Produktbild: Von Nahem betrachtet ist alles gar nicht so schlimm
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Von Nahem betrachtet ist alles gar nicht so schlimm Roman | Eine tragikomische Geschichte über das moderne Single-Sein und die Wirkkraft menschlicher Bindungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22/14,7/4,2 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Probably Nothing

Übersetzt von

Babette Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0074-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22/14,7/4,2 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Probably Nothing

Übersetzt von

Babette Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0074-5

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Jürg K.

    4/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beziehungsstress

    Was mich an diesem Roman sofort berührt hat, ist Bryonys stille, fast unbeholfene Art, durchs Leben zu stolpern. Sie ist keine Dramaheldin, keine Frau mit grossen Gesten oder klaren Plänen. Eher jemand, der versucht, sich mit kleinen Kompromissen über Wasser zu halten. Ed war für sie nie die grosse Liebe, eher eine Gewohnheit, ein „Warum nicht?“. Und genau deshalb trifft sein Tod sie auf eine seltsam verschobene Weise, nicht mit Herzschmerz, sondern mit einer Mischung aus Schuld, Irritation und einem leisen, unerwarteten Verlust. Dass Ed sie seiner Familie als zukünftige Ehefrau verkauft hat, ist einer dieser absurden Momente, die gleichzeitig komisch und tragisch sind. Bryony könnte einfach alles richtigstellen, aber sie spürt intuitiv, dass Wahrheit manchmal grausamer ist als ein gut gemeintes Schweigen. Für mich ist das der Kern des Romans. Bryony wird nicht durch grosse Ereignisse verändert, sondern durch Begegnungen, die ihr zeigen, wie sehr sie sich selbst klein gemacht hat. In Eds Familie findet sie keinen Ersatz für ihn, sondern einen Spiegel. Und plötzlich merkt sie, dass ihr Leben nicht „okay“ ist, sondern zu eng, zu vorsichtig, zu sehr auf Autopiloten. Der Roman ist warm, schräg, manchmal schmerzhaft ehrlich und zeigt, wie unerwartete Menschen uns dazu bringen können, unser eigenes Leben neu zu betrachten. Bryony wächst nicht durch Liebe, sondern durch Zugehörigkeit. Und das macht ihre Reise so leise schön.

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    aus Bielefeld

    4/5

    31.08.2026

    eBook (ePUB)

    Über Lügen, Beziehungen und Hypochondrie

    In "Von Nahem betrachtet ist alles gar nicht so schlimm" von Lauren Bravo musste ich mich erst einlesen, dann hat es mich aber gepackt. Bryony hat ein Problem: Ed, der Mann mit dem sie sich ab und an getroffen hat und den sie nicht als Beziehung bezeichnen würde, ist verstorben. Seine Familie informiert sie darüber, er hat offensichtlich was ihre Beziehung betrifft einiges nicht so ganz erzählt, wie es wirklich war. Zukünftige Ehefrau und große Liebe??? Sie will nicht unhöflich sein und schon gar nicht Eds Familie in der Trauer mit einer Korrektur belasten. Und so gerät sie in eine chaotische Familie, Und durch eben diese Familie ändert sich auch ihr Blick auf sich selbst. Bryony ist eine Protagonistin, an die man sich erst gewöhnen muss. Sie ist Hypochonderin, kann schlecht nein sagen und will niemandem weh tun. >Insbesondere die Schilderung ihrer Hypochondrie ist der Autorin sehr gut gelungen. Wenn ich das Nachwort richtig interpretiert habe, leidet die Autorin selbst unter Hypochondrie. Jeder, dabei nehme ich mich nicht aus, ist oft genervt von Menschen mit Hypochondrie. Dabei wird leider vergessen, dass auch diese Menschen unter der Krankheit leiden. Diesen Aspekt hat Lauren Braavo gut herausgearbeitet. Ja, Bryony ist eine Chaotin, aber auf liebenswerte Weise. In manchen Situationen hätte ich sie auch gerne einmal Nein sagen hören, aber das wäre dann auch nicht Bryony gewesen. Eds Familie, allen voraus seine Mutter, betreibt einen regelrechten Kult um Ed. Eine Gedenkfeier jagt die nächste - aber Bryony nimmt immer teil, auch wenn ihr nicht danach ist und sagt eben nicht Nein. An manchen Stellen ist es tragikomisch, aber immer feinfühlig formuliert. Die Sprache hat mir gefallen, ich konnte mir Bryony und ihre neue Familie gut vorstellen. Die Dialoge sind passend zu den Charakteren und auch hier blitzt immer wieder Humor durch. Eine Frage bleibt offen, die Bryony nicht gelöst hat. Schade eigentlich! Ich wäre vielleicht doch zu neugierig gewesen. Was es war? Verrate ich nicht, denn spoilern will ich nicht. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten hat mir der Roman gut gefallen, deshalb bekommt er von mir auch gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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