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Produktbild: Nichts als heiße Luft

Nichts als heiße Luft Roman

3

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39269

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

347 KB

Übersetzt von

Holger Fock + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381883

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

39269

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

347 KB

Übersetzt von

  • Holger Fock
  • Sabine Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381883

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Leben eines Losers...

    Barnett Trapp hat schon bessere Tage gesehen. Seine Firma für Krankentransporte befindet sich in Liquidation, und seine neue Geschäftsidee mit importierten Reinigungsmitteln läuft nicht richtig an. Zudem hat ihn seine Frau für einen penetranten Geschichtsprofessor verlassen, der schon mal prüft, wie man den gemeinsamen Hausstand der Trapps zu Geld machen kann. Da lernt Barnett seine neuen Nachbarn kennen, Miko und Sally. Miko gehört eine Wäscherei, in der augenscheinlich nicht nur schmutzige Wäsche gewaschen wird. Sally verbringt ihre Tage tendenziell am Pool, leicht bekleidet und schwer gelangweilt. Barnett zu verführen ist natürlich kein Problem. Doch dann schlägt sie vor, Mikos Safe auszurauben und gemeinsam nach Mexiko durchzubrennen. Was keine gute Idee ist. Denn Miko ist alles andere als ein sanfter Mensch… (Verlagsbeschreibung) Barnett Trapp steckt ziemlich tief in der Krise: Seine Firma ist pleite, seine Ehe gescheitert und die Aussicht auf einen Neuanfang eher überschaubar. Dann taucht Sally auf und unterbreitet ihm einen Plan, der ebenso verlockend wie absurd ist: den Safe ihres Mannes Miko ausräumen und anschließend nach Mexiko verschwinden. Aus diesem Vorhaben entwickelt Yves Ravey kein klassisches Gangsterstück, sondern eine lakonische Geschichte über einen Mann, der sich in einem Netz aus Interessen, Lügen und Abhängigkeiten verfängt. Besonders schräg ist Barnetts Selbstbild. Er hält sich für gerissen, glaubt, die anderen längst durchschaut zu haben, und ist überzeugt, die Kontrolle über die Situation zu besitzen. Tatsächlich aber wird er von allen Seiten manipuliert und lässt erstaunlich viel mit sich machen. Das Komische daran: Er bemerkt seine eigene Rolle nicht einmal. Während die anderen ihre Ziele verfolgen, bleibt Barnett am Ende als Einziger mit den Konsequenzen zurück. Ravey macht daraus keine große Tragödie, sondern beobachtet seinen Protagonisten mit einer fast schon gemeinen Nüchternheit. Überhaupt lebt der Roman weniger von Spannung als von seinem Ton. Die Sprache ist knapp, trocken und immer wieder von schwarzem Humor durchzogen. Vieles wird nur angedeutet, manches bleibt bewusst unterkühlt – das muss man mögen. Mir hat diese Reduktion meistens gefallen, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe bei den Figuren gewünscht hätte. Gerade weil Ravey auf große Effekte verzichtet, bekommt die Geschichte etwas angenehm Boshaftes: Ein kleiner Noir-Roman über Selbstüberschätzung, Manipulation und den vergeblichen Versuch sich alles schönzureden… © Parden

  • Jürg K.

    4/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute Unterhaltung

    Dieser Roman hat für mich diesen sehr eigenen Ton zwischen bitterer Komik und unterschwelliger Tragik. Ein Roman, der ständig zwischen „Das darf doch nicht wahr sein“ und „Natürlich passiert das jetzt auch noch“ pendelt. Barnett Trapp ist dabei eine Figur, die man nicht bewundert, aber erstaunlich schnell versteht. Er ist einer dieser Männer, die sich immer durchwursteln, bis das Leben beschliesst, dass es reicht. Firma weg, Ehe weg, Selbstwert irgendwo zwischen Keller und Sperrmüll Barnett ist ein Mensch im freien Fall, der trotzdem versucht, Haltung zu bewahren. Gerade deshalb wirken Miko und Sally wie ein gefährlicher Sog. Die beiden sind überzeichnet, schillernd, moralisch flexibel und Barnett ist genau in der Verfassung, in der man sich von solchen Menschen verführen lässt. Sallys gelangweilte Verführungskunst, Mikos zwielichtige Wäscherei, die Atmosphäre von „Wir könnten alles tun, wenn wir uns nur trauen“ das ist die Art von Versuchung, die man nur annimmt, wenn man sich selbst schon verloren hat. Der Plan, den Safe auszurauben und nach Mexiko durchzubrennen, ist so offensichtlich schlecht, dass er fast schon komisch ist. Aber genau darin liegt die Stärke des Romans. Er zeigt, wie Menschen in Krisen nicht rationaler, sondern irrationaler werden. Barnett ist kein Krimineller, er ist einfach müde, verletzt und empfänglich für jede Art von Ausweg, selbst wenn dieser Ausweg ein Abgrund ist. Für mich ist die Geschichte eine Mischung aus schwarzem Humor und menschlicher Fehlbarkeit. Ein Roman über jemanden, der immer wieder die falschen Abzweigungen nimmt, weil die richtigen ihm zu schwer erscheinen.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spontaner Plan

    Yves Ravey ist der Meister des Kurzromans. Nichts als heiße Luft hat den Hauch von Wenn der Postmann zweimal klingelt. Dazu gehören ein Loser, ein reicher Mann und eine Femme Fatal. Noir-Elemente gibt es, aber ein Kriminalroman ist es kaum. Vorherrschend sind eine Stimmung, die sich aus der Situation heraus ergibt und ein nüchterner Ton des Icherzählers, der von Lakonie durchzogen ist.

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