Der Prätorianer
Er mordet meisterhaft. Er kennt keine Gnade. Er ist ... | Packender Scandi-Crime meets Serienkiller-Thriller – die Bestseller-Sensation aus Dänemark
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht ...In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze. Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde. Schnell stellt sich heraus, dass der Täter eine Vorliebe für die römische Antike zu haben scheint. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
10.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Spannender Serienmord Krimi!
Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben.
Es ist das erste Mal, dass Kriminalkommissarin Sara Levin als Ermittlungsleiterin zusammen mit ihrem Partner Janus West ermittelt. Ein junger Mann wird tot aufgefunden. Er liegt schwer entstellt mit einem Laken auf dem Gesicht und zwei Goldmünzen auf den Augen aufgebahrt in einem Raum. Viele Kerzen brennen und römische Artefakte stehen auf einem Tisch, wie auf einem Altar. Alles sieht nach einem Ritualmord aus. Saras Bruder Adam Levin wird als Profiler zum Fall hinzugezogen. Sie beginnen zu ermitteln, um welche Artefakte es sich handelt. Dann geschehen weitere Morde. Es bleibt bis zum Ende spannend, wie das alles zusammen hängt.
Einige Erklärungen über die römische Geschichte werden gebracht, was nebenbei sehr interessant zu lesen war. Der Schreibstil war spannend und unterhaltsam. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Der Sprecher des Hörbuches hatte eine angenehme Stimme. Durch die entsprechende Anpassung der Stimme konnte man gut zwischen den Charakteren unterscheiden.
Auf jeden Fall würde ich das Buch empfehlen!
Julie
aus Graz
5/5
07.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Düster, spannend und als Hörbuch richtig gelungen
Schon die Beschreibung von „Der Prätorianer“ hat mich neugierig gemacht. Ein grausamer Mord in Kopenhagen, rätselhafte Hinweise und eine Verbindung zur römischen Antike – das klang definitiv nach einem Thriller nach meinem Geschmack.
Und tatsächlich hat mich vor allem diese ungewöhnliche Mischung begeistert. Der Fall ist düster und teilweise ziemlich grausam, gleichzeitig steckt viel mehr dahinter als eine klassische Mörderjagd. Immer mehr Zusammenhänge kommen ans Licht und besonders spannend wird es, als auch die Vergangenheit und Familie von Ermittlerin Sara Levin eine Rolle spielen.
Sara und ihr Partner Janus West haben mir als Ermittlerduo ebenfalls gut gefallen. Beide wirken nicht wie die typischen perfekten Thriller-Ermittler, sondern bringen ihre eigenen Geschichten und Ecken und Kanten mit. Da „Der Prätorianer“ der Auftakt einer Reihe ist, bin ich sehr gespannt, wie sich die beiden in den nächsten Teilen weiterentwickeln werden.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und möchte unbedingt auch Oliver Siebeck erwähnen. Seine Stimme passt für mich richtig gut zur Geschichte und besonders zur düsteren, kalten Atmosphäre. Er liest angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei künstlich dramatisch zu wirken. Auch über die lange Laufzeit konnte ich ihm sehr gut zuhören.
Besonders gefallen hat mir aber wirklich die Verbindung aus modernem Kriminalfall, Familiengeheimnissen und römischer Geschichte. Das hebt „Der Prätorianer“ für mich von vielen anderen Thrillern ab und hat dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, was hinter all dem steckt.
Ein spannender und atmosphärischer Reihenauftakt mit einer ungewöhnlichen Geschichte und einem tollen Sprecher. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Fall von Sara Levin und Janus West!
Bewertung
aus Speyer
4/5
11.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Hörbuchfassung besser
Wer sich in der römischen Antike nicht auskennt, wird mit Tobias Bukkehaves erstem ins Deutsche übersetzten Thriller „Der Prätorianer“ zunächst nicht viel anzufangen wissen. Alle anderen werden schon ahnen, dass es Bezüge zur Antike geben könnte.
