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Produktbild: Schaum

Schaum

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2658 KB

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783311707394

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2658 KB

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783311707394

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  • Zum Bewerterprofil von Majo C.

    Majo C.

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

    2/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Evas, nicht alle davon Evas

    Eine Uniprofessorin für Literatur leidet in ihrer dreckigen Wohnung mit einem Kleinkind, einem Neugeborenen und einem unfähigen Mann vor sich hin, während sie keine Karenzzeit hat, dafür aber Social Distancing - diesen Spaß erlebt sie nämlich mitten in der Covid Pandemie. Sie will es sich nicht so ganz eingestehen und Hilfe nimmt sie gar keine an, bis die Überforderung Überhand nimmt. Auf eine sehr authentische Art und Weise wird uns ein Fenster in ihre mitleiderregende Situation geöffnet. Schließlich überwindet sie sich. Sie stellt eine Assistentin ein, eine ehemalige Studentin von ihr, die am Ende aber nur noch Nanny ist und in der Anstellung keinerlei Wert für deren Karriere findet. Diese Studentin heißt Eva. Nachdem Arbeitgeberin und Angestellte im Schlechten getrennter Wege gehen, wird eine neue Nanny eingestellt, die Aoife heißt, Eva ausgesprochen, im Roman fortan aber ebenfalls als Eva geschrieben, beziehungsweise Eva 2. Die Evas werden immer mehr - es ist unklar, ob Zambreno ausschließlich über Begegnungen mit Evas schreibt, weil sie Eva Erinnerungen sammelt oder weil zufällig alle, mit denen sie zu tun hat, Eva heißen. Nach der zweiten Nanny ist es allerdings kein mysteriöser Zufall mehr, denn Frauen, an derer Namen sie sich nicht erinnern kann, werden ebenfalls Eva getauft. In der zweiten Hälfte des Buches geht es nur noch um andere Frauen, die meisten davon Evas, die der Erzählerin irgendwie Leid antun. Alle haben es auf sie abgesehen, niemand kommt mir ihr zurecht, alle werfen ihr haltlos vor eine gemeine Art zu haben. Die Protagonistin selbst erkennt dieses Muster nicht. Das zweite wiederkehrende Thema sind abwechselnde Obsessionen mit Kleidungsstilen und -marken. Die Protagonistin sieht Freundschaften da, wo Gespräche über Kleidung sind und interpretiert sehr viel mehr an zwischenmenschlicher Beziehung dort hinein, wo ich nur einen ähnlichen Kleidungsstil erkennen konnte. Im Laufe des Buches dröselt sie alle Bekanntschaften mit anderen Frauen auf, analysiert auf zynische Art und Weise jeden Handgriff und jedes Wort der anderen, was die ausgesprochene Einsamkeit, die schwer auf allen Zeilen liegt, zusätzlich unterstreicht. Das immense Gefühl des Unbehagens, unter dem die Erzählerin leidet, wälzt sich auf auf uns Lesende über, färbt ab und vergiftet jeden Buchstaben. Uns in die Empfindungen der Erzählerin hineinzuziehen und uns anzustecken ist Zambreno außerordentlich gut gelungen. Dadurch ist es aber auch kein wirlkicher Fun Read. Anders als bei einem Thriller, der einen absolut unwohl fühlen lassen darf, fehlt hier der Spannungsbogen und auch der Informationsgehalt ist zu niedrig um es bei den Sachbüchern/Essays zu verordnen . Zambreno schreibt hier außerhalb von Genrenormen, ob man hier Memoiren, einen Roman oder ein Essay mit unklar definiertem Thema in den Händen halt, muss jede für sich entscheiden. Wie autobiographisch oder autofiktional der Inhalt genau ist, lässt sich nicht ausmachen, wenn man nicht in Zambrenos Gehirn wohnt. Zwischen Etwas und Nichts, mal berührend schöne Sprache, irrsinnig menschlich und greifbar, dann losgelöst von jeder Art des Verständnis erweckenden Literatur. Auf den letzten Metern verändert sich dann noch zum ersten Mal die Erzählperspektive, damit war meine Verwirrung dann vollendet.

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