Produktbild: Die Bernsteinfischerin

Die Bernsteinfischerin Roman | Wenn die Welt zu eng wird, bleibt das Meer. Der große Sommerroman von Lisa Quentin

127

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

251

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

397 (Printausgabe)

Dateigröße

1126 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841241191

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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251

Erscheinungsdatum

17.07.2026

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Aufbau Digital

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397 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841241191

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  • hasirasi2

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Bernstein und Lebensträumen

    „Ich bin selbst wie in Harz eingegossen und für die Nachwelt präpariert. Eine konservierte 26-jährige in ihrem ursprünglichen Habitat.“ (S. 73) Julika forscht als Doktorandin an Bernstein und (unter)sucht eingeschlossene Lebewesen und Pflanzen. Eines Tages macht sie einen Sensationsfund: eine Rhopalisomatiden-Wespe, die erste ihrer Art, die je in Bernstein entdeckt wurde. Doch am angegebenen Fundort Samland dürfte diese Wespe eigentlich gar nicht vorgekommen sein. Bei ihren weiteren Recherchen stößt Julika auf den Namen Ebba Bredow und das Jahr 1943. Könnte Ebba noch leben und ihr mehr über den geheimnisvollen Stein erzählen?   Samland 1943: Ebba ist acht Jahre alt und möchte Bernsteinfischerin werden – wie ihr Vater. Bernsteinschnitzerin oder -dreherin, wie es für Frauen üblich ist, kommt für sie nicht infrage. Bernsteinfischer ist ein begehrter und gefährlicher Beruf: Die Männer stehen bei Wind und Wetter stundenlang im Meer, um die Steine aus den Wellen zu fischen. Und jeder noch so kleine Fund muss unter Strafandrohung abgegeben werden. Doch als Ebba einen apfelgroßen Bernstein mit einem Einschluss findet, behält sie ihn heimlich.   „Die Bernsteinfischerin“ hat mich so gefesselt, dass ich das Buch an nur 2 Abenden förmlich inhaliert habe. Lisa Quentin erzählt die Geschichte zweier Frauen, die Jahrzehnte trennen, die aber Faszination für den Bernstein miteinander verbindet. Außerdem führen beide ein Leben, was sie so nie wollten. Ebba wollte Bernsteinfischerin werden, doch ihr Familie musste vor den Russen fliehen und landete in Niendorf. Die Liebe zum Bernstein hat sie dennoch nie losgelassen. Aus ihm und anderen Strandfundstücken erschafft sie Kunstwerke, die sie niemandem zeigt, weil sie glaubt, dass sie ohnehin niemand versteht. Stattdessen arbeitet sie in der elterlichen Pension mit und sieht sich ständig mit den Erwartungen der Gesellschaft konfrontiert: Wann heiratet sie endlich? Warum bekommt sie keine Kinder? Immer mehr fürchtet sie, als Frau zu versagen, und gibt sich selbst auf, um allen anderen gerecht zu werden. Auch Julika hat ihre eigenen Wünsche längst hintenangestellt. Sie wollte Sport studieren, muss sich nach einem Schicksalsschlag der Familie jedoch gemeinsam mit ihrem Vater rund um die Uhr um ihre Mutter kümmern. Darunter leidet nicht nur ihr Sozialleben, sondern auch ihr Selbstwertgefühl. Obwohl sie vermutlich den Fund ihres Lebens gemacht, traut sie sich selbst und ihrer Entdeckung zunächst kaum zu. Doch dann springt Julika über ihren Schatten und macht sich auf die Suche nach Ebba. Die erzählt ihr aus ihrem wechselvollen, oft tragischen Leben und gibt ihr das Wichtigstes mit: „Ich glaube, die größte Freiheit lebt man, wenn man tut, was man liebt.“ (S. 249) Auch darin zeigt sich eine weitere Parallele zwischen den Frauen. Beide Elternpaare brauchen schließlich einen Weckruf, um ihren Töchtern den Freiraum zu geben, den diese so dringend benötigen. Doch nach Jahren der Carearbeit und des ständigen Zurücksteckens fällt es sowohl Ebba als auch Julika schwer, diese neu gewonnene Freiheit überhaupt anzunehmen.   Ich bin wie Ebba fasziniert von der Ostsee. Wir verbringen jeden Urlaub dort und halten natürlich auch immer Ausschau nach Bernstein – bisher allerdings mit überschaubarem Erfolg. Mehr als winzige Stücke haben wir noch nicht gefunden, von einem Bernstein mit Einschluss ganz zu schweigen. Umso mehr habe ich das Setting geliebt. Die Beschreibungen des Meeres lassen sofort Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und machen die Sehnsucht nach der Ostsee noch größer.   Ich konnte mich gut in Ebba und Julika hineinversetzen. Beide führen ein Leben, das sie so nie wollten, und müssen erst wieder lernen, ihre eigenen Wünsche ernst zu nehmen. Ebba gelingt das irgendwann, indem sie etwas anderes loslässt und dabei das Selbstbewusstsein und die Furchtlosigkeit ihrer Kindheit wiederfindet.   Und dann das Ende … Ich wusste gar nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Den Ausgang hatte ich zwar irgendwie vermutet, trotzdem hat er mich sehr berührt.   Eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte über Bernstein, die Ostsee, verpasste Lebensträume und den Mut, irgendwann doch noch das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bewegender Roman

    Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin ist auch eines der Bücher, das ganz oben auf meiner unbedingt lesen Liste stand. Der Titel und der Klappentext erinnerten mich an meine Kindheit, dort bin ich mit meiner Mutter mehrere Male an der dänischen Küste nach einem Sturm mitten in der Nacht auf Bernsteinsuche gewesen. In dem Buch ist es Ebba, deren Vater beruflich ein Bernsteinfischer ist und Ebba liebt es an der Küste dabei zu sein und nach Bernstein zu suchen in dem es noch irgendwelche Einschlüsse gibt. Den Mittelpunkt stellt aber Julika dar, die Bernsteinforscherin ist und die ein außergewöhnlicher Bernsteinfund an die Ostsee zu Ebba führt, die heute abgeschieden in ihrem kleinen Haus lebt. Beide verbindet aber nicht nur die LIebe zum Bernstein, sie sorgen sich um die Menschen die sie lieben und werden dadurch in ihrer Selbstverwirklichung gehemmt. Lisa Quentin konnte mich vom Anfang bis zum Ende mit ihrem Buch begeistern. Nicht nur der lose Einband passt toll zu den Geschehnissen, auch der feste Bucheinband in dunkelblau mit den rosa Möwen sowie der rosa Beschriftung auf dem Buchrücken passt für mich perfekt und gut durchdacht. Das Lesebändchen führt diesen hochwertigen Eindruck noch fort. Die Kapitel sind fesselnd, atmosphärisch und kurzweilig. Ich lerne erst Ebba und dann Julika kennen. Ebba begleite ich rückwirkend ihr ganzes Leben und kann so mitfühlend teilhaben. Ihr Leben verlief nicht immer nur nach Plan und es gab auch den einen oder anderen Rückschlag. Julika hat ebenfalls ein Päckchen mit sich zu tragen, nämlich die Betreuung ihrer Mutter. Lisa Quentin führt mich einfühlsam und liebevoll durch beider Leben. Interessant fand ich wie die beiden Frauen dann zusammen fanden und am Ende noch sowas wie Freunde wurden. Gut gefallen haben mir auch die Informationen zu dem fossilen Harz. Für mich ein einfühlsames und zu Herzen gehendes Buch, das ich mit viel Freude und ein paar vergossenen Tränchen gelesen habe.

