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Produktbild: Frankie und Freddie
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Sven Regener

1. Frankie und Freddie

Frankie und Freddie

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

259

Gesprochen von

Sven Regener

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

98

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848773

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

259

Gesprochen von

Sven Regener

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

98

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848773

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  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    02.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Berlin, Berlin

    Endlich wieder ein neuer Roman über Herrn Lehmann. Dieses Mal gibt es sogar eine Geschichte, in denen beide Brüder im Mittelpunkt stehen. Sven Regner bleibt sich treu, es geht wieder zurück in die Vergangenheit. Ins West-Berlin 1980. Dort wohnt Frank Lehmann seit wenigen Monaten, er ist in die WG seines großen Bruders Manfred eingezogen, hat einen Job in einem Kneipen Café angenommen und ist immer noch verwirrt über die Tatsache, dass man seinen Bruder in Berlin Freddie nennt und nicht Manni, so wie in Bremen. Ein typischer Frank Lehmann Gedanke. Die Handlung spielt an einem einzigen Tag, es ist der 23. Dezember. Viele sind schon auf dem Weg nach West-Deutschland, um dort Weihnachten bei ihren Familien zu verbringen. Frank weiß noch nicht, ob er mit Freddie nach Bremen zu den Eltern fahren soll, denn das hängt auch von Freddies Verfassung ab. Er wird ihn nun aus dem „Pillenprojekt“ abholen. Freddie hat einige Wochen als Versuchskaninchen für Antidepressiva in einer Einrichtung gewohnt. Dabei passiert es, was sie den ganzen Tag beschäftigen wird, Freddies Tasche geht verloren. Natürlich enthält die Tasche wichtige Unterlagen und eine Suche durch die Stadt beginnt. Wer die anderen „Lehmann“-Romane kennt, trifft auf viele bekannte Figuren, aber es gibt auch neue Begegnungen. Es ist fast wie nach Hause kommen, all diese schrägen, aber irgendwie doch normale Typen. Sofort ist der Funke übergesprungen. Und immer wieder dieser subtile Humor, den Sven Regner seinen Figuren in den Mund legt. Einfach grandios. Es sind die kleinen Erlebnisse, die diesen Roman ausmachen und die uns an der Gedankenwelt von Frank Lehmann teilhaben lässt. Eigentliche Belanglosigkeiten kommen ganz groß raus und ich hatte den ersten großen Spaß beim Lesen und dann ein zweites Mal beim Hören. Das Hörbuch ist von Sven Regner eingesprochen worden und es ist einfach nur toll ihm zuzuhören. Sofort hat man Bilder vor Augen. Für diejenigen unter uns, die Berlin noch als geteilte Stadt kennen, ist dieser Roman eine wahre Zeitreise. Allein bei der Nennung der vielen Bahnstationen kommen sofort Erinnerungen hoch und ja, die Geisterbahnhöfe waren unheimlich. Ein Leben ohne Internet und Handy damals und es hat funktioniert. Wie einfach war doch alles und waren wir alle nicht auch entspannter? Die 288 Buchseiten bzw. die knapp 6 Stunden Spieldauer waren leider viel zu schnell vorbei. Ich hoffe auch weitere Romane, Potential gibt es noch. Für „Frankie und Freddie“ gibt es von mir natürlich eine 5 Sterne Weiterempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    22.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Humorvolle Unterhaltung

    Das Cover von Frankie und Freddie wirkt einerseits durch seine Schlichtheit, andererseits fallen die weißen Namen auf dem roten Hintergrund auf und lenken die Aufmerksamkeit auf die beiden Protagonisten, was sehr gut passt. Ich habe mich für den Hörbuch-Download entschieden. Der Autor Sven Regener liest selbst, was diesem Hörerlebnis eine persönliche Note gibt. Anfangs musste ich mich an seine Stimme und die Geschwindigkeit, mit der er liest, etwas gewöhnen. Nach wenigen Minuten hatte ich mich dann eingehört und konnte mich richtig gut auf die Geschichte einlassen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Brüder Frankie und Freddie Lehmann in Westberlin 1980. Das bevorstehende Weihnachten, wie und wo man es feiert und dazu noch eine verschwundene Tasche, auf deren Suche man durch die halbe Stadt ist, bestimmen im Großen und Ganzen die Handlung. Das erscheint erst mal recht simpel. Tatsächlich lebt die Geschichte durch die Dialoge und gegenseitigen Spitzen zwischen den Brüdern. Dazu kommen ihre teilweise illustren Bekannten und viel viel Humor. Die Figuren sind sehr gelungen dargestellt und haben jede für sich ihren eigenen Charme. Stimmig finde ich auch, dass alle einen Spitznamen tragen. Es gefällt mir sehr gut, wie der Autor die Charaktere vorträgt. Er schafft es, mich immer wieder zum Lachen und Schmunzeln zu bringen. Auch, wenn die Handlung stellenweise etwas dahinplätschert und mich das Ende nicht ganz mitnimmt, hat mich das Hörbuch durch seinen Witz und Humor überzeugt und ich empfehle es sehr gerne weiter. Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Hörbuch-Downloads.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine verlorene Tasche und ganz viel Bruderliebe

