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Institut für gute Mütter Roman | Der New York Times Bestseller über Mutterschaft in einem autoritären Staat begeistert nicht nur Barack Obama

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.11.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,6 cm

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The School for Good Mothers

Übersetzt von

Friederike Hofert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07463-4

Beschreibung

Rezension

»Jessamine Chans Debütroman – in einer eindrucksvoll kühlen Sprache erzählt – ist eine bitterböse Satire auf die immer toxischeren Gesellschaftsverhältnisse in den USA.« ("SWR2 Lesenswert")
»Chan treibt den auf alleinerziehende Mütter ausgeübten Druck auf die Spitze.« ("Maxima")
»Chan erweist sich als fulminante Chronistin einer emotionalen Hölle; man entkommt dem existenziellen Ringen der ebenso liebenden wie ohnmächtigen Protagonistin nicht.« ("Der Freitag")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.11.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,6 cm

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The School for Good Mothers

Übersetzt von

Friederike Hofert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07463-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Pfitzipfei

    aus Niederbayern

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Gute Mutter“ nach Vorschrift – ein Roman, der unter die Haut geht

    Das Institut für gute Mütter von Jessamine Chan hat mich emotional extrem bewegt. Die Ausgangssituation klingt wie ein überspitzter Albtraum, fühlt sich beim Lesen aber erschreckend real an. Ein einziger fataler Tag, ein Moment der Überforderung, und plötzlich entscheidet ein System darüber, ob eine Frau eine gute Mutter ist oder nicht. Frida als Protagonistin ist unglaublich intensiv beschrieben. Ihre Erschöpfung, ihre Schuldgefühle, ihre Sehnsucht nach ihrer Tochter und die ständige Angst, bewertet und verurteilt zu werden, habe ich beim Lesen sehr mitgefühlt. Besonders bedrückend fand ich ihren Aufenthalt im Institut: KI-Puppen als Kinderersatz, normierte Zuneigungsübungen, Überwachung bis ins Kleinste. Das erinnert an bekannte Dystopien, wirkt aber nie an den Haaren herbeigezogen, sondern eher wie ein möglicher, beunruhigender Zukunftsblick. Der Schreibstil ist klar, direkt und gleichzeitig nachdenklich. Chan braucht keine großen Effekte, um unter die Haut zu gehen. Manches im Institut wirkt bewusst wiederholend und zermürbend, was die Erfahrung der Figuren sehr gut einfängt, aber stellenweise auch etwas zäh sein kann. Insgesamt überwiegt für mich eindeutig die Wirkung der Geschichte. Das Buch hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und stellt Fragen, die lange nachhallen, zum Beispiel wer sich das Recht nimmt, über Eltern und ihre Fehler zu urteilen. Für mich ist Das Institut für gute Mütter ein starkes, wichtiges und aufwühlendes Buch. Keine leichte Kost, aber eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannende Thematik

    Ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich leicht lesen lässt. Die Thematik ist besonders und zugleich ergreifend. Man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren, ob Frida ihre Tochter zurück bekommt und fiebert mit ihr mit.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie sieht eine gute Mutter aus?

    So wie Frida nicht, da sind sich alle einig. Denn wie könnte eine gute Mutter überfordert sein mit dem Weinen eines Kleinkindes? Eine gute Mutter würde es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass das Kind weinen muss. Allen ist klar, dass die alleinerziehende Frida Job und Kind und die neue, perfekte Familie des Exmannes nicht auf die Reihe bekommt, daran ist nur einer schuld, nämlich Frida. Wenn sie ihre Tochter wiedersehen möchte, muss sie sich im Institut für gute Mütter bewähren. Das Gefängnis im Bootcamp-Stil mit den fragwürdigsten Methoden trainiert die schlechten Mütter mit Hilfe von KI-Puppen, zu denen sie eine soziale Bindung aufbauen sollen. Doch hilft das richtige Verhalten Frida, damit sie ihr Mädchen zurückbekommt? Dieser Roman ist so erschreckend aktuell und brutal, dass er einem noch lange nachhängt. Weglegen möchte man ihn aber zu keinem Zeitpunkt. Der Diskussionsbedarf ist im Anschluss jedenfalls sehr hoch, darum am besten zweimal kaufen und sich mit jemandem darüber austauschen!

  • Marion L.

    aus Tornesch

    5/5

    05.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anforderung an eine Mutter

    Ein Roman der einen schon berührt. Frida ist masslos überfordert mit ihrem täglichem Leben. Eine emotionale Kombination aus ihrer Depression und dem Leben. Frida entscheidet und handelt nach ihrem ermessen und produziert ein endloses Chaos. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt und nun wurde ihr das Kind entzogen und lebt bei dem Vater. Was hätte Frieda anders machen können?! Ein Roman, der schon zum Nachdenken anregt, wie würde ich handeln oder mich verhalten. Beim Lesen wird einem schon bewusst wie krass es sein muss sich solch einer Erziehungsmethode zu unterziehen. Die Darstellung der Protagonisten hat mich sehr berührt, allein der Leidensdruck und Anforderungen an sich selbst und von der Außenwelt. Teilweise gab es schon Gänsehautfeeling. Das Thema " Psychologie" wird hier einfach und unkompliziert vermittelt. Klare Leseempfehlung!!

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend

    Das Buch hinterlässt ein bitteres Gefühl im Bauch, ein Gefühl, dass das Thema und die Entwicklung nicht ganz abwegig sind. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Mutter, der wegen eines einzigen "Vergehens" das Kind entzogen und eine einjährige "Erziehungsmaßnahme" auferlegt wird, um die Eigenschaften einer guten Mutter zu erlernen. Ohne die Teilnahme an der Maßnahme hätte sie wohl keine Chance darauf ihr Kind wiederzubekommen. Zu den Eigenschaften einer guten Mutter zählt vor allem Gehorsam gegenüber dem System sowie die völlige Selbstaufgabe und Aufopferung für den Nachwuchs. Die Autorin schreibt sehr sachlich und nüchtern, was für mich die düstere Stimmung und empfundene Ausweglosigkeit der Protagonistin treffend einordnet und spiegelt. Mich persönlich berührt dieses Buch sehr, gerade weil das Thema Frauenrechte in unserer Gesellschaft einen Platz einnehmen sollte.

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  • Zum Bewerterprofil von A. Adelmann

    A. Adelmann

    Thalia Wien – Schottengasse

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein dystopischer Roman über das Mutter sein und die harten Anforderungen der Gesellschaft.

    Nachdem Frida ihre kleine Tochter für eine Stunde alleine Zuhause lässt, wird ihr das Sorgerecht entzogen und sie muss das Institut für gute Mütter besuchen. Dort trifft sie andere Mütter und Väter und wird mit den strengen Anforderungen des Elterndaseins konfrontiert. Dieser Roman regt zum Denken an und schockiert!

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