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Eine kleine Schwindelei Roman | Das Erfolgsdebüt aus Großbritannien | Nominiert für den Women’s Prize For Fiction 2025 | »Ich habe es geliebt!« Bonnie Garmus

101

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9744

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,3 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A little Trickerie

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01484-4

Beschreibung

Rezension

»Frech, bewegend.«

Produktdetails

Verkaufsrang

9744

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,3 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A little Trickerie

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01484-4

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tibb Ingleby trickst

    Nachdem die Mutter der Protagonistin Tibb Ingleby verstirbt, ist diese wirklich mutterseelenallein auf der Erde, besser gesagt im spätmittelalterlichen England und wie es damals war, hat man es da als weibliche Waise ohne Geld oder anderweitige Unterstützung mehr als schwer. Aber Tibb Ingleby ist wendig, hat Köpfchen und die alten Weisheiten ihrer verstorbenen Mutter im Rücken. Zudem trifft sie beim Umherschweifen auf verschiedene Charaktere, die ihr eine Stütze und lebenslange Freunde werden. So kulminiert ihr bisheriges Leben in einer kleinen Schwindelei, die aber so klein nicht ist und sie und andere Weggefährten in große Gefahr bringt. Auch Leute, welche sich nicht für historische Romane interessieren, können und werden an diesem großartigen Buch mit seinen liebenswerten Charakteren rund um Tibb Ingleby Gefallen finden. Es behandelt auch Themen wie Religion, Außenseitertum, Sexualität und die Rolle der Frau, gemünzt auf diese Zeit, in einer eigenwilligen, ehrlichen Art und Weise dargestellt und in der schnodderigen, aber offenbarenden Sprache von Tibb Ingleby verlautbart. Ein tolles Buch, dass man an einem oder zwei Regentagen oder auch sonst einfach durchschmökern möchte. Eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    Zunächst muss ich zugeben, war ich von dem Cover auf der einen Seite irritiert, da ich mit dem Gesicht, das mich an Jesus erinnerte, nichts anfangen konnte. Andererseits machte es mich aber auch sofort neugierig und inzwischen gefällt es mir sehr gut. Ebenso ist der Inhalt der Geschichte genau nach meinem Geschmack und ich finde der Autorin Bonnie Garmus ist ein großartiger Roman gelungen. Über die Tudor-Zeit in England wusste ich nicht viel, aber während ich das Buch las, interessierte mich zugleich der geschichtliche Hintergrund so sehr, dass ich immer wieder parallel zur Geschichte auch Recherche betrieb, was zu dieser Zeit auch in Wirklichkeit passierte. Die Protagonistin Tibb Ingleby habe ich ins Herz geschlossen, sodass ich sie nach der Lektüre des Romans sogar vermisse und mir einen zweiten Teil bzw. Band wünschen würde.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zeitlose, mitreißende und ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte

    Die zwölfjährige Tibb Ingleby ist dank ihrer geliebten Ma mit allen Wassern gewaschen und trotzt ihrem beschwerlichen Landstreicherleben im mittelalterlichen England findig das Beste ab. Nach einem einschneidenden Ereignis auf sich allein gestellt, lernt sie zunächst Ivo und dann den Außenseiter Ambrose mit einer Gruppe von Gauklern kennen und merkt, dass ein Dach über dem Kopf, das ihre Mutter ihr so gerne geschenkt hätte, zwar erstrebenswert ist, aber durchaus auch in einem Menschen stecken kann. Als Tibb mit einer zunächst kleinen Schwindelei, die die Menschen an ein Wunder Gottes glauben lassen soll, fast eine Katastrophe auslöst, merkt sie, wie wertvoll Freundschaft ist und wie weit ein Dach aus Liebe reichen kann. Ach, Tibb, wie sehr bist du mir mit deiner lebensbejahenden und fröhlichen Art ans Herz gewachsen, du engelhaft aussehendes Mädchen, das es aber mehr als faustdick hinter den Ohren hat. Gewappnet mit den pragmatischen Tricks und Kniffen deiner Ma („nimm dich in Acht vor diesen Mistböcken“ S.8) und ausgestattet mit Herzensgüte und Klugheit, hast du es nicht nötig, Gewalt anzuwenden, wenn du dein Gegenüber auch mit cleveren Gedanken in seine Schranken weisen und Schuldgefühle auslösen kannst. Wenn dir die richtigen Worte fehlen, erfindest du einfach neue („die-kaum-zu-sehende-Sonne“ S.66), immer begleitet von der lenkenden, mahnenden und aufmunternden Stimme deiner Mutter. Mit riesengroßem Vergnügen wurde ich Teil eines Stücks deines Lebens, habe mit dir gelitten und geweint, gelacht und geliebt und mich diebisch über deine genialen Einfälle gefreut. Du bist ein Mädchen am äußersten Rande der Gesellschaft, das keinerlei Bildung besitzt und doch mit dem Herzen reflektiert, was richtig und falsch ist, immer Toleranz und Güte gegenüber Andersartigkeit lebt und keine Hemmungen hat, bösartigen Menschen unmoralisch ihre Grenzen aufzuzeigen. Ganz große Empfehlung für diese mitreißende, sprachlich perfekt passende und völlig zeitlose Geschichte über die Herausforderungen und Wagnisse des Heranwachsen unter schwierigen Bedingungen. Ich bin absolut begeistert. Ganz wunderbar aus dem Englischen übersetzt von Susanne Höbel.

