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Geheimname Eisvogel Berührender Jugendroman über Mut, Hoffnung und Tapferkeit in Kriegszeiten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

320

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Code Name Kingfisher

Übersetzt von

Eva Riekert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0990-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

320

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Code Name Kingfisher

Übersetzt von

Eva Riekert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0990-3

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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Bewegender und spannender Jugendroman...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.04.2026

Bewertungsnummer: 3110609

Bewertet: Hörbuch-Download

Holland, 1942. Die Welt befindet sich im Krieg, die Macht der Nazis wächst von Tag zu Tag, und jüdische Familien sind in großer Gefahr. Die zwölfjährige Mila und ihre ältere Schwester Hannie werden deshalb von ihren Eltern zu einer Familie in Amsterdam geschickt, mit neuen Identitäten und der strikten Anweisung, niemandem zu sagen, dass sie Juden sind. Aber Hannie will nicht einfach alles stumm ertragen. Sie ist entschlossen, sich zu wehren, und wird als Undercover-Agentin in den niederländischen Widerstand aufgenommen: Geheimname Eisvogel! Mila ahnt nichts von den verborgenen Aktivitäten ihrer Schwester. Doch eines Tages entdeckt sie etwas, das ihr ganzes Leben und das vieler anderer für immer verändern wird… (Verlagsbeschreibung) Der Jugendroman wird in zwei Zeitebenen und aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, was nur zu Beginn leicht verwirrend ist, sich dann aber immer mehr zu einer starken Geschichte verwebt. Ein Handlungsstrang spielt in der Gegenwart. Die zwölfjährige Liv hat es nicht leicht in der Schule. Sie wird von ihrer ehemals besten Freundin nicht nur plötzlich links liegen gelassen sondern sogar regelrecht gemobbt, und jetzt soll sie für den Geschichtsunterricht auch noch einen Familienstammbaum erstellen und darüber dann auch noch ein Referat vor der ganzen Klasse halten. Blöd nur, dass Liv mit dem Stammbaum ihrer Familie nur bis zur Ebene der Großeltern kommt, mehr ist auch ihren Eltern nicht bekannt. Und ihre Großmutter redet einfach nicht über ihre Vergangenheit - und zeigt zudem auch noch alle Anzeichen einer beginnenden Demenz. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit spielt in den Niederlanden ab 1942. Unter der deutschen Besatzung und der weitgehenden Kollaboration der Niederländer wurden wie in vielen anderen Ländern die Juden zunehmend unterdrückt und später auch in Konzentrationslager deportiert. Als die Gefahr für jüdische Menschen immer größer wird, entscheiden die Eltern von Mila (12) und Hannie (15), ihre Töchter wegzuschicken, auch wenn ihnen der Abschied unglaublich schwerfällt. Die beiden Mädchen kommen zu einer Familie in Amsterdam und leben dort als verwaiste Nichten der fremden Eltern mit den entsprechenden gefälschten Papieren. Anfangs fällt es Mila und Hannie schwer, sich “normal” zu benehmen, selbstverständlich den Park aufzusuchen, ins Kino zu gehen oder auch die verlängerten Ausgangszeiten nutzen zu können. Niemand darf von ihrer jüdischen Herkunft erfahren, die beiden Mädchen sollen sich unauffällig und selbstsicher geben. Allmählich wachsen sie in ihre neue Rolle hinein, doch der älteren Schwester Hannie reicht das nicht aus. Sie will nicht einfach nur abwarten, sie will etwas tun. Und so gerät sie in die Kreise des Widerstandes und begibt sich dadurch immer wieder in Gefahr. Etwas, das Mila kaum erträgt - denn die beiden haben ja nur noch sich. Doch Hannie brennt für ihre wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe - denn sie hilft durch ihre Tätigkeit, andere jüdische Kinder zu retten. Die beiden Handlungsstränge spielen sich im Verlauf immer wieder geschickt den Ball zu. Wenn Liv beispielsweise in den Sachen ihrer Großmutter auf etwas stößt, was sie sich nicht erklären kann, so wird dieser Gegenstand daraufhin in dem Handlungsstrang um Mila und Hannie aufgegriffen und die Hintergründe dazu präsentiert. Beim Hören bangt man zunehmend mit, was noch geschehen wird und bleibt auch emotional nicht außen vor. Ein sehr eindringliches, intensives und bewegendes Hörerlebnis, das glücklicherweise ohne Effekthascherei auskommt. Und am Ende sind die beiden Handlungsstränge komplett miteinander verwoben und finden einen passenden Abschluss. Eine zwar fiktive Geschichte, die aber auf vielen historisch belegten Fakten basiert, und die überaus glaubhaft und nachfühlbar schildert, wie es damals war, als jüdisches Kind in den Niederlanden zu leben, welche Ängste es gab, welche Verzweiflung darüber, nicht zu wissen, ob die eigenen Eltern noch leben, der Versuch sich unsichtbar zu machen und bloß nicht aufzufallen, seine Geheimnisse tief in sich zu vergraben, aber auch die Wut gegen das Regime, die Ohnmacht gegen die Willkür und Ungerechtigkeit, und der brennende Wunsch daran etwas zu verändern. So verschieden die beiden Schwestern Mila und Hannie auch sind, man kann mit beiden mitfühlen - das ist der Autorin überaus gut gelungen. Entsprechend der vier verschiedenen Perspektiven wird die ungekürzte Hörbuchausgabe (7 Stunden und 58 Minuten) von vier verschiedenen Sprecher:innen gelesen: Inka Löwendorf , Natalia Belitski , Simona Pahl und Benito Bause geben den unterschiedlichen Charakteren jeweils eine eigene Stimme, was ich sehr gelungen fand. “Geheimname Eisvogel” wurde mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2026 in der Kategorie »Bestes Kinderhörbuch« ausgezeichnet. Eine klare Empfehlung - und das nicht nur für Kinder (Verlagsempfehlung ab 11 Jahren)! © Parden

