Mythen, Macht und Muttermund Eine feministische Geschichte der Geburt
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
6156
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.04.2026
Abbildungen
Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen
Verlag
SiedlerSeitenzahl
400
Maße (L/B/H)
21,7/14,5/4,3 cm
Gewicht
570 g
Farbe
Messing
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8275-0197-4
Geburten sind zentral für das Fortbestehen unserer Gesellschaft, und doch wissen wir erstaunlich wenig darüber, wie Menschen das Gebären tatsächlich erleben. Oft werden diese Erfahrungen als Nischenthema abgetan. Helena Barop zeigt, dass dahinter eine lange Geschichte der Bevormundung von Schwangeren steckt – und dass Gewalt unter der Geburt kein neues Phänomen ist, sondern tief in patriarchalen Machtstrukturen wurzelt. Barop führt durch Jahrhunderte voller Mythen, Irrtümer und stetig wechselnder Vorstellungen davon, was eine »normale« oder »gute« Geburt sein soll. Sie macht sichtbar, wie sehr sich die Bedingungen des Gebärens verändert haben – und dass erst seit kurzer Zeit die Geburtserlebnisse von Frau und Kind überhaupt in den Mittelpunkt rücken. So wird ihre historische Reise nicht nur zu einem Streifzug durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern zu einer Erzählung über Unterdrückung und Ermächtigung, die weit über das Thema Geburt hinausreicht. Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.
Ausstattung: Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen
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