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Das Vaterland Roman

3

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

11,4/18,8/2 cm

Gewicht

253 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-921-9

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist ein bedeutendes Zeitdokument, ein packender Roman und eine eindringliche Mahnung an die heutige Gesellschaft. Verlag und Herausgeber ist zu danken, dass es nun in einer Neuausgabe vorliegt.« Bernd Philipsen, SHZ
»Liepmans aufrüttelnder, autobiografisch geprägter Roman ist aktueller denn je im Erstarken des Rechtsradikalismus und Antisemitismus.« EKZ Bibliotheksservice
„Das Vaterland von Heinz Liepmann ist ein erschütternder und zugleich wichtiger Roman, der die Leser wachrüttelt und zum Nachdenken anregt. Ein Werk, das auch heute noch seine Relevanz nicht verloren hat und uns daran erinnert, wie fragil demokratische Strukturen sein können.“ Barbara Hoppe, Feuilletonscout

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

11,4/18,8/2 cm

Gewicht

253 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-921-9

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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"Jude sein ist nicht Gesinnung, sondern Schicksal"

Bewertung aus Bad Münstereifel am 07.02.2025

Bewertungsnummer: 2406577

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Am 2. Weihnachtstag 1933 verließ das Schiff „Kulm“ den Hamburger Hafen. Am 28. März 1933 kommt es zurück. Nichts mehr ist so wie es war. Der Smutje heißt plötzlich nur noch Jude und auf den anderen Schiffen weht die Fahne der Nationalsozialisten. "Das Vaterland" beschreibt sehr drastisch, wie es den Heimkehrern zumute war. Brutale Männer schlagen und treten alle, die sich ihnen in den Weg stellen. Sie gehören der „Hilfspolizei“ an und haben Narrenfreiheit. Sie haben die Macht. Das Denunzieren ist an der Tagesordnung. Jeder verrät jeden und das nur, weil er sich damit einen Vorteil verschaffen wollte. Dass die Opfer immer wieder in das KZ Wittmor gebracht wurden und dort Folter hinnehmen mussten, das war den Denunzianten egal. Viele der hier inhaftierten kamen niemals zurück zu ihren Familien. Sie starben durch Hunger, Durst und Folter. Heinz Liepman war Schriftsteller und Journalist. Bei der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war er 28 Jahre alt. Leider war er jüdischen Glaubens und wurde nur aus diesem Grund von den Nazis verfolgt. Er musste fliehen. Ein ausführliches Nachwort von Wilfried Weinke beschreibt den Lebenslauf Liepmans und die Hetze gegen ihn und seine Bücher. Als Antifaschist musste er sich in Deutschland ständig vor Übergriffen schützen und konnte seine Schriften nicht veröffentlichen. So ging es vielen und die unsägliche Bücherverbrennung ist nur ein Beispiel für die Verfolgung dieser Autoren.

"Jude sein ist nicht Gesinnung, sondern Schicksal"

Bewertung aus Bad Münstereifel am 07.02.2025
Bewertungsnummer: 2406577
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Am 2. Weihnachtstag 1933 verließ das Schiff „Kulm“ den Hamburger Hafen. Am 28. März 1933 kommt es zurück. Nichts mehr ist so wie es war. Der Smutje heißt plötzlich nur noch Jude und auf den anderen Schiffen weht die Fahne der Nationalsozialisten. "Das Vaterland" beschreibt sehr drastisch, wie es den Heimkehrern zumute war. Brutale Männer schlagen und treten alle, die sich ihnen in den Weg stellen. Sie gehören der „Hilfspolizei“ an und haben Narrenfreiheit. Sie haben die Macht. Das Denunzieren ist an der Tagesordnung. Jeder verrät jeden und das nur, weil er sich damit einen Vorteil verschaffen wollte. Dass die Opfer immer wieder in das KZ Wittmor gebracht wurden und dort Folter hinnehmen mussten, das war den Denunzianten egal. Viele der hier inhaftierten kamen niemals zurück zu ihren Familien. Sie starben durch Hunger, Durst und Folter. Heinz Liepman war Schriftsteller und Journalist. Bei der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war er 28 Jahre alt. Leider war er jüdischen Glaubens und wurde nur aus diesem Grund von den Nazis verfolgt. Er musste fliehen. Ein ausführliches Nachwort von Wilfried Weinke beschreibt den Lebenslauf Liepmans und die Hetze gegen ihn und seine Bücher. Als Antifaschist musste er sich in Deutschland ständig vor Übergriffen schützen und konnte seine Schriften nicht veröffentlichen. So ging es vielen und die unsägliche Bücherverbrennung ist nur ein Beispiel für die Verfolgung dieser Autoren.

