Produktbild: Der Bonbon-Mord zu Köln
Band 2

Der Bonbon-Mord zu Köln Kriminalroman | Historischer True Crime Anwaltskrimi

9

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6832

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

6579 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902740

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ePUB 3

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29.05.2026

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Between pages by Piper

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783377902740

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    03.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Leseempfehlung

    Dieser zweite Krimi rund um Bas Sello und Mathilde von Tabouillot bringt uns Leser in den März des Jahres 1848 nach Köln zurück. In der Stadt geht die Angst um. Zum einem, weil zahlreiche revolutionäre Gedanken wie allgemeines Wahlrecht für alle, Presse- und Meinungsfreiheit sowie Bildung für alle auf Kosten der öffentlichen Hand gefordert werden, die der Stadtrat nicht billigt und Soldaten aufmarschieren lässt, und zum anderen, weil vergiftete Schokoladebonbons in der Stadt verteilt werden. Die Folgen? Ein kleiner Junge stirbt, zahlreiche Personen zeigen Vergiftungssymptome und die Schokoladenmanufaktur Manhardt geht pleite. Die Kölner Polizei sucht fieberhaft nach dem Täter und kann eine Frau, Christine Edmund, dingfest machen, die von mehreren Zeugen als diejenige identifiziert werden, die die Bonbons verteilt hat. Sie leugnet die Tat, verwickelt sich aber immer wieder in Widersprüche. Das Motiv ist schwer auszumachen. Mit der Verhaftung des Täters/der Täterin endet im allgemeinen nun ein Krimi. Doch dieser hier, leitet nun zur Gerichtsverhandlung über. Die Verdächtige wird von Bas Sello und seinem Kompagnon Dr. Venedey verteidigt, da ihr der Tod durch die Guillotine droht. Eigentlich sehr fortschrittlich, denn üblicherweise werden Todesurteile durch den Strang vollstreckt. Im Zuge der Gerichtsverhandlung tritt mehrmals eine eigenartige Verhaltensänderung der Angeklagten auf, was auf eine mögliche Geisteskrankheit hinweist. „War sie im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten, so ist sie ein Ungeheuer der Verworfenheit. Angenommen aber, sie wäre ein Opfer einer krankhaften Befangenheit des Geistes gewesen, so würden die Beharrlichkeit, die List, die unvernünftige Vernünftigkeit ihres Verhaltens genau den gewöhnlichen Eigentümlichkeiten solcher Wahnsinnigen entsprechen.“ (Vermischte Nachrichten vor Kap. 41) Christine Edmunds Mutter wird als Zeugin und zählt neben zahlreichen Krankheiten ihre Tochter, eine lange Reihe von Verwandten auf, die in geistiger Umnachtung verstorben sind. Ist es das, worauf die Frau hinaus will? Überstellung in ein Kloster oder ein privates Sanatorium woraus sie leicht ausbrechen könnte? Dass Bas Sello und Dr. Venedey auf mangelnde Schuldfähigkeit plädieren, klingt mich sehr modern. Ist ihrer Mandantin nicht klar, dass ein Irrenhaus zu jener Zeit kein Wellness-Hotel ist? Meine Meinung: Dem Autorinnen-Duo Eva Maria Silbe und Kirsten Wilczek ist nach „Der Blutmensch zu Köln“ abermals ein interessanter historischer True Crime gelungen. Mir hat besonders gut gefallen, dass hier der Prozess mit allen seinen vorbereitenden Arbeiten wie Gegenüberstellung der Zeugen sowie das Verfahren selbst in den Mittelpunkt gerückt wird. Für mich liest sich der Prozess sehr modern. Mit dem Rheinischen Gerichtswesen, das doch von der französischen Rechtssprechung beeinflusst ist, kenne ich mich leider nicht aus. Aber mussten der/die Beschuldigte damals nicht ein Geständnis ablegen, um überhaupt vor Gericht zu landen? Es war doch die Zeit, wo man Geständnisse aus den Menschen herausgeprügelt hat. Die forensischen Möglichkeiten waren ja sehr beschränkt. Immerhin hat man das Rattengift nachweisen können. Wie im Nachwort zu lesen, habe alle Romanfiguren bis auf den Sergeanten Hans Baudewin eine historische, reale Entsprechung. Mathilde von Tabouillot, die im Laufe der Geschichte ihren zweiten Ehemann Fritz Anneke heiraten wird, kenne ich aus Sachbüchern wie „Vorkämpferinnen“ von Bianca Walther. Gut gefallen hat mir auch die privaten Einblick in das Leben von Bas Sello und Dr. Venedey. Allerdings ist mir eine Riesenwut aufgestiegen, als ich über das weiter Schicksal von Agnes Grau gelesen habe. Genaueres verrate ich jetzt nicht. Allerdings hoffe ich, dass Agnes in einer Fortsetzung doch abermals eine Rolle spielen darf. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen True-Creme-Krimi aus Sicht der Verteidigung, 5 Sterne.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    30.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Vergiftete Bonbons

