelt. Erst nach und nach gelingt es ihr, alte Traumas aufzudecken die ihre Mutter zeitlebens geprägt haben und ihren Ursprung bei den Großeltern findet und der deutschen Geschichte geschuldet ist. Der Roman ist klug und authentisch geschrieben. Die Zeitsprünge sind klar in Kapitel mit Person und Jahreszahl unterteilt, so dass es leicht fällt den Handlungen zu folgen. Die Protagonisten sind so klar und authentisch und hinterlassen das Wissen, das es beliebige Personen einer Zeitepoche sind. So viele andere mussten dies Schicksal teilen… Ich bin dankbar für jeden Autor*innen, der diesen Part der deutschen Geschichte aufnimmt. Am Ende des Buches sind erklärende Anmerkungen der Autorin zu finden mit dem wohl wichtigsten und brandaktuellen Satz: „NIE WIEDER IST JETZT“ !

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    06.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr emotional

    Was passiert, wenn du in das Haus deiner Kindheit zurückkehrst – und plötzlich die Vergangenheit aufbricht? In „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann passiert das Britta, eine Frau, die mit ihrer Mutter schon lange abgeschlossen hat. Die alte Villa in München, in der ihre Mutter Margit noch immer lebt, wirkt heruntergekommen. Britta will sie schnell ins Heim bringen, die Villa verkaufen. Doch dann macht die Mutter, gezeichnet von Alzheimer, seltsame Bemerkungen. Und aus Ablehnung wird Neugier. Was steckt hinter diesem Haus, das nie verkauft werden durfte? Und was verheimlicht Margit seit Jahrzehnten? Mit klarem Blick und emotionaler Tiefe entfaltet Claudia Kaufmann eine Geschichte über drei Generationen – und darüber, wie das Schweigen einer Familie mit den Gräueltaten der Nazi-Zeit verbunden ist. In Rückblenden erleben wir Elisabeth, Brittas Großmutter, die sich 1932 in ihren jüdischen Nachbarn verliebt und ein für sich tödliches Geheimnis hütet, während ihr Mann sich radikalisiert und der SA anschließt. Das Haus, einst Eigentum der jüdischen Familie Goldmann, wird zum Symbol für Mitläufertum, für geraubte Leben und für das Schweigen, das bis in die Gegenwart reicht. Kaufmann erzählt ohne Pathos, aber mit großer Wucht. Was wie eine kalte Mutter-Tochter-Geschichte beginnt, entwickelt sich zu einem tief bewegenden Roman über Schuld, Wahrheit, Verdrängung und späte Versöhnung. Die historischen Szenen sind bedrückend real, die emotionale Entwicklung der Figuren glaubwürdig und aufwühlend. Fazit: Ein Buch, das nicht loslässt. Kein leichter Stoff, aber ein wichtiger. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt – mit einer Geschichte, die unter die Haut geht und lange nachklingt. 10/10

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    großer Familienroman mit wichtiger Botschaft

    2023 Britta lebt in Hamburg und hat einen neuen Job in Aussicht, da bekommt sie einen Anruf von der Polizei aus München. Ihre Mutter ist umher geirrt und wusste nicht wo sie hin gehört und so muss sich Britta aufmachen in das große Haus ihrer Kindheit und sich nicht nur ihren eigenen Ängsten stellen, sondern auch der langen Geschichte. 1933 Elisabeth macht sich mit dem Korb Wäsche auf zur Familie Goldmann, hier verdient sie gutes Geld und kann sich so in München mit ihrem Karl eine kleine Wohnung leisten. Sie wollen fern von ihren Familien und der Enge des Dorflebens etwas Neues beginnen und alles läuft auch gut für die Zwei, aber dann kommt Hitler an die Macht und Deutschland verändert sich und für Elisabeth und Karl bricht eine ganz andere Zeit heran und verändert alles. 1938 Margit kommt zur Welt und das in den Wirren des Krieges und das Regime sieht eine enorme Strenge bei der Kindererziehung vor und da die Zeiten unruhig sind, kommt Margit weg von den Eltern und zu einer großen Familie aufs Land und verbringt hier einige Jahre und wird im Sinne des Volkes erzogen. Drei Frauen, drei Schicksale und alles eng verwoben und ein großes Haus, dass eine enorme Macht hat. Claudia Kaufmann hat einen großen Familienroman geschrieben, der auch ein Zeitzeugnis ist. Die Deutsche Geschichte ist eng mit dem Roman verwoben und ihre drei Frauenfiguren sind starke Charaktere und Persönlichkeiten, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und das Schweigen zieht sich durch Generationen hindurch und verhindert so ein Zusammenleben, ein Verstehen und ein Weiterkommen. Ohne Wertung, aber mit viel Gespür für die Gefühle, die Probleme und Momente, nimmt uns Claudia Kaufmann mit in eine unruhige Zeit, die noch heute nachhallt und die uns eigentlich viel lehren soll. Denn nie wieder, ist jetzt. Das Buch ist groß und verdient ein großes Publikum. Ich packe es in meinen Bücherkoffer und trage die Geschichte von Elisabeth, von Margit, von Britta und die der Goldmanns, sehr gerne in die Welt der Literaturfans hinaus.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    sehr bewegend

    Als Britta in ihr früheres Zuhause zurück kehrt und ihre Muter Margit in einem Pflegeheim unterbringen will, kommt so einiges ans Licht. Margit leidet unter Demenz, wohnt jedoch noch in einer großen Villa. Britta deckt nun ein Familiengeheimnis auf, was sie nie geahnt hätte. Wird sie das verkraften können? Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, wodurch man die Protagonisten sehr gut kennenlernt. In alle Personen konnte ich mich bestens hineinversetzen und habe mit ihnen gefühlt. Stets war ich berührt von den schlimmen Dingen, die ihnen widerfahren sind. Der flüssige und lebhafte Schreibstil ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Die frühere Zeit wird sehr gut dargestellt, aber auch die Demenzerkrankung spielt eine große Rolle. Das Buch ist sehr emotional und geschichtlich wertvoll und die Themen gingen mir unter die Haut.

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