Briefe aus dem Gefängnis
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.10.2026
Abbildungen
schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
AnacondaSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
19,2/13,1/1,3 cm
Gewicht
169 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7306-1662-8
Rosa Luxemburgs Briefe (1916–18) an Sophie Liebknecht sind wunderbar poetische Zeitdokumente. Heiter und sorgenvoll sinniert sie über das Leben, Literatur und gemeinsame Erlebnisse. Malerische Beschreibungen über Landschaften und Vogelgezwitscher treffen auf düstere Gedanken. Doch ihr kämpferischer Optimismus versiegte nie: »Ich habe das Gefühl, dass dieser ganze moralische Schlamm, durch den wir waten, dieses große Irrenhaus, in dem wir leben, auf einmal, so von heute auf morgen wie durch einen Zauberstab ins Gegenteil umschlagen, in ungeheuer Großes und Heldenhaftes umschlagen kann.«
- »Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.« Rosa Luxemburg
- »Das kleine Büchlein mit Briefen aus dem Gefängnis an Sophie Liebknecht ist etwas Besonderes. Es sind Trostbriefe an die junge Frau ihres Kampfgefährten Karl Liebknecht, die Trost spenden sollen. Die Frau im Gefängnis tröstet und ermutigt die Frau in Freiheit, die sich um das Schicksal ihres Mannes in politischer Haft sorgt und ängstigt.« fembio.org
- Rosa Luxemburg schreibt präzise, einfühlsam und poetisch. Ihre Briefe berühren auch über 100 Jahre nach ihrer Entstehung.
- Ein sehr persönlicher Blick auf die politische Aktivistin
- »Wer die Wissenschaftlerin und Kämpferin Rosa Luxemburg kennt, kennt noch nicht alle Seiten ihres Wesens.« (Exekutivkomittee der Kommunistischen Jugendinternationale, 1920)
- »Die Anhänger und Mitkämpfer Rosa Luxemburgs [...] sollen sehen, wie diese Frau, über ihren eigenen Leiden stehend, alle Wesen der Schöpfung mit verstehender Liebe und dichterischer Kraft umfängt, wie ihr Herz in Vogelrufen erzittert, wie Verse beschwingter Sprache in ihr widerklingen, wie Schicksal und tägliches Tun der Freunde in ihr geborgen sind. So stellen wir das Denkmal auf, das die Tote sich selbst errichtet hat.« (Exekutivkomittee der Kommunistischen Jugendinternationale, Herausgeber der Erstausgabe, 1920)
• Neben ihrer unermüdlichen politischen Aktivität auch während der Haft, ermöglichen diese Briefe einen sehr privaten Blick auf Rosa Luxemburg und die Art, wie sie ihre Umwelt wahrnahm - von Naturbeschreibungen bis zu Reflexionen über den Schmerz und die Ungerechtigkeit in der Welt.
• Diese Briefe sind mehr persönlich als politisch: Es geht um Vogelgesang, Dichtung und die Mitmenschen. Aber das alles beschreibt Rosa Luxemburg mit einem allumfassenden, immer wachen Blick auf die Welt und einer einzigartigen inneren Stärke.
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