Ginsterburg Roman
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Sprache:Deutsch
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Rezension
»Ein wuchtiges Kleinstadtepos hat der "Spiegel"-Journalist da geschaffen, mit geduldiger Einfühlsamkeit in die Seelen der Menschen, die verführt werden sollen, die erliegen, die sich wehren. Es ist das Sittenbild des Städtchen Ginsterburg zur Zeit der Machtergreifung der Nazis und Frank zeigt an ganz verschiedenen, genau gezeichneten Charakteren die Fehlbarkeit und den Mut ganz normaler Menschen. Er richtet hier nicht moralisch, er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.« Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 01. Mai 2025 ("Nürnberger Nachrichten")
»Dieser souverän erzählte Roman muss die Trauer nicht ausklammern. Arno Frank lässt keinen Zweifel daran, dass die Zerstörung der Stadt und das massenhafte Sterben der Preis sind, den Ginsterburg bezahlen muss für die ängstliche Tatenlosigkeit und das kalte Einverständnis, die bequemen Beschwichtigungen und die fidele Überheblichkeit.« Holger Heimann, WDR 3, 10. April 2025 ("WDR 3")
»Die Genauigkeit und Anschaulichkeit sind beeindruckend, mit der er die Verrohung einer Gesellschaft zeigt, ihre immer stärkere Drift ins Totalitäre und ihren Untergang. […] Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.« Holger Heimann, SWR Kultur, 18. März 2025 ("SWR Kultur")
»Der Roman ist eine zeitlose Studie über Anpassung und Mitläufertum. An ihrem Ende zerbricht die verlogene Scheinwelt, geht Ginsterburg in einem Bombenangriff unter. Die sprachgewaltige Schilderung des Feuersturms ist das furiose Finale eines beeindruckenden Meisterwerks.« Joachim Peter, Aachener Zeitung, 17. März 2025 ("Aachener Zeitung")
»Arno Frank hat ein enormes Gefühl für die Untiefen des Alltags, ohne zu moralisieren. Man könnte in ihm einen modernen Fallada sehen.« Andrea Seibel, Die Welt am Sonntag, 02. März 2025 ("Welt am Sonntag")
»Arno Frank behandelt am Beispiel einer Kleinstadt große Fragen von Leid und Mitleid, von Liebe, Schuld und Verantwortung.« SWR Kultur, 23. Februar 2025 ("SWR Kultur")
»Dieser Roman erzählt facettenreich vom Abrutschen einer Gesellschaft in den Faschismus und davon, dass man kein richtiges Leben im Falschen führen kann. Aktueller könnte ein Buch kaum sein.« Thomas Hummitzsch, Der Freitag, 13. Februar 2025 ("der Freitag")
»[Er versteht es gekonnt], das damalige Klima zu evozieren,- allem voran das aufkommende Kriegsgetöse, das er mit bisweilen gespenstischer Dichte erzählerisch zu beschwören und nachzuempfinden versteht. Das Resultat ist eine große, stellenweise mitreißende Erzählung über Mitläufertum und die kollektive Verführung durch rechtes Denken.« Peter Henning, SR Kultur, 17. Juli 2025 ("SR Kultur")
»Dieser ungemein dichte, facettenreiche Roman macht mit seinem Mosaik der Schicksale vieles, was bisher zum Leben unter der NS-Herrschaft erschienen ist, zwar nicht überflüssig, aber blass.« Erhard Schütz, Das Magazin, Juni 2025 ("Das Magazin")
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.10.2026
Verlag
Klett CottaSeitenzahl
432
Maße (L/B)
19/11,5 cm
Gewicht
10 g
Farbe
Khaki / Kaffee
Auflage
1. Auflage 2026
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-608-98947-2
»Ein wuchtiges Kleinstadtepos hat der "Spiegel"-Journalist da geschaffen, mit geduldiger Einfühlsamkeit in die Seelen der Menschen, die verführt werden sollen, die erliegen, die sich wehren. Es ist das Sittenbild des Städtchen Ginsterburg zur Zeit der Machtergreifung der Nazis und Frank zeigt an ganz verschiedenen, genau gezeichneten Charakteren die Fehlbarkeit und den Mut ganz normaler Menschen. Er richtet hier nicht moralisch, er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.« Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 01. Mai 2025 ("Nürnberger Nachrichten")
»Dieser souverän erzählte Roman muss die Trauer nicht ausklammern. Arno Frank lässt keinen Zweifel daran, dass die Zerstörung der Stadt und das massenhafte Sterben der Preis sind, den Ginsterburg bezahlen muss für die ängstliche Tatenlosigkeit und das kalte Einverständnis, die bequemen Beschwichtigungen und die fidele Überheblichkeit.« Holger Heimann, WDR 3, 10. April 2025 ("WDR 3")
»Die Genauigkeit und Anschaulichkeit sind beeindruckend, mit der er die Verrohung einer Gesellschaft zeigt, ihre immer stärkere Drift ins Totalitäre und ihren Untergang. […] Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.« Holger Heimann, SWR Kultur, 18. März 2025 ("SWR Kultur")
»Der Roman ist eine zeitlose Studie über Anpassung und Mitläufertum. An ihrem Ende zerbricht die verlogene Scheinwelt, geht Ginsterburg in einem Bombenangriff unter. Die sprachgewaltige Schilderung des Feuersturms ist das furiose Finale eines beeindruckenden Meisterwerks.« Joachim Peter, Aachener Zeitung, 17. März 2025 ("Aachener Zeitung")
»Arno Frank hat ein enormes Gefühl für die Untiefen des Alltags, ohne zu moralisieren. Man könnte in ihm einen modernen Fallada sehen.« Andrea Seibel, Die Welt am Sonntag, 02. März 2025 ("Welt am Sonntag")
»Arno Frank behandelt am Beispiel einer Kleinstadt große Fragen von Leid und Mitleid, von Liebe, Schuld und Verantwortung.« SWR Kultur, 23. Februar 2025 ("SWR Kultur")
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Ein schleichender Prozess
CracklinRosie aus Stolberg am 13.05.2025
Bewertungsnummer: 2489958
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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