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Fiasko Fiktionen | Rejection. Die literarische Sensation aus Amerika: »›Fiasko‹ ist nicht das Buch der Stunde, sondern das Buch des Jahrtausends.« Xaver von Cranach, Der Spiegel

9

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6525

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,4/3,6 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Rejection

Übersetzt von

Stefanie Jacobs + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28577-3

Beschreibung

Rezension

Die Kurzgeschichten in ›Fiasko‹ können ihre Leser:innen überraschen, mal auch abstoßen, aber haben eben doch alle ihren Reiz - den Reiz des Unbekannten. Es ist ein besonderes Lesevergnügen und Tony Tulathimutte ein Autor, von dem man sicherlich noch viel hören und lesen wird. ("WDR 2")
Das krasseste Buch der Saison. Darf man so schreiben, denken?Man staunt und schickt Screenshots der Seiten an Freunde, weil man das, was man da liest, allein nicht aushält. ("Welt am Sonntag")
Ein Buch mit Sprengkraft. Und eines mit erschütternder Relevanz. Da bleibt dem Leser das Lachen im Halse stecken. ("NZZ am Sonntag")
Tony Tulathimuttes ›Fiasko‹ ist intelligent, zeitgeistig und ein Riesenspaß – und das Buch verdeutlicht, dass die strikte Trennung in Online- und Offline-Welt längst überholt ist. ("SR 2 KulturRadio")
Ein Buch, das wehtut. ("Neues Deutschland")
Das Buch der Stunde. ("rbb radioeins")
Genau darin liegt der Sog dieses Buches. Tulathimutte lässt seine Figuren mit voller Wucht gegen die Wand fahren. ("SRF 2 Kultur")
Ein krasses, böses Prosa-Fest für alle Fans von Chuck Palahniuk. ("Doppelpunkt")
Humorvoll und hinter der Maske des Zeitgemäßen hochintellektuell. ("Der Standard")
Es geht um Identität und Sexualität im digitalen Raum – aber das auf eine grelle, schmerzende, soghafte, verstörende Weise. ("Focus")

Produktdetails

Verkaufsrang

6525

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,4/3,6 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Rejection

Übersetzt von

  • Stefanie Jacobs
  • Stefanie Ochel
  • Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28577-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Echokammer des Schreckens

    Absolut messerscharfe Analysen, die uns alle den Spiegel voller Selbstgerechtigkeiten vorhalten. Hier kommt keine Figur gut weg und vor allem zeigt das Buch die Fehlentwicklung der sogenannten sozialen Medien. Gefangen in Echokammern füttern wir unser Ego bis zur toxischen Selbstgerechtigkeit - likes werden zur Währung und höher bewertet als das gesprochene Wort. Psychosen wachsen - jeder Widerstand wird weggeblockt. Selbstschutz bis zur Unmenschlichkeit. Fantastisches Werk!

  • MarieOn

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörend

    Der Feminist Er war einer von fünf Jungen an einer progressiven Privatschule, die sonst nur Mädchen unterrichtete. Obwohl ihm später von Seiten junger Männer attestiert wurde, ein Glückspilz gewesen zu sein, hatte er keins von den Mädchen geküsst. Das gehe erst auf dem College los, hatte er sich getröstet. Aber auch später möchte keine mit ihm ausgehen. Er hört zu, versteht, tröstet und alle halten ihn für einen tollen Typen, der es einfach verdient hätte, auch mal eine Freundin zu haben. Jahrzehnte vergehen, in denen er seiner QPOC-Freundy immer wieder seinen Frust erzählt. Am Tag der Abrechnung rastet QPOC-Freundy verbal aus, dass dey die Faxen hat. Dass dey das Gejammer der weißen hetero-cis-Männers nicht mehr hören kann. Ab da verkriecht er sich schimpfend in seiner Wohnung und gleitet in diverse Netzwerke, wo er im Genöle über die ganzen Schlampen, die da … aufgeht. Pics Alisons Highschool Freund hatte sich nach drei Jahren Beziehung als schwul geoutet. Nach seinem Coming-out hat er Alison überall schlecht geredet. Jetzt traut sie Beziehungen nicht mehr. Ihr einziger guter Freund Neil hat sie von ihrer Essstörung befreit. Am Wochenende schneidet sie seine Haare und dann schauen sie noch Netflix. An einem Samstag dann Knickknack. Danach will sie mehr, aber er bremst aus. Im Frauenchat lässt sie sich so richtig über ihn aus und bekommt jede Bestätigung, die sie braucht, um ihrer beginnenden Obsession zu frönen. Am Ende hat sie eine ziemlich blöde Idee. Unsere Zukunft wird Dope Alison hat einen Loverboy, der richtig Gas gibt. Er führt sie aus, schickt ihr Blumen und Pralinen. Er hat einige Start-ups gegründet und bewegt sich auf der Sonnenseite des Lebens. Alison zieht zu ihm und der Selbstoptimierer beginnt Alison zu perfektionieren. Sein Traum von einer Familie mit Alison als Trade-Wife, die viele blonde blauäugige Kinderchen austrägt, die wiederum viele blonde, blauäugige Kinderchen bekommen und das Familienunternehmen komplettieren, zuerst Florida und danach die ganze Welt, findet ein jähes Ende. Fazit: Der vielfach ausgezeichnete amerikanische Autor Tony Tulathimutte, der im gleichen Atemzug mit Clemens J. Setz und Dennis Cooper genannt wird, schreibt transgressive Literatur. In diesem Erzählband erschafft er fünf äußerst exponierte Charaktere, denen allen gemein ist, dass sie Zurückweisung erfahren. In der ersten Story wird ein selbsterklärter Feminist zum Incel. Danach lerne ich Alison kennen, die sich nach einem One-Night-Stand in eine Obsession verrent. Ich lerne Kant kennen, der seine sexuellen Fantasien unterdrückt und zum Ejakulator wird. Der erfolgreiche Yessira plant ein Familienunternehmen und erfährt ein Bashing. Ich treffe QPOC-Freundy als asia-amerikanische, queere Person wieder, die in die WG integriert werden soll, das aber nicht möchte, weil sie auf das weiße gefakte Mitgefühl, das alle raushängen lassen, um sich besser zu fühlen kackt. Am Ende erfährt der Autor selbst Zurückweisung durch ein fiktives Ablehnungsschreiben für dieses Buch. Der Autor cringt, er forciert mein Mitgefühl, bis ich nicht mehr mitgehen kann und mich fremdschäme. Am Ende jeder Geschichte überkommt mich gönnerhafte Häme. Ich erlebe also ein Wechselbad der Gefühle. Was allen Geschichten gemein ist, ist nicht nur die Zurückweisung, sondern auch die Selbstüberhöhung inform von Größenwahn. Der Selbstwert leidet also wird das Selbst überhöht. Der Autor bringt alles auf den Tisch, was internetfähig und viel diskutiert ist. Verschwörungsmythen, Radikalisierung im Netz und auch meinen Hang, politisch korrekt zu sprechen, zu gendern, auf antirassistische Formulierungen zu achten, damit ich mich gut fühlen kann und so erfahre auch ich am Ende meine Zurückweisung. Die Sprache ist modern und dadurch liest sich das Buch locker flockig weg. Das ganze gute Stück ist eine Herausforderung an die Leser*innen. Es ist pervers, witzig, zwanghaft, brutal, traurig, verstörend und so unendlich klug. Hab ich schon gesagt, wie beeindruckt ich bin?

