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Produktbild: Freunde

Freunde

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Illustriert von

Catherine Zarip

Verlag

Picus

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

25,7/22,4/1 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-4051-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Illustriert von

Catherine Zarip

Verlag

Picus

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

25,7/22,4/1 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-4051-9

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

Email: info@picus.at

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  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahre Freundschaft zeigt sich, wenn es unbequem wird

    „Freunde“ von Ilmar Tomusk mit Illustrationen von Catherine Zarip beginnt in einer stillen, verschneiten Weihnachtswelt. Der Wolf hat zu Weihnachten Schlittschuhe bekommen und probiert sie auf dem zugefrorenen See aus. Doch aus dem Vergnügen wird schnell ein Unglück. Er stürzt, verletzt sich am Bein und kann nicht mehr nach Hause zu seiner Familie. Nun beginnt für den Wolf eine kleine Odyssee durch den Winterwald. Zuerst wendet er sich an den Bären, den er für einen Freund hält. Der Bär erkennt das Problem durchaus, ist aber mitten im Winterschlaf und denkt überhaupt nicht daran, dafür seine warme Höhle zu verlassen. Der Wolf erinnert ihn sogar daran, dass er ihm im Sommer geholfen hat. Der Bär verspricht daraufhin zwar Unterstützung, verschiebt diese allerdings kurzerhand bis zum Ende seines Winterschlafs. Die Szene ist mit einer ordentlichen Portion Humor erzählt und zeigt zugleich, wie wenig die Bezeichnung Freund allein über tatsächliches Verhalten aussagt. Auch die Füchsin hilft nicht einfach so. Sie erkennt in der Notlage des Wolfs vor allem eine Gelegenheit, sich selbst etwas zu verschaffen. Für ihre Hilfe verlangt sie ein Grillhähnchen und versteckt ihren Egoismus hinter freundlichen Worten. Gerade diese Figur finde ich spannend, weil das Buch hier sehr deutlich zwischen gesagter Freundschaft und gelebter Freundschaft unterscheidet. Erst der Hase, der mit dem Wolf eigentlich gar nicht befreundet ist, reagiert anders. Er kommt zunächst vorsichtig näher, weil er Angst vor dem Wolf hat. Als er aber erkennt, dass dieser tatsächlich verletzt ist, entscheidet er sich trotzdem zu helfen. Er sagt offen, dass er Wölfe nicht besonders mag, sieht darin aber keinen Grund, einen verletzten anderen nicht zu unterstützen. Diese Stelle trägt für mich die eigentliche Idee des Buches: Hilfe muss nicht erst verdient werden, damit sie richtig ist. Und der Hase bleibt nicht allein. Er holt den Igel dazu, der mit einem Stück Holz und Klebeband kommt. Gemeinsam versorgen sie das verletzte Bein und bringen den Wolf nach Hause. Am Ende sitzen sie nicht mehr als zufällige Helfer nebeneinander, sondern werden von Wolf selbst als seine neuen Freunde eingeladen. Was mir an der Geschichte besonders gefällt, ist die klare Gegenüberstellung der verschiedenen Vorstellungen von Freundschaft. Der Bär ist tatsächlich mit dem Wolf befreundet, stellt seine eigene Bequemlichkeit in diesem Moment aber über dessen Not. Die Füchsin bezeichnet den Wolf sogar als ihren besten Freund und nutzt gleichzeitig seine Hilflosigkeit aus. Der Hase hingegen hat keinerlei freundschaftliche Verbindung zu ihm und entscheidet sich gerade deshalb besonders bewusst für Hilfsbereitschaft. Das ist für Kinder sehr gut zugänglich, ohne dass die Geschichte kompliziert werden muss. Gleichzeitig ist sie nicht ganz so sanft, wie es der Titel zunächst vermuten lässt. Dass der Wolf verletzt ist und sich niemand zuständig fühlt, gibt der Geschichte durchaus einen ernsteren Kern. Besonders der Satz des Hasen, dass man auch jemandem helfen kann, den man nicht besonders mag, bietet viel Gesprächsstoff. Auch die winterlichen Illustrationen tragen stark zur Atmosphäre bei. Viel Schnee, gedämpfte Farben und die eher ruhige Gestaltung lassen den Wald fast still erscheinen. Dazwischen wirken die Figuren mit ihren kleinen Gesten und Gesichtsausdrücken sehr lebendig. Besonders schön finde ich die Entwicklung des Hasen: Zu Beginn bleibt er vorsichtig auf Abstand, am Ende geht er gemeinsam mit Wolf und Igel durch den verschneiten Wald nach Hause. Ein wenig deutlich ist die moralische Aussage am Ende. Das Buch sagt sehr klar, was aus der Geschichte gelernt werden soll. Für jüngere Kinder kann diese Klarheit allerdings genau richtig sein, weil die Handlung zuvor genügend Anlass gibt, über das Verhalten der Figuren selbst nachzudenken. „Freunde“ ist damit eine ruhig erzählte Wintergeschichte über Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und die Frage, was Freundschaft eigentlich bedeutet. Besonders schön ist dabei, dass ausgerechnet derjenige hilft, von dem der Wolf es am wenigsten erwartet.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Not sieht man die wahren Freunde

    Im Wald ist Weihnachten und Wolf bekommt Schlittschuhe! Doch das Flitzen übers Eis ist tückischer als gedacht, er stürzt und verletzt sich. Keiner seiner Freunde hat Zeit und Lust, sich um ihn zu kümmern. Als der Hase vorbeikommt, versucht er wegzuschauen: Kann es sein, dass ihm der Wolf eine Falle stellt? Catherine Zarips allerliebste Waldtiere haben eine Menge Charakter und Persönlichkeit. Und sie zeigen, dass man auch gegen Vorurteile handeln kann – und dass das dann möglicherweise unerwartet positiv ausgeht! (Klappentext) Eine schöne Geschichte mit wichtiger Botschaft, die auch gut und verständlich ankommt. Die Handlung ist altersgerecht und verständlich und die schönen Illustrationen ergänzen sich gut mit dem Text und bilden eine schöne Einheit. Die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben. Das Buch lässt ich gut vorlesen und ich könnte es mir auch gut im Kindergarten vorstellen.

  • AnonyMina

    4/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schön

    FREUNDE von Ilmar Tomusk beeindruckt durch einzigartige Illustrationen, die Leser:innen direkt in die winterliche Atmosphäre eines stillen Waldes transportieren. Man kann die frische, frostige Luft nahezu spüren. Thematisch geht es um Gemeinschaft, fürsorgliches Miteinander, Hilfsbereitschaft, auch wenn es einen selbst etwas kostet. Die, die am Meisten zu verlieren haben, geben bzw. kümmern sich am Meisten. Ein Buch, das zu Gesprächen anregt! Danke an NetGalley und den Picus Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    3/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freunde, die keine sind

    Der Wolf probiert fröhlich seine neuen Schlittschuhe aus. Plötzlich fällt er und braucht Hilfe. Doch seine Freunde, denen er schon geholfen hat, haben es nicht nötig ihm zu helfen. Die Hilfe kommt von ganz unerwarteter Seite... Das Buch ist wunderschön illustriert und der Beginn ist toll, mit dem Wolf, der sich über sein Weihnachtsgeschenk freut. Aber, dass seine Freunde ihn so ganz und gar im Stich lassen, das finde ich keine gute Ausgangssituation in einem Buch ab 4 Jahren. Natürlich ist die Botschaft am Ende schön, dass Hilfe manchmal von unerwarteter Seite kommt, uneigennützig ist. Aber der Weg dahin missfällt mir sehr, daher nur 3 Sterne.

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