Bewegender und spannender Jugendroman...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.04.2026
Bewertungsnummer: 3110609
Bewertet: Hörbuch-Download

Holland, 1942. Die Welt befindet sich im Krieg, die Macht der Nazis wächst von Tag zu Tag, und jüdische Familien sind in großer Gefahr. Die zwölfjährige Mila und ihre ältere Schwester Hannie werden deshalb von ihren Eltern zu einer Familie in Amsterdam geschickt, mit neuen Identitäten und der strikten Anweisung, niemandem zu sagen, dass sie Juden sind. Aber Hannie will nicht einfach alles stumm ertragen. Sie ist entschlossen, sich zu wehren, und wird als Undercover-Agentin in den niederländischen Widerstand aufgenommen: Geheimname Eisvogel! Mila ahnt nichts von den verborgenen Aktivitäten ihrer Schwester. Doch eines Tages entdeckt sie etwas, das ihr ganzes Leben und das vieler anderer für immer verändern wird… (Verlagsbeschreibung) Der Jugendroman wird in zwei Zeitebenen und aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, was nur zu Beginn leicht verwirrend ist, sich dann aber immer mehr zu einer starken Geschichte verwebt. Ein Handlungsstrang spielt in der Gegenwart. Die zwölfjährige Liv hat es nicht leicht in der Schule. Sie wird von ihrer ehemals besten Freundin nicht nur plötzlich links liegen gelassen sondern sogar regelrecht gemobbt, und jetzt soll sie für den Geschichtsunterricht auch noch einen Familienstammbaum erstellen und darüber dann auch noch ein Referat vor der ganzen Klasse halten. Blöd nur, dass Liv mit dem Stammbaum ihrer Familie nur bis zur Ebene der Großeltern kommt, mehr ist auch ihren Eltern nicht bekannt. Und ihre Großmutter redet einfach nicht über ihre Vergangenheit - und zeigt zudem auch noch alle Anzeichen einer beginnenden Demenz. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit spielt in den Niederlanden ab 1942. Unter der deutschen Besatzung und der weitgehenden Kollaboration der Niederländer wurden wie in vielen anderen Ländern die Juden zunehmend unterdrückt und später auch in Konzentrationslager deportiert. Als die Gefahr für jüdische Menschen immer größer wird, entscheiden die Eltern von Mila (12) und Hannie (15), ihre Töchter wegzuschicken, auch wenn ihnen der Abschied unglaublich schwerfällt. Die beiden Mädchen kommen zu einer Familie in Amsterdam und leben dort als verwaiste Nichten der fremden Eltern mit den entsprechenden gefälschten Papieren. Anfangs fällt es Mila und Hannie schwer, sich “normal” zu benehmen, selbstverständlich den Park aufzusuchen, ins Kino zu gehen oder auch die verlängerten Ausgangszeiten nutzen zu können. Niemand darf von ihrer jüdischen Herkunft erfahren, die beiden Mädchen sollen sich unauffällig und selbstsicher geben. Allmählich wachsen sie in ihre neue Rolle hinein, doch der älteren Schwester Hannie reicht das nicht aus. Sie will nicht einfach nur abwarten, sie will etwas tun. Und so gerät sie in die Kreise des Widerstandes und begibt sich dadurch immer wieder in Gefahr. Etwas, das Mila kaum erträgt - denn die beiden haben ja nur noch sich. Doch Hannie brennt für ihre wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe - denn sie hilft durch ihre Tätigkeit, andere jüdische Kinder zu retten. Die beiden Handlungsstränge spielen sich im Verlauf immer wieder geschickt den Ball zu. Wenn Liv beispielsweise in den Sachen ihrer Großmutter auf etwas stößt, was sie sich nicht erklären kann, so wird dieser Gegenstand daraufhin in dem Handlungsstrang um Mila und Hannie aufgegriffen und die Hintergründe dazu präsentiert. Beim Hören bangt man zunehmend mit, was noch geschehen wird und bleibt auch emotional nicht außen vor. Ein sehr eindringliches, intensives und bewegendes Hörerlebnis, das glücklicherweise ohne Effekthascherei auskommt. Und am Ende sind die beiden Handlungsstränge komplett miteinander verwoben und finden einen passenden Abschluss. Eine zwar fiktive Geschichte, die aber auf vielen historisch belegten Fakten basiert, und die überaus glaubhaft und nachfühlbar schildert, wie es damals war, als jüdisches Kind in den Niederlanden zu leben, welche Ängste es gab, welche Verzweiflung darüber, nicht zu wissen, ob die eigenen Eltern noch leben, der Versuch sich unsichtbar zu machen und bloß nicht aufzufallen, seine Geheimnisse tief in sich zu vergraben, aber auch die Wut gegen das Regime, die Ohnmacht gegen die Willkür und Ungerechtigkeit, und der brennende Wunsch daran etwas zu verändern. So verschieden die beiden Schwestern Mila und Hannie auch sind, man kann mit beiden mitfühlen - das ist der Autorin überaus gut gelungen. Entsprechend der vier verschiedenen Perspektiven wird die ungekürzte Hörbuchausgabe (7 Stunden und 58 Minuten) von vier verschiedenen Sprecher:innen gelesen: Inka Löwendorf , Natalia Belitski , Simona Pahl und Benito Bause geben den unterschiedlichen Charakteren jeweils eine eigene Stimme, was ich sehr gelungen fand. “Geheimname Eisvogel” wurde mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2026 in der Kategorie »Bestes Kinderhörbuch« ausgezeichnet. Eine klare Empfehlung - und das nicht nur für Kinder (Verlagsempfehlung ab 11 Jahren)! © Parden

