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Produktbild: Eine kleine Schwindelei

Eine kleine Schwindelei Roman | Das Erfolgsdebüt aus Großbritannien | Nominiert für den Women's Prize For Fiction 2025 | »Ich habe es geliebt!« Bonnie Garmus

102

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12770

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1890 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A little Trickerie

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783749910687

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

12770

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1890 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A little Trickerie

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783749910687

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  • zeilen_echo

    5/5

    08.09.2026

    eBook (ePUB)

    Was für eine schöne Überraschung!

    Ich bin durch „Eine kleine Schwindelei“ förmlich geflogen. Die sehr kurzen Kapitel haben dabei definitiv geholfen, denn aus „nur noch eins“ wurden bei mir regelmäßig fünf oder sechs. Aber auch Rosanna Pikes Schreibstil hat es mir unglaublich leicht gemacht. Er ist frech, direkt, manchmal herrlich trocken und hat einen ganz eigenen Humor, den ich sehr mochte. Dabei hatte ich vor dem Lesen tatsächlich etwas ganz anderes erwartet. Bei einer Geschichte über eine junge Landstreicherin im England der Tudorzeit hatte ich mich innerlich schon auf eher schwere und düstere Kost eingestellt. Bekommen habe ich natürlich auch ernste und traurige Momente, aber vor allem ganz viel Leichtigkeit, Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Und das alles, ohne kitschig zu werden. Mein persönliches Highlight war dabei ganz klar Tibb. Ich mochte ihre einzigartige Art vom ersten Moment an. Diese Naivität, gepaart mit ihrer absolut unerschütterlichen Meinung zu eigentlich allem und jedem, fand ich großartig. Mehr als einmal musste ich bei ihr an die Figur der Sally Diamond denken, die ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen habe. Tibb sieht die Welt einfach ein bisschen anders und genau das macht sie für mich so besonders. Überhaupt sind mir die Figuren im Laufe der Geschichte unglaublich ans Herz gewachsen. Jede*r bringt die eigenen Eigenheiten und kleinen Macken mit und gerade dadurch fühlte sich diese ungewöhnliche Gemeinschaft für mich so lebendig an. Ich wollte irgendwann eigentlich nur noch Zeit mit ihnen verbringen und gar nicht mehr weg. Besonders schön fand ich, was Rosanna Pike aus der Geschichte über Freundschaft und Verbundenheit macht. Es geht darum, was ein Zuhause überhaupt bedeutet und wie unglaublich wertvoll Menschen sein können, bei denen man sich aufgehoben fühlt. Geld und Besitz erscheinen dagegen plötzlich ziemlich nebensächlich. Obwohl die Geschichte vor mehreren Jahrhunderten spielt, fand ich diese Gedanken erstaunlich aktuell. Im Grunde hätte vieles davon genauso gut heute passieren können. „Eine kleine Schwindelei“ war für mich deshalb ein echtes Wohlfühlbuch, obwohl ich genau das überhaupt nicht erwartet hatte. Warmherzig, witzig, manchmal traurig und voller wunderbar eigenwilliger Charaktere. Wer Geschichten über Außenseiter, ungewöhnliche Freundschaften und das Finden eines eigenen Platzes in der Welt mag, sollte Tibb unbedingt kennenlernen. Ich wäre jedenfalls sehr gerne noch ein bisschen länger bei ihr und ihrer besonderen Truppe geblieben.

  • kopfimbuch

    aus Braunschweig

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Mitreißend

    Der Roman „Eine kleine Schwindelei“ handelt von Tibb Ingleby - eines jungen Mädchens im späten Mittelalter, die mit ihrer Mutter als Landstreicherin durch England zieht. Als ihre Mutter bei dem Versuch ihrer Familie ein Dach über dem Kopf zu besorgen - durch die Geburt der kleinen Henriette - stirbt, steht Tibb ganz allein da und versucht zu überleben, zwischen vielen bösen Menschen ein gutes Herz zu bewahren, ohne Vorurteile den Menschen gegenüber zu treten und stolpert ein wenig naiv, aber mit einem starken Glauben an das Gute, durch das Leben. Es ist ein Buch voller Freundschaft und der Sehnsucht nach Liebe und einem Zuhause (das nicht immer in physischer Ort sein muss) - aber auch voller schrecklicher Gräueltaten der Kirche im späten Mittelalter, voller „Mistkerle“ und eine riesigen Kluft zwischen arm und reich. Der Titel jedes Kapitels findet sich genau so wortwörtlich in dem Kapiteltext wieder, man ist immer gespannt, in welchem Kontext. Und nach und nach macht auch der Titel des Buches genauso viel Sinn, wie die Kapitelüberschriften. Das Buch beginnt in zwei Handlungssträngen, bei denen sich eine Annährung anbahnt, aber man sich bis zum Ende des Buches fragt, wie es soweit gekommen ist. Es ist ein Buch, das man schwer wieder zur Seite legen kann. Tibb‘s naive, aber derbe Sprache mit ihren Wortneuschöpfungen, wenn sie etwas nicht kennt, ist großartig! Insgesamt: Eine ganz ungewöhnliche Gruppe an Menschen - an Ausgestoßenen - besonders zu dieser Zeit; mit einem großen und doch bescheidenen Traum: in Frieden miteinander zu leben. Vielleicht auch ein kleiner Weckruf an die heutige Gesellschaft, die zunehmend (und beängstigend) ins Konservative kippt.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    26.08.2026

    eBook (ePUB)

