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Das Jahr der Wale Roman | »Bezaubernd. Die Geschichte erinnert uns daran, dass das Unmögliche manchmal möglich ist.« Jodi Picoult

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/14/3,7 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Wild Beneath

Übersetzt von

Johannes Sabinski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56737-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/14/3,7 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Wild Beneath

Übersetzt von

Johannes Sabinski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56737-1

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum nach Hause finden

    Das Buch „das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson hat mich sehr berührt. Die Autorin kannte ich bisher nicht, ihr Schreibstil gefällt mir auf jeden Fall sehr. Die Geschichte erzählt von Annie MacLeod, die mehr auf dem Meer groß wird, als an Land. Das Meer gibt ihr alles, was sie braucht, es ist ihre Heimat. Eines Tages lern sie Evan kennen, er wird der einzige Grund für Annie, an Land bleiben zu wollen. Eines Tages passiert eine Katastrophe, ein Tsunami nimmt Annie alles, was sie als Heimat und Verbindung zum Meer hatte. Annie trifft auf einen Fremden, Walker, von dem viele Geheimisse ausgehen, der sie aber völlig in den Bann gezogen hat. Und so helfen Evan und Walker auf ganz verschiedene Weisen, Annie aufrecht zu halten und ihre Verluste zu überstehen. Walker verschwindet aus ihrem Leben und Annie hat mit vielem abgeschlossen. Bis eines Tages Walker und mit ihm der Ruf des Meeres wieder zurück kehren und Annie erneut vor Herausforderungen steht- das Altbekannte und Sichere festhalten, oder zu neuen Ufern aufbrechen und dem Meer folgen. Ein tolles Buch mit vielen Geschehnissen, die man nicht voraus sieht. Ein Buch für alle, die Geschichten lieben, die in Erinnerung bleiben und nachhallen.

  • Bewertung

    4/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Meer, Liebe und dem eigenen Ich

    „Das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson ist ein aussergewöhnlicher Roman, der Liebe, Verlust und die faszinierende Kraft der Natur miteinander verbindet. Besonders eindrucksvoll fand ich die Atmosphäre: Das Meer ist hier nicht nur Kulisse, sondern scheint selbst eine eigene Stimme zu besitzen. Annie ist eine interessante Protagonistin, die zwischen zwei Welten steht und nach einer verheerenden Katastrophe völlig neu herausfinden muss, wohin sie gehört. Die Begegnung mit dem geheimnisvollen Walker verleiht der Geschichte zusätzlich etwas Magisches und Rätselhaftes. Gleichzeitig geht es um ganz reale Gefühle: Trauer, Sehnsucht, Verbundenheit und die Frage, was Familie und Heimat eigentlich bedeuten. Kelly Anderson schreibt poetisch und bildhaft, ohne dabei die emotionale Geschichte aus den Augen zu verlieren. Besonders schön ist die Verbindung von Natur und innerer Entwicklung. Ein berührender Roman für alle, die Geschichten mit viel Atmosphäre, Gefühl und einem Hauch von Magie mögen.

  • Yasemin Kaplan

    4/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo nur noch Gegenstände sprechen

    Das Jahr der Wale beginnt wie eine Aneinanderreihung surrealistischer Bilder. Raum und Zeit erschließen sich den Leser:innen erst nach und nach. Nur noch die an Land gespülten Gegenstände erinnern an die einst hier lebenden Menschen. Als Annie dazu noch einem splitternackten Jungen am Strand begegnet, wirkt es beinahe, als träfe Eva auf Adam und die Geschichte der Menschheit begänne von Neuem. Dabei führte Annie bis dahin ein ungewöhnliches Leben, um das sie wohl so manche Jugendliche beneiden dürfte. Ihre Eltern bringen sie im Meer zur Welt und sie lebt mit ihnen fortan auf einem Segelboot. Ihr Alltag besteht aus Schwimmen und Tauchen – für sie so selbstverständlich wie für andere der Schulweg oder die Fahrt mit der U-Bahn. Ihr Leben ist geprägt von unmittelbarer Nähe zur Natur und unterscheidet sich grundlegend vom Alltag der meisten Gleichaltrigen. Nach der Katastrophe und dem Verlust ihrer bisherigen Lebenswelt bleibt ihr ihre Oma Ruth, mit der sie sich durch die Trümmer kämpft und gemeinsam versucht, Walker, einem gestrandeten Jungen, zu helfen. Er wirkt auch etwas unheimlich mit seinem blauen Blut, das Annie auffällt, als Ruth, die früher Ärztin war, ihm einen Infusionsbeutel anbringt. All das geschieht in einem notdürftig eingerichteten Zuhause, in dem sie froh sind, so manche alte Gegenstände, wie etwa eine vom Krankenhaus aussortierte Krankenliege, nicht weggeworfen zu haben. Anderson bedient sich einer recht bildhaften Sprache, mit der die Leser:innen sich schnell in diese verwüstete Umgebung hineinversetzen können. Diese fast surrealistische Wirkung entsteht vor allem dadurch, dass alltägliche Gegenstände aus ihrem gewohnten Zusammenhang gerissen werden und wie Relikte einer untergegangenen Welt wirken. Gemeinsam mit Annie erkunden wir einen Strand, der einst schön war und wo neugierige Touristen sie als eifrig schwimmendes Kleinkind bewunderten. Eindrucksvoll werden Gebrauchsgegenstände beschrieben, anhand derer wir uns die Person, der sie einmal gehörten, vorstellen können. Sie verstärken zugleich die bedrückende Stimmung des Romans. Es wirkt irgendwie unfassbar, dass von einem Menschen – und der ganzen Welt, die er im Grunde in sich trägt – am Ende nur ein einfacher Gebrauchsgegenstand übrigbleiben kann. Der Roman schwankt ständig zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Schon nach wenigen Seiten entsteht der Eindruck, dass Das Jahr der Wale weit mehr sein möchte als ein Katastrophenroman. Er macht neugierig auf eine Geschichte über Verlust, Neuanfang und die Frage, was vom Menschen bleibt, wenn seine vertraute Welt verschwindet.

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