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Band 2 Neu

The Knave and the Moon Die bewegende Fortsetzung zu THE KNIGHT AND THE MOTH von Tiktok-Star und Spiegel-Bestseller-Autorin Rachel Gillig

Aus der Reihe Stonewater Kingdom
1

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Illustriert von

Anna Moshak + weitere

Verlag

LYX

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,4 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Sabrina Železný

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7363-2806-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Illustriert von

  • Anna Moshak
  • Alessandra Fusi

Verlag

LYX

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,4 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Sabrina Železný

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7363-2806-8

Herstelleradresse

LYX
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.d

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Mondlicht, Magie und dunklen Geheimnissen – ein würdiger Abschluss

    Nachdem mir „The Knight and the Moth“ bereits ganz gut gefallen hatte, hat mich „The Knave and the Moon“ noch einmal deutlich stärker erwischt. Für mich ist der zweite Band emotionaler, größer und vor allem bei der Figurenentwicklung intensiver. Gleichzeitig merkt man, dass Rachel Gillig ihre Welt inzwischen nicht mehr erst aufbauen muss, sondern mit den Grundlagen aus Band 1 viel tiefer in ihre Geheimnisse eintauchen kann. Was ich an Rachel Gilligs Büchern generell unglaublich liebe, ist ihre ganz besondere Art, Fantasy zu erzählen. Ihre Geschichten sind für mich bildgewaltig, atmosphärisch und detailverliebt. Sie erschafft keine Welten, die lediglich als Kulisse für die Handlung dienen – ihre Welten fühlen sich an, als hätten sie eine eigene Geschichte, eine eigene Stimmung und beinahe ein eigenes Bewusstsein. Genau das habe ich auch hier wieder gespürt. Und obwohl ich am Ende sagen muss, dass diese Dilogie für mich nicht ganz an „One Dark Window“ und „Two Twisted Crowns“ herankommt, hatte ich mit ihr eine richtig schöne, düstere und märchenhafte Fantasyreise. Band 1 hatte für mich etwas unglaublich Spannendes: Man wurde gemeinsam mit Sybil in eine Welt geworfen, in der man zunächst kaum wusste, welchen Wahrheiten man überhaupt vertrauen kann. Die Omens, die Diviner, die Kathedrale, die religiösen Vorstellungen und die vielen Geheimnisse rund um Traum haben mich neugierig gemacht. Aber gleichzeitig war The Knight and the Moth für mich noch sehr stark vom Entdecken geprägt. Band 2 fühlt sich dagegen wesentlich zielgerichteter an. Wir kennen Traum inzwischen. Wir kennen Sybil. Wir wissen, dass hinter den Geschichten, die man sich erzählt, wesentlich mehr steckt. Und genau deshalb kann Gillig nun tiefer gehen. Die Handlung wird persönlicher, die Konsequenzen aus Band 1 werden spürbarer und Sybil steht vor Entscheidungen, bei denen es nicht mehr nur darum geht, die Wahrheit herauszufinden. Es geht darum, was sie mit dieser Wahrheit anfangen will und welchen Preis sie bereit ist, dafür zu bezahlen. Dabei wird die Geschichte größer, ohne dass ihre emotionale Ebene verloren geht. Die Auseinandersetzung mit Macht, Glauben, Schicksal und den Kräften, die Traum seit Generationen bestimmen, wird weitergeführt. Gleichzeitig bleibt die Geschichte eng mit Sybil verbunden. Und genau diese Verbindung zwischen der großen Fantasyhandlung und den persönlichen Konflikten der Figuren hat für mich Band 2 stärker gemacht. Sybil war für mich schon in Band eins keine klassische, passive Fantasyheldin. Sie hatte Ecken und Kanten, konnte stur sein und war durchaus selbstbewusst. Aber sie musste erst herausfinden, wie viel von dem, was sie über sich selbst gelernt hatte, tatsächlich zu ihr gehört. In Band 2 spürt man diese Entwicklung sehr deutlich. Sybil ist nicht plötzlich eine vollkommen andere Figur. Und genau das fand ich so schön. Ihre Entwicklung fühlt sich nicht künstlich an. Sie trägt ihre Erfahrungen aus Band 1 mit sich herum. Sie ist verletzlicher geworden, aber gleichzeitig entschlossener. Sie zweifelt, aber sie lässt sich nicht mehr so leicht in eine bestimmte Rolle pressen. Für mich ist ihre größte Stärke, dass sie nicht einfach deshalb stark ist, weil sie mächtig ist. Sie ist stark, weil sie sich immer wieder entscheidet, weiterzumachen. Sie besitzt Wut. Sie besitzt Angst. Sie macht Fehler. Sie ist manchmal impulsiv. Und trotzdem entwickelt sie im Verlauf der Geschichte immer mehr ein eigenes Verständnis davon, wer