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Das Krähenzimmer Thriller | Mit limitiertem Farbschnitt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1234

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01881-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1234

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01881-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • masine

    aus Leutersdorf

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungenes Debüt

    Die Kulisse ist spektakulär. Ein Haus am Meer, luxuriös ausgebaut. Eine Weide im Garten, wo sich die Krähen niederlassen. Ein Zimmer mit Blick auf diese Weide, das das Krähenzimmer genannt wird. Ein Ferienhaus, das im Ort als verflucht gilt. Im Winter steht es länger leer. Wie ein Großteil des Ortes. Und die Einwohner, die den ganzen Sommer gut zu tun hatten, sitzen nun zu Hause und sind teilweise arbeitslos. In diese Kulisse kommt Lotta. Sie hat von jetzt auf gleich kein Zuhause mehr und sucht einen Ort, sich wieder zu sammeln und neu zu beginnen. Und da fällt ihr das Ferienhaus ein, wo sie als Kind glückliche Sommer verbracht hat. Und die Dorfbewohner sind ihr nicht gewogen. Und dann geschehen mysteriöse Dinge im Ferienhaus und Lotta fühlt sich beobachtet. Ich fand es sehr spannend und sehr kurzweilig. Ein wirklich gelungenes Debüt.

  • Judith

    aus Saarbrücken

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend, atmosphärisch und psychologisch stark

    „Das Krähenzimmer“ ist kein Thriller, der seine Wirkung aus ständig neuen Schockmomenten zieht. Carolin Frey lässt das Unbehagen leise entstehen und gibt ihm mit jeder Seite mehr Raum, genau das hat mich so gefesselt. Lotta hofft, in einem vertrauten Haus am Meer zur Ruhe zu kommen. Der Ort ist eng mit glücklichen Kindheitserinnerungen verbunden, wirkt zur winterlichen, beinahe ausgestorbenen Jahreszeit jedoch völlig verändert. Vertrautes bekommt Risse, Kleinigkeiten erscheinen plötzlich falsch und bald stellt sich die Frage, ob Lotta dort wirklich so unbeobachtet ist, wie sie glaubt. Das Haus und die Krähen bilden dabei eine ausgesprochen wirkungsvolle, düstere Kulisse. Besonders stark fand ich die psychologische Zeichnung der Hauptfigur. Lotta ist verletzlich, widersprüchlich und nicht immer leicht zu durchschauen. Gerade deshalb wollte ich unbedingt verstehen, was sie erlebt hat, wovor sie flieht und wie viel ihrer Wahrnehmung man trauen kann. Die Spannung entsteht weniger durch offene Gewalt als durch Zweifel, Erinnerungen und das hartnäckige Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Der klare, bildhafte Schreibstil passt wunderbar zur rauen Küstenatmosphäre. Anfangs nimmt sich die Geschichte Zeit, ihre bedrohliche Stimmung aufzubauen; später zieht das Tempo deutlich an und mündet in einem Finale, das mich überrascht hat. Ein intensiver Psychothriller mit einer interessanten Hauptfigur, dichter Atmosphäre und einem Ende, das noch eine Weile im Kopf bleibt. Tolles Debüt, ich freue mich auf weitere Thriller von Carolin Frey!

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thriller, der mit dem Kopf spielt

    Die Geschichte entfaltet ihre Spannung leise, aber eindringlich – genau diese Art von Thriller zieht mich sofort hinein. Die Mischung aus düsterer Atmosphäre, einem unheimlich lebendigen Setting und der psychologischen Spannung sorgt dafür, dass man sofort in Lottas Welt eintaucht – und dort nicht mehr so schnell herauskommt. Besonders stark fand ich die psychologische Ebene des Thrillers: Statt auf Blut und Schockmomente zu setzen, arbeitet Carolin Frey mit subtilen Andeutungen, innerer Zerrissenheit und einem stetig wachsenden Gefühl von Bedrohung. Dieses Kopfkino ist intensiv, beklemmend und unglaublich wirkungsvoll. Ich wusste bis zum sehr gelungenen Ende wirklich nicht, wer oder was hinter allem steckt – genau so liebe ich es. Die Figuren sind ungewöhnlich, aber sympathisch, und ihre Dynamik bringt eine spannende zusätzliche Facette in die Geschichte. Das Haus (Sturmmöve) selbst wirkt fast wie ein eigener Charakter: geheimnisvoll, atmosphärisch, voller Schatten und Vergangenheit. Ein großes Plus ist die Hörbuchsprecherin Anne Düe, die mit ihrer nuancierten, eindringlichen Stimme die Stimmung perfekt trägt. Sie verstärkt die psychologische Spannung und verleiht Lotta eine Tiefe, die mich komplett abgeholt hat. Fazit: Ein atmosphärisch dichter Psychothriller, der ohne Blutrausch auskommt und stattdessen mit psychologischer Raffinesse, starken Figuren und einer hervorragenden Sprecherin überzeugt. Für Thrillerfans, die Spannung mit Gänsehaut bevorzugen, eine klare Empfehlung.

