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Produktbild: Sanctuary

Sanctuary Wenn die Welt stirbt, erwacht das Böse — Thriller

10

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,9/13,7/4,2 cm

Gewicht

1 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1

Übersetzt von

Sepp Leeb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02209-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,9/13,7/4,2 cm

Gewicht

1 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1

Übersetzt von

Sepp Leeb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02209-4

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: vertrieb@hoca.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein hoch spannender Endzeit-Thriller

    Wie gehen Menschen miteinander um, wenn die Umstände lebensbedrohlich und die Ressourcen begrenzt sind? James Cleary erzählt seinen Endzeit-Climate-Thriller “Sanctuary” aus zwei Perspektiven. Da sind die Privilegierten, die scheinbar sicher im Bunker sitzen und nichts abgeben wollen. Und die Überlebenden, die verzweifelt versuchen, an deren Vorräte heranzukommen. Cleary zeigt sehr anschaulich, wie dekadent und egoistisch sich Menschen verhalten können und dass jene, die für mehr Vertrauen und mehr Miteinander plädieren, kaum eine Chance haben. So entwickelt er eine actiongeladene Story, die keine Rücksicht auf ihre Charaktere nimmt – eine kaum verhohlene Allegorie auf die heutige Situation in den USA, wo die Hilfsbereitschaft immer mehr nachlässt zugunsten einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung. So ist “Sanctuary” von James Cleary ein hoch spannender Endzeit-Thriller und eine Parabel auf die auseinanderdriftende US-amerikanische Gesellschaft.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende von allem

    Der Klimawandel zerstört die Lebensgrundlage der Menschen. Ein Milliardär hat sich vorsorglich einen Bunker umbauen lassen. Mit seiner Familie und wenig Personal will er die Unruhen in Amerika aussitzen. Die von ihm zuvor bewohnte Villa wird zeitgleich von einer Gruppe Flüchtiger aufgesucht, die hofften bei den reichen Menschen Hilfe zu finden. Doch der Milliardär will nicht teilen, es kommt zu einer Belagerung. So düster die Geschichte ist, so glaubhaft ist sie. Was passiert mit uns, wenn wir in die Ecke gedrängt werden? Wenn wir versuchen, unsere Familie zu beschützen und zu ernähren? Wann finden Moral, Ethik und Menschlichkeit ihr Ende? Dieses Dystopie nimmt sich dieser Fragen in aller Schonungslosigkeit an. Dabei ertappt man sich immer wieder dabei, dass man darüber nachdenkt, wie das eigene Handeln wäre. In der scheinbar heilen Welt lässt es sich natürlich leicht urteilen, dass man der Gute wäre, dass man teilen würde und Flüchtige aufnähme. Doch werfen wir einen Blick in die Realität und die Flüchtlingskatastrophen weltweit, dann ist es um die Humanität nicht so weit bestellt. Das Buch schildert brutal die Kämpfe und zeigt den Verlust, die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit. Ein schockierender Pageturner, der atemlos auf eine Zukunft deutet, die uns vielleicht gar nicht so entfernt erscheint. Der Mensch ist sein größter Feind und sein schlimmster Dämon.

  • Jürg K.

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Geschichte

    Sanctuary ist ein Thriller, der mich mit seiner gnadenlosen Konsequenz gepackt hat. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie das Buch die grosse Katastrophe nicht als Spektakel inszeniert, sondern als schleichenden Zerfall von Ordnung, Vertrauen und Moral. Die USA stürzen ins Chaos, doch der eigentliche Horror spielt sich im Inneren des sogenannten Schutzraums ab in diesem ehemaligen Raketensilo, das John Brandt wie ein Monument seiner eigenen Kontrollsucht errichtet hat. Brandt ist eine Figur, die man nicht mag, aber die man versteht. Sein Bedürfnis nach Sicherheit, nach Kontrolle, nach einem Ort, an dem die Welt draussen bleiben muss, wirkt erschreckend zeitgemäss. Doch gerade diese Festung zeigt, wie brüchig jede vermeintliche Sicherheit ist. Das Böse steht nicht vor den Toren, sondern sitzt mit am Tisch, teilt die Vorräte, kennt die Codes. Die Dynamik im Sanctuary ist beklemmend. Menschen, die sich gegenseitig brauchen, aber einander nicht vertrauen dürfen. Loyalitäten, die kippen. Angst, die sich in Gewalt verwandelt. Und draussen eine Welt, die längst aufgehört hat, Regeln zu kennen. Für mich ein Thriller von existenzieller Wucht, weil er zeigt, dass der wahre Zusammenbruch nicht im Aussen beginnt, sondern im Inneren eines Systems und eines Menschen. Ein Buch, das nachhallt, weil es die Frage stellt, ob man sich wirklich retten kann, wenn man vor allem anderen flieht.

