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Das Ministerium der Zeit Roman. „Eine sehr spannende, komische und traurige Geschichte über uns Menschen und darüber, wie die Zeit, in der wir leben, uns prägt.“ Christine Westermann, „Zwei Seiten“

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2027

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,8 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Silbergrau

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11472-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2027

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,8 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Silbergrau

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11472-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Moewe

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Vergangenheit plötzlich in London wohnt

    Eine junge Frau bewirbt sich intern auf eine neue Stelle und wird das nächste Jahr als sogenannte „Brücke“ einem Menschen aus der Geschichte dabei helfen, sich in der jetzigen Zeit einzuleben. Graham Gore war 1857 auf einer Arktis-Expedition und wurde mithilfe einer Zeitmaschine vor dem Erfrieren gerettet. Neben Gore gibt es noch eine Handvoll anderer Personen aus unterschiedlichen Epochen, die nun in London leben sollen. Die Hauptprotagonistin, deren Namen wir nie erfahren, und Gore versuchen, ihren gemeinsamen Alltag zu leben, und freunden sich dabei langsam an. Gleichzeitig verschwindet im Ministerium ihr Vorgesetzter und die Vorkommnisse fangen an, sich zu überschlagen. Ich fand das Buch auf eine erfrischende Art anders. Besonders schön fand ich die Kapitel zu Graham Gores früherem Leben, die genauso durchnummeriert waren wie die aus London, nur mit römischen Ziffern. Einige der Erlebnisse aus dieser Zeit haben tatsächlich so stattgefunden und somit bekommt man als Lesender ganz nebenbei auch einen Einblick in die Geschichte. Auch die anderen Expats fand ich sehr spannend und es hat mir Freude bereitet, ihre Interaktionen miteinander zu erleben. Graham Gore macht im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durch und auch die Hauptprotagonistin findet langsam ihren eigenen Weg. Der Schreibstil war sehr angenehm und bildhaft, wobei auch die Ich-Perspektive gut zur Geschichte gepasst hat. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass das Buch langweilig werden würde. Im Gegenteil: Ich hätte auch nichts gegen ein oder zwei weitere Kapitel gehabt. Das Ende war ein kleiner Cliffhanger, der für mich aber gut zur Geschichte gepasst hat und die Handlung schön abrundet. Ich kann nachvollziehen, warum Barack Obama das Buch auf seiner Summer Reading List aufgeführt hat. Das Ministerium der Zeit ist ein sehr schön geschriebenes und ungewöhnliches Buch, das historische Elemente, Zeitreise und einen Roman auf interessante Weise miteinander verbindet. Ich empfehle es gerne allen, die Romane mit historischem Touch lesen möchten und dabei Lust auf eine etwas andere Geschichte haben.

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen, aber keines hat mich bis jetzt so Berührt wie dieses. Es ist schwer zu beschreiben, der Schreibstil, die Geschichte, der Aufbau sind anders, aber nicht das Ausschlag gebende in diesem Fall. Das die Geschichte Menschen waren ist zwar klar, aber irgendwie auch nicht, ich glaube wir nehmen die Geschichte nie so wahr. Dieses Buch hat es mir zumindest für diese Person klargemacht. Das Buch ist wahrlich bewegend und das Ende das zwar irgendwie offen bleibt, ist Hoffnung und somit vollendet. Besser kann ich diese Gefühle nicht ausdrücken. Vielen Dank.

  • Bewertung

    5/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lustig, spannend, rührend; die Vergangenheit und die Zukunft

    Das Ministerium der Zeit hat mich vollkommen überzeugt. Zum einen ist die Sprache überragend; es wurden Metaphern in die Beschreibungen eingebaut, die mich immer wieder überrascht, zum nachdenken und zum Lachen gebracht haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei diesem Buch so viel lachen würde. Zum anderen habe ich das Gefühl, dass mich dieses Buch wirklich auf eine eigene Zeitreise mitgenommen hat. Nicht nur die Handlung ist faszinierend und einzigartig, die Charaktere fühlen sich so echt an! Aber nun zum Plot: Die Protagonistin des Buches bekommt im Ministerium einen neuen Posten angeboten, später stellt sich heraus, dass es um Zeitreise geht, und der Posten ist, ihr habt richtig geraten, im Ministerium der Zeit. Dort soll sie auf eine bestimmte Person, die aus der Vergangenheit geholt wurde, aufpassen; und so entfaltert sich die Geschichte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einzigartige Geschichten gut finden.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr originell

