Produktbild: Die Fabrik

Die Fabrik Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Stefan Moster

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

20,2/12,7/2,7 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-7601-4

Beschreibung

Rezension

»Ein packender Roman, der trotz der schweren Last, die die Vergangenheit mit sich bringt, von Optimismus und Aufbau in kargen Zeiten erzählt.«
(Ulrike Leitner, Ö1 Radiogeschichten, 04.05.2026)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Stefan Moster

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

20,2/12,7/2,7 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-7601-4

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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Zwischen Kriegstrauma und Neuanfang

Bewertung aus Villach am 28.05.2026

Bewertungsnummer: 3151149

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Finnland in der Nachkriegszeit. Vilho und seine Frau Elsa versuchen nach dem Krieg in Toiviokoski ein gemeinsames Leben aufzubauen, fern ihrer Heimat. Toiviokoski ist jene Stadt, in der eine Papierfabrik vielen Menschen Arbeit gibt und somit eine Chance auf ein Leben ohne große Entbehrungen. Vilho ist Kriegsveteran, er hat seinen linken Arm verloren und weiß, wie schwer es sein wird, die körperlich schwere Arbeit in der Fabrik zu schaffen. Elsa unterstützt ihn, wie es nur möglich ist, und stellt keine Ansprüche ans Leben. Sie ist das Mädchen aus der Nachbarschaft, deren Vater eigentlich einen anderen, besseren Mann für sie vorgesehen hatte. In Rückblenden und Träumen wird Vilho immer wieder vom Krieg eingeholt, nur Tabletten helfen ihm das alles zu überstehen – mental und körperlich. Es stellt diese Abhängigkeit jedoch ein weiteres Problem dar. Mit einem Vorrat an Pillen kommt er anfangs noch gut in Toiviokoski aus, später muss er bei Dealern seine Ersparnisse dafür umsetzen. Für mich ist das jener Bereich, der besonders stark im Roman erzählt wird: das sich Anstrengen und alle anderen Arbeitern gleichwertig sein wollen, und andererseits das Kompensieren des fehlenden Arms und das Verstecken der Medikamentensucht, denn ohne Medikamente würde er die Schmerzen bei der Arbeit nicht ertragen. Auch die Albträume und Bilder im Kopf nicht aushalten, die der Krieg verursachte, er seinen sterbeneden Freund zurückließ und zum Verlust des linken Armes führten. Es ist eine glaubwürdige Geschichte, die genauso gewesen sein könnte nach dem Krieg und dem Wiederaufbau. Ein beeindruckender Roman, der während des Lesens unter die Haut geht und lange im Gedächtnis bleibt. Ich konnte mich so gut in die Erzählung hineinversetzen, sah alles plastisch vor mir – großartiger Roman. Absolute Empfehlung

Zwischen Kriegstrauma und Neuanfang

Bewertung aus Villach am 28.05.2026
Bewertungsnummer: 3151149
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Finnland in der Nachkriegszeit. Vilho und seine Frau Elsa versuchen nach dem Krieg in Toiviokoski ein gemeinsames Leben aufzubauen, fern ihrer Heimat. Toiviokoski ist jene Stadt, in der eine Papierfabrik vielen Menschen Arbeit gibt und somit eine Chance auf ein Leben ohne große Entbehrungen. Vilho ist Kriegsveteran, er hat seinen linken Arm verloren und weiß, wie schwer es sein wird, die körperlich schwere Arbeit in der Fabrik zu schaffen. Elsa unterstützt ihn, wie es nur möglich ist, und stellt keine Ansprüche ans Leben. Sie ist das Mädchen aus der Nachbarschaft, deren Vater eigentlich einen anderen, besseren Mann für sie vorgesehen hatte. In Rückblenden und Träumen wird Vilho immer wieder vom Krieg eingeholt, nur Tabletten helfen ihm das alles zu überstehen – mental und körperlich. Es stellt diese Abhängigkeit jedoch ein weiteres Problem dar. Mit einem Vorrat an Pillen kommt er anfangs noch gut in Toiviokoski aus, später muss er bei Dealern seine Ersparnisse dafür umsetzen. Für mich ist das jener Bereich, der besonders stark im Roman erzählt wird: das sich Anstrengen und alle anderen Arbeitern gleichwertig sein wollen, und andererseits das Kompensieren des fehlenden Arms und das Verstecken der Medikamentensucht, denn ohne Medikamente würde er die Schmerzen bei der Arbeit nicht ertragen. Auch die Albträume und Bilder im Kopf nicht aushalten, die der Krieg verursachte, er seinen sterbeneden Freund zurückließ und zum Verlust des linken Armes führten. Es ist eine glaubwürdige Geschichte, die genauso gewesen sein könnte nach dem Krieg und dem Wiederaufbau. Ein beeindruckender Roman, der während des Lesens unter die Haut geht und lange im Gedächtnis bleibt. Ich konnte mich so gut in die Erzählung hineinversetzen, sah alles plastisch vor mir – großartiger Roman. Absolute Empfehlung

