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Produktbild: Das Ministerium der Zeit

Das Ministerium der Zeit Roman. "Eine sehr spannende, komische und traurige Geschichte über uns Menschen und darüber, wie die Zeit, in der wir leben, uns prägt." Christine Westermann, "Zwei Seiten"

120

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Time Travel + weitere

Verkaufsrang

4206

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3002 KB

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320522

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Book Tropes

  • Time Travel
  • Forbidden Love/Romance
  • Enemies To Lovers

Verkaufsrang

4206

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3002 KB

Originaltitel

The Ministry of Time

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320522

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Es kommt nicht oft vor, dass…

schmoekerstunde am 04.05.2025

Bewertungsnummer: 2937556

Bewertet: eBook (ePUB)

Es kommt nicht oft vor, dass ein Buch mich zuerst verwirrt und mich am Ende vollkommen in seinen Bann zieht. Anfangs war ich skeptisch: Eine kalte Bürokratie, Zeitreisende aus der Vergangenheit, eine distanzierte Erzählerin – ich hatte Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Das Buch ist unkonventionell, eigenwillig, und alles andere als leichte Kost – aber wenn man sich erst einmal eingelassen hat, entfaltet sich ein literarisches Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Die Geschichte wirkt sprunghaft, das Setting – eine Mischung aus Science-Fiction, Zeitreiseabenteuer und düsterer Bürokratie-Fiktion – ist alles andere als vertraut. Die Sprache ist dicht, manchmal fast distanziert, und die Handlung schien sich zunächst eher im Kreis zu drehen als auf ein Ziel zuzusteuern. Es fiel mir schwer, einen emotionalen Zugang zu den Figuren zu finden, allen voran zur namenlosen Erzählerin, die als Dolmetscherin im Ministerium arbeitet. Doch dann veränderte sich etwas. Vielleicht lag es an der langsam aufkeimenden Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Schützling Graham Gore oder an den melancholischen Beobachtungen zur menschlichen Natur, zu Sprache, Verlust und Zugehörigkeit. Das Buch verlangt Geduld, Konzentration und eine gewisse Offenheit für das Ungewöhnliche. Eine Geschichte, die noch lange nachklingt.

Es kommt nicht oft vor, dass…

schmoekerstunde am 04.05.2025
Bewertungsnummer: 2937556
Bewertet: eBook (ePUB)

Es kommt nicht oft vor, dass ein Buch mich zuerst verwirrt und mich am Ende vollkommen in seinen Bann zieht. Anfangs war ich skeptisch: Eine kalte Bürokratie, Zeitreisende aus der Vergangenheit, eine distanzierte Erzählerin – ich hatte Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Das Buch ist unkonventionell, eigenwillig, und alles andere als leichte Kost – aber wenn man sich erst einmal eingelassen hat, entfaltet sich ein literarisches Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Die Geschichte wirkt sprunghaft, das Setting – eine Mischung aus Science-Fiction, Zeitreiseabenteuer und düsterer Bürokratie-Fiktion – ist alles andere als vertraut. Die Sprache ist dicht, manchmal fast distanziert, und die Handlung schien sich zunächst eher im Kreis zu drehen als auf ein Ziel zuzusteuern. Es fiel mir schwer, einen emotionalen Zugang zu den Figuren zu finden, allen voran zur namenlosen Erzählerin, die als Dolmetscherin im Ministerium arbeitet. Doch dann veränderte sich etwas. Vielleicht lag es an der langsam aufkeimenden Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Schützling Graham Gore oder an den melancholischen Beobachtungen zur menschlichen Natur, zu Sprache, Verlust und Zugehörigkeit. Das Buch verlangt Geduld, Konzentration und eine gewisse Offenheit für das Ungewöhnliche. Eine Geschichte, die noch lange nachklingt.