Worum es geht, sei krimi-/thrillergerecht nur knapp umrissen: Als in einer Trafostation eine Leiche gefunden wird, die sorgsam in Szene gesetzt wurde und deren Augen mit antiken Münzen bedeckt wurden, werden Sara Levin und ihr Kollege Janus West mit den Ermittlungen betraut. Doch schon bald wird die nächste Leiche gefunden, die einem zum ersten Mord „passenden“ Ritualmord zum Opfer fiel, und ein auf Serienmorde spezialisierte Profiler wird hinzugezogen: Saras Bruder Adam. Schnell sind Bezüge zu ihrem inhaftierten Vater gefunden und die Geschwister sehen sich mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert.
Dass Bukkehave aus der Medienwelt stammt, merkt man seiner Geschichte an: Sie erinnert in weiten Teilen an ein Drehbuch zu einem Serienauftakt. Das liegt zum einen daran, dass er seine Hörerschaft ohne großes Federlesens in die Handlung katapultiert. Seine Figuren sind ausreichend sympathisch, dass man sich mit ihnen identifizieren kann (die einen mit Sara, die anderen eher mit Adam), aber auch so kantig, dass Entwicklungspotential besteht. Da dieser Fall für beide wegen des Bezugs zu ihrem inhaftierten Vater, der Historiker ist, sehr persönlich ist, spielt ihr Privatleben eine relativ große Rolle – zugleich bietet sich damit aber auch die Gelegenheit der Anlage komplexer Gefüge und Figuren. Einen Spannungsbogen erreicht der Autor u. a. dadurch, dass er aus wechselnden Perspektiven und wegen des Eintauchens in die Familiengeschichte Rückbezügen arbeitet, sodass man wissen will, wie es im anderen Strang weitergeht. Auch am Schreibstil erkennt man die „Medienfeder“: flüssig rezipierbar, reich an Details insbesondere des Settings (Winter in Kopenhagen, das ist düster, trist, leicht „bedrohlich“), viele Bilder, die im Kopf bleiben (auch manche, die skandikrimitypisch nichts für schwache Nerven sind) und sich gut für eine Verfilmung bzw. Serie eignen würden. Darum geht für mich hier die von Oliver Siebeck atmosphärisch passend gelesene Hörbuchfassung besser auf als das Buch, in dem Längen mehr auffallen. Leider hat man das so oder doch ähnlich schon gelesen (etwas weniger Klischees und „Reißbrettdialoge“ hätten mir besser gefallen), da Bukkehave aber auch in der Hinsicht ein „typischer Medienvertreter“ ist, lässt er ein paar Fragen unbeantwortet, sodass man auf weitere Bände gespannt ist (Ob es dann auch wieder die Bezüge zur Antike gibt? Die machten für mich nämlich den Reiz aus …). Bei mir verfängt das, weshalb der psychologisch spannende Thriller „Der Prätorianer“ 3,5 Sterne bekommt, bei denen ich lange schwankte, ob auf- oder abgerundet wird. Für das Hörbuch wird dank Siebeck aufgerundet.
Hades
4/5
08.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Thriller mit Geschichtlichem Background
Mit "Der Prätorianer" ist dem dänischen Autor Tobias Bukkehave ein guter, solider Auftakt einer Buchreihe gelungen.
Es bleiben zwar einige Fragen offen, die aber sicherlich in den folgenden Büchern aufgelöst werden?!
Die Hörbuch Fassung ist sehr gekonnt, souverän & spannend wiedergegeben von Oliver Siebeck. Inhaltlich sehen wir uns konfrontiert mit mehreren bizarren & sehr grausamen Serienmorden, die einen Bezug zur römischen Antike haben, wie der Titel schon erahnen lässt.
Im Laufe des Buches erhalten wir zudem einen Einblick in die gestörte Psyche des Täter & den Grund seiner Taten.
