Produktbild: Der Einfluss der Fasane
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Der Einfluss der Fasane Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70793-5

Beschreibung

Rezension

[...] ein böses Vergnügen. [...] lässig und elegant ("ZEIT Literatur-Spezial")
[...] eine der präzisesten Gegenwartsbeobachterinnen des Landes ("Die ZEIT (Sonderausgabe Literatur, Die 100 besten Bücher des Jahres)")
[...] psychologisch filigran ausgearbeitete[r] Text ("Cicero")
Gesellschaftsporträt und Satire, Schlüsselroman und Medien-Groteske, Dunkles und schreiend Komisches mischen sich in einem Machtspiel, dessen eigentlicher Akteur aber die Sprache ist. ("Stuttgarter Zeitung")
[...] Strubel [...] hat einen erstaunlich heiteren, unterhaltsamen Roman vorgelegt, der dem Thema trotzdem gerecht wird. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
[...] ein spannender psychologischer Roman ("Aachener Zeitung")
[...] Strubels große Stärke besteht in ihrer sprachlichen Präzision und in ihrer Wahl von wunderbaren Metaphern für die Eigenschaften ihrer Protagonisten. ("Aachener Zeitung")
Ich hab das sehr gerne gelesen, ich fand es intelligent, ich fand es nuanciert, ich fand es pointenreich ("SWR Kultur")
Diese Geschichte ist trotz ihrer Tragik mit feinem Humor unterlegt und liest sich spannend wie ein Krimi. ("Nürnberger Nachrichten")
[...] Strubel stellt kluge Fragen dazu, was der Journalismus kann, darf und soll. Und trotz des ernsten Hintergrundes [...] gelingt ihr eine wirklich unterhaltsame Mediensatire. ("Kurier")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70793-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    08.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Frage der Schuld

    Interessante Einblicke in die Kultur- und Medienwelt gewährt uns Antje Ravik Strubel in ihrem Roman „Der Einfluss der Fasane“. Sie erzählt darin die Geschichte einer ehrgeizigen Journalistin namens Hella Karl, die bisher nur für ihre Karriere lebte. Eines Morgens erfährt Hella, inzwischen Feuilletonchefin einer großen Zeitung, über den Selbstmord vom Berliner Theaterintendanten Kai Hochwerth. Sein Selbstmord hat auch fatale Folgen für Hella Karl, die vor kurzem in einem Zeitungsartikel den frauenfeindlichen, despotischen Theaterleiter an den öffentlichen Pranger gestellt hat. Jetzt wurde Hella für sein Suizid verantwortlich gemacht; sie wurde von der Arbeit suspendiert, eine Hetzkampagne gegen sie im Netz und in der Presse wurde gestartet. Die Frage der Schuld bleibt vorerst ungeklärt. Die ganze Geschichte wurde aus Hellas Sicht erzählt; nach und nach kommen einzelne Details zur Hellas Bekanntschaft mit dem Suizidopfer. Auch hinter die Theaterkulissen, wo der frauenfeindliche Hochwerth seine Macht ausüben konnte, dürfen wir Hella begleiten. Denn die mutige und extrem ehrgeizige Journalistin will nicht nur die Wahrheit herausfinden, sie will in ihre alte Rolle als mächtige Journalistin zurückschlüpfen können. Hella Karl ist eine sehr interessante Protagonistin: eine zielstrebige Karrierefrau und gleichzeitig widersprüchliche Persönlichkeit, die ich nicht unbedingt als sympathisch bezeichnen kann, jedoch ihren Mut und den unnachgiebigen Kampfgeist positiv bewerten würde. Auch die Frage nach ihrer Schuld würde ich mit einem großen Fragezeichen versehen. Den interessanten Roman, in einer flüssigen Sprache verfasst, habe ich sehr gerne gelesen. Nicht nur die vielschichtige Thematik hat mich an das Buch gefesselt; genossen habe ich auch die wunderbaren, bildhaften Beschreibungen der Natur. Das Buch bekommt meine wärmste Empfehlung!!!