Interessant konstruierter…

MarcoL aus Füssen am 27.04.2025

Bewertungsnummer: 2936419

Bewertet: eBook (ePUB)

Interessant konstruierter Roman über Zeitreisen und deren gesellschaftlichen Konflikte Auf Grundlage einer verschollenen Arktis-Expedition, die 1845 startete, um die Nordwestpassage zu finden, hat die Autorin einen fiktiven Roman geschaffen. Hauptprotagonist ist der Expeditionsteilnehmer Graham Gore – eine reale Person, über die es kaum historische Aufzeichnungen gibt. Dem sicheren Tod entrissen, sieht er sich in unserer Zeit wieder. Er wurde mittels einer Zeitmaschine in unsere Gegenwart katapultiert, zusammen mit anderen Personen aus anderen Jahrhunderten, bis zurück ins Jahr 1615. Es ist ein geheimes Projekt der britischen Regierung. Jeder Person wird eine persönliche „Brücke“ in Form einer Regierungsangestellt:in beigestellt, die ab sofort zusammen leben. Aufgabe der „Brücke“ ist es vornehmlich, die Zeitreisenden in die neue Welt einzuführen – und natürlich rund um die Uhr zu überwachen. Im Falle von Gore ist es die Ich-Erzählerin Eleanor, eine junge Britin, mit Kambodschanischen Wurzeln. Als sie den Job (der eingeht mit einer Verdreifachung ihres Gehalts) annimmt, weiß sie noch nicht, was auf sie zukommt. Hier wird für mich (etwas unglaubwürdig) eine Person mit schwachem Durchsetzungsvermögen auf ein ranghohes ehemaliges Mitglied der Britischen Marine mit antiquierten Vorstellungen losgelassen. Auch wenn es meist sehr harmonisch zugeht, Gore sich anzupassen versucht, ein Musterbeispiel an britischer Biederkeit der präviktorianischen Gesellschaft zu sein scheint, hat er so seine Schwierigkeiten damit, mit einer unverheirateten Frau zusammen zu wohnen. Die anderen Expatriats (so werden die Entführten genannt) haben ebenfalls so ihre Anpassungsprobleme. Verständlicherweise. Aber es geht in diesem Roman um sehr viel mehr. Es sind nicht nur die neuen technischen Errungenschaften und Lebensweisen, wie die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft versus der vergangenen Jahrhunderte. Auch die Ethnien (v.a. People of Color, Ethnische Vermischungen (sehr schwierig das richtig zu beschreiben!) wie im Falle von Eleanor) wurden damals anders behandelt als heute (obwohl sich da nicht wirklich viel Positives getan hat im Laufe der Zeit). Was die ganze Zeit im Hintergrund schlummert ist der Grund dieses Experiments, Menschen kurz vor ihrem Tod und Verschwinden von deren Zeitlinie ungefragt in die Zukunft zu verfrachten. Nur sehr allmählich poppen die Antworten auf die Fragen auf, die man sich beim Lesen stellt. So wird zwar ein gewisser Spannungsbogen aufrechterhalten, wird aber meines Erachtens nicht befriedigend gelöst. Der Roman ist dennoch sehr interessant konstruiert. Dabei geht es sehr wenig um das technische Brimborium, als um zwischenmenschliche Aspekte. Und davon gibt es für meinen Geschmack wiederum zu viel. Die Einarbeitung unserer gesellschaftlichen Probleme wie Flüchtlinge, Kriege, Rassismus und der drohende Kollaps durch den Klimawandel sind hingegen sehr gut gelungen. Und so sehe ich dieses Buch mehr als Fingerzeig im zwischenmenschlichen Umgang, und in unserem verantwortungsvollen Gebaren der Natur gegenüber, denn als eine rasante Science-Fiction Geschichte. Diese tritt tatsächlich in den Hintergrund und kann bestenfalls als Beiwerk oder Story-Aufhänger betrachtet werden. Nichts desto trotz habe ich das Buch trotz den gewissen kleinen Mängel gerne gelesen und finde, 4 Sterne kann man dafür getrost vergeben.