    Frech, ungewöhnlich und berührend

    Tibb Ingleby ist eine Hauptfigur, die man nicht so schnell vergisst. Sie hat kein Zuhause und muss sich im Tudor England allein durchschlagen. Dabei ist sie vorsichtig, misstrauisch und trotzdem mutig. Gerade diese Mischung macht sie so besonders. Beim Lesen war schnell zu merken, dass Tibb ihren ganz eigenen Kopf hat. Sie lässt sich nicht einfach sagen, wie sie zu leben hat, und findet auch dann einen Weg, wenn es eigentlich keinen gibt. Dabei gerät sie immer wieder in Situationen, bei denen man sich fragt, wie sie da wohl wieder herauskommt. Ihre kleinen Tricks und Schwindeleien sorgen dabei durchaus für ein Schmunzeln. Sehr schön fand ich auch die Menschen, denen Tibb unterwegs begegnet. Viele von ihnen sind selbst Außenseiter und haben ihre eigenen Sorgen. Viele der Menschen, die Tibb unterwegs trifft, haben selbst nicht viel und müssen irgendwie zurechtkommen. Trotzdem merkt man, dass sie einander helfen und nicht völlig allein bleiben wollen. Die Geschichte hat eine ungewöhnliche Mischung. Sie ist stellenweise witzig und frech, dann wieder ernst und berührend. Besonders die Momente, in denen Tibb ihre Vorsicht ein wenig ablegt und anderen Menschen vertraut, haben mich beschäftigt. Man merkt, dass hinter ihrer starken Art auch eine junge Frau steckt, die sich nach einem Platz im Leben sehnt. Auch die Sprache ist anders, als es bei einem historischen Roman vielleicht erwartet wird. Sie wirkt modern und direkt und passt dadurch sehr gut zu Tibb. Die ungewohnte Sprache hat am Anfang etwas überrascht. Später fiel sie beim Lesen kaum noch auf, weil sie einfach zu Tibb und ihrer Art passte. Gegen Ende wurde mir noch einmal klar, wie viel sich für Tibb verändert hat. Die Menschen, denen sie begegnet ist, sind ihr wichtig geworden, auch wenn sie das nicht immer zeigen kann. Einige dieser Stellen haben mich berührt. Tibb ist eine besondere Hauptfigur, und ihre Geschichte hat mich gut unterhalten. Es gab einiges zu schmunzeln, aber auch Stellen, die etwas ernster waren. Gerade diese Mischung hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht. Dafür gibt es von mir verdiente 5 Sterne.

  • Nähpummelchen

    5/5

    05.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Herz in einer Welt voller Vorurteile

    Was für eine wunderbare Geschichte! Besonders der Schauplatz und die Zeit, in der sie spielt, haben mich begeistert. Es gelingt dem Buch auf ganz besondere Weise, das Lebensgefühl der damaligen Zeit einzufangen und bildlich vor Augen zu führen, ohne dabei jemals aufdringlich oder ausschweifend zu wirken. Vielmehr schwingt die Atmosphäre ganz beiläufig zwischen den Zeilen mit, in beiläufigen Alltagsszenen und lässt einen tief in die Welt der Geschichte eintauchen. Tibb ist dabei eine unglaublich sympathische Protagonistin. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, begegnet ihren Mitmenschen mit einer bewundernswerten Offenheit und hat trotz – oder vielleicht gerade wegen – ihrer eigenen Außenseiterrolle eine ganz besondere Fähigkeit: Sie sieht den Menschen, nicht dessen Herkunft, Stellung oder Eigenheiten. Sie selbst verkörpert Toleranz, Mitgefühl und bedingungslose Menschlichkeit auf eine so natürliche und ungekünstelte Weise, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Besonders berührt hat mich ihre Sprache. Sie ist einfach, manchmal beinahe kindlich unschuldig, und doch steckt in ihren Worten so viel Tiefe, Wahrheit und Weisheit. Oft zitiert, sie die Worte ihrer Mutter, Tibb. Gerade diese scheinbare Schlichtheit macht sie so besonders. Es sind keine großen Reden oder komplizierten Gedanken, sondern ehrliche, unverstellte Worte, die oft mehr sagen als alles andere. Das Buch erzählt nicht nur Tibbs Lebensgeschichte, sondern lässt uns auch an den Lebenswegen der unterschiedlichsten Menschen teilhaben, die ihr begegnen und sie ein Stück ihres Weges begleiten. So entsteht ein buntes, bewegendes Bild menschlicher Schicksale, Begegnungen und Beziehungen.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tibb Ingleby trickst

    Nachdem die Mutter der Protagonistin Tibb Ingleby verstirbt, ist diese wirklich mutterseelenallein auf der Erde, besser gesagt im spätmittelalterlichen England und wie es damals war, hat man es da als weibliche Waise ohne Geld oder anderweitige Unterstützung mehr als schwer. Aber Tibb Ingleby ist wendig, hat Köpfchen und die alten Weisheiten ihrer verstorbenen Mutter im Rücken. Zudem trifft sie beim Umherschweifen auf verschiedene Charaktere, die ihr eine Stütze und lebenslange Freunde werden. So kulminiert ihr bisheriges Leben in einer kleinen Schwindelei, die aber so klein nicht ist und sie und andere Weggefährten in große Gefahr bringt. Auch Leute, welche sich nicht für historische Romane interessieren, können und werden an diesem großartigen Buch mit seinen liebenswerten Charakteren rund um Tibb Ingleby Gefallen finden. Es behandelt auch Themen wie Religion, Außenseitertum, Sexualität und die Rolle der Frau, gemünzt auf diese Zeit, in einer eigenwilligen, ehrlichen Art und Weise dargestellt und in der schnodderigen, aber offenbarenden Sprache von Tibb Ingleby verlautbart. Ein tolles Buch, dass man an einem oder zwei Regentagen oder auch sonst einfach durchschmökern möchte. Eine klare Leseempfehlung!

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