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Produktbild: Anarchie
Artikelbild von Anarchie
William Dalrymple

1. Anarchie

Anarchie Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company. 1600-1874

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Christian Rehrl

Spieldauer

21 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

ABOD von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

9783691282382

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Matthias Christian Rehrl

Spieldauer

21 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

ABOD von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

9783691282382

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Wenn eine Firma ein Imperium baut und niemand sie stoppt

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3103256

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein Historienepos mit Pulvergeruch, Intrigen und einer Privatfirma, die sich benimmt wie ein Imperium auf Koffein. Genau hier packt das Buch. Händler kommen mit Verträgen, bleiben mit Kanonen und plötzlich gehört ihnen ein ganzer Subkontinent. Klingt absurd, fühlt sich beim Lesen aber erschreckend logisch an. Seitenweise marschieren korrupte Kaufleute, skrupellose Generäle und zerfallende Reiche durchs Kopfkino. Immer wieder dieser Moment, in dem man denkt: Das kann doch nicht wirklich so passiert sein. Und dann kommt die nächste Quelle, die es noch schlimmer macht. Der Gedanke, dass eine Aktiengesellschaft Steuern eintreibt, Kriege führt und Millionen Menschen beeinflusst, bleibt hängen wie ein bitterer Nachgeschmack im Kaffee. Besonders stark wirkt die Perspektive aus Indien. Keine glatte Siegergeschichte, sondern Chaos, Verrat, Hunger und Machtspiele von allen Seiten. Dalrymple erzählt das mit Tempo, fast wie einen Politthriller, nur dass jeder Twist historisch belegt ist. Man liest weiter, obwohl es stellenweise richtig wütend macht. Ein paar Passagen sind dicht und fordern Konzentration. Namen, Allianzen, Schlachten. Kurz durchatmen hilft. Doch genau diese Wucht macht das Buch so beeindruckend. Am Ende bleibt das Gefühl, gerade erlebt zu haben, wie Kapitalismus ohne Regeln ein ganzes Land verschluckt. Schwer, spannend und verdammt eindringlich.

Wenn eine Firma ein Imperium baut und niemand sie stoppt

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3103256
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein Historienepos mit Pulvergeruch, Intrigen und einer Privatfirma, die sich benimmt wie ein Imperium auf Koffein. Genau hier packt das Buch. Händler kommen mit Verträgen, bleiben mit Kanonen und plötzlich gehört ihnen ein ganzer Subkontinent. Klingt absurd, fühlt sich beim Lesen aber erschreckend logisch an. Seitenweise marschieren korrupte Kaufleute, skrupellose Generäle und zerfallende Reiche durchs Kopfkino. Immer wieder dieser Moment, in dem man denkt: Das kann doch nicht wirklich so passiert sein. Und dann kommt die nächste Quelle, die es noch schlimmer macht. Der Gedanke, dass eine Aktiengesellschaft Steuern eintreibt, Kriege führt und Millionen Menschen beeinflusst, bleibt hängen wie ein bitterer Nachgeschmack im Kaffee. Besonders stark wirkt die Perspektive aus Indien. Keine glatte Siegergeschichte, sondern Chaos, Verrat, Hunger und Machtspiele von allen Seiten. Dalrymple erzählt das mit Tempo, fast wie einen Politthriller, nur dass jeder Twist historisch belegt ist. Man liest weiter, obwohl es stellenweise richtig wütend macht. Ein paar Passagen sind dicht und fordern Konzentration. Namen, Allianzen, Schlachten. Kurz durchatmen hilft. Doch genau diese Wucht macht das Buch so beeindruckend. Am Ende bleibt das Gefühl, gerade erlebt zu haben, wie Kapitalismus ohne Regeln ein ganzes Land verschluckt. Schwer, spannend und verdammt eindringlich.