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich begeistert

    Hella Karl ist Feuilletonchefin einer großen Berliner Zeitung. Um die Auflagenzahl zu steigern, verfasste sie einen reißerischen Artikel über den berühmten Theaterintendanten Kai Hochwerth, dem innerhalb des Kulturbetriebs ein frauenfeindlicher Umgang nachgesagt wird. Kurz darauf suizidiert sich Hochwerth und Hella Karl erntet einen Shitstorm, denn die Frage steht im Raum, ob sie Kai Hochwerth mit ihrem Artikel in den Tod getrieben hat. Während Hella darauf hofft, dass sich die Wogen glätten und sich die Aufmerksamkeit von ihr wegbewegt, wird sie von der Zeitung freigestellt und es steht plötzlich nicht mehr nur ihr beruflicher, sondern auch ihr privater Status zur Debatte. Also begibt sich Hella Karl tiefer in die Szene und versucht, Kai Hochwerth noch stärker nachzugehen. Mich haben sowohl der Titel als auch der Klappentext angesprochen, denn für mich war von Anfang an naheliegend, dass Hella Karls Artikel auf Wahrheiten beruhen und sie Kai Hochwerth keineswegs in den Tod getrieben hat. Ich wollte natürlich erfahren, ob ich mit meinem Eindruck richtiglag oder ob mich Antje Rávik Strubel eines Besseren belehren wird. Der Schreibstil und die Erzählweise aus Hellas Perspektive haben mir sehr gut gefallen. So erfahren die Leser*innen nicht nur, was vor und seit Veröffentlichung des Artikels geschehen ist, sondern auch, wie sie - und auch Kai Hochwerth, zu dem sie immer einen freundlichen Umgang pflegte - sich in die Branche hinein und dann die Karriereleiter hochgearbeitet hat. Auch zu ihrer Beziehung mit T. erfahren wir einiges. Ich muss sagen, dass ich weder Hella noch Kai oder eine andere Figur sonderlich sympathisch fand. Dennoch hat mich Antje Rávik Strubel absolut in den Bann gezogen und ich war fasziniert von der Story und ihrer Entwicklung. Ein Buch, das mich auf jeden Fall überrascht hat.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Unterhaltung

    Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Der Rückentext hat mich veranlasst, das Buch zu lesen - und ich muss sagen, es hat mich mitgerissen in all seiner Tiefe und packenden Geschichte, die aber auch stückweise heiter und dynamisch erzählt ist. Die Geschichte erzählt von Hella Karl, die das Feuilleton einer Berliner Tageszeitung leitet. Sie hat sich den Status der respektierten Journalistin hart erarbeitet, kam von ganz unten sozusagen. Dann ist da noch ein Toter, der Intendant eines Theaters, der Suizid begeht, macht man sie dafür evtl. verantwortlich? Seine Methoden galten allgemein als frauenfeindlich. Plötzlich ist es nicht nur ihr berufliches Leben, welches auf der Kippe steht, sondern auch das private. Mich hat das Buch bestens unterhalten.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg und Fall in der Kultur- und Medienlandschaft

    Hella Renata Karl ist Feuilletonchefin einer Berliner Zeitung und sorgte kürzlich mit einem vernichtenden Artikel über den Theaterintendanten Kai Hochwerth für dessen Karriereende. Nach seinem spektakulären Suizid in der Sydney Opera in Australien brach ein Shitstorm über Hella herein. Anfangs hoffte sie noch, dass die Wogen sich schnell glätten würden, doch schließlich wurde sie von ihrer Zeitung freigestellt. Die gleichen Menschen, die von ihr eine Steigerung der Auflage gefordert hatten und sie erst zum Verfassen des reißerischen Artikels getrieben hatten, ließen sie jetzt im Stich. Für Hella, die ihr ganzes Leben ihrer Karriere untergeordnet hat, ist das nicht hinnehmbar. Nach ersten Zweifeln, ob sie tatsächlich Schuld am Tod Hochwerths trägt, beginnt sie, um ihre Rehabilitation zu kämpfen. Sie nutzt ihre Kontakte, um entlastende Informationen zu sammeln. Da die Handlung ausschließlich aus Hellas Perspektive und ihren Gedanken erzählt wird, offenbaren sich hier auch unangenehme Charakterzüge. Hella denkt voller Verachtung über die Menschen, die ihr nützlich sind, und hat keinerlei Skrupel, sie für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Auch in ihrem Privatleben lässt sie keine echte Nähe zu. Obwohl sie seit Jahren mit T. zusammenlebt, dessen Name nur abgekürzt wird, steht für Hella die sexuelle Beziehung im Vordergrund. Als sie schließlich doch mehr Nähe und Unterstützung sucht, ist es bereits zu spät. Die Buchpreisträgerin von 2021 überzeugt auch in ihrem neuesten Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Besonders beeindruckend ist, dass der Lesefluss trotz der vielen eleganten und anspruchsvollen Formulierungen nicht beeinträchtigt wird. Die Charaktere, vor allem Hella und Kai Hochwerth, werden langsam entwickelt. Ihr familiärer Hintergrund ist vergleichbar: Beide haben sich in einem Bereich hochgearbeitet, zu dem sie ursprünglich keinen Zugang hatten. Trotz des anklagenden Zeitungsartikels pflegen sie in der Vergangenheit eher einen freundschaftlichen Umgang. Sympathieträger sind beide nicht unbedingt, doch im Gegensatz zu Hochwerth hat sich Hella keiner wirklichen Verfehlung schuldig gemacht. Der Kulturbetrieb wird vielleicht etwas zu plakativ dargestellt, obwohl ähnliche Vorfälle von Machtmissbrauch in der Realität hinreichend bekannt sind. „Der Einfluss der Fasane“ ist ein lesenswerter Roman, der sowohl sprachlich anspruchsvoll als auch angenehm leicht zu lesen ist. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die sich aus eigener Kraft eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut hat – in einer Welt, in der Ruhm und Absturz eng beieinanderliegen.