Interessant konstruierter…

MarcoL aus Füssen am 27.04.2025
Bewertungsnummer: 2936419
Bewertet: eBook (ePUB)

Interessant konstruierter Roman über Zeitreisen und deren gesellschaftlichen Konflikte Auf Grundlage einer verschollenen Arktis-Expedition, die 1845 startete, um die Nordwestpassage zu finden, hat die Autorin einen fiktiven Roman geschaffen. Hauptprotagonist ist der Expeditionsteilnehmer Graham Gore – eine reale Person, über die es kaum historische Aufzeichnungen gibt. Dem sicheren Tod entrissen, sieht er sich in unserer Zeit wieder. Er wurde mittels einer Zeitmaschine in unsere Gegenwart katapultiert, zusammen mit anderen Personen aus anderen Jahrhunderten, bis zurück ins Jahr 1615. Es ist ein geheimes Projekt der britischen Regierung. Jeder Person wird eine persönliche „Brücke“ in Form einer Regierungsangestellt:in beigestellt, die ab sofort zusammen leben. Aufgabe der „Brücke“ ist es vornehmlich, die Zeitreisenden in die neue Welt einzuführen – und natürlich rund um die Uhr zu überwachen. Im Falle von Gore ist es die Ich-Erzählerin Eleanor, eine junge Britin, mit Kambodschanischen Wurzeln. Als sie den Job (der eingeht mit einer Verdreifachung ihres Gehalts) annimmt, weiß sie noch nicht, was auf sie zukommt. Hier wird für mich (etwas unglaubwürdig) eine Person mit schwachem Durchsetzungsvermögen auf ein ranghohes ehemaliges Mitglied der Britischen Marine mit antiquierten Vorstellungen losgelassen. Auch wenn es meist sehr harmonisch zugeht, Gore sich anzupassen versucht, ein Musterbeispiel an britischer Biederkeit der präviktorianischen Gesellschaft zu sein scheint, hat er so seine Schwierigkeiten damit, mit einer unverheirateten Frau zusammen zu wohnen. Die anderen Expatriats (so werden die Entführten genannt) haben ebenfalls so ihre Anpassungsprobleme. Verständlicherweise. Aber es geht in diesem Roman um sehr viel mehr. Es sind nicht nur die neuen technischen Errungenschaften und Lebensweisen, wie die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft versus der vergangenen Jahrhunderte. Auch die Ethnien (v.a. People of Color, Ethnische Vermischungen (sehr schwierig das richtig zu beschreiben!) wie im Falle von Eleanor) wurden damals anders behandelt als heute (obwohl sich da nicht wirklich viel Positives getan hat im Laufe der Zeit). Was die ganze Zeit im Hintergrund schlummert ist der Grund dieses Experiments, Menschen kurz vor ihrem Tod und Verschwinden von deren Zeitlinie ungefragt in die Zukunft zu verfrachten. Nur sehr allmählich poppen die Antworten auf die Fragen auf, die man sich beim Lesen stellt. So wird zwar ein gewisser Spannungsbogen aufrechterhalten, wird aber meines Erachtens nicht befriedigend gelöst. Der Roman ist dennoch sehr interessant konstruiert. Dabei geht es sehr wenig um das technische Brimborium, als um zwischenmenschliche Aspekte. Und davon gibt es für meinen Geschmack wiederum zu viel. Die Einarbeitung unserer gesellschaftlichen Probleme wie Flüchtlinge, Kriege, Rassismus und der drohende Kollaps durch den Klimawandel sind hingegen sehr gut gelungen. Und so sehe ich dieses Buch mehr als Fingerzeig im zwischenmenschlichen Umgang, und in unserem verantwortungsvollen Gebaren der Natur gegenüber, denn als eine rasante Science-Fiction Geschichte. Diese tritt tatsächlich in den Hintergrund und kann bestenfalls als Beiwerk oder Story-Aufhänger betrachtet werden. Nichts desto trotz habe ich das Buch trotz den gewissen kleinen Mängel gerne gelesen und finde, 4 Sterne kann man dafür getrost vergeben.

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Das Ministerium der Zeit

von Kaliane Bradley

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