4,5⭐️ Ein Muss für historisch Interessierte

Sue aus Uelzen am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3102887

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

William Dalrymple liefert uns mit seinem Sachbuch "Anarchie - Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company 1600 - 1874 ein, in meinen Augen, gut recherchiertes Werk über den Aufstieg der EIC zu einer überaus dominanten Kolonialmacht. Dabei beschreibt er sehr anschaulich wie diese einstige Handelsfirma und Aktiengesellschaft sich im Laufe der Jahre zu einer überaus aggressiven Militärmacht entwickelte, die letztlich ganz Indien unterwarf. Mit einem Blick fürs Detail beschreibt der Autor wie überaus rücksichtslos und skrupellos - bar jeglichen Respekts und Achtung - die East India Company hierbei vorging. Zwar basiert das Buch hauptsächlich auf den umfangreichen Dokumenten der East India Company, aber es hat mir besonders gut gefallen, dass Dalrymple seinen Blick auch auf die Perspektive der Einheimischen richtet und hierbei Quellen aus persischsprachigen Geschichtswerken von Historikern, Adligen und den Schreibern der Moguln verwendet. Die aufschlussreichste Quelle soll hierbei von dem brillanten mogulischen Historiker Ghulam Hussain Khan gewesen sein. Dalrymple hat hier ein wirklich sehr leserliches Sachbuch geschrieben, welches mir sehr viele interessante und neue Informationen geliefert hat und einen tieferen Einblick in die damaligen Abläufe bietet. Auch liest es sich weniger wie ein Sachbuch, sondern vielmehr wie ein Roman. Neben einem umfangreichen Anhang bekommen wir auch sehr viele farbige Bildtafeln, die das ganze Werk wunderbar abrunden. Neugierig gemacht hat mich auch, dass ein paar Dalrymples in diesem Werk vorkommen und natürlich musste ich das recherchieren, und so scheint es, dass der Autor den ein oder anderen Vorfahren hat, der in der frühen Geschichte der East India Company involviert war. Wer sich für den Kolonialismus in Indien interessiert, für den ist dieses Buch ideal. Man sagt ja: "Die Geschichte lehrt uns, dass uns die Geschichte nichts lehrt.", aber vielleicht sollte uns die Geschichte der East India Company noch einmal ins Gedächtnis rufen wie gefährlich es sein kann, wenn ein Konzern solch ungezügelte Macht besitzt. Parallel zum Buch habe ich unterwegs das Hörbuch gehört, das ganz hervorragend von Matthias Christian Rehrl gelesen wird. Aus dem Englischen übersetzt von Cornelius Hartz.

4,5⭐️ Ein Muss für historisch Interessierte

Sue aus Uelzen am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3102887
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

William Dalrymple liefert uns mit seinem Sachbuch "Anarchie - Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company 1600 - 1874 ein, in meinen Augen, gut recherchiertes Werk über den Aufstieg der EIC zu einer überaus dominanten Kolonialmacht. Dabei beschreibt er sehr anschaulich wie diese einstige Handelsfirma und Aktiengesellschaft sich im Laufe der Jahre zu einer überaus aggressiven Militärmacht entwickelte, die letztlich ganz Indien unterwarf. Mit einem Blick fürs Detail beschreibt der Autor wie überaus rücksichtslos und skrupellos - bar jeglichen Respekts und Achtung - die East India Company hierbei vorging. Zwar basiert das Buch hauptsächlich auf den umfangreichen Dokumenten der East India Company, aber es hat mir besonders gut gefallen, dass Dalrymple seinen Blick auch auf die Perspektive der Einheimischen richtet und hierbei Quellen aus persischsprachigen Geschichtswerken von Historikern, Adligen und den Schreibern der Moguln verwendet. Die aufschlussreichste Quelle soll hierbei von dem brillanten mogulischen Historiker Ghulam Hussain Khan gewesen sein. Dalrymple hat hier ein wirklich sehr leserliches Sachbuch geschrieben, welches mir sehr viele interessante und neue Informationen geliefert hat und einen tieferen Einblick in die damaligen Abläufe bietet. Auch liest es sich weniger wie ein Sachbuch, sondern vielmehr wie ein Roman. Neben einem umfangreichen Anhang bekommen wir auch sehr viele farbige Bildtafeln, die das ganze Werk wunderbar abrunden. Neugierig gemacht hat mich auch, dass ein paar Dalrymples in diesem Werk vorkommen und natürlich musste ich das recherchieren, und so scheint es, dass der Autor den ein oder anderen Vorfahren hat, der in der frühen Geschichte der East India Company involviert war. Wer sich für den Kolonialismus in Indien interessiert, für den ist dieses Buch ideal. Man sagt ja: "Die Geschichte lehrt uns, dass uns die Geschichte nichts lehrt.", aber vielleicht sollte uns die Geschichte der East India Company noch einmal ins Gedächtnis rufen wie gefährlich es sein kann, wenn ein Konzern solch ungezügelte Macht besitzt. Parallel zum Buch habe ich unterwegs das Hörbuch gehört, das ganz hervorragend von Matthias Christian Rehrl gelesen wird. Aus dem Englischen übersetzt von Cornelius Hartz.

