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Goodbye, Honeysuckle Roman | New York Times-Bestseller und Lieblingsbuch von Barack Obama 2026

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24168

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,2 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Vanille / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

KIN

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0045-8

Beschreibung

Rezension

»Tayari Jones erzählt abwechselnd aus Niecys und Annies Perspektive und schafft zwei Frauenfiguren, die eine innere Leerstelle teilen, doch zugleich völlig unterschiedliche Persönlichkeiten haben.« ("Kulturnews")
»Ein Roman, der beglückt und erschüttert und dessen einziger Fehler ist, dass er irgendwann endet.« ("Die Presse am Sonntag")
»Stilistisch herausragend.« ("ekz.bibliotheksservice")
"Ein leiser Roman, der doch so viel Tiefe aufweist: Verlust und Freundschaft, Rassismus und die Suche nach den eigenen Wurzeln, die Themen sind vielfältig und werden wunderbar verwoben.“ ("Vorablesen")
„Ein intensiver, warmherziger und vielschichtiger Roman, der besonders durch seine Figuren und die leisen Zwischentöne überzeugt“ ("Vorablesen")
„Tayari Jones schreibt ruhig, atmosphärisch und sehr einfühlsam. Sie nimmt sich Zeit für ihre Figuren und deren Gedanken und schafft dadurch eine Geschichte, die weniger von großen Wendungen als von den Menschen und ihren Beziehungen lebt.“ ("Vorablesen")
"Ein berührendes Buch über Prägung, Identität, Klassenunterschiede und den Wert unerschütterlicher Verbundenheit." ("Vorablesen")
„Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für alle, die charaktergetriebene, berührende Geschichten mit historischem Tiefgang lieben. Ein absolut überwältigender Roman, der die Leserin / den Leser auch lange nach dem Zuschlagen […] emotional beschäftigt.“ ("Vorablesen")
„Es ist faszinierend zu beobachten, wie Jones die unterschiedlichen Perspektiven und die sprachlichen Nuancen der beiden Hauptfiguren ausarbeitet. Die Autorin verwebt das intime Porträt dieser Frauen meisterhaft mit den gesellschaftlichen Schikanen der Jim-Crow-Ära. Jede Seite verströmt eine intensive Atmosphäre des Südens, die den Schmerz und die Sehnsucht greifbar macht.“ ("Vorablesen")
"Tayari Jones beweist mit diesem Buch, warum sie zu den prägendsten literarischen Stimmen unserer Zeit gehört.“ ("Vorablesen")

Produktdetails

Verkaufsrang

24168

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,2 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Vanille / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

KIN

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0045-8

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein einfühlsam erzählter Roman über Freundschaft, Verlust, fehlende Mütter & Rassismus

    Niecy und Annie kennen sich praktisch seit ihrer Geburt. Sie sind Tür an Tür im ländlichen Louisiana aufgewachsen, nennen sich Wiegenfreundinnen und die jeweils andere ist die Person, die sie am besten kennt. Vielleicht auch, weil beide etwas verbindet, das ihr ganzes Leben geprägt hat: Sie kennen ihre Mütter nicht. Ihre Wege führen sie schließlich in unterschiedliche Richtungen: Niecy geht nach Atlanta ans Spelman College, Annie nach Memphis. Als Schwarze junge Frauen in den USA der 1960er-Jahre machen beide dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen, während Rassismus und die gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit immer wieder Teil ihrer Lebensrealität sind. Beide suchen auf ihre eigene Weise nach Liebe, Zugehörigkeit und Familie, nicht nur nach ihren Müttern, sondern auch in den Menschen, denen sie auf ihrem Weg begegnen. Dieses Thema von found family fand ich richtig schön umgesetzt. Erzählt wird abwechselnd aus Annies und Niecys Perspektive, ergänzt durch ihre Briefe. So kommt man beiden sehr nah. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler und treffen Entscheidungen, die ich nicht immer gut für sie sind, aber gerade dadurch wirkten sie für mich echt. Die Geschichte spielt in den 1960er-Jahren und die gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit sind immer wieder präsent. Gerade Niecys Leben am College gibt Einblicke in die Bürgerrechtsbewegung und die Lebensrealität Schwarzer Menschen in den USA. Rassismus ist deutlich spürbar, ohne dass die Autorin ständig auf besonders drastische Sprache setzen muss. Auch der Verlust ihrer Mütter begleitet beide auf unterschiedliche Weise. Bei Niecy merkt man zum Beispiel, wie schwer es ihr fällt, sich vorzustellen, dass Menschen sie einfach um ihrer selbst willen mögen könnten. Annie hingegen hält an der Hoffnung fest, ihre Mutter irgendwann zu finden. Beide Geschichten haben mich auf unterschiedliche Weise berührt. Dazu mochte ich auch sehr die Sprache und die Atmosphäre des Romans. Die Übersetzung vermittelt dieses Gefühl, als würde man den Figuren beim Sprechen direkt zuhören, richtig gut. Ein einfühlsamer Roman über Freundschaft, fehlende Mütter, Familie und die Menschen, die wir uns auf unserem Lebensweg manchmal selbst suchen. Ich habe Annie und Niecy wirklich gern begleitet.

