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Schwiegermutter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B)

18,5/11,6 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6216-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B)

18,5/11,6 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6216-0

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Faszinierend

Anna am 15.01.2026

Bewertungsnummer: 2981416

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wegen eines Wasserschadens nimmt Asa ihren Sohn Andreas und dessen Lebensgefährtin Josefin bei sich auf. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Josefin mauert, Andreas befindet sich im Zwiespalt, und Asa meint es doch nur gut. Über weite Strecken des Buches agiert Asa als Ich-Erzählerin. Asa ist übergriffig und merkt es nicht. Asa weiß, was gut für ihren Sohn ist. Sie kann nicht akzeptieren, dass Andreas sich abnabelt. Und überhaupt, diese Josefin ist doch gar nicht die richtige Frau für ihn. Als die beiden nach der Geburt ihres Kindes den Kontakt zu Asa abbrechen, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit großem psychologischen Verständnis schreibt die Autorin über kaputte, hochmanipulative Beziehungen, die sich über viele Jahre erstrecken. Herngren bewertet nicht, sie versucht bestenfalls Erklärungen zu finden. Ein lang gehütetes Geheimnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Spannend, eindringlich, und emotional aufwühlend ist diese Familiengeschichte. Auch schonungslos ehrlich. Eine dysfunktionale Familie in all ihren Facetten. Hat mich total fasziniert.

Faszinierend

Anna am 15.01.2026
Bewertungsnummer: 2981416
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wegen eines Wasserschadens nimmt Asa ihren Sohn Andreas und dessen Lebensgefährtin Josefin bei sich auf. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Josefin mauert, Andreas befindet sich im Zwiespalt, und Asa meint es doch nur gut. Über weite Strecken des Buches agiert Asa als Ich-Erzählerin. Asa ist übergriffig und merkt es nicht. Asa weiß, was gut für ihren Sohn ist. Sie kann nicht akzeptieren, dass Andreas sich abnabelt. Und überhaupt, diese Josefin ist doch gar nicht die richtige Frau für ihn. Als die beiden nach der Geburt ihres Kindes den Kontakt zu Asa abbrechen, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit großem psychologischen Verständnis schreibt die Autorin über kaputte, hochmanipulative Beziehungen, die sich über viele Jahre erstrecken. Herngren bewertet nicht, sie versucht bestenfalls Erklärungen zu finden. Ein lang gehütetes Geheimnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Spannend, eindringlich, und emotional aufwühlend ist diese Familiengeschichte. Auch schonungslos ehrlich. Eine dysfunktionale Familie in all ihren Facetten. Hat mich total fasziniert.

Sehr lesenswert!

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 18.12.2025

Bewertungsnummer: 2680495

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als in der Wohnung ihres Sohnes Andreas Wasserleitungen ausgetauscht werden müssen, bietet Åsa ihm und seiner Freundin Josefin an, solange bei ihr einzuziehen. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, trotz umfangreicher Bemühungen seitens Åsa, mit ihrer Schwiegertochter in Spe eine gute Beziehung aufzubauen. Je mehr Åsa sich bemüht, umso mehr zieht sich das Paar zurück, bis die Situation schließlich untragbar wird und eskaliert. - »Hätte ich doch nur nicht. Hätte ich stattdessen. Wäre ich doch nur. Ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte.« (Seite 26) - Den überwiegenden Teil der Geschichte bestreitet Åsa als Ich-Erzählerin, man muss sich als Leserin und Leser also darauf verlassen, dass sie wahrheitsgemäß wiedergibt, was passiert sein muss, bevor die Situation völlig außer Kontrolle geraten ist. Und das tut Åsa auf ihre ganz eigene Weise. Ich brauche lange, um zu durchschauen, wie ihre Denkweise funktioniert und auch dann komme ich einfach nicht dahinter, was ausgelassen wird. Erst als im letzten Teil des Buches die Perspektive wechselt und das Geschehen später von außen betrachtet wird, setze ich für mich die Puzzleteile zusammen, die dadurch ein stimmiges Bild ergeben, dies aber nur vielleicht, denn so richtig klar wird alles dadurch nicht. Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. - »War das jetzt meine Strafe? Ich hatte doch schon ein schlechtes Gewissen. Jetzt hätte ich es am liebsten ungeschehen gemacht. Ich hatte keine bösen Absichten gehabt, aber natürlich war es unverzeihlich, dass ich die Lage so falsch eingeschätzt hatte. Ich schämte mich.« (Seite 110) - Der Weg zur Auflösung war lang, aber langatmig war er deswegen nicht. Es faszinierte mich ungemein, von Åsa zu erfahren, was geschehen ist, sowie mir nach und nach eine Meinung bilden zu können, die keine endgültige war. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Sympathie und Unglauben, hatte Spaß, fühlte aber auch Wut. Ein großartiges Familiendrama, das mich perfekt unterhalten hat. Lesen!

Sehr lesenswert!

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 18.12.2025
Bewertungsnummer: 2680495
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als in der Wohnung ihres Sohnes Andreas Wasserleitungen ausgetauscht werden müssen, bietet Åsa ihm und seiner Freundin Josefin an, solange bei ihr einzuziehen. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, trotz umfangreicher Bemühungen seitens Åsa, mit ihrer Schwiegertochter in Spe eine gute Beziehung aufzubauen. Je mehr Åsa sich bemüht, umso mehr zieht sich das Paar zurück, bis die Situation schließlich untragbar wird und eskaliert. - »Hätte ich doch nur nicht. Hätte ich stattdessen. Wäre ich doch nur. Ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte.« (Seite 26) - Den überwiegenden Teil der Geschichte bestreitet Åsa als Ich-Erzählerin, man muss sich als Leserin und Leser also darauf verlassen, dass sie wahrheitsgemäß wiedergibt, was passiert sein muss, bevor die Situation völlig außer Kontrolle geraten ist. Und das tut Åsa auf ihre ganz eigene Weise. Ich brauche lange, um zu durchschauen, wie ihre Denkweise funktioniert und auch dann komme ich einfach nicht dahinter, was ausgelassen wird. Erst als im letzten Teil des Buches die Perspektive wechselt und das Geschehen später von außen betrachtet wird, setze ich für mich die Puzzleteile zusammen, die dadurch ein stimmiges Bild ergeben, dies aber nur vielleicht, denn so richtig klar wird alles dadurch nicht. Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. - »War das jetzt meine Strafe? Ich hatte doch schon ein schlechtes Gewissen. Jetzt hätte ich es am liebsten ungeschehen gemacht. Ich hatte keine bösen Absichten gehabt, aber natürlich war es unverzeihlich, dass ich die Lage so falsch eingeschätzt hatte. Ich schämte mich.« (Seite 110) - Der Weg zur Auflösung war lang, aber langatmig war er deswegen nicht. Es faszinierte mich ungemein, von Åsa zu erfahren, was geschehen ist, sowie mir nach und nach eine Meinung bilden zu können, die keine endgültige war. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Sympathie und Unglauben, hatte Spaß, fühlte aber auch Wut. Ein großartiges Familiendrama, das mich perfekt unterhalten hat. Lesen!

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Schwiegermutter

von Moa Herngren

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