Auch erfahren wir einiges über die Ermittler & deren familiären Hintergrund, den es in den folgenden Büchern noch näher zu betrachten gilt, da bestimmte Aspekte bisher nur kurz angeschnitten wurden.
Aus persönlicher Sicht waren es mir zuviel Akteure/Kriminalbeamte, die es nicht hätte unbedingt gebraucht für den plot, zumal zuviele Nebenfiguren grade für eine Hörbuch-Variante immer etwas verwirrendes haben. Des Weiteren fand ich die Ausdrucksweise streckenweise unpassend, die sexuellen Anspielungen & das Gezicke unter den "Kollegen" (Polizeibeamte) eher unnötig & störend.
Der Aufbau & Verlauf der Geschichte war gut, zog sich zwischendurch etwas & hätte man auch einkürzen können, grade was unnötige (story irrelevante) Dialoge betrifft. Das Ende folgte dann doch recht plötzlich & erwartungsgemäß.
Mein Fazit des Hörbuches: Trotz "meiner persönlichen kleineren - Punkte" alles in Allem sehr spannend & informativ. Wer Nervenkitzel mag, nicht grad zartbesaitet ist & Interesse an römischer Geschichte, Götter Mythos & Psychologie hat..dem sei dies Buch/Hörbuch empfohlen.
wal.li
Thalia Book Circle Community
4/5
01.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Eiskalt
In Kopenhagen wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, dessen Körper ausgestellt wirkt wie in einem Szenario. Besonders mit mit antiken Münzen bedeckten Augen fallen auf. Es ist das erste Mal, dass Sara Levin als leitende Ermittlerin eingesetzt wird. Gemeinsam mit ihrem Partner Janus West beginnt sie mit den Untersuchungen. Zunächst erscheinen die Hinweise rätselhaft und sie ergeben kein Muster. Was liegt also näher als einen Profiler hinzuzuziehen. Die Entscheidung trifft allerdings der Chef und die Wahl fällt ausgerechnet auf Adam Levin. Und Sara ist zwar sicher, dass er fachlich die richtige Wahl ist, aber Adam ist auch ihr Bruder.
Sara Levin und Janus West bilden ein neues Ermittler-Team in der dänischen Polizei. Als leitende Ermittlerin kann Sara einen Karriereschritt machen. Damit sind allerdings nicht alle Kollegen einverstanden. Auch ihre Verbindung zu ihrem Bruder ist problematisch. Ihr Kontakt ist auf ein Mindestmaß geschrumpft, nachdem ihr Vater wegen Mordes verurteilt wurde. Leider ist es ausgerechnet der Vater, der Erfahrung mit antiken Münzen hat. Mit ihrem Vater wollte Sara nie wieder etwas zu tun haben. Und dazu hat Adam Levin eine andere Einstellung. Nun wird Sara eine Ausnahme machen müssen, denn jeder Hinweis zählt. Der Täter muss unbedingt gefunden werden.
Sowohl beim Lesen als auch beim Hören von Audiobooks fragt man.sich, wenn die Handlung in anderen Ländern angesiedelt ist, wie die Namen wohl auszusprechen sind. Zum Glück macht es der Autor seinen Lesern hier leicht. Dazu wird das Hörbuch auch sehr ausdrucksstark vorgetragen von Oliver Siebeck.
Reihenstarts sind immer schön, um mal ein neues Team kennenzulernen. Wahrscheinlich sind Krimienthusiasten per Kriminalroman schonmal in den Norden gereist. Und doch hält die Neugier an und dem Autor ist es gelungen ein Team mit ein paar Ecken und Kanten vorzustellen, das dennoch sympathisch wirkt. Was das Persönliche angeht, sind einige Ansätze sicher ausbaufähig. Bei einem Reihenstart ist das möglicherweise auch genauso geplant. Die Geschichte um den Mörder ist rätselhaft, das werden geschickt falsche Fährten gelegt. Zum Schluss hin verläuft die Story sehr rasant, da muss man sehr genau aufpassen. Dieser Reihenstart ist sehr ansprechend.
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