Wenn Hoffnung nach Papierstaub riecht

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3093810

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Rauch der Papierfabrik hängt gefühlt noch in der Luft, während zwei Menschen versuchen, aus Schutt so etwas wie Zukunft zu basteln. Kein großes Pathos, keine Heldengeschichte. Stattdessen Schwielen, Müdigkeit und dieses leise Hoffen, das sich trotz allem nicht vertreiben lässt. Vilho kommt aus dem Krieg zurück, ohne linke Hand und ohne Plan. Schon beim Lesen zieht sich innerlich alles zusammen. Da steht einer, der einfach nur ein normales Leben will und merkt, dass selbst das verdammt kompliziert geworden ist. Elsa hält dagegen. Ruhig, warm, hartnäckig. Zwischen den beiden knistert keine große Romanze, sondern etwas viel Ehrlicheres. Alltag, Streit, Sorge, Zusammenhalten. Genau das macht den Roman so stark. Die Fabrik wird zum Symbol für Aufbruch, aber auch für Druck. Schichten, Lärm, Erwartungen. Und mittendrin ein Mann, der sich selbst im Weg steht. Stolz, Schmerz und diese leise Abwärtsspirale. Man möchte ihm manchmal zurufen, reiß dich zusammen. Und merkt gleichzeitig, wie unfair das wäre. Besonders hängen bleibt diese raue Ehrlichkeit. Kein schöner Wiederaufbau, sondern ein zähes Vorwärtskriechen. Kleine Siege fühlen sich riesig an. Ein neuer Job. Ein Moment Hoffnung. Ein Blick der zeigt, wir schaffen das vielleicht doch. Das Buch erzählt ruhig, aber es trifft tief. Kein lautes Drama, sondern ein stiller Schlag in die Magengrube. Und genau deshalb bleibt es lange im Kopf.

Wenn Hoffnung nach Papierstaub riecht

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3093810
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Rauch der Papierfabrik hängt gefühlt noch in der Luft, während zwei Menschen versuchen, aus Schutt so etwas wie Zukunft zu basteln. Kein großes Pathos, keine Heldengeschichte. Stattdessen Schwielen, Müdigkeit und dieses leise Hoffen, das sich trotz allem nicht vertreiben lässt. Vilho kommt aus dem Krieg zurück, ohne linke Hand und ohne Plan. Schon beim Lesen zieht sich innerlich alles zusammen. Da steht einer, der einfach nur ein normales Leben will und merkt, dass selbst das verdammt kompliziert geworden ist. Elsa hält dagegen. Ruhig, warm, hartnäckig. Zwischen den beiden knistert keine große Romanze, sondern etwas viel Ehrlicheres. Alltag, Streit, Sorge, Zusammenhalten. Genau das macht den Roman so stark. Die Fabrik wird zum Symbol für Aufbruch, aber auch für Druck. Schichten, Lärm, Erwartungen. Und mittendrin ein Mann, der sich selbst im Weg steht. Stolz, Schmerz und diese leise Abwärtsspirale. Man möchte ihm manchmal zurufen, reiß dich zusammen. Und merkt gleichzeitig, wie unfair das wäre. Besonders hängen bleibt diese raue Ehrlichkeit. Kein schöner Wiederaufbau, sondern ein zähes Vorwärtskriechen. Kleine Siege fühlen sich riesig an. Ein neuer Job. Ein Moment Hoffnung. Ein Blick der zeigt, wir schaffen das vielleicht doch. Das Buch erzählt ruhig, aber es trifft tief. Kein lautes Drama, sondern ein stiller Schlag in die Magengrube. Und genau deshalb bleibt es lange im Kopf.

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Die Fabrik

von Mooses Mentula

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