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Produktbild: Wirf einen Schatten

Wirf einen Schatten

137

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3685

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07390-4

Beschreibung

Rezension

»Alle müssen dieses Buch lesen.«

»Die Sprache der Autorin ist poetisch und klar. Schon nach wenigen Seiten ist man den Figuren nah.«

Produktdetails

Verkaufsrang

3685

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07390-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhig, schön und trotzdem spannend

    Ein tolles Buch, das vieles vereint: Leise Töne, Spannung, nachdenkliche Momente, Humor,..und trotz der Zeitsprünge kann man der Geschichte gut folgen. Kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leiser, märchenhafter Roman

    Der Roman beginnt mit einem geplanten Ende. Joseph, ein Kleinbauer, hat schon den Gewehrkolben im Anschlag, um seinem Leben ein Ende zu setzen, als Birdie in sein Leben platzt. Birdie ist von zu Hause abgehauen und bringt einen neuen Akkord in Josephs Leben. Elena Fischer nutzt zwei Erzählstränge, um Joseph auf eine Reise zu sich selbst zu schicken. Der eine erzählt linear die Gegenwart, während der andere rückwärts in die Vergangenheit führt. Besonders interessant fand ich dabei, dass beide Stränge am Schluss miteinander verflochten werden, obwohl sie sich weiterhin auf unterschiedlichen Zeitebenen befinden. Joseph hat keinen wirklichen Zugang zu seinen Gefühlen. Birdie durchbricht diese Starre, wobei die Autorin sie angenehm im Hintergrund belässt. Joseph ist die eigentliche Hauptfigur. Er ist ein Mann, der gelernt hat, keine Schwäche zuzulassen und seine Traumata tief in sich zu vergraben. Seine Erkenntnis entsteht aus dem Wunsch, seinem kleinen Sohn Samuel näherzukommen. Trotzdem kann er seine Gefühle lange Zeit nur durch Taten zeigen – und am Schluss schließlich durch ein Hilfsmittel, ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten. Seine Verwandlung geschieht leise und unaufgeregt. Genau das finde ich von Elena Fischer wirklich zart und wunderschön umgesetzt. Sehr gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Natur, der Tiere und der Arbeit auf dem Bergbauernhof. Für mich hatte der Roman dadurch stellenweise fast märchenhafte Züge. Wer subtile und fein gezeichnete Geschichten mag, ist bei „Wirf einen Schatten“ an der richtigen Stelle.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn das Leben plötzlich an die Tür klopft

    Manchmal kommt ein Buch daher, das gar nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. „Wirf einen Schatten“ ist genau so ein Roman. Elena Fischer erzählt von Joseph, einem Mann, der auf seinem Hof feststeckt, während ihm längst alles wegrutscht. Seine Einsamkeit, alte Verluste und seine Sprachlosigkeit haben sich tief eingenistet. Beim Lesen möchte man ihn manchmal schütteln und versteht ihn gleichzeitig. Dann steht Birdie vor seiner Tür und plötzlich kommt Bewegung in diese festgefahrene Welt. Was daraus entsteht, ist keine kitschige Rettungsgeschichte, sondern eine leise, menschliche Annäherung. Ada mochte ich. Sie bringt Wärme in eine Geschichte, die stellenweise schwer auf der Brust liegt. Die kleinen Momente bleiben hängen. Ich mochte, dass hier niemand einfach nur gut oder böse ist. Die Figuren tragen ihre Vergangenheit mit sich herum und müssen entscheiden, ob sie darin wohnen bleiben wollen. Fischer schreibt klar und angenehm, ohne großes Theater. Ein paar Längen gibt es, manches wirkte zu passend. Trotzdem hat mich die Geschichte erwischt. Kein Buch für den schnellen Adrenalinkick, sondern eines, das sich langsam unter die Haut schiebt und im Kopf bleibt.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Suchen und Finden

    Seit seine Frau Lis ihn zusammen mit dem gemeinsamen Sohn verlassen hat und in die Stadt gezogen ist, fühlt sich Joseph wie von der Außenwelt abgeschnitten. Die Einsamkeit ist erdrückend, das Leben auf dem Hof erscheint ihm nicht mehr lebenswert. Als plötzlich und unerwartet die neunzehnjährige Birdie vor der Tür steht, die auf der Flucht vor ihrer Familie ist, erwacht Joseph ein bisschen aus seiner Lethargie. Die Wege von Joseph, Birdie sowie Ada, der älteren Schwester von Lis, der sich Joseph sehr verbunden fühlt, kreuzen sich immer wieder, aber dennoch ist Joseph wie gehemmt, wenn es um seine Zukunft geht. - »Sie dämmern durch die Tage, rauschen durch die Nächte, verstopfen ihre Ohren mit Wachs, verschließen ihre Herzen. Sie wissen nicht, wie sie dieses Leben weiterleben sollen, wie sie die Familie sein sollen, die in ihrer Vorstellung existiert.« (Seite 110) - Fast drei Jahre ist es her, dass ich das Debüt von Elena Fischer mit dem schönen Titel »Paradise Garden« gelesen habe. Nun war es endlich soweit und es erschien ein weiterer Roman, auf den ich seither sehnsüchtig gewartet hatte. Ein Bauer ist der stille Held der Geschichte, der Schauplatz ein Hof auf dem Land der Sechzigerjahre. So anders die Erzählung auch ist, so gleich sind die wunderbaren Sätze, die poetisch und jede Situation perfekt treffend die Seiten füllen. - Anfangs sah es zwar nicht danach aus, denn die Einsamkeit von Joseph ging förmlich auf mich über und lähmte auch mich, aber im Laufe der Geschichte, nachdem durch Rückblicke einiges gerade gerückt worden ist, konnte ich fühlen wie die Magie auf mich übertragen wird und fühlte förmlich mit der Hauptfigur mit. Ein ruhiges und berührendes Buch, das ein würdiger Nachfolger und lesenswert ist.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die die Seele erreicht