    In Köln geht im Jahr 1848 die Angst um. Vergifteten Schokoladenbonbons werden in der Stadt verteilt. Ein kleiner Junge stirbt. Immer mehr Menschen zeigen Vergiftungssanzeichen. Wer ist dafür verantwortlich.? Diese Kölner Polizei ermittelt. Schließlich wird eine Verdächtige gefunden znd landet vor Gericht. Hier treten jetzt die Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey auf, sie wollen verhindern das ihre Mandantin enthauptet wird. Der Krimi ist richtig spannend, zum einen die Frage wer die Bonbons vergiftet hat, aber auch die Angst der Kölner ist greifbar. Mir hat aber besonders gut gefallen, daß der Roman mit dem vermeintlichen Fund der Tätern ändert, sondern im zweiten Teil des Romans die Gerichtsverhandlung in den Fokus der Geschichte trat, das war ebenso spannend wie zuvor die Fahndung. Interessante Einblicke in die damaligen Gerichtswelt und die Feage ob die Angeklagte wirklich schuldig ist. Dazu kommen noch private Einblicke in das Leben von Polizisten und Verteidigern, einfach ein gelungener Roman

  • Schmökerwelten

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Noch besser als der Vorgänger

    "Der Bonbon-Mord zu Köln" von Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek ist der zweite Band der Reihe "Die Fälle von Bas Sello und Mathilde von Tabouillot". Da die Handlung in sich abgeschlossen ist, lässt sich das Buch aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Schon nach wenigen Seiten entfaltet sich ein unglaublich lebendiges Bild des Kölns im Jahr 1848. Die Autorinnen lassen die Stadt mit ihren Gassen, Plätzen und dem geschäftigen Treiben förmlich vor den Augen entstehen. Besonders schön fand ich, dass viele der beschriebenen Straßen und Orte auch heute noch existieren, dadurch hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, selbst durch das historische Köln zu spazieren. Auch sprachlich ist der Roman ein Genuss. Die Mischung aus kölschem Dialekt und der zeitgemäßen Ausdrucksweise verleiht der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre und viel Charme, ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen. Der Kriminalfall rund um die vergifteten Bonbons ist spannend aufgebaut und wird von einer eindrucksvoll rekonstruierten Gerichtsverhandlung begleitet. Gerade dieser Teil hat mich begeistert, weil er einen faszinierenden Einblick in die Rechtsprechung des 19. Jahrhunderts vermittelt. Auch die Figuren haben mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Bas Sello, Mathilde von Tabouillot und auch die weiteren Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und wirken jederzeit authentisch. Man begleitet sie gerne durch diesen außergewöhnlichen Fall. Besonders beeindruckt hat mich, dass diesem Roman ein tatsächlicher Kriminalfall aus dem Köln des Jahres 1848 zugrunde liegt. Die Autorinnen machen daraus einen fesselnden True-Crime-Anwaltskriminalroman, dessen akribische Recherche auf jeder Seite spürbar ist. Gerade diese Verbindung aus historischen Quellen, authentischem Zeitkolorit und einer packenden Kriminalgeschichte macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem. Wer sowohl historische Kriminalromane als auch Justizthriller mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Mir hat dieser zweite Band sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen als sein Vorgänger. Fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Bewertung

    aus Griesbach

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der bittere Geschmack der Wahrheit