    „Das Ministerium der Zeit“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen – und das nicht nur, weil es sich um eine faszinierende Zeitreisegeschichte handelt, sondern weil hier etwas geschaffen wurde, das ich so noch nie gelesen habe. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman – es ist eine kluge, emotionale und zutiefst kreative Verbindung von Science-Fiction, Liebesgeschichte und literarischer Tiefe. Die Grundidee: Eine junge Frau beginnt einen neuen Job in einem rätselhaften Ministerium, das tatsächlich Zeitreisen ermöglicht. Ihre Aufgabe? Einem viktorianischen Polarforscher, Commander Graham Gore, das Leben im London des 21. Jahrhunderts zu erklären. Was zunächst fast skurril klingt – ein Mann aus dem 19. Jahrhundert entdeckt moderne Wunder wie Spotify oder Toilettenspülungen – entwickelt sich schnell zu einer tiefgründigen Reflexion über Fortschritt, Menschlichkeit und Verlust. Die Charaktere sind eindrucksvoll gezeichnet, besonders die Dynamik zwischen der Protagonistin und Gore – anfangs geprägt von Fremdheit und Unsicherheit – entwickelt sich auf so ehrliche, berührende Weise, dass ich als Leser regelrecht mitzitterte. Und dann dieser Erzählstil: poetisch, klug, pointiert – gleichzeitig verspielt und philosophisch. Die Art, wie Vergangenheit und Zukunft, Anfang und Ende ineinandergreifen, ist meisterhaft. Dieses Debüt sprengt Genregrenzen und bleibt dabei auf jeder Seite überraschend. Wer glaubt, schon alles im Bereich Zeitreise gelesen zu haben, wird hier eines Besseren belehrt. Große Empfehlung!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Zeitsprung ins Absurde, Berührende und Erhellende

    Ich lese ja wirklich vieles – aber Das Ministerium der Zeit hat meine Vorstellung von „originell“ noch mal neu kartografiert. Gelesen habe ich es, weil es im Podcast Zwei Seiten empfohlen wurde. Ich hatte Lust auf etwas, das anders ist. Und bekam ein Buch, das nicht nur anders, sondern auch herrlich seltsam, klug und emotional verwirrend ist. Die Ausgangslage: Eine junge Frau bekommt einen Job in einem geheimnisvollen Ministerium, das Zeitreisen ermöglicht. Ihre Aufgabe? Einen echten viktorianischen Polarforscher – Commander Graham Gore, historisch verbürgt und moralisch irgendwo zwischen „gentleman“ und „verzweifelt überfordert“ – ins 21. Jahrhundert einzuführen. Gore wird also ins London von heute geholt und lernt zwischen Spotify, Bussen mit WLAN und „Frauen wohnen hier auch einfach so?“ das moderne Leben kennen. Und sie – unsere Ich-Erzählerin mit kambodschanischen Wurzeln – soll ihn begleiten. Als „Brücke“. Als Mitbewohnerin. Als Mensch, der erklären soll, was hier eigentlich Sache ist. Was daraus entsteht, ist eine Zeitreise-Romanze ohne Kitsch, ein Science-Fiction-Roman ohne Raumschiffe, ein literarischer Tanz über die großen Themen: Kolonialismus, Identität, Sprache, Nähe, Gewalt, Macht, Erinnerung, Verlust. Und: Liebe. Ja, es wird auch romantisch – aber auf die leise, verdrehte, bittersüße Art. Kein großes Tamtam. Dafür Blicke, Dialoge, Momente, die lange nachhallen. Bradleys Stil ist dabei etwas ganz Eigenes: gleichzeitig intellektuell und verspielt, bildstark und lakonisch, oft mit einem trockenen Witz, der mich mitten im Satz hat auflachen lassen. Und dann wieder poetisch und traurig, wie ein Gedicht, das zu spät auf dem Anrufbeantworter ankommt. Commander Gore? Ein absoluter Szenendieb. Sein trockener Humor, seine Verlorenheit, sein Mut, sich in diese seltsame Welt hineinzutasten – all das macht ihn zu einer Figur, die man nicht vergisst. Unsere namenlose Erzählerin hingegen wirkt oft wie ein Gegenpol: kontrolliert, vorsichtig, manchmal fast zu zurückgenommen – und gerade deshalb faszinierend. Aber: Irgendwann, so im letzten Viertel, rutscht das Buch ein wenig ins narrative Chaos. Geheimnisse überschlagen sich, politische Verschwörungen tauchen auf, die Zeit springt, die Perspektiven auch, und ich hatte kurz das Gefühl, als hätte jemand im Ministerium vergessen, die Chronologie zu sichern. Es wird wirr, manchmal zu sehr. Aber irgendwie passt auch das wieder zu dieser Geschichte, die sich nie ganz greifen lässt – wie die Zeit selbst. Mein Fazit: Dieses Buch ist wie ein handgeschriebener Brief aus einer anderen Epoche, der in einem modernen Briefkasten landet und genau im richtigen Moment gelesen wird. Es ist nicht perfekt, aber es will auch gar nicht perfekt sein. Es will überraschen, berühren, zum Nachdenken bringen – und genau das tut es.

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