    Westberlin kurz vor Weihnachten 1980, Schnee ohne Ende und zwei Brüder, die eine verlorene Tasche wiederfinden müssen. Klingt überschaubar. Bei Sven Regener wird daraus eine schräge Odyssee, bei der selbst die Tasche ihre eigene Lebensplanung zu verfolgen scheint. Frankie und Freddie leben von den Dialogen. Die reden, diskutieren, widersprechen sich und reden aneinander vorbei, treffen dabei aber erstaunlich oft genau ins Herz. Ich musste mehrfach grinsen, weil Regener menschliche Macken wunderbar beobachtet. Unter dem Gerede steckt eine spürbare Melancholie. Es geht um Brüder, Erwartungen, Angst und Abschied. Besonders mochte ich die Atmosphäre des winterlichen Westberlin. Alles wirkt schräg, improvisiert und ein bisschen verloren, aber gleichzeitig warm und lebendig. Man stolpert mit ihnen durch Schnee, Missverständnisse und absurde Situationen und merkt, dass es gar nicht um eine Tasche geht. Für mich ist das ein typischer Regener: wortreich, eigenwillig, komisch und herzlich. Wer mit seinem Humor nichts anfangen kann, dürfte sich an manchen Dialogschleifen die Zähne ausbeißen. Ich hatte richtig Spaß an diesem Chaos und war am Ende fast ein bisschen traurig, die beiden wieder loszulassen.

  • Jürg K.

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rasante, spannende Geschichte

    Das ist meine persönliche, warme und leicht melancholische Bemerkung zu dieser packenden Geschichte. Was mich an diesem Roman sofort faszinierte, ist dieses Gefühl, dass zwei Brüder durch eine Stadt taumeln, die selbst nicht weiss, wohin sie gehört. Westberlin 1980 ein Ort zwischen Trotz und Müdigkeit, zwischen Aufbruch und Abgrund. Frankie, der versucht, in Kreuzberg Wurzeln zu schlagen, wirkt für mich wie jemand, der sich an der Welt festhält, indem er sie Stück für Stück erkundet. Freddie dagegen ist ein flackerndes Licht, voller Sehnsucht nach New York, aber gefangen im Probandenhotel, in Medikamenten, in einer Angst, die ihm die U-Bahn und die Menschen nimmt. Die verlorene Tasche ist für mich mehr als ein Gegenstand. Sie ist ein Symbol für all das, was Freddie nicht festhalten kann. Stabilität, Mut, vielleicht sogar sich selbst. Und Frankie, der ihm hinterherläuft durch Schnee, Kälte und dieses seltsame Westberliner Zwielicht, zeigt eine Brüderlichkeit, die nicht laut ist, sondern leise, stoisch, fast zärtlich. Sven Regener erzählt diese Odyssee mit einer Mischung aus Humor und Wehmut, die mich immer wieder innehalten lässt. Die Stadt wird zum dritten Bruder, anarchisch, schroff, aber voller unerwarteter Wärme. Zwischen Kneipen, Hinterhöfen und Schneematsch entsteht ein Roman über Aufbrüche, über das Scheitern an sich selbst und über die Liebe, die manchmal genau dann auftaucht, wenn man sie nicht sucht. Ein Buch, das lacht, friert und tröstet oft gleichzeitig.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urkomisch und gelungen!