    Mit „Der Bonbon-Mord zu Köln“ gelingt den Autorinnen erneut ein historischer Kriminalroman, der weit über die Grenzen klassischer Spannungsliteratur hinausreicht. Der zweite Band der Reihe entfaltet ein vielschichtiges Panorama des Revolutionsjahres 1848 und verbindet historische Präzision, juristische Expertise und psychologische Raffinesse zu einem ebenso intelligenten wie fesselnden Leseerlebnis. Ausgangspunkt ist ein erschütterndes Verbrechen: Ein mit Strychnin versetztes Schokoladenbonbon kostet ein Kind das Leben und versetzt die Kölner Bevölkerung in Angst und Schrecken. Doch der eigentliche Reiz dieses Romans liegt nicht in der bloßen Suche nach dem Täter. Vielmehr entwickelt sich die Handlung zu einer subtilen Reflexion über Schuld, Wahrheit und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Was zunächst als scheinbar eindeutiger Indizienfall erscheint, entpuppt sich zunehmend als komplexes Geflecht aus Vorurteilen, gesellschaftlichen Erwartungen und juristischen Fallstricken. Vor der bewegten Kulisse der Märzrevolution erhält die Handlung eine bemerkenswerte historische Tiefenschärfe. Demonstrationen für bürgerliche Freiheitsrechte, politische Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit bilden keinen dekorativen Hintergrund, sondern durchdringen das Geschehen bis in die Gerichtssäle hinein. Die gesellschaftlichen Umbrüche spiegeln sich in den Figuren ebenso wider wie in den moralischen Fragestellungen des Romans und verleihen der Erzählung eine zeitlose Aktualität. Besonders beeindruckend ist die wissenschaftliche und historische Genauigkeit, mit der die Autorinnen das Alltagsleben des 19. Jahrhunderts rekonstruieren. Die detaillierten Einblicke in die damalige Pharmazie, in der winzige Maßeinheiten wie Gran und Lot über Leben und Tod entscheiden konnten, sind weit mehr als akribisch recherchiertes Beiwerk. Sie eröffnen dem Leser ein Verständnis für die Präzision und Verantwortung eines Berufsstandes, dessen Wissen zugleich heilen und töten konnte. Gerade diese scheinbar unspektakulären Details entfalten eine außergewöhnliche atmosphärische Dichte und machen Geschichte sinnlich erfahrbar. Den dramaturgischen Höhepunkt bildet zweifellos der Gerichtsprozess. Hier offenbart sich die juristische Kompetenz der Autorinnen in besonderem Maße. Mit großer Authentizität wird ein Strafverfahren des 19. Jahrhunderts rekonstruiert, dessen argumentativer Schlagabtausch ebenso spannungsvoll wie intellektuell anspruchsvoll inszeniert ist. Die Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey kämpfen nicht allein gegen die Anklage, sondern gegen vorschnelle Gewissheiten und gesellschaftliche Vorverurteilungen. Bemerkenswert ist dabei die überraschend fortschrittliche Auseinandersetzung mit der Frage der Schuldfähigkeit – ein rechtsphilosophischer Diskurs, der seiner Epoche weit voraus erscheint und dem Roman eine zusätzliche gedankliche Dimension verleiht. Auch die Figuren gewinnen weiter an Kontur. Ihre persönliche Entwicklung erfolgt mit wohltuender Zurückhaltung und psychologischer Glaubwürdigkeit. Historisch belegte Persönlichkeiten und fiktionale Charaktere verschmelzen dabei zu einem organischen Ganzen, das die Atmosphäre des revolutionären Kölns mit außergewöhnlicher Lebendigkeit heraufbeschwört. Selbst die sprachliche Gestaltung trägt ihren Teil dazu bei: Das behutsam eingesetzte Kölsch verleiht dem Roman lokales Kolorit, ohne die Lesbarkeit einzuschränken, und verstärkt den Eindruck historischer Authentizität. „Der Bonbon-Mord zu Köln“ ist ein historischer Thriller von bemerkenswerter literarischer Qualität. Er verbindet kriminalistische Spannung mit gesellschaftlicher Analyse, historische Forschung mit erzählerischer Eleganz und juristische Präzision mit psychologischer Tiefe. Gerade die kunstvolle Verflechtung des politischen Zeitgeistes, der minutiös dargestellten apothekerlichen Arbeit und der eindrucksvoll rekonstruierten Gerichtsverhandlung macht diesen zweiten Band zu einem außergewöhnlichen Roman, der lange nachhallt. Man legt ihn mit der selten gewordenen Gewissheit aus der Hand, nicht nur hervorragend unterhalten, sondern zugleich historisch und intellektuell bereichert worden zu sein und mit dem dringenden Wunsch, dass diese herausragende Krimiserie bald ihre verdiente Fortsetzung findet.

