Produktbild: Das Ministerium der Zeit
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Das Ministerium der Zeit Roman. „Eine sehr spannende, komische und traurige Geschichte über uns Menschen und darüber, wie die Zeit, in der wir leben, uns prägt.“ Christine Westermann, „Zwei Seiten“

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2027

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

2,8/11,8/18,7 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Silbergrau

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11472-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2027

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

2,8/11,8/18,7 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Silbergrau

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11472-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen, aber keines hat mich bis jetzt so Berührt wie dieses. Es ist schwer zu beschreiben, der Schreibstil, die Geschichte, der Aufbau sind anders, aber nicht das Ausschlag gebende in diesem Fall. Das die Geschichte Menschen waren ist zwar klar, aber irgendwie auch nicht, ich glaube wir nehmen die Geschichte nie so wahr. Dieses Buch hat es mir zumindest für diese Person klargemacht. Das Buch ist wahrlich bewegend und das Ende das zwar irgendwie offen bleibt, ist Hoffnung und somit vollendet. Besser kann ich diese Gefühle nicht ausdrücken. Vielen Dank.

  • Bewertung

    5/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lustig, spannend, rührend; die Vergangenheit und die Zukunft

    Das Ministerium der Zeit hat mich vollkommen überzeugt. Zum einen ist die Sprache überragend; es wurden Metaphern in die Beschreibungen eingebaut, die mich immer wieder überrascht, zum nachdenken und zum Lachen gebracht haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei diesem Buch so viel lachen würde. Zum anderen habe ich das Gefühl, dass mich dieses Buch wirklich auf eine eigene Zeitreise mitgenommen hat. Nicht nur die Handlung ist faszinierend und einzigartig, die Charaktere fühlen sich so echt an! Aber nun zum Plot: Die Protagonistin des Buches bekommt im Ministerium einen neuen Posten angeboten, später stellt sich heraus, dass es um Zeitreise geht, und der Posten ist, ihr habt richtig geraten, im Ministerium der Zeit. Dort soll sie auf eine bestimmte Person, die aus der Vergangenheit geholt wurde, aufpassen; und so entfaltert sich die Geschichte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einzigartige Geschichten gut finden.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr originell

    „Das Ministerium der Zeit“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen – und das nicht nur, weil es sich um eine faszinierende Zeitreisegeschichte handelt, sondern weil hier etwas geschaffen wurde, das ich so noch nie gelesen habe. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman – es ist eine kluge, emotionale und zutiefst kreative Verbindung von Science-Fiction, Liebesgeschichte und literarischer Tiefe. Die Grundidee: Eine junge Frau beginnt einen neuen Job in einem rätselhaften Ministerium, das tatsächlich Zeitreisen ermöglicht. Ihre Aufgabe? Einem viktorianischen Polarforscher, Commander Graham Gore, das Leben im London des 21. Jahrhunderts zu erklären. Was zunächst fast skurril klingt – ein Mann aus dem 19. Jahrhundert entdeckt moderne Wunder wie Spotify oder Toilettenspülungen – entwickelt sich schnell zu einer tiefgründigen Reflexion über Fortschritt, Menschlichkeit und Verlust. Die Charaktere sind eindrucksvoll gezeichnet, besonders die Dynamik zwischen der Protagonistin und Gore – anfangs geprägt von Fremdheit und Unsicherheit – entwickelt sich auf so ehrliche, berührende Weise, dass ich als Leser regelrecht mitzitterte. Und dann dieser Erzählstil: poetisch, klug, pointiert – gleichzeitig verspielt und philosophisch. Die Art, wie Vergangenheit und Zukunft, Anfang und Ende ineinandergreifen, ist meisterhaft. Dieses Debüt sprengt Genregrenzen und bleibt dabei auf jeder Seite überraschend. Wer glaubt, schon alles im Bereich Zeitreise gelesen zu haben, wird hier eines Besseren belehrt. Große Empfehlung!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Zeitsprung ins Absurde, Berührende und Erhellende

    Ich lese ja wirklich vieles – aber Das Ministerium der Zeit hat meine Vorstellung von „originell“ noch mal neu kartografiert. Gelesen habe ich es, weil es im Podcast Zwei Seiten empfohlen wurde. Ich hatte Lust auf etwas, das anders ist. Und bekam ein Buch, das nicht nur anders, sondern auch herrlich seltsam, klug und emotional verwirrend ist. Die Ausgangslage: Eine junge Frau bekommt einen Job in einem geheimnisvollen Ministerium, das Zeitreisen ermöglicht. Ihre Aufgabe? Einen echten viktorianischen Polarforscher – Commander Graham Gore, historisch verbürgt und moralisch irgendwo zwischen „gentleman“ und „verzweifelt überfordert“ – ins 21. Jahrhundert einzuführen. Gore wird also ins London von heute geholt und lernt zwischen Spotify, Bussen mit WLAN und „Frauen wohnen hier auch einfach so?“ das moderne Leben kennen. Und sie – unsere Ich-Erzählerin mit kambodschanischen Wurzeln – soll ihn begleiten. Als „Brücke“. Als Mitbewohnerin. Als Mensch, der erklären soll, was hier eigentlich Sache ist. Was daraus entsteht, ist eine Zeitreise-Romanze ohne Kitsch, ein Science-Fiction-Roman ohne Raumschiffe, ein literarischer Tanz über die großen Themen: Kolonialismus, Identität, Sprache, Nähe, Gewalt, Macht, Erinnerung, Verlust. Und: Liebe. Ja, es wird auch romantisch – aber auf die leise, verdrehte, bittersüße Art. Kein großes Tamtam. Dafür Blicke, Dialoge, Momente, die lange nachhallen. Bradleys Stil ist dabei etwas ganz Eigenes: gleichzeitig intellektuell und verspielt, bildstark und lakonisch, oft mit einem trockenen Witz, der mich mitten im Satz hat auflachen lassen. Und dann wieder poetisch und traurig, wie ein Gedicht, das zu spät auf dem Anrufbeantworter ankommt. Commander Gore? Ein absoluter Szenendieb. Sein trockener Humor, seine Verlorenheit, sein Mut, sich in diese seltsame Welt hineinzutasten – all das macht ihn zu einer Figur, die man nicht vergisst. Unsere namenlose Erzählerin hingegen wirkt oft wie ein Gegenpol: kontrolliert, vorsichtig, manchmal fast zu zurückgenommen – und gerade deshalb faszinierend. Aber: Irgendwann, so im letzten Viertel, rutscht das Buch ein wenig ins narrative Chaos. Geheimnisse überschlagen sich, politische Verschwörungen tauchen auf, die Zeit springt, die Perspektiven auch, und ich hatte kurz das Gefühl, als hätte jemand im Ministerium vergessen, die Chronologie zu sichern. Es wird wirr, manchmal zu sehr. Aber irgendwie passt auch das wieder zu dieser Geschichte, die sich nie ganz greifen lässt – wie die Zeit selbst. Mein Fazit: Dieses Buch ist wie ein handgeschriebener Brief aus einer anderen Epoche, der in einem modernen Briefkasten landet und genau im richtigen Moment gelesen wird. Es ist nicht perfekt, aber es will auch gar nicht perfekt sein. Es will überraschen, berühren, zum Nachdenken bringen – und genau das tut es.