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Anarchie

von William Dalrymple

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Teresa

Thalia Vöcklabruck – Varena

Zum Portrait

5/5

Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn wir von der East India Company hören denken die meisten von uns wahrscheinlich an Fluch der Karibik, was da aber wirklich dahinter steckt.. so genau habe ich darüber nie nachgedacht; bis mir Anarchie von William Dalrymple in die Hände gefallen ist. Nicht nur ist es ein super spannendes Thema, das Buch ist auch echt fesselnd geschrieben. Man kann der Handlung jederzeit folgen und wird zu keinem Zeitpunkt von Infos oder Fakten erdrückt. Ich bin komplett begeistert!
  • Teresa
  • Buchhändler/-in

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5/5

Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn wir von der East India Company hören denken die meisten von uns wahrscheinlich an Fluch der Karibik, was da aber wirklich dahinter steckt.. so genau habe ich darüber nie nachgedacht; bis mir Anarchie von William Dalrymple in die Hände gefallen ist. Nicht nur ist es ein super spannendes Thema, das Buch ist auch echt fesselnd geschrieben. Man kann der Handlung jederzeit folgen und wird zu keinem Zeitpunkt von Infos oder Fakten erdrückt. Ich bin komplett begeistert!

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

"Vermögende Männer mit großen Plänen" (aus 1698)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine kleine Kaufmannsfirma aus London wird zum Herrscher über Indien. Zeitweise kontrollierte die EIC ein Gebiet, das größer war als so manches Land, ihre Armee war stärker als die vieler europäischer Länder. Was so unglaublich klingt, ist der Aufstieg und spätere Fall der East India Company mit Sitz in der Leadenhall Street. Diese Gesellschaft agierte skrupellos. Sie nutzte für ihre Pläne auch die inneren Zerwürfnisse des riesigen Subkontinents aus – die Anarchie am Ende des Mogulreiches. Schließlich wurde dieser Moloch selbst der britischen Regierung zu mächtig und einflussreich, sie beschnitt die Macht der Company, 1833 wurde der Government of India Act verabschiedet, 1859 wurde der indische Besitz der Firma verstaatlicht, 1874 schloss sie für immer. Anhand zahlreicher, vor allem indischer Quellen, erzählt William Dalrymple diese Geschichte und bleibt dabei immer objektiv und ausgewogen. Es gab also bereits lange vor der Gegenwart international tätige und mächtige Großkonzerne, die versuchten, sich der Macht ihrer nationalen Regierung zu widersetzen – Parallelen zu heutigen Multis kann der Leser/ die Leserin gerne ziehen. (Siehe auch: Kulke/ Rothermund, Geschichte Indiens)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

"Vermögende Männer mit großen Plänen" (aus 1698)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine kleine Kaufmannsfirma aus London wird zum Herrscher über Indien. Zeitweise kontrollierte die EIC ein Gebiet, das größer war als so manches Land, ihre Armee war stärker als die vieler europäischer Länder. Was so unglaublich klingt, ist der Aufstieg und spätere Fall der East India Company mit Sitz in der Leadenhall Street. Diese Gesellschaft agierte skrupellos. Sie nutzte für ihre Pläne auch die inneren Zerwürfnisse des riesigen Subkontinents aus – die Anarchie am Ende des Mogulreiches. Schließlich wurde dieser Moloch selbst der britischen Regierung zu mächtig und einflussreich, sie beschnitt die Macht der Company, 1833 wurde der Government of India Act verabschiedet, 1859 wurde der indische Besitz der Firma verstaatlicht, 1874 schloss sie für immer. Anhand zahlreicher, vor allem indischer Quellen, erzählt William Dalrymple diese Geschichte und bleibt dabei immer objektiv und ausgewogen. Es gab also bereits lange vor der Gegenwart international tätige und mächtige Großkonzerne, die versuchten, sich der Macht ihrer nationalen Regierung zu widersetzen – Parallelen zu heutigen Multis kann der Leser/ die Leserin gerne ziehen. (Siehe auch: Kulke/ Rothermund, Geschichte Indiens)

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