  • Witch-Journal

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toll geschrieben

    Mit diesem Buch legt das Autorenduo Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek einen absolut fesselnden und düsteren Justiz-Krimi vor. Wer historische True-Crime-Fälle und die Romane von Alex Beer liebt, wird an diesem atmosphärischen Meisterwerk nicht vorbeikommen. Köln im Revolutionsjahr 1848: Ein perfider Giftmörder versetzt die gesamte Stadt in nackte Angst. Mit tödlichem Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons werden verteilt – zahlreiche Bürger erkranken schwer, und schließlich fordert das Gift das Leben eines unschuldigen Kindes. Paranoia und Hysterie greifen wie ein Lauffeuer um sich. Als auch noch ein gefälschtes Fahndungsplakat auftaucht, das eine astronomische Belohnung verspricht, bricht im Volk der blanke Wahnsinn aus: Anonyme Anzeigen und gegenseitige Verdächtigungen jagen eine unkontrollierbare Welle der Hetze durch die Straßen. Schließlich landet eine Verdächtige im Visier der Justiz. Vor dem Hintergrund der tobenden Revolution beginnt im Gerichtssaal ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Frau vor dem grausamen Tod auf der Guillotine zu bewahren. Die Hauptcharaktere werden von den Autorinnen meisterhaft in den Fokus gerückt. Allen voran die beiden Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey, die mit ihrem scharfen Verstand, juristischem Geschick und purem Kampfgeist das Buch zum Leben erwecken. Die Zusammenarbeit des Autorenduos ist hierbei schlichtweg brillant: Durch die Kombination aus fesselnder Erzählkunst und juristischer Fachexpertise greift jedes Zahnrad perfekt ineinander. Man spürt in jedem Kapitel, dass jedes historische Detail akribisch recherchiert wurde und absolut stimmt. Diese historische Genauigkeit verleiht der Geschichte eine enorme Tiefe und Authentizität. Die Spannung ist von der ersten Seite an greifbar und spitzt sich durch das geschäftige, revolutionäre Treiben in Köln dramatisch zu. Der Schreibstil des Duos ist ein wahrer Genuss für alle Literaturliebhaber. Er ist ungemein ansprechend, farbig, lebendig und wunderbar wortreich. Die Autorinnen schaffen es, das Köln des 19. Jahrhunderts so plastisch darzustellen, dass man den Schmutz der Gassen riechen und das Tuscheln der verängstigten Bürger hören kann. Das atmosphärische Cover setzt dem Ganzen die Krone auf: Es passt perfekt zur düsteren Epoche und fängt die historische Justiz-Stimmung visuell erstklassig ein. Dieses Buch ist ein absoluter Volltreffer! Silber und Wilczek ist ein grandioser Mix aus historischem True-Crime und packendem Gerichtsdrama gelungen. Ein farbenprächtiger, hochspannender Roman, der zeigt, wie fesselnd Geschichte sein kann, wenn sie mit so viel Herzblut und Sachverstand erzählt wird. Vielen Dank, liebe Eva und liebe Kirsten.

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