Produktbild: Schwiegermutter

Schwiegermutter

9

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35555

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5061-7

Beschreibung

Rezension

»Selten findet man Familienleben so tiefgründig, nueancenreich und scharfsinnig beschrieben wie hier bei Moa Herngren. Ganz nebenbei ist es ein hochspannender und unterhaltsam zu lesender Roman.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 08.07.2025 ("NDR Kultur")
»Herngrens Text liest sich aufregend wie ein Thriller und ist doch eine klug arrangierte Familienaufstellung.« Ulrike Frick, Münchner Merkur, 24.10.2025 ("Münchner Merkur")
»Klug reflektiert Herngren die Wahrnehmung innerhalb familiärer Strukturen, lotet die Erwartungen an andere und die eigenen Bedürfnisse ihrer vielschichtigen Figuren aus, sodass man als Leser immer nah dran ist.« Babina Cathomen, Kulturtipp, 30.07.2025 ("kulturtipp")
»Herngren schafft es, die Gründe von verletzten Gefühlen aufzudröseln.« DONNA, August 2025 ("DONNA")
»Meisterhaft lässt Herngren die Leserinnen und Leser tief in die Gefühlswelten ihrer Figuren eintauchen... Richtig oder verkehrt, wahr oder falsch - diesen Kategorien verwehrt sich Herngren dabei erfolgreich.« Cornelia Grobner, Die Presse, 03.07.2025 ("Die Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

35555

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5061-7

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Nähe zur Belastung wird

    Nachdem mich ihr Roman „Geschwister“ so begeistert hat, konnte ich es nicht abwarten zu erfahren, wie Moa Herngren eine weitere Familienbeziehung unter die Lupe nimmt: die Schwiegermutter. Es geht um Åsa, die ihren Sohn Andreas und dessen Freundin Josefin für eine Weile bei sich aufnimmt, weil in deren Wohnung Reparaturen anstehen. Für Åsa eine willkommene Gelegenheit, Josefin besser kennenzulernen. Doch wie so oft im Leben kommt es anders. Josefin schottet sich ab, verhält sich feindselig und hetzt Andreas gegen Åsa auf. Die Wohnung wird zum emotionalen Minenfeld. Als Andreas eine Therapie beginnt, kommen alte Konflikte aus seiner Kindheit zum Vorschein. Plötzlich ist Åsa gezwungen, die Erinnerungen an ihre glücklichen Jahre mit ihrem Sohn, den sie allein großgezogen hat, in Frage zu stellen. Dass sie Kommunikationsberaterin ist, macht die Sache nicht einfacher. Es ist unglaublich, wie unterschiedliche Wahrnehmungen aufeinanderprallen! Wie das Selbstbild zerfällt, und wie bedrohlich auf einmal das Fremdbild wird. Was Moa Herngren so genial macht, ist, dass sie nichts schwarz oder weiß lässt. Es sind genau diese feinen Nuancen und differenzierten Blicke, die ich so schätze. Åsa meint es zwar eigentlich gut, aber sie lässt sich von ihren eigenen Gefühlen mitreißen und schießt oft über das Ziel hinaus. Doch muss sie deswegen gleich verstoßen werden? Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen – ihre überwältigende Liebe, ihre Wut, Verlustängste und Resignation. Besonders berührend ist, welche einschneidenden Erlebnisse dahinter stecken.  Genauso spannend ist Andreas‘ mühsamer Weg zur Selbstfindung und welche Muster sich ironischerweise wiederholen. Es wird deutlich, wie konfliktreich der Rollenwechsel in einer Familie sein kann und und wie auf tragische Weise Schuldgefühle zu Fehlentscheidungen führen können. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Mit diesem Roman ist Moa Herngren zweifellos in die Riege meiner Lieblingsautorinnen aufgestiegen!

  • Anna

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Wegen eines Wasserschadens nimmt Asa ihren Sohn Andreas und dessen Lebensgefährtin Josefin bei sich auf. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Josefin mauert, Andreas befindet sich im Zwiespalt, und Asa meint es doch nur gut. Über weite Strecken des Buches agiert Asa als Ich-Erzählerin. Asa ist übergriffig und merkt es nicht. Asa weiß, was gut für ihren Sohn ist. Sie kann nicht akzeptieren, dass Andreas sich abnabelt. Und überhaupt, diese Josefin ist doch gar nicht die richtige Frau für ihn. Als die beiden nach der Geburt ihres Kindes den Kontakt zu Asa abbrechen, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit großem psychologischen Verständnis schreibt die Autorin über kaputte, hochmanipulative Beziehungen, die sich über viele Jahre erstrecken. Herngren bewertet nicht, sie versucht bestenfalls Erklärungen zu finden. Ein lang gehütetes Geheimnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Spannend, eindringlich, und emotional aufwühlend ist diese Familiengeschichte. Auch schonungslos ehrlich. Eine dysfunktionale Familie in all ihren Facetten. Hat mich total fasziniert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    18.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert!