Beeindruckend

Shilo aus Ulm am 05.02.2025

Bewertungsnummer: 2403977

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Heinz Liepman (1905-1966) erzählt die Geschichte der Besatzung des Dampfers „Kulm“, welche nach dreimonatigem Aufenthalt auf See Ende März 1933 in ihren Heimathafen Hamburg zurückkehren. Die Männer haben von den Ereignissen und Geschehen in Deutschland und der Veränderungen seit dem Regierungsantritt der Nazis im Januar, auf See nichts erfahren. Beschrieben werden die mannigfachen Reaktionen der Besatzung. Da gibt es über die bestehende Gewalt Ungläubigkeit und Widerstand, jedoch auch Sympathie für die Bewegung der Nationalsozialisten. Ausführlich beschreibt der Autor das Verhalten des Kapitäns und der einzelnen Mitglieder seiner Mannschaft, nachdem sie das Schiff verlassen haben. Wie sie das Verhalten der Nazis und der Bevölkerung mit ihren Ängsten und den allgemeinen Wandel wahrnehmen. Auch wird der Alltag im Konzentrationslager Wittmor bei Hamburg bildhaft geschildert. Der Schreibstil ist dokumentarisch ausgearbeitet. Erschreckende Geschehen, die mir bisher unbekannt waren, werden glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Im Anschluss an den Roman gibt es noch eine interessante Biografie des Schriftstellers. Dieses Pamphlet, wie Heinz Liepmann dieses Buch bezeichnet, hat mich tief beeindruckt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Beeindruckend

Shilo aus Ulm am 05.02.2025
Bewertungsnummer: 2403977
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Heinz Liepman (1905-1966) erzählt die Geschichte der Besatzung des Dampfers „Kulm“, welche nach dreimonatigem Aufenthalt auf See Ende März 1933 in ihren Heimathafen Hamburg zurückkehren. Die Männer haben von den Ereignissen und Geschehen in Deutschland und der Veränderungen seit dem Regierungsantritt der Nazis im Januar, auf See nichts erfahren. Beschrieben werden die mannigfachen Reaktionen der Besatzung. Da gibt es über die bestehende Gewalt Ungläubigkeit und Widerstand, jedoch auch Sympathie für die Bewegung der Nationalsozialisten. Ausführlich beschreibt der Autor das Verhalten des Kapitäns und der einzelnen Mitglieder seiner Mannschaft, nachdem sie das Schiff verlassen haben. Wie sie das Verhalten der Nazis und der Bevölkerung mit ihren Ängsten und den allgemeinen Wandel wahrnehmen. Auch wird der Alltag im Konzentrationslager Wittmor bei Hamburg bildhaft geschildert. Der Schreibstil ist dokumentarisch ausgearbeitet. Erschreckende Geschehen, die mir bisher unbekannt waren, werden glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Im Anschluss an den Roman gibt es noch eine interessante Biografie des Schriftstellers. Dieses Pamphlet, wie Heinz Liepmann dieses Buch bezeichnet, hat mich tief beeindruckt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Das Vaterland

von Heinz Liepman

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