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top

    Tolles Buch, selten so gelacht wie bei diesem. Man sollte es schon mit etwas Humor sehen und es beschreibt einfach sehr gut die heutige Zeit. Jeder der es schlecht bewertet hat meiner Meinung nach nicht den Kontext oder das Buch richtig verstanden.

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der Bücher des Jahres.

    Der Autor beweist viel Feingefühl beim schwingen des Vorschlaghammers. Nie war die Einsamkeit, die Isolation so spürbar beschrieben Wunderbar geschrieben. Zwischen Humor, Verzweiflung, Ekel, Resignation und Zerstörung springend. Aufrichtig und mit Liebe für Figuren an denen man eigentlich wenig zu lieben finden kann. Es bleibt wenig übrig von den Menschen mit ihren Erwartungen die einfach zu konkret sind. Diese Buch ist mit Sicherheit nicht für jeden etwas. Es sei empfohlen sich vorher ordentlich zu informieren.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wilder Ritt

    Ein wilder Ritt Ich habe das Buch gesehen und musste bei dem Cover wissen, um was es geht. Doch mit dem, was dann kam , habe ich nicht gerechnet. Es ist sehr außergewöhnlich und man muss sich darauf einlassen können. Ich kann aber auch verstehen, wenn man seine Probleme damit hat. Denn in Fiasko begegnen wir Menschen, die sich selbst im Weg stehen, schlechte Entscheidungen treffen und dabei nicht selten auch noch andere mit ins Unglück ziehen. Und das auf eine Art und Weise, dass man sich manchmal wünscht, es nicht gelesen zu haben. Und ja, viele der Figuren waren mir alles andere als sympathisch und dennoch konnte ich manchmal den ein oder anderen Gedanken nachvollziehen. Also außer das Drehbuch gegen Ende des Buches. Trotzdem konnte ich kaum aufhören zu lesen. Die Kurzgeschichten sind bitterböse, absurd und manchmal regelrecht verstörend. Es geht hauptsächlich um Einsamkeit, Zurückweisung, Identitätskrisen, toxische Beziehungen und die gefährlichen Abgründe der digitalen Welt. Der Autor nimmt die Datingkultur und die sozialen Medien gnadenlos auseinander. Dabei hält er uns einen Spiegel vor, der zwar verzerrt ist, aber erschreckend viele Wahrheiten enthält. Besonders gefallen hat mir der (wirklich sehr) schwarze Humor. Manche Situationen sind so unangenehm, dass ich beim Lesen selbst gedacht habe, wie kann man auf so absurde Dinge kommen? Genau darin liegt für mich die Stärke dieser Geschichten. Die Figuren scheitern an sich selbst und ihren Vorstellungen. Während man als Leser manchmal gar nicht weiß, wohin mit den eigenen Gefühlen. Allerdings kann ich verstehen, wenn manche Probleme mit der stark eingebundenen Jugendsprache haben. Nicht immer, aber ind er ein oder anderen Geschichte ist sie doch sehr präsent. Es ist definitiv keine leichte Unterhaltung und ganz sicher kein Buch für jeden Geschmack. Die Geschichten sind teilweise sehr unbequem, provokant und manchmal schwer auszuhalten. Trotzdem hat mich das Buch doch begeistern können und ich habe es bis zum Ende durchgezogen. Hier empfehle ich tatsächlich, sich eine Leseprobe anzusehen, damit man entscheiden kann, ob es für einen selbst in die richtige Richtung geht. ISBN: 978-3423285773 Autor: Tony Tulathimutte Verlag: dtv ET: 13.08.26 Umfang: 384 Seiten

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