Produktbild: Feindbild Frau

Feindbild Frau Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden - und was wir alle dagegen tun können

14

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

30821

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Christian Brandstätter Verlag

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

3759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710609473

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

30821

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Christian Brandstätter Verlag

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

3759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710609473

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  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    27.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Spitze des Eisbergs

    Das Buch zeigt sehr deutlich, was PolitikerInnen in der Öffentlichkeit zu leiden haben. Das geht von verbalen Beleidigungen bis zu körperlichen Angriffen. Natürlich müssen auch viele männliche Politiker unter Bedrohungen leiden, aber bei Frauen zielen die Hetzer meistens unter die Gürtellinie. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs – auch unbekannte Frauen werden Ziel von Angriffen. Aus Worten werden Taten …

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    „Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden und was wir alle dagegen tun können“ Wie schon in ihrem Buch „Hass im Netz“ zeigt Autorin und Expertin für digitale Gesellschaft auf, wie sehr die Anonymität im Netz Menschen ihre Hemmungen nicht, weshalb sie immer und überall ungefragt ihre Meinung kundzutun und das vor allem Frauen gegenüber, in einer menschenverachtenden Weise. „Beleidigungen sind wirkungsvoll, weil sie uns Menschen signalisieren, welchen Stellenwert wir in der Gesellschaft haben“ (S. 39). Ingrid Brodnig analysiert in 13 Kapiteln die digitale Gewalt die Frauen in Führungspositionen entgegen schlägt. Darüber hat sie mit Politikerinnen in Österreich und Deutschland gesprochen, die, weil sie in der Öffentlichkeit sichtbar sind, einer besonderen Aggression ausgesetzt sind. Vor allem die sexualisierte Gewalt der Hetze im Netz ist für Frauen besonders verletzend. Das Beispiel eines Mannes, der zunächst eine Politikerin sexistisch beleidigt, den Prozess leider gewinnt, anschließend die Frau, die sich gewehrt hat wegen Rufschädigung klagt, und letztlich eine Frau, nämlich seine eigene Lebensgefährtin ermordet, zeigt auch, dass vermeintlich harmlose Übergriffe im Netz recht schnell an anderen Stelle eskalieren können. Das Ergebnis der Analyse überrascht nicht: Es ist vor allem Männer, die sich die Anonymität des Netzes zu Nutze machen, Frauen werden bedroht, beleidigt und diffamiert, um sie mundtot zu machen und in Schranken zu weisen. Die Autorin weist auf die Motive und die Mechanismen dieser Bedrohungsszenarien hin und entwirft gleichzeitig zahlreiche Strategien der Gegenwehr und zeigt, was jede Einzelne tun kann, gegen Gewalt im Netz aufzutreten. „Denn die Gewalt im Netz ist kein individuelles Problem, sondern ein Angriff auf demokratische Teilhabe.“ Im Anhang gibt Ingrid Brodnig zahlreiche Tipps, von rechtsicheren Screenshots über Buddy-Systeme bis hin zu strategischem Blockieren, die das Buch auch praktisch nutzbar machen. Fazit: Auch dieses Buch von Ingrid Brodnig zeichnet sich durch klare Struktur und fundierte Sachkenntnis aus. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum Schweigen keine Option ist

    Feindbild Frau hat mich echt beschäftigt. Das Buch zeigt ziemlich klar, wie heftig Politikerinnen im Netz angegriffen werden – und dass das nicht nur ein paar blöde Kommentare sind, sondern richtige Einschüchterung. Beim Lesen merkt man schnell: Das ist kein Einzelfall, das passiert ständig und systematisch. Und ehrlich gesagt, es hat mich nicht überrascht, aber trotzdem schockiert, das alles so gebündelt zu sehen. Ich fand gut, dass die Autorin nicht nur Beispiele sammelt, sondern erklärt, wie diese Angriffe funktionieren, wer dahintersteckt und warum das alles so gefährlich für unsere Demokratie ist. Das ist nicht trocken geschrieben, sondern verständlich und sehr klar. Man merkt, dass sie Ahnung hat und dass sie das Thema ernst nimmt. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch lässt einen nicht einfach frustriert zurück. Es zeigt auch, was Betroffene tun können und was wir als Gesellschaft tun müssen. Also nicht nur „Hier ist das Problem“, sondern auch „So können wir dagegenhalten“. Das fand ich richtig stark. Gerade der Teil, der erklärt, was strafbar ist und wo man Hilfe bekommt, ist super hilfreich. Für mich ist das ein Buch, das man eigentlich jedem in die Hand drücken sollte, der online unterwegs ist – egal ob politisch aktiv oder nicht. Es öffnet einem die Augen und zeigt, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Buch zu einem leider sehr relevanten Thema