  • EazyBreazy

    aus Berlin

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein außergewöhnlich starker Spannungsroman

    Eines vorweg: Dieses Buch könnte nicht nur Thrillerfans ansprechen, sondern auch Leser klassischer Romane, die offen für Spannungselemente sind. Ein Haus ist in Thrillern häufig nur Kulisse. In Das Krähenzimmer wirkt es dagegen fast wie eine eigene Figur. Ein Ort, der Erinnerungen speichert, aber sie gleichzeitig verzerrt zurückgibt. Lotta kehrt dorthin zurück, wo sie die glücklichsten Sommer ihrer Kindheit verbracht hat, doch die vermeintliche Vertrautheit bricht schnell auf. Das Haus hinter den Dünen ist nicht mehr das gleiche und auch das Dorf wirkt verändert: stiller, verschlossener, beinahe beobachtend. Geräusche in der Nacht und das spürbare Schweigen mancher Bewohner lassen Lotta zunehmend daran zweifeln, ob sie hier wirklich willkommen oder überhaupt sicher ist. Carolin Frey verzichtet konsequent auf vordergründige Schockeffekte. Die Spannung entsteht aus feinen Verschiebungen im Alltäglichen: ein Gespräch, das zu lange dauert, eine Antwort, die zu knapp ausfällt, ein Blick, der zu viel oder zu wenig verrät. Gerade diese leisen Irritationen machen den Roman so wirkungsvoll. Die Stärke des Buches liegt in der Art, wie Misstrauen organisch aus zwischenmenschlichen Momenten wächst. Besonders eindrucksvoll ist die Figurenzeichnung. Lotta ist keine klassische Thrillerfigur, sondern eine zutiefst verletzliche und zugleich eigensinnige Frau, deren Wahrnehmung immer wieder ins Wanken gerät. Ihre Unsicherheit wirkt nie konstruiert, sondern entsteht aus einer glaubwürdigen inneren Geschichte heraus. Dadurch bleibt sie nicht nur nachvollziehbar, sondern auch emotional greifbar. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie lebendig die Nebenfiguren gestaltet sind. Es gibt hier keine bloßen „Funktionsträger“ für die Handlung. Jeder Dorfbewohner wirkt, als hätte er ein eigenes Leben jenseits der erzählten Geschichte. Die alte Nachbarin, die mehr zu wissen scheint, als sie sagt. Der Fischer, dessen Freundlichkeit nie ganz eindeutig ist. Die Jugendlichen im Ort, deren Verhalten zwischen Gleichgültigkeit und unterschwelliger Aggression schwankt. Diese Figuren fühlen sich nicht konstruiert an, sondern wie Menschen, die tatsächlich in einem abgelegenen Küstendorf existieren könnten; mit Routinen, Eigenheiten und unausgesprochenen Konflikten. Gerade diese Dreidimensionalität hebt den Roman deutlich von vielen Genrevertretern ab. Das winterliche Küstensetting verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Das Dorf wirkt nicht wie eine Bühne, sondern wie ein in sich geschlossener Organismus. Wind, Kälte und die ständige Präsenz der Krähen sind mehr als Atmosphäre, sie spiegeln die soziale Kälte und das Misstrauen der Gemeinschaft wider. Besonders stark ist der Kontrast zwischen Lottas warmen Kindheitserinnerungen und der heutigen Realität, in der selbst vertraute Orte fremd und unberechenbar erscheinen. Der Roman nimmt sich bewusst Zeit, um diese Figurenwelt aufzubauen. Erst im Verlauf verdichten sich Vergangenheit, Beziehungen und mögliche Bedrohungen zu einem komplexen Geflecht. Im letzten Drittel zieht das Tempo an, ohne die psychologische Tiefe zu verlieren. Die Auflösung wirkt überraschend, aber nicht konstruiert. Vielmehr ergeben viele zuvor unscheinbare Details im Rückblick ein stimmiges Gesamtbild. Das Krähenzimmer von Carolin Frey überzeugt vor allem durch seine außergewöhnlich lebendigen Figuren und die dichte, glaubwürdige Dorfatmosphäre. Es ist ein psychologisches Kammerspiel in einer ganzen Gemeinschaft, in der jeder etwas zu verbergen scheint, ohne dass jemand zur bloßen Schablone wird. Ein Thriller, der nicht durch Lautstärke, sondern durch Menschlichkeit unter die Haut geht. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch dichter Thriller mit sympathischer Hauptfigur

    Carolin Frey liefert mit "Krähenzimmer" einen fantastischen Debüt-Roman ab. Von der Grundstimmung angefangen über die gut ausgearbeiteten Protagonisten und eine komplexe aber nachvollziehbare Story stimmt hier nahezu alles. Doch worum geht es genau und warum konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages beendet? Lotta, die Hauptprotagonistin kehr nach Geelekow, Ihrem Kindheitsort zurück. Das kleine Dorf am Meer weck in Ihr alte Erinnerungen und Nostalgie. Doch schon bald kommt sie düsteren Geheimnissen auf die Spur und Sie gerät schnell in die Gewaltspirale, aus der kein Entkommen möglich scheint. Die Grundstimmung ist sehr beklemmend und drückend und als Leser kann man die Anspannung gut mitfühlen und -erleben. Die Figuren wirken dabei gut beschrieben und insbesondere die nicht bekannte Vergangenheit von Lotta birgt Spannung und Ungewissheit. Die Kapitel sind dabei überschaubar und es gibt viele Wendungen. Insgesamt wirkt die Geschichte auch mit dem Ende rund, auch wenn man als geschulter Thriller-Leser den Täter früh vermutet. Volle Kaufempfehlung von mir.

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