  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lustig, traurig und wunderschön - alles zugleich

    Inhalt: Als sich eine junge Frau für ein geheimes Projekt des britischen Innenministeriums bewirbt, ahnt sie nicht, welch bahnbrechender Ereignisse sie Zeugin werden wird. Denn irgendwie hat es das Ministerium geschafft, mehrere Personen aus der Geschichte ins aktuelle London zu transportieren. Um genauer zu sein: Personen aus verschiedenen Phasen der Vergangenheit, die sich nun in das England des 21. Jahrhunderts einfügen müssen. Um diesen Expats das zu erleichtern, bekommen sie einen Begleiter, eine sogenannte »Brücke« zur Seite gestellt, die den Ankommenden helfen sollen, sich in der neuen Welt zurecht zu finden. Doch der Mann, der unserer Protagonistin zur Seite gestellt wird, bringt nicht nur ihr eigenes Leben gewaltig durcheinander. Meine Meinung: OMG …! Das Buch kam zum richtigen Moment zu mir, es traf mich so tief im Herzen, dass ich keine Möglichkeit mehr hatte, es nicht zu lieben. Ich bin unserem Paar hier vollkommen verfallen und, um Himmels willen, Graham ist ein Traummann. Er ist lustig, hat eine leichte britische Überheblichkeit, ist aber gleichzeitig so offen gegenüber der neuen Zeit, dass man vergessen könnte, einen Mann Mitte dreißig vor sich zu haben. »Ich bin hocherfreut, dass die Engländer die Kunst der ironischen Untertreibung offenbar auch in der Zukunft nicht verlernt haben.« (S. 19) Seine kindliche Begeisterung für das Radfahren, das Kochen und das Motorradfahren ist ansteckend. Zugleich aber haben wir einen Mann vor uns, der nicht nur aus seiner Zeit, sondern auch von seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die er kennt, fortgerissen wurde. Zusammen mit der wunderbaren Icherzählerin gibt das eine so liebenswerte Kombination, dass einem das Lächeln kaum aus dem Gesicht weichen kann, während gleichzeitig immer eine gewisse Tiefe in der Geschichte zu finden ist. »Graham sagte: „Hm!“, und zog fest an der Zigarette. Dann schlenderte er mit der lässigen Haltung eines Mannes davon, der vielleicht Petersilie holte, aber nicht, weil es von ihm verlangt wurde, sondern weil ihm auf dem Weg zu seinem nächsten freien, ungebundenen Ziel der Sinn danach stand.« Das Geflirte zwischen den beiden ist süß und spicy zugleich, denn ganz seiner Zeit entsprechend (1860) ist Graham ein Gentleman – und vollkommen unerfahren in Liebesdingen. Nicht nur, dass die Kleidung der Frauen für ihn ein Schock ist (die Waden sind sichtbar, das Haar ungelöst!), auch deren Forschheit ist er eindeutig nicht gewöhnt. Dass die Geschichte trotzdem voller Tiefe ist, mag man bei meinen vorangegangenen Worten vielleicht nicht meinen, doch es ist nicht nur alles niedlich und lustig. Wir müssen uns nicht nur mit den Konsequenzen von Zeitreisen befassen, sondern auch mit Rassismus, Unterdrückung und psychischen Krankheiten. Wir leiden mit einem jungen Mann, der von Klein auf gelernt hat, seine Se+ualität als etwas Böses zu betrachten, einer Frau, die eine Erwachung durchlebt und Menschen, die es nicht schaffen, sich dem 21. Jahrhundert anzupassen – denn auch heute noch haben wir, zumindest teilweise, die gleichen Probleme wie hunderte Jahre zuvor. Wunderbar erzählt bekommen wir so eine Geschichte, die glücklich und traurig zugleich macht, die einen tief berührt, ohne ins Dunkle zu ziehen, einen hoffen und fürchten lässt und man am Ende sich nur wünscht, dass alle das Beste erhalten – heute, damals und in der Zukunft. Das ist ein neues Lieblingsbuch!

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