Produktbild: Das Herz im Winter
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Das Herz im Winter Roman

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33569

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

416 KB

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381869

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

33569

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

416 KB

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381869

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  • Jürg K.

    4/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Geschichte

    Diese Geschichte packt mich, weil sie zeigt, wie Liebe und Verzweiflung manchmal wie zwei wilde Pferde sind, die einen in völlig entgegengesetzte Richtungen zerren. Tom Rourke, dieser trinkfreudige Balladenschreiber, wirkt auf mich wie jemand, der längst weiss, dass sein Leben feststeckt und trotzdem weiter stolpert, weiterschreibt, weiter hofft. Seine Liebesbriefe für die Wanderarbeiter haben etwas Rührendes. Ein Mann, der selbst kaum Halt findet, schenkt anderen Worte, die ihnen fehlen. Und gerade deshalb trifft mich seine Begegnung mit Polly so stark. Polly, frisch verheiratet mit einem frommen Minenaufseher, ist wie ein Funken in Toms grauem Alltag. Dass zwischen ihnen eine heftige Romanze entbrennt, fühlt sich nicht wie Leichtsinn an, sondern wie ein verzweifelter Griff nach einem Leben, das sich lebendig anfühlt. Die Flucht auf dem gestohlenen Pferd durch die Badlands das hat für mich etwas Tragisch-Schönes. Zwei Menschen, die wissen, dass sie gegen die Welt reiten, aber trotzdem nicht umdrehen. Und dann die Kopfgeldjäger, durchgeknallt, gnadenlos, wie ein Symbol dafür, dass die Gesellschaft keine Ausbrüche duldet. Diese Geschichte ist für mich ein wilder, staubiger Ritt durch Sehnsucht, Schuld und Freiheit. Tom und Polly sind keine Helden, aber sie sind echt. Und genau das macht ihre Flucht so eindringlich.

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch verliebt

    Bilderbücher zu rezensieren ist durchaus eine Herausforderung. In Worten den Stil von Illustrationen zu beschreiben, ohne dass das Gegenüber sie sehen kann, erfordert viel Kunstverständnis und Vermittlungsfähigkeit. Gar nicht so unähnlich verhält es sich mit dem literarischen Stil eines Romans; nicht zuletzt, wenn es sich um so einen besonderen handelt wie den von Kevin Barry. Daher meine Bitte: bevor Sie hier fortfahren, werfen Sie einen Blick in die Leseprobe und lassen sich faszinieren von diesem außergewöhnlichen Erzählton. Wieder da? Sehr gut. War das nicht großartig? Und es wird im Verlauf immer nur noch besser. „Das Herz im Winter“ spielt zur Zeit des langsam sich dem Ende entgegenneigenden Wilden Westens, irgendwo im Nirgendwo einer Kleinstadt in Montana. Tom Rourke ist auf der Flucht. Vor dem Mann, dessen Frau er ihm kurz nach der Hochzeit ausgespannt hat und nun mit ihr durch die tiefen, verschneiten Wälder in Richtung San Francisco reitet. Ohne ihn wäre es auch eigentlich erst gar nicht zu dieser Hochzeit gekommen, denn er verdiente seine Geld indem er einerseits Songtexte für die Musiker der Saloons schrieb und andererseits Liebesbriefe für Männer verfasste, die entweder Analphabeten oder schlicht zu versoffen waren, um mit ihren Texten potenziell reiche Frauen aus der Großstadt anzulocken. Und als beim Fotografen – noch so einer seiner Nebenjobs – ein frisch getrautes Paar abgelichtet wird, verliebt er sich Hals über Kopf in die Braut, die ihn bis dahin nur durch seine Briefe kannte. Der irische Ausnahmeschriftsteller erschafft ein Kopfkino, das von intensivem Leben nur so überquillt; ständig changierend zwischen hoher Poesie und Groschenroman. Vielleicht vergleichbar mit der literarischen Variante von Quentin Tarantino. Glück und Tragik, Leben und Tod, idyllische Einöde und klebrig stinkender Saloon liegen ständig nah beieinander und wirbeln einen beim Lesen in ein konstantes emotionales Durcheinander. Triefend vor Atmosphäre, vollgepackt mit Absätzen, die man sich sofort aufschreiben möchte – ein einziges Vergnügen.

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