  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    So schön

    Das Cover hat es mir sowieso angetan. Finde es auch sehr passend. Es geht um Ebba die in Wogoro innerhalb einer Fischerfamilie aufwächst. Der Vater sucht auch Bernsteine weil es dafür gutes Geld gibt. Er nimmt Ebba einmal mit und sie findet einen wunderschönen Bernstein. Sie eilt zu ihrem Freund Leo und sie verstecken ihn. Dann müssen alle fliehen weil der Krieg kommt. Ebba landet mit ihren Eltern in Niendorf an der Ostsee. Dort betreiben sie später eine Pension. Auf der anderen erfahren wir von Julika die mit ihren Eltern zusammen lebt. Sie ist Bernsternforscherin. Sie hat vor Jahren plötzlich die Schwester verloren. Seitdem ist die Mutter psychisch krank geworden. Dann bekommt Julika von ihrem Chef einen besonderen Bernstein zu untersuchen. Da wird festgestellt das eine Insektenart drin ist die vor tausenden von Jahren gelebt hat an einem Ort wo es nicht bekannt war. Daraufhin soll Julika herausfinden wer der Finder war und sie findet heraus das es Ebba war. Sie soll an die Ostsee fahren und mehr herauszufinden. Könnte noch mehr schreiben weil es so schön war.

  • Laura

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein berührender Herbst-Schmöker

    Was ein tolles und berührendes Buch! Ich bin sehr begeistert. Wir verfolgen Ebba und Julika in unterschiedlichen Zeiten. Und ihre Lebenswege kreuzen sich über das verbindende Element der Bernsteine. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Für mich ist das Buch von der Stimmung her, ein ideales Herbstbuch zum Wegschmökern mit einer gemütlichen Tasse Tee auf der Couch. Es ist sehr zart und gleichzeitig eindrücklich geschrieben. Die Charaktere sind für mich sehr greifbar und vielschichtig und ich mochte es einfach sehr, diese starken Frauen auf ihrem Weg zu verfolgen und in die Geheimnisse des Bernsteins einzutauchen. Auch fand ich die verschiedenen Zeitebenen sehr spannend und auch wenn von Anfang an absehbar war, dass sich die Geschichten kreuzen werden, blieb dennoch viel Spannung. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und bin seit Langem mal wieder so richtig in eine andere Welt eingetaucht.

  • Venice

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das Gold der Ostsee

    943, Ebba, ein Fischermädchen aus Ostpreußen findet am Strand einen besonderen Bernstein und versteckt ihn bei ihrem Freund dem unehelichen Sohn eines Bernsteinschleifers, um ihn nicht zu Kriegszwecken abgeben zu müssen. Später muss sie mit ihrer Familie fliehen und landet nach schwierigen Zeiten in Niendorf an der deutschen Ostseeküsten. Das Leben der Familie bleibt hart und entbehrungsreich bis die ersten Feriengäste die Küste entdecken. In den Nachkriegsjahren wachsen dort die ersten Ferienpensionen und die Familie steigt auf. Julika ist voll in ihrem Element als Doktorandin in einem Frankfurter Institut und beschäftigt sich mit den Einschlüssen im Bernstein. Als sie eines Tages den besonderen Bernstein in die Hand nimmt, entdeckt sie eine Sensation. Sie recherchiert mehr zum Finder und Fundort und taucht tagsüber ganz in ihre Arbeit ein. Abends jedoch, muss sie sich um ihre kranke Mutter kümmern. Das Leben der Familie ist durch einen Schicksalsschlag zerbrochen. Dennoch wagt sie es für ein paar Tage an die Ostsee zu reisen um die Finderin persönlich zu finden. Was folgt ist eine sehr lesenswerte Geschichte aus Vergangenheit und Gegenwart über Treue und Freundschaft. Das Buch eignet sich für laue Sommerabende und ist leicht lesbar. Die Personen werden gut dargestellt und man kann sich gut in sie hineinversetzen

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    27.08.2026

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    Bewegend

    Die Bernsteinfischerin. Was ist das nur mit dem Bernstein? Seine Einzigartigkeit, seine Vergänglichkeit, seine besondere Farbe, die Ehrfurcht vor der Urzeit. Ein außergewöhnlicher Bernsteinfund Cretolixon wogoroensis. Führt Julika, an die Ostsee zu Ebba. Dort erfährt sie die bewegende Geschichte der mittlerweile Alten betagten Dame. Ihr Leben war Emotional und geprägt durch viele Schicksalsschläge. Warum hat sie den Fund verheimlicht ? Die zwei Frauen vereint die Liebe zum Bernstein. Berührend, bildhaft, emotional und liebevoll erzählt.

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