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warmherzig

    Goodbye, Honeysuckle spielt in den 50er und 60er Jahren in den Südstaaten der USA. Sehr ruhig und doch auch sehr eindringlich wird hier die Geschichte zweier junger mutterloser schwarzer Frauen erzählt. Die Segregation ist noch vollkommen etabliert, aber der Widerstand beginnt sich zu regen. Auch wenn das Buch vor allem um die Freundschaft zwischen Annie und Niecy geht, so hat mich der gesellschaftliche Aspekt komplett in seinen Bann gezogen. Ein leiser Roman, der doch so viel Tiefe aufweist: Verlust und Freundschaft, Rassismus und die Suche nach den eigenen Wurzeln, die Themen sind vielfältig und werden wunderbar verwoben. Annie und Niecy sind zwei sehr interessante Charaktere, es bringt viel Freude ihre Entwicklung zu begleiten. Sie waren mir sehr sympathisch und ich habe mich mit diesem warmherzig geschriebenen Buch sehr wohlgefühlt.

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich

    Goodbye, Honeysuckle hat mich vor allem durch seine ruhige, eindringliche Art zu erzählen überzeugt. Tayari Jones nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und lässt dabei eine Atmosphäre entstehen, die mich tief in den amerikanischen Süden der 50er- und 60er-Jahre hineingezogen hat. Besonders die Freundschaft zwischen Annie und Niecy hat mich berührt – zwei Frauen, die trotz unterschiedlicher Lebenswege und schwieriger Erfahrungen immer miteinander verbunden bleiben. Ich mochte sehr, dass der Roman nicht nur eine Geschichte über Freundschaft erzählt, sondern gleichzeitig Themen wie Familie, Verlust, Herkunft, Rassismus und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben miteinander verknüpft. Die Figuren sind nicht perfekt und gerade dadurch wirken sie so authentisch. An manchen Stellen war mir die Geschichte etwas zu ausführlich und durch die vielen Perspektivwechsel musste ich mich kurz orientieren. Trotzdem hat mich der Roman emotional erreicht und noch nach dem Lesen beschäftigt. Für mich ein intensiver, warmherziger und vielschichtiger Roman, der besonders durch seine Figuren und die leisen Zwischentöne überzeugt. 4,5 von 5 Sternen.

  • Niko

    aus Austria

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Aufforderung zur Selbstreflexion

    Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones erzählt die Leben von Annie und Vernice, die von einer lebenslangen Freundschaft verbunden sind. Annie und Vernice wachsen beide ohne Mutter in der Kleinstadt Honeysuckle auf. Annie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verlassen und von der Großmutter großgezogen. Vernices Mutter wurde von ihrem Ehemann erschossen; so wächst Vernice bei ihrer strengen Tante Irene auf. Dieses tiefe Trauma verbindet die zwei Freundinnen von Anfang an und später wird sie ihren ganzen Leben beeinflussen. Nach der Schule wird Annie nach Menphis umziehen und in einem Nachtclub arbeiten, in der Hoffnung, dass ihre Mutter eines Tages am Tresen erscheint. Während dessen zieht Vernice nach Atlanta, wo sie am Spelman College studieren wird. Sie bleiben in Kontakt durch Briefe, auch wenn ihren Leben nicht unterschiedlicher sein können. Tayari Jones schreibt klar und präzise, emotional und sehr persönlich. Durch die Briefe habe ich das Gefühl gehabt, dass ich die zwei Freundinnen viel besser kennenlerne. Obwohl der Schreibstil leicht zugänglich ist, finde ich das Buch anspruchsvoll, vor allem wegen den vielen Themen. Annie und Vernice wachsen in Honeysuckle auf, eine Kleinstadt in Louisiana. Da merkt man gleich die Kleinstadt Atmosphäre, die Armut und die rassistischen Strukturen der 1940er–1950er‑Jahre. Beide Mädchen sind durch Leben getrieben von dem Wunsch zu Zugehörigkeit und suchen nach eigener Identität. Das Leben hat ihnen unterschiedliche Wege bereitet. Annie arbeitet in einem Nachtklub, wo sie wenig berufliche Perspektiven hat, ist von Männern abhängig und muss mit Rassismus und Sexismus kämpfen. Vernice wird Studentin, wo sie den Druck Erwartungen zu erfühlen spürt. Eine Tragödie wird die Stimmung radikal ändern und all das Gute, das immer vorhanden war, ins Licht bringen. Ich empfehle Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones sehr gerne weiter. Der Roman lädt zur Selbstreflexion ein und zeigt, dass ein Verlust gleichzeitig ein Neubeginn bedeuten kann.

  • Eva

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südstaatensound, Segregation und die Suche nach Freiheit

    Die Geschichte der USA spiegelt sich auch in der amerikanischen Literatur. Der Kanon der Great American Novels hinterfragt den großen amerikanischen Traum und hält einen Finger auf die Missstände der Gesellschaft. Tayari Jones schreibt mit Goodbye Honeysuckle einen Roman, der den Geist der Great American Novels einfängt und ihn mit frischen Tönen voll erklingen lässt. Amerikanische Literatur hat diesen unverwechselbaren Sound, eine Leichtigkeit, der den Schrecken das Grauen nimmt, auch wenn das Leben hart und ungerecht ist. Niecy und Annie kommen aus Honeysuckle, einer dieser Kleinstädte unterhalb der Mason-Dixon-Line, die nach Blumen benannt sind. Sie sind nebeneinander aufgewachsen, ihre Mütter haben sie nie kennengelernt. Die eine verschwunden, die andere von ihrem Ehemann erschossen. Beide sagen Goodbye zu Honeysuckle. Niecy zieht nach Atlanta, studiert am Spelman College, heiratet ein ins wohlhabende schwarze Bürgertum. Annie landet in Memphis, im Nachtclub, zwischen Sex, Armut und dem Blues. Geprägt von der großen Leerstelle der fehlenden Mütter suchen beide Frauen nach Antworten. Sie sind konfrontiert mit Rassismus, dem Stigma der ländlichen Herkunft, dem Standesdünkel der gesellschaftlich aufgestiegenen Schwarzen. Goodbye Honeysuckle erzählt von einer Jugend im segregierten Amerika, von der Suche nach Identität entgegen aller Zuschreibung und Marginalisierung, von Loyalität, Liebe und dem festen Glauben an die unerschütterliche Werten, die dann, wenn die Welt ins Wanken gerät, eine Heimat bieten können. Tayari Jones schreibt wunderbar lebensnah, der Sound der Südstaaten weht durch die Seiten, filmreif werden die Szenen lebendig. Sie entspinnt diese wunderbare Geschichte über Familie und Freundschaft, und trotz der abgrundtiefen politisch forcierten Ungerechtigkeit bleibt es die Geschichte von den ungebrochenen Frauen Niecy und Annie, individuell und doch allgemeingültig. Weiblich, episch, groß, traurig, energetisch und schön.

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