sie sein möchte. Gerade im Vergleich zu Band 1 hatte ich bei ihr das Gefühl, dass sie in Band 2 nicht mehr nur versucht, die Antworten anderer Menschen zu verstehen. Sie beginnt, ihre eigenen Antworten zu finden. Auch Rodrick „Rory“ Myndacious mochte ich bereits im ersten Band sehr gerne. Er bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte. Wo Sybil stark mit Glauben, Visionen und ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist, steht Rory zunächst wesentlich skeptischer und bodenständiger daneben. Er wirkt häufig grimmig, trocken und ein wenig unnahbar – aber gerade unter dieser Oberfläche steckt wesentlich mehr. Seine Beziehung zu Sybil entwickelt sich aus ihrer gemeinsamen Geschichte heraus. Es gibt Reibung, Misstrauen, gegenseitige Faszination und natürlich auch Gefühle. Aber beide Figuren behalten ihre eigene Identität.Gerade in Band 2 bekommt Rory emotional mehr Gewicht. Man versteht besser, was ihn antreibt und welche Dinge ihn geprägt haben. Seine Entwicklung ist wesentlich stärker mit den zentralen Fragen der Geschichte verbunden, als man zunächst vielleicht denkt. Und dadurch funktioniert auch die Romance für mich. Sie fühlt sich nicht wie etwas an, das der Handlung einfach hinzugefügt wurde, damit das Buch als Romantasy funktioniert. Die Beziehung zwischen Sybil und Rory ist ein Teil ihrer Entwicklung. Ich mochte besonders, dass die beiden sich nicht gegenseitig „retten“, sondern dass sie einander immer wieder dazu bringen, sich selbst mit unangenehmen Wahrheiten auseinanderzusetzen. Die Fantasy ist für mich wahrscheinlich das Element, das am stärksten nach Rachel Gillig schreit. Traum ist eine düstere, märchenhafte und teilweise geradezu unheimliche Welt. Die Atmosphäre entsteht nicht nur durch die offensichtlichen fantastischen Elemente, sondern vor allem durch die Details: die religiösen Strukturen, die Kathedralen, die unterschiedlichen Orte, die Geschichten, die man sich erzählt, und die Frage, was davon eigentlich wahr ist. Besonders faszinierend finde ich die Verbindung zwischen Visionen, Omens, Glauben und Magie. Das Magiesystem fühlt sich dadurch nicht wie ein klassisches System an, bei dem man einfach Regeln auswendig lernen kann. Vieles ist geheimnisvoller und stärker mit Wahrnehmung, Glauben und übernatürlichen Kräften verbunden. Und ja – auch die übernatürlichen Wesen tragen enorm zur Atmosphäre bei. Gerade die Gargoyles beziehungsweise Sprites verleihen der Welt etwas Eigenständiges und leicht Skurriles. Sie passen perfekt in diese Mischung aus Gothic, Märchen und düsterer Fantasy. Überhaupt ist das Setting für mich eine der Sachen, die ich nach dem Lesen am meisten mitnehme. Ich hatte beim Lesen ständig Bilder im Kopf. Dunkle Orte. Stein. Wasser. Nebel. Kathedralen. Mondlicht. Verfall. Magische Wesen. Alte Geschichten. Eine kleine Schwäche hatte die Reihe für mich allerdings auch. Gerade weil Gillig so detailverliebt schreibt, gibt es Passagen, in denen ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte etwas länger braucht, als eigentlich notwendig wäre. Manche Entwicklungen hätten für mich etwas kompakter erzählt werden können. Das gilt teilweise auch für Band 2. Während die Welt und die Atmosphäre für mich wunderbar funktionieren, hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Gerade nach den Ereignissen aus Band 1 hatte ich mir stellenweise einen noch stärkeren Vorwärtsdrang gewünscht. Das ist für mich allerdings eine typische „Ich mag die Atmosphäre so sehr, aber ich möchte trotzdem wissen, wie es weitergeht“-Problematik. Denn sobald die Geschichte wieder anzieht, war ich sofort wieder komplett drin. Rachel Gillig schafft es einfach, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Ihre Bücher sind für mich bildgewaltig, detailverliebt, düster, atmosphärisch und märchenhaft – und genau deshalb greife ich immer wieder gerne zu ihren Geschichten. Trotzdem bleibt für mich „One Dark Window“ ihr persönliches Highlight. Die Shepherd-King-Dilogie hatte für mich etwas ganz Eigenes, etwas, das mich noch stärker gefangen genommen hat. The Knight and the Moth und The Knave and the Moon kommen für mich nicht ganz an diese besondere Atmosphäre heran. Aber das ändert nichts daran, dass ich diese Reihe wirklich gerne gelesen habe und sie absolut weiterempfehlen würde. Wer Rachel Gillig liebt, Gothic Fantasy mit einer starken weiblichen Hauptfigur, geheimnisvolle Magie, übernatürliche Wesen, eine bildgewaltige Welt und eine sich

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