    Als in der Wohnung ihres Sohnes Andreas Wasserleitungen ausgetauscht werden müssen, bietet Åsa ihm und seiner Freundin Josefin an, solange bei ihr einzuziehen. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, trotz umfangreicher Bemühungen seitens Åsa, mit ihrer Schwiegertochter in Spe eine gute Beziehung aufzubauen. Je mehr Åsa sich bemüht, umso mehr zieht sich das Paar zurück, bis die Situation schließlich untragbar wird und eskaliert. - »Hätte ich doch nur nicht. Hätte ich stattdessen. Wäre ich doch nur. Ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte.« (Seite 26) - Den überwiegenden Teil der Geschichte bestreitet Åsa als Ich-Erzählerin, man muss sich als Leserin und Leser also darauf verlassen, dass sie wahrheitsgemäß wiedergibt, was passiert sein muss, bevor die Situation völlig außer Kontrolle geraten ist. Und das tut Åsa auf ihre ganz eigene Weise. Ich brauche lange, um zu durchschauen, wie ihre Denkweise funktioniert und auch dann komme ich einfach nicht dahinter, was ausgelassen wird. Erst als im letzten Teil des Buches die Perspektive wechselt und das Geschehen später von außen betrachtet wird, setze ich für mich die Puzzleteile zusammen, die dadurch ein stimmiges Bild ergeben, dies aber nur vielleicht, denn so richtig klar wird alles dadurch nicht. Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. - »War das jetzt meine Strafe? Ich hatte doch schon ein schlechtes Gewissen. Jetzt hätte ich es am liebsten ungeschehen gemacht. Ich hatte keine bösen Absichten gehabt, aber natürlich war es unverzeihlich, dass ich die Lage so falsch eingeschätzt hatte. Ich schämte mich.« (Seite 110) - Der Weg zur Auflösung war lang, aber langatmig war er deswegen nicht. Es faszinierte mich ungemein, von Åsa zu erfahren, was geschehen ist, sowie mir nach und nach eine Meinung bilden zu können, die keine endgültige war. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Sympathie und Unglauben, hatte Spaß, fühlte aber auch Wut. Ein großartiges Familiendrama, das mich perfekt unterhalten hat. Lesen!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    SCHWIEGERMUTTER Moa Herngren 14.06.2025 Andreas war noch keine zwei Jahre alt, als sein Vater die Familie verließ und in Dänemark eine neue gründete. Von da an wuchs er allein mit seiner Mutter Åsa auf. Die beiden waren ein eingespieltes Team; Streit gab es kaum. Åsa versuchte, ihrem Sohn jeden Wunsch zu erfüllen – vielleicht auch, um die Abwesenheit des Vaters auszugleichen. Freunde waren bei ihnen immer willkommen, selbst Andreas’ Ex-Freundin Heidi verbrachte viele Stunden auf Åsas Couch. Doch als Andreas nach der Kündigung seiner Wohnung mit seiner neuen Freundin Josefin notgedrungen bei Åsa einzog, veränderte sich das vertraute Verhältnis zwischen Mutter und Sohn spürbar. Plötzlich war Andreas distanzierter, schloss sich mit Josefin ein und suchte kaum noch den Kontakt zu Åsa. Josefin begegnete ihr kühl und wortkarg, während Åsa alles daransetzte, das junge Paar willkommen zu heißen – sie kochte Lieblingsgerichte, besorgte vegane Spezialitäten und bot ihre Hilfe an. Doch je mehr sie versuchte, Nähe herzustellen, desto stärker zog sich Andreas zurück. Missverständnisse häuften sich, und die Fronten verhärteten sich. Als Åsa schließlich ungefragt das Zimmer betrat, um Wäsche mitzunehmen, und dabei auf einen positiven Schwangerschaftstest stieß, kam es zur Eskalation. Der schmale Grat zwischen Fürsorge und Übergriffigkeit war überschritten – mit fatalen Folgen. Andreas wandte sich vollständig von seiner Mutter ab und untersagte ihr später den Kontakt zu seinem Sohn Sam. Schwiegermutter ist ein packender Roman über eine dysfunktionale Familie. Moa Herngren gelingt es meisterhaft, durch wechselnde Perspektiven die Spannung hochzuhalten und die Konflikte greifbar zu machen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, so sehr hat es mich berührt. Besonders mit Åsa habe ich gelitten – ihre Verzweiflung ist schmerzhaft nachvollziehbar. Vielleicht liegt es auch an meinem eigenen Alter, das ihrem so nah ist, dass ich sie trotz mancher übergriffiger Momente in Schutz nehmen wollte. Fazit: Ein intensives, fesselndes Buch, das mich tief bewegt hat und das ich unbedingt weiterempfehlen möchte. 5/5

  • S.J.

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Das Buch hat viele Gefühle in mir ausgelöst. Feinfühlig erzählt die Autorin wie schwer es sein kann emotionale Belastungen der Kindheit zu verarbeiten. Grandios wie sie die seelischen Verletzungen aller Protagonisten, und die damit verbundenen Krisen in der Gegenwart, empathisch beschreibt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (9)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Schwiegermutter