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Wir töten Stella Die Meisternovelle der berühmten österreichischen Schriftstellerin: erstmalig als Einzelband

1

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5314

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

96

Maße (B/H)

11,5/18,7 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10172-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5314

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

96

Maße (B/H)

11,5/18,7 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10172-1

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • SimoneF

    3/5

    11.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    leider nicht meins...

    Vor einer Weile habe ich von Marlen Haushofer „Die Wand“ gelesen und war etwas enttäuscht. Nun wollte ich einem anderen Werk noch eine Chance geben. Leider kann mich auch diese Novelle „Wir töten Stella“ nicht fesseln, zu stark sind die Parallelen in der Grundhaltung der Protagonistin Anna. Auch hier erwähnt die Autorin zweimal eine Art Glaswand, durch die sich Anna vom Rest der Welt getrennt fühlt. Sie wirkt resigniert, depressiv, handlungsunfähig. Einzig Wolfgang, der Sohn der Familie, löste in mir Empathie aus, weil er sowohl seinen Vater als auch seine Mutter durchschaut. Der Roman passt für mich nicht mehr in die heutige Zeit, weil ich die Frauenfigur als schwach und feige empfinde. Sie ist geradezu symbiotisch vernarrt in ihren Sohn, handelt intrigant, lässt das ihnen anvertraute Mädchen Stella sehenden Auges in ihr Unglück rennen und bewahrt nach außen den schönen Schein. Das erinnert mich zu sehr an veraltete Geschlechterklischees.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Barbara Jörke

    Barbara Jörke

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte von Schuld und Bedauern

    Die Geschichte wird aus der Perspektive der Ich-Erzählerin Anna geschildert. Sie ist eine bürgerliche Ehefrau und Mutter, verheiratet mit Richard, einem wohlhabenden und charmanten Anwalt. Das Leben der Familie scheint perfekt, ist jedoch von tiefer emotionaler Entfremdung und Richards ständigen Affären geprägt, die Anna stumm toleriert, um die Fassade zu wahren. Die Dynamik gerät aus den Fugen, als Stella, die junge, unschuldige Tochter einer Bekannten, für ein Studienjahr bei der Familie einzieht. Richard beginnt fast sofort, das Mädchen systematisch zu umwerben und schließlich zu verführen. Anna durchschaut das Spiel von Anfang an, greift jedoch aus Bequemlichkeit, Feigheit und einer tief sitzenden Apathie nicht ein. Die Novelle ist als Lebensbeichte und Bewältigungsversuch Annas konzipiert. Sie schreibt die Ereignisse an einem Wochenede nieder, einige Zeit nachdem Stella beerdigt wurd, während ihr Mann und ihre Kinder verreist sind. Die Kurzgeschichte beschreibt grundsätzlich sehr emotionale Themen ist jedoch schon fast kalt und sachlich erzählt. Und trotzdem geht einem die Geschichte dank der Schreibweise sehr nah.

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