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und dem Mut dazwischen

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 07.04.2026

Bewertungsnummer: 3102569

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geheimname Eisvogel von Liz Kessler ist ein historischer Jugendroman, der zwei Zeitebenen miteinander verwebt: die Gegenwart, in der eine Enkelin beginnt, Fragen zu stellen, und die Vergangenheit der Grossmutter in den Jahren 1942/1943. Durch diesen Wechsel entsteht eine Geschichte, die Vergangenheit nicht nur erzählt, sondern im Heute spürbar macht. Die Struktur des Buches ist dabei besonders wirkungsvoll. Was die Enkelin erlebt und entdeckt, steht in engem Zusammenhang mit dem, was ihre Grossmutter in einer Zeit von Krieg, Angst und Unsicherheit durchleben musste. Diese Verbindung verstärkt die emotionale Intensität der Geschichte und macht deutlich, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt. Liz Kessler erzählt diese Geschichte mit grossem Einfühlungsvermögen. Es ist ein Buch über Mut und Freiheit – aber auch darüber, was es bedeutet, Entscheidungen zu treffen, wenn die Umstände kaum Spielraum lassen. Die Figuren wirken dabei nahbar und echt, gerade weil ihre Stärke nicht heroisch überhöht ist, sondern aus schwierigen Situationen heraus entsteht. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie das Buch zeigt, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Sie muss geschützt, manchmal sogar erkämpft werden – oft im Kleinen, in persönlichen Entscheidungen. Und gleichzeitig wird sichtbar, wie viel Mut es braucht, sich gegen Angst und Anpassung zu stellen. Geheimname Eisvogel ist ein sehr berührendes Buch, das Geschichte greifbar macht, ohne laut zu werden. Es erzählt von Vergangenheit und Gegenwart, von Verbindung über Generationen hinweg – und davon, dass Mut oft genau dort beginnt, wo Angst am grössten ist.

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und dem Mut dazwischen

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 07.04.2026
Bewertungsnummer: 3102569
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geheimname Eisvogel von Liz Kessler ist ein historischer Jugendroman, der zwei Zeitebenen miteinander verwebt: die Gegenwart, in der eine Enkelin beginnt, Fragen zu stellen, und die Vergangenheit der Grossmutter in den Jahren 1942/1943. Durch diesen Wechsel entsteht eine Geschichte, die Vergangenheit nicht nur erzählt, sondern im Heute spürbar macht. Die Struktur des Buches ist dabei besonders wirkungsvoll. Was die Enkelin erlebt und entdeckt, steht in engem Zusammenhang mit dem, was ihre Grossmutter in einer Zeit von Krieg, Angst und Unsicherheit durchleben musste. Diese Verbindung verstärkt die emotionale Intensität der Geschichte und macht deutlich, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt. Liz Kessler erzählt diese Geschichte mit grossem Einfühlungsvermögen. Es ist ein Buch über Mut und Freiheit – aber auch darüber, was es bedeutet, Entscheidungen zu treffen, wenn die Umstände kaum Spielraum lassen. Die Figuren wirken dabei nahbar und echt, gerade weil ihre Stärke nicht heroisch überhöht ist, sondern aus schwierigen Situationen heraus entsteht. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie das Buch zeigt, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Sie muss geschützt, manchmal sogar erkämpft werden – oft im Kleinen, in persönlichen Entscheidungen. Und gleichzeitig wird sichtbar, wie viel Mut es braucht, sich gegen Angst und Anpassung zu stellen. Geheimname Eisvogel ist ein sehr berührendes Buch, das Geschichte greifbar macht, ohne laut zu werden. Es erzählt von Vergangenheit und Gegenwart, von Verbindung über Generationen hinweg – und davon, dass Mut oft genau dort beginnt, wo Angst am grössten ist.

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