  • bedard

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg und Fall in der…

    Aufstieg und Fall in der Kultur- und Medienlandschaft Hella Renata Karl ist Feuilletonchefin einer Berliner Zeitung und sorgte kürzlich mit einem vernichtenden Artikel über den Theaterintendanten Kai Hochwerth für dessen Karriereende. Nach seinem spektakulären Suizid in der Sydney Opera in Australien brach ein Shitstorm über Hella herein. Anfangs hoffte sie noch, dass die Wogen sich schnell glätten würden, doch schließlich wurde sie von ihrer Zeitung freigestellt. Die gleichen Menschen, die von ihr eine Steigerung der Auflage gefordert hatten und sie erst zum Verfassen des reißerischen Artikels getrieben hatten, ließen sie jetzt im Stich. Für Hella, die ihr ganzes Leben ihrer Karriere untergeordnet hat, ist das nicht hinnehmbar. Nach ersten Zweifeln, ob sie tatsächlich Schuld am Tod Hochwerths trägt, beginnt sie, um ihre Rehabilitation zu kämpfen. Sie nutzt ihre Kontakte, um entlastende Informationen zu sammeln. Da die Handlung ausschließlich aus Hellas Perspektive und ihren Gedanken erzählt wird, offenbaren sich hier auch unangenehme Charakterzüge. Hella denkt voller Verachtung über die Menschen, die ihr nützlich sind, und hat keinerlei Skrupel, sie für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Auch in ihrem Privatleben lässt sie keine echte Nähe zu. Obwohl sie seit Jahren mit T. zusammenlebt, dessen Name nur abgekürzt wird, steht für Hella die sexuelle Beziehung im Vordergrund. Als sie schließlich doch mehr Nähe und Unterstützung sucht, ist es bereits zu spät. Die Buchpreisträgerin von 2021 überzeugt auch in ihrem neuesten Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Besonders beeindruckend ist, dass der Lesefluss trotz der vielen eleganten und anspruchsvollen Formulierungen nicht beeinträchtigt wird. Die Charaktere, vor allem Hella und Kai Hochwerth, werden langsam entwickelt. Ihr familiärer Hintergrund ist vergleichbar: Beide haben sich in einem Bereich hochgearbeitet, zu dem sie ursprünglich keinen Zugang hatten. Trotz des anklagenden Zeitungsartikels pflegen sie in der Vergangenheit eher einen freundschaftlichen Umgang. Sympathieträger sind beide nicht unbedingt, doch im Gegensatz zu Hochwerth hat sich Hella keiner wirklichen Verfehlung schuldig gemacht. Der Kulturbetrieb wird vielleicht etwas zu plakativ dargestellt, obwohl ähnliche Vorfälle von Machtmissbrauch in der Realität hinreichend bekannt sind. „Der Einfluss der Fasane“ ist ein lesenswerter Roman, der sowohl sprachlich anspruchsvoll als auch angenehm leicht zu lesen ist. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die sich aus eigener Kraft eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut hat – in einer Welt, in der Ruhm und Absturz eng beieinanderliegen.

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