Produktbild: Die Fabrik

Die Fabrik Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275 (Printausgabe)

Dateigröße

1072 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

EAN

9783835377431

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275 (Printausgabe)

Dateigröße

1072 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

EAN

9783835377431

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  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Kriegstrauma und Neuanfang

    Finnland in der Nachkriegszeit. Vilho und seine Frau Elsa versuchen nach dem Krieg in Toiviokoski ein gemeinsames Leben aufzubauen, fern ihrer Heimat. Toiviokoski ist jene Stadt, in der eine Papierfabrik vielen Menschen Arbeit gibt und somit eine Chance auf ein Leben ohne große Entbehrungen. Vilho ist Kriegsveteran, er hat seinen linken Arm verloren und weiß, wie schwer es sein wird, die körperlich schwere Arbeit in der Fabrik zu schaffen. Elsa unterstützt ihn, wie es nur möglich ist, und stellt keine Ansprüche ans Leben. Sie ist das Mädchen aus der Nachbarschaft, deren Vater eigentlich einen anderen, besseren Mann für sie vorgesehen hatte. In Rückblenden und Träumen wird Vilho immer wieder vom Krieg eingeholt, nur Tabletten helfen ihm das alles zu überstehen – mental und körperlich. Es stellt diese Abhängigkeit jedoch ein weiteres Problem dar. Mit einem Vorrat an Pillen kommt er anfangs noch gut in Toiviokoski aus, später muss er bei Dealern seine Ersparnisse dafür umsetzen. Für mich ist das jener Bereich, der besonders stark im Roman erzählt wird: das sich Anstrengen und alle anderen Arbeitern gleichwertig sein wollen, und andererseits das Kompensieren des fehlenden Arms und das Verstecken der Medikamentensucht, denn ohne Medikamente würde er die Schmerzen bei der Arbeit nicht ertragen. Auch die Albträume und Bilder im Kopf nicht aushalten, die der Krieg verursachte, er seinen sterbeneden Freund zurückließ und zum Verlust des linken Armes führten. Es ist eine glaubwürdige Geschichte, die genauso gewesen sein könnte nach dem Krieg und dem Wiederaufbau. Ein beeindruckender Roman, der während des Lesens unter die Haut geht und lange im Gedächtnis bleibt. Ich konnte mich so gut in die Erzählung hineinversetzen, sah alles plastisch vor mir – großartiger Roman. Absolute Empfehlung

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Hoffnung nach Papierstaub riecht

    Der Rauch der Papierfabrik hängt gefühlt noch in der Luft, während zwei Menschen versuchen, aus Schutt so etwas wie Zukunft zu basteln. Kein großes Pathos, keine Heldengeschichte. Stattdessen Schwielen, Müdigkeit und dieses leise Hoffen, das sich trotz allem nicht vertreiben lässt. Vilho kommt aus dem Krieg zurück, ohne linke Hand und ohne Plan. Schon beim Lesen zieht sich innerlich alles zusammen. Da steht einer, der einfach nur ein normales Leben will und merkt, dass selbst das verdammt kompliziert geworden ist. Elsa hält dagegen. Ruhig, warm, hartnäckig. Zwischen den beiden knistert keine große Romanze, sondern etwas viel Ehrlicheres. Alltag, Streit, Sorge, Zusammenhalten. Genau das macht den Roman so stark. Die Fabrik wird zum Symbol für Aufbruch, aber auch für Druck. Schichten, Lärm, Erwartungen. Und mittendrin ein Mann, der sich selbst im Weg steht. Stolz, Schmerz und diese leise Abwärtsspirale. Man möchte ihm manchmal zurufen, reiß dich zusammen. Und merkt gleichzeitig, wie unfair das wäre. Besonders hängen bleibt diese raue Ehrlichkeit. Kein schöner Wiederaufbau, sondern ein zähes Vorwärtskriechen. Kleine Siege fühlen sich riesig an. Ein neuer Job. Ein Moment Hoffnung. Ein Blick der zeigt, wir schaffen das vielleicht doch. Das Buch erzählt ruhig, aber es trifft tief. Kein lautes Drama, sondern ein stiller Schlag in die Magengrube. Und genau deshalb bleibt es lange im Kopf.

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