Produktbild: Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt
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Helena Barop

1. Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt

Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

562

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Cordula Senfft

Spieldauer

10 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

169

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437198

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Cordula Senfft

Spieldauer

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Ja

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

169

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437198

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  • LaLi

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisches Sachbuch über Geburt

    Seit es Menschen gibt, gibt es natürlich auch Geburten. Wie diese ganz am Anfang abliefen, lässt sich heute nicht mehr vollständig nachvollziehen. Erst deutlich später entstanden überhaupt Aufzeichnungen und auch diese geben oft nur einzelne Einblicke. Die Autorin hat für dieses Buch historisch belegte Informationen ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. gesammelt und verständlich aufbereitet. Besonders gut gefallen hat mir, dass es nach jedem Kapitel eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Zeitraums gibt. So lassen sich die wichtigsten Entwicklungen auch beim späteren Wiederaufschlagen des Buches schnell noch einmal nachlesen. Ich fand das Buch sehr spannend, stellenweise aber auch verstörend und traurig. Es ist teilweise schwer zu lesen, wie Frauen und Kinder unter der Geburt behandelt wurden und welche Vorstellungen lange Zeit über ihre Körper und ihre Rolle herrschten. Umso wichtiger finde ich es, dass die Autorin sensiblere Stellen mit einer Triggerwarnung kennzeichnet. Insgesamt ist das Buch sachlich geschrieben und gleichzeitig gut verständlich. Besonders gelungen finde ich auch das Ende, in dem die Autorin die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenfasst und dabei auch eine kleine persönliche Einordnung einfließen lässt. Ein spannendes und gleichzeitig erschütterndes Sachbuch, das zeigt, wie eng Geburt, Medizin und gesellschaftliche Vorstellungen von Frauen miteinander verknüpft sind.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges, differenziertes und ausgesprochen lesenswertes Sachbuch!

    In einer Zeit, in der Geburten oft entweder romantisiert oder medizinisch-technisch betrachtet werden, unternimmt Helena Barop in ihrem Sachbuch „Mythen, Macht und Muttermund“ den Versuch, die Geschichte des Gebärens als zentrales Kapitel der Menschheitsgeschichte neu zu erzählen. Dabei zeigt die Historikerin, dass Geburt nie bloß ein biologischer Vorgang war, sondern immer auch von gesellschaftlichen Vorstellungen, Machtverhältnissen und Bildern von Weiblichkeit geprägt wurde. Barop verfolgt, wie sich Wissen, Kontrolle und Verantwortung rund um das Gebären über die Jahrhunderte in Europa verschoben haben und welche Spuren diese Entwicklungen bis heute hinterlassen haben. Dabei räumt sie mit hartnäckigen Mythen auf und macht sichtbar, wie eng die Geschichte der Geburt mit Fragen von Selbstbestimmung, Fürsorge und patriarchalen Strukturen verbunden ist. Besonders gut haben mir die aus historischen Quellen erschlossenen Geburtsberichte gefallen. Sie verleihen dem Buch Tiefe und haben beim Lesen eine direkte Verbindung zwischen mir als dreifacher Mutter und den Gebärenden vergangener Zeiten entstehen lassen. Eine Art Zeitreise, die ich sehr fesselnd fand. Denn wie die meisten Mütter habe auch ich jede Geburt anders erlebt und als prägend empfunden. Zu Beginn des Buches beleuchtet Barop erkenntnisreich, wie patriarchale Strukturen nicht nur die Geburt an sich, sondern auch die Wissensentstehung und -vermittlung rund um das Gebären beeinflusst haben. Dabei ist Geburt – so formuliert es Barop treffend – ein „Menschenthema“. Das Ende des Buches hält einen mutigen Blick in die Zukunft sowie den einen oder anderen vorsichtigen Ratschlag bereit. Insgesamt ist das Buch hervorragend recherchiert sowie sehr verständlich und verantwortungsvoll geschrieben. So gibt es angesichts der mitunter dunklen Kapitel der Geschichte entsprechende Triggerwarnungen und Hinweise.

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