  • katzenminze

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders!

    Tibb Ingleby ist ein Vagabundin. Und Vagabunde sind im mittelalterlichen England alles andere als beliebt. So versucht sie möglichst unauffällig durchs Leben zu kommen - was recht schwierig ist bei ihrer zierlichen Gestalt, der hellen Haut und dem langen weißen Haar, das immer wieder die Aufmerksamkeit der falschen Leute auf sich zieht. Gleich zu Beginn der Geschichte muss Tibb schwere Verluste verkraften, findet aber auch einen echten Freund. Die Mischung aus Leid und Schönheit, zusammen mit der speziellen Sprache Tibbs hat mich unheimlich berührt und mir schon zu Beginn des Buches fast das Herz gebrochen. Doch natürlich war das noch längst nicht alles, was Tibb erleiden muss. Dabei ist alles, was sie sich wünscht, ein Dach über dem Kopf und ihre Ma an ihrer Seite. Die Titelgebende „kleine Schwindelei“, die letztlich größer wird, als alle Beteiligten sich jemals hätten vorstellen können, hat mich gegen Ende des Romans nochmal ganz schön in Stress versetzt. Ich habe mitgefiebert gebangt und gehofft. Denn die Vorstellung dass Tibb, die schon so viel durchgemacht hat, wieder alles verliert, war schier unerträglich. Der Roman hat definitiv meinen Cortisolspiegel in die Höhe getrieben! In einer Welt voller Heuchelei, Armut, Bigotterie und Egoismus findet Tibb echte Freundschaft, wird enttäuscht, schlägt sich durch, trägt schwer an ihrer Vergangenheit, wächst über sich hinaus, besticht mit ihrer naiven, geradlinigen, offenen Art und besonders mit ihrem liebevollen Herzen. Tibb ist ein kleines Wunder in einer düsteren Welt und ich habe ihre Geschichte unheimlich gerne gelesen – obwohl ich das Buch wegen des scheußlichen Covers fast nicht in die Hand genommen hätte. Wie gut, dass ich es doch getan habe!

  • xjohanna

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich, aber mit Herz

    „Eine kleine Schwindelei“ hat mir richtig gut gefallen. Besonders Tibb als Hauptfigur ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist noch sehr jung, hat aber schon unglaublich viel erlebt und schlägt sich mit einer Mischung aus Mut, Witz und Einfallsreichtum durchs Leben. Die Geschichte spielt im England um 1500 und zeigt ziemlich eindrücklich, wie hart das Leben für Menschen am Rand der Gesellschaft damals war. Stellenweise ist das Buch deshalb auch sehr düster und brutal, gleichzeitig gibt es aber immer wieder schöne Momente rund um Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe. Am meisten mochte ich Tibbs ganz eigene Sprache. Sie erzählt die Geschichte auf eine ungewöhnliche Art, manchmal derb, manchmal überraschend poetisch. Dadurch hat sich das Buch für mich von vielen anderen historischen Romanen abgehoben. Die titelgebende Schwindelei fand ich ebenfalls richtig gelungen. Was zunächst nach einer kleinen Idee aussieht, wird immer größer und sorgt besonders gegen Ende für ordentlich Spannung. Insgesamt ein ungewöhnlicher und unterhaltsamer historischer Roman mit einer tollen Hauptfigur. Ich habe Tibb und ihre Geschichte wirklich gerne begleitet und werde mich bestimmt noch länger an sie erinnern.

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