    Digitale Gewalt im Internet ist kein neues Thema, aber leider ein immer aktueller werdendes. Ingrid Brodnig nähert sich der Thematik in ihrem Buch zunächst beschreibend und analysierend und gibt dann auch Hinweise zum persönlichen Umgang mit beleidigenden und unangemessenen Inhalten genauso wie zu juristischen Möglichkeiten. Illustriert werden die Aussagen durch Fallbeispiele und Interviews mit betroffenen Politikerinnen, Juristinnen und z.B. einer der Geschäftsführerinnen von HateAid. In kompakten Kapiteln werden verschiedene Formen, direkte und indirekte Folgen und die Motivation hinter digitaler Gewalt beleuchtet. Die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen der Autorin und die Fallbeispiele passt gut, sodass ich das Buch gerne gelesen habe. Dazu hat auch der angenehme Schreibstil beigetragen. Meistens habe ich jedoch nur ein Kapitel am Stück gelesen, um das Gelesene zu verarbeiten. Insgesamt habe ich einiges gelernt, auch wenn mir natürlich bereits doch schon recht viel bekannt war. Vieles war aber auch neu bzw. spannend, nochmal fundiert eingeordnet zu bekommen. Es wurde wieder einmal deutlich, dass doch einiges im Argen liegt, es aber Möglichkeiten gibt, dem zu begegnen. Dabei hat mir besonders gefallen, wie die Autorin den Spagat geschafft hat, zwischen individuellen Bewältigungsstrategien bzw. dem Umgang mit digitaler Gewalt und dem Schwerpunkt auf der Problematisierung: Digitale Gewalt existiert, nimmt zu und darf nicht als individuelles Problem der davon betroffenen Person akzeptiert werden. Ingrid Brodnig zeigt sowohl auf, was es an Präzedenzurteilen gibt oder wie man sich im Kleinen engagieren kann, aber auch, dass wir uns in Europa am Scheideweg befinden. Die Tech-Industrie mitsamt eines sie protegierenden Donald Trump setzt die EU-Kommission sowie den Digital Services Act massiv unter Druck. Insofern trifft die Autorin den richtigen Ton, um die Aktualität und Relevanz des Themas zu verdeutlichen. Gleichzeitig zeigt sie, wo gesetzliche Lücken bestehen, wie diese aber auch behoben werden könnten. Generell gelingt es ihr gut, die Ambivalenz und Komplexität von persönlichen Entscheidungen im Vorgehen gegen Beleidigungen, Deepfakes, Verleumdungen, Drohungen usw. deutlich zu machen. Das bezieht sich sowohl auf eigene Aktivitäten in Reaktion auf Kommentare im Netz, aber auch auf rechtliche Schritte, die wichtig sein können, aber gut durchdacht sein sollten. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder vielleicht leider durch eigene Betroffenheit auch muss, dem oder der kann ich Ingrid Brodnigs Buch sehr empfehlen.

  • Julia

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Digitale Gewalt gegen Frauen ist keine Nebensache

    Ingrid Brodnig beleuchtet in ihrem Buch "Feindbild Frau" wie Frauen im digitalen Raum systematisch massiver Hass entgegengebracht wird. Sie findet in ihren Ausführungen einen guten Mittelweg zwischen der Darstellung erschütternder Erfahrungen von Betroffenen und erhält gleichzeitig die Lesbarkeit des Buches, ohne zu unsägliche Beispiele aufzuzeigen. Besonders wichtig fand ich, dass Frau Brodnig auf den Aspekt des Humors im Zusammenhang mit digitalem Hass eingeht. Sie fasst sehr gekonnt zusammen, warum man frauenfeindliche Hasskommentare eben nicht als Humor bezeichnen kann. Zudem zeigt sie auf, wie sich digitale Gewalt, die oftmals als kein nennenswertes Problem abgetan wird, eben auch auf das echte Leben auswirken kann. Die Beispiele fand ich an dieser Stelle sehr eindrucksvoll. In diesem Zusammenhang würde mich ebenfalls interessieren, inwiefern sich Hassnachrichten gegenüber Frau Brodnig nach der Veröffentlichung dieses Buches entwickelt haben. Insgesamt ist das Buch eine absolute Leseempfehlung und regt dazu an, den Umgang mit digitalen Medien und deren gesellschaftliche Auswirkungen kritisch zu hinterfragen. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin nicht nur auf das bestehende Problem eingeht, sondern auch Lösungsansätze präsentiert, wie man sich gegen digitale Gewalt wehren kann. Abschließend möchte ich noch die hochwertige Verarbeitung des Buches hervorheben. Die Fadenbindung sowie die dicken Seiten ohne durchleuchtenden Druck sorgen für ein sehr angenehmes Lesen.

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Bewertungen (14)

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    V. Graml

    Thalia Klagenfurt Südpark

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    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Must-Read!

    Ingrid Brodnig liefert eine erschütternde Analyse darüber, wie Politikerinnen in Österreich und Deutschland im Netz verachtet werden, welche Lücken im österreichischen und deutschen Gesetz existieren und wie man selbst dagegen vorgehen kann. Das Buch verbindet aktuelle Beispiele mit einer klaren Analyse digitaler Gewalt und zeigt auf, wie Misogynie, rechte Netzwerke, Gesetzeslücken und Plattformlogiken zusammenwirken. Besonders überzeugend ist, dass Brodnig nicht bei der Problembeschreibung stehen bleibt, sondern auch konkrete Schutz- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Ein kluges, wichtiges und hochaktuelles Sachbuch, das deutlich macht, warum Widerspruch und Solidarität im digitalen Raum unverzichtbar sind.

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