    Freddie ist in einem Pillenversuchsprojekt in einem Hotel am Kudamm in Westberlin. Sein Bruder Frankie möchte ihn mit seinem alten Kadett abholen, aber der springt nicht an. Mit der U-Bahn möchte Freddie nicht abgeholt werden. Zu viele Leute und er ist noch labil. Aber das muss besser werden, schließlich will er doch mit einem DAAD-Stipendium nach New York. Und das gleich nach Weihnachten. Kein Auto, keine U-Bahn. Da muss die WG über dem Café Einfall in Kreuzberg helfen, in der noch Chrissie, Karl Schmidt und H.R. Ledigt wohnen. Schließlich holen sie Freddie mit Karl Schmidts Schneeräumauto ab. Und auf auf dem Rückweg nehmen sie Artsy Fartsy, der auch im Pillenprojekt war, und seine Tasche mit. Unglücklicherweise hat er Freddies kleine Tasche mit Flugticket und Ausweis in seine Reisetasche gesteckt. Die fährt mittlerweile aber mit Karl Schmidt durch Schöneberg zum Schneeräumen. Freddie und Artsy Fartsy möchten unbedingt an ihre Tasche kommen und ein urkomischer Roadtrip durch das Wesrberlin der 1980er beginnt. Olli, der berlinernde Tankwart mit dem Shell-Overall an der Aral-Tankstelle, hilft beim Batteriewechsel, Marco macht sonst "Malen nach Zahlen" für H.R. Ledigts Kunstprojekt, kann aber auch Starthilfe, Chrissie ist auf Grippoflex plus C und trotzdem mit dabei, ebenso die Berliner Geisterbahnhöfe und ein Baritonsaxphon. Meinung: Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich gelesen habe, dass Sven Regener wieder einen Roman über Frank und Manfred Lehmann geschrieben hat, schließlich verfolge ich die beiden Brüder schon seit dem ersten Buch, "Herr Lehmann", 2001. Damals habe ich noch studiert, Berlin geliebt und bin auf Berlingeschichten abgefahren. 25 Jahre später bin ich in Stuttgart daheim, Berlin ist mir zu groß geworden, aber "Frankie und Freddie" und ihre WG- Freunde kriegen mich immer noch. Ich habe das Buch gestern in einem Rutsch weggesuchtet. Die Charaktere sind immer noch so echt und lebendig, die überzogenen Dialoge urkomisch, bis an die Schmerzgrenze der Aushaltbarkeit bezüglich ihrer Diskutierbereitschaft. Dieser Roadtrip durch das verschneite weihnachtliche Berlin im Jahr 1980 ist der Hit! Lest "Frankie und Freddie" von Sven Regener, wenn ihr "Herr Lehmann", "Neue Vahr Süd", "Der kleine Bruder" etc. schon kennt. Und wenn ihr sie noch nicht kennt, lest es es trotzdem. Es ist so gut!

Kundinnen und Kunden meinen

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    Flora S.

    Thalia Leoben – LCS

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Lehmann ist zurück - lustig und melancholisch

    Endlich neue Literatur von Sven Regener! Sven Regener schreibt nicht nur wunderbare Texte für seine Band "Element of Crime", er ist auch bekannt für seine Buchreihe über die beiden Brüder Frankie und Freddie. Vor 25 Jahren startete die Buchreihe mit "Herr Lehmann". Vier weitere Bände folgten, in denen es um Bruderliebe, das Erwachsenwerden, das Verliebtsein, Freundschaften, Kunst, Musik und andere Verrücktheiten wie Hausbesetzungen geht. Der neue, sechste Roman spielt in Westberlin in den 1980er Jahren. Er beginnt damit, dass Frankie seinen älteren Bruder Freddie aus einer Klinik abholt, in der er als Proband an einer Medikamentenstudie teilgenommen hat. Freddie ist das Austesten des Medikamentes nicht sonderlich gut bekommen. Frankie und seine liebenswerten, chaotischen Freunde geben sich alle Mühe, ihn wieder auf Schiene zu bringen. Doch dann geht die Tasche verloren, in der sich Reisedokumente und das Ticket nach New York befinden, womit Freddie als Künstler in einen neuen Lebensabschnitt starten wollte. Also kämpfen sich die Brüder auf der Suche nach der Tasche durch den Berliner Winter von einem Ort zum anderen, wo sie so einiges an skurrilen Geschichten erleben. Ich mag Sven Regeners Art, zu schreiben sehr und empfehle, auch die früheren Bände zu lesen! In "Frankie und Freddie" wie auch in den anderen Romanen gefiel mir Regeners besonderer Humor und die Beschreibung der Figuren, die man schließlich wirklich zu kennen glaubt. Man kann "Frankie und Freddie" auch ohne Kenntnis der vorangegangenen Romane lesen.

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