  • Vermai

    aus Münsterland

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Gruppen - ein Wunsch - Überleben

    Wut, Ohnmacht, Verzweiflung, Resignation, Wahnsinn, Hass, Destruktivität, Boshaftigkeit, Egoismus. So viele negative Wörter die mir jetzt nach Beendigung des Buches "Sanctuary" von James Cleary einfallen. Aber genauso: Hoffnung, Liebe, Famile und vor allem (Über-)Leben - jedoch anders als man es erwartet. Die prophezeite Klimakatastrophe tritt ein. Das Kriegsrecht in Amerika wird verhängt. Der Kampf ums Überleben beginnt. Doch John Brandt hat vorgesorgt mit einem unneinnehmbaren Bunker und einer Spezialeinheit für sich, seine Familie und natürlich auch sein Personal. Sie leben im Bunker. Direkt daneben: Die Villa in der der sich eine Gruppe um einen der Bauarbeiter des Bunkers versammelt. Zwei Gruppen - ein Wunsch - Überleben Dieses Buch trifft den Nagel auf den Kopf. Es sind viele Personen dabei, man lernt sie "genug" kennen um sie zu verstehen, jedoch gibt es nicht "die Eine Person". Die Kapitel springen, zeitlich und zwischen den Personen. Manchmal weiß man nicht wer erzählt und versteht den Hintergrund erst ein oder zwei Kapitel später (mit Absicht und damit so spannend!!!). Sprachlich nimmt einen das Buch komplett mit in den Bunker und die Villa. Das Buch spielt schon fast mit den Emotionen des Lesers, der Überfluss im Bunker, der Überlebenskampf in der Villa. Die Angedeutete neue Regierung, die umliegenden Städte eine durchdachte Dystopie. Ein Buch um es in einem zu Verschlingen! Absolute Empfehlung! Am Ende bleiben die Fragen: Was würde man selber tun? Wie weit würde man gehen? Was kostet das eigene Überleben? Doch am Ende des Buches bleiben zumindest keine Fragen offen.

  • Petra

    aus Grasbrunn

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend, philosophisch und absolut fesselnd

    Es beginnt mit extremer Hitze und Dürre: Das Wasser wird knapp, und eine privilegierte Minderheit von Reichen reißt die verbleibenden Ressourcen an sich. Was folgt, ist ein verheerender Bürgerkrieg in den USA. Doch der Milliardär John Brandt hat vorgesorgt. Mit Hilfe seines Sicherheitsteams schafft er es gerade noch rechtzeitig in seinen hochmodernen Bunker – ein ehemaliges Raketensilo, das 18 Stockwerke in die Tiefe reicht. Dort ist das Überleben seiner Familie und Angestellten für Jahrzehnte gesichert. Die schiere Verzweiflung der Menschen außerhalb führt jedoch bald dazu, dass sie den Bunker belagern und mit allen Mitteln versuchen, einzudringen. Sanctuary ist ein unheimlich mitreißender Thriller, der die seelischen Strapazen der Menschen innerhalb und außerhalb der Zuflucht meisterhaft darstellt. Das Buch wirft die fundamentale Frage auf, ob manche Leben tatsächlich mehr wert sind als andere und was von unserer Menschlichkeit übrig bleibt, wenn es nur noch um das nackte Überleben geht. Der Schreibstil ist packend sowie extrem einnehmend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist – eine Seltenheit in diesem Genre.

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