    Meine Meinung Vor ein paar Jahren habe ich eine Geschichte gelesen, an die ich mich gerne erinnere. Sie handelt von einer einsamen Bäuerin, die einem jungen Mädchen Obdach gewährt. Das Mädchen hilft ihr dafür bei sämtlichen Arbeiten. Nun durfte ich "Wirf einen Schatten" lesen. Die Geschichte ist ähnlich und doch anders. Sie konnte mich genauso begeistern. Joseph lebt einsam auf seinem Hof. Seine Frau Lis hat ihn verlassen und den gemeinsamen 4-jährigen Sohn Samuel mitgenommen. Er will seinem Leben ein Ende setzen; wird aber von der 20-jährigen Birdie daran gehindert. Die steht schwer erkrankt vor seiner Tür und braucht dringend Hilfe. Zu ihrer Familie hat sie den Kontakt abgebrochen. Joseph hilft Birdie und rettet ihr damit das Leben. Was Birdie nicht weiß: Sie hat Josephs Leben gerettet. Die Autorin konnte mich von Anfang an in das Geschehen hineinziehen. Die Authentizität der Figuren überzeugt und auch die Handlung könnte sich im realen Leben genauso zugetragen haben. Das Setting spiegelt das Leben auf einem Hof wider. Ich habe die Schafe blöken gehört und das Muh der Kühe hat mir Landfeeling pur beschert. Joseph pflegt ein sehr inniges Verhältnis zu seinen Tieren. Er bringt jedem Lebewesen – egal ob Tier oder Mensch – Wertschätzung entgegen. Joseph ist ein sehr sensibler Mann, der ein schweres Päckchen aus seiner Vergangenheit zu tragen hat. Er kann seinem Sohn die Liebe nicht zeigen, die er für ihn empfindet. Nach der Trennung von Lis kommt eine Entfremdung dazu. Mit dem Bau eines Baumhauses möchte er seinem Sohn ein Stück näherkommen. Da Samuel sich ein paar Tage zuvor im Wald verlaufen hatte, zeigt er sich verängstigt. Aber genau diese Tragödie hat Vater und Sohn eine tiefe Verbundenheit spüren lassen. In den 60er-Jahren war die Trennung von einem Ehepartner ein Skandal. Bei Joseph und Lis hat es aber nicht so dramatisch auf mich gewirkt. Die persönlichen Gefühle waren natürlich schwer verletzt. Aber die Menschen in ihrem Umfeld schienen nicht zu werten. In meiner Erinnerung war das zu dieser Zeit sehr schwer; vor allem für eine Frau, die ihren Mann verlassen hat. Der Schreibstil kommt stellenweise poetisch und dann wieder humorvoll daher. >>Ihr schlechtes Gewissen Gott und den Eltern gegenüber kam und ging. Es verließ sie im selben Moment, in dem der Sohn des Fleischers seine Hände unter ihre Bluse steckte, und kam in dem Moment zurück, als er sich die Hose zuknöpfte. << Zitat aus dem Buch. Gedanken von Birdie. Der Roman erzählt von Menschen, die (wieder) zueinander finden. Von Joseph, der lernen muss, Gefühle zu zeigen und zuzulassen. Der lernen muss, Klartext zu reden. Der verstehen lernen muss, dass das Ende einer Liebe ein neuer Anfang zu einer alten Liebe sein kann. Der unbedingt einen Schatten werfen muss. Ich weiß, ich erzähle in Rätseln. Ich beneide alle, die die Antworten darauf noch nicht bekommen haben. Eine wunderbare Geschichte wartet auf Euch. Von mir eine klare Empfehlung. Herzlichen Dank, Elena Fischer.

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  • Zum Bewerterprofil von Birgit

    Birgit

    Thalia M4 Wörgl

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    5/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zu Tränen gerührt

    Ein berührender Roman über einen Mann der alles verlor und mit Hilfe einer jungen Frau namens Birdie wieder neuen Lebensmut fasst. Eine wunderbare Geschichte über die Kraft von